Wird die Ölpest im Golf von Mexiko einen Tsunami verursachen?

21. Juni 2010

Tsunami TeaserEine mögliche Folge der Ölpest im Golf von Mexiko, die weder von BPs Ex-CEO Tony Hayward noch von Präsident Barack Obama erwähnt wird, ist ein Tsunami, der durch verdampfendes Wasser oder Methangas ausgelöst werden könnte. Doch auch ohne dieses Horror-Szenario sind die Folgen schlimm genug.

Derzeit strömen, laut Angaben des US-Wissenschaftlers Steven Werely, bis zu 13,5 Millionen Liter Öl täglich aus dem Leck im Golf von Mexiko. Dieser massive Strom könnte aber noch weitaus größer werden. Der Grund: Da das Öl zusammen mit Gasen heraussprudelt, spült es Gesteinsmassen und Sand an die Oberfläche. Durch die extremen Reibungen und den ungeheuren Druck wird das defekte Rohr der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ sich vergrößern, und es strömt zusätzlich noch mehr Öl aus.

Nachdem mehrere Milliarden Liter Öl abgeflossen sind, wird sich der Druck innerhalb des gigantischen Hohlraums fünf Meilen unter dem Ozean normalisieren. Daraufhin wird das Wasser unter seinem Eigendruck in dieser großen Tiefe in den Hohlraum einbrechen.

Weil das Gestein im Hohlraum eine Hitze von mehr als 400° C hat, wird das Wasser verdampfen. Durch diesen rasanten Verdampfungsprozess und den daraus entstehenden Druck kann es zu einer Explosion kommen, die den Meeresboden im Golf von Mexiko auseinanderreißt.

Ein Tsunami von 6 bis 24 Meter könnte entstehen, der die Küste vom Golf von Mexiko bis zu 320 Kilometer ins Landesinnere überflutet, so wird spekuliert.

Der Ölteppich hat mittlerweile auch den Golfstrom erreicht und sich mit starken Meeresströmungen, die mit globalen Strömungen verbunden sind, vermischt. Je nach Strömungsverhältnissen und Wind - die Hurrikan-Saison fängt im Juni an – könnte das Öl bis hinauf nach Kanada und in die Arktis gelangen. Satellitenbilder zeigen, dass sich Ölstreifen schon der Ostküste der Vereinigten Staaten nähern.

Über den Atlantik könnte das Öl sich sogar nach Irland, Großbritannien, Spanien, Norwegen und Deutschland ausbreiten. Das Ergebnis? Die Zerstörung der Fischerei sowie des Tourismus-Sektors.

Der Sauerstoffgehalt in der Nähe der riesigen Ölschwaden unter dem Meer im Golf von Mexiko liegt bereits rund 30 Prozent unter den Normalwerten und gefährdet die Meerestiere, sagt die Meeresforscherin Samantha Joye von der University of Georgia. Tausende von Tieren sind schon auf der Flucht.

Bis zu vier Jahre könnte das Leck noch sprudeln. BPs Ex-CEO Tony Hayward hat in den Kongressanhörungen zugegeben, dass sich noch sieben Milliarden Liter Öl im Reservoir befinden. Nur drei bis sechs Prozent des Öls in der Quelle sind bis jetzt ausgeströmt. Es könnte also zur Verschmutzung in allen Meeresteilen der Welt kommen.

Darüber hinaus kann das Öl im Meer dazu führen, dass Ölregen - bzw. ein Regenfall mit dem toxischen Dispersionsmittel Corexit 9500 - entsteht, der den gesamten Lebensraum des Menschen verwüsten könnte. Im Forum von AboveTopSecret wurde bereits von Regen in North Carolina berichtet, der Pflanzenblätter quasi "auffraß" - purer Zufall?

Ein weiteres Schreckensszenario, das vor Kurzem von Richard Hoagland bei Coast-to-Coast berichtet wurde: unter dem Meeresboden bildet sich laut Insidern eine Gasblase, die verheerende Auswirkungen haben wird, falls nicht umgehend etwas dagegen unternommen wird.

Auch Geologen warnen vor dieser bis zu 30 Kilometer durchmessenden Methangasblase, die schon seit Urzeiten unter dem Meeresboden im Golf existieren könnte.

Angesichts all dieser Szenarien, und ihrer möglichen Verhinderung durch einfachste Sicherheitsmaßnahmen, die aus Profitgier nicht eingebaut wurden, ist es kein Wunder, dass Mike Adams von Naturalnews jetzt dazu aufruft, in einer konzertierten Aktion von Volk und bereitwilligen Polizeikräften die Konzernchefs von BP und anderen Großunternehmen direkt hinter Gitter zu bringen.

Kommentare

25. Juni 2010, 15:07 Uhr, permalink

Steven Black

Hallo Leute,

nein, das Ende der Welt - das wird's nicht spielen, "Half Past Human" in allen Ehren. Zudem bin ich mir auch sicher, dass sie ehrlich sind und dass SIE glauben, wovon sie reden. Aber seien wir etwas ernsthafter, wenn es um solch Dinge geht, schließlich lehrt uns auch die Quantenphysik - ZUKUNFT STEHT NICHT FEST! SIE ÄNDERT SICH LAUFEND ... Was heute gilt, ist morgen ein alter Hut.

Eigentlich möchte ich auf eine wissenswerte Information hinweisen, konnte aber nicht widerstehen, über HPH einen Kommentar abzugeben. :-)

Es gibt HEILUNG für den Golf von Mexiko und vermutlich wird bald die ganze Welt darauf angewiesen sein! Eine kleine Firma aus Österreich, in meiner Stadt, Innsbruck (Bundesland Tirol), könnte die Rettung für die Ölverseuchung sein!

Davon hört man natürlich nirgends etwas. Als die Leute nach Amerika flogen, mussten sie wegen "Lobbyarbeit" umkehre;, tatsächlich kamen sie kaum über den Zoll in New York hinaus! Abmarsch ... !

Es handelt sich um das Produkt der Firma RTH 3, das den klingenden Namen BIOSATIVA trägt! Das Zeug löst alles Öl in seine molekularen Kohlenstoffketten auf, ist auch zu 100 % BIOLOGISCH abbaubar! Seht euch diese Präsentation an, der Typ "isst" sogar das Zeug!

www.youtube.com/watch?v=hdx7oK_pSPw

Alle Welt scheint zu glauben, dass es nichts gäbe, um das Meer zu heilen, um das Öl zumindest zu entgiften. Aber das stimmt nicht! Derzeit warten sie wieder auf ein Gespräch mit US-Behörden. Ich bin der Ansicht, wir sollten das in die Hände nehmen!

Sorgen wir einfach dafür, dass es keinen mehr gibt, der das Zeug nicht mit Namen kennt! Dann kann hinterher keiner sagen: "Das wusste ich ja gar nicht" - wie das Verantwortliche gerne tun! Der Produzent und Chemiker Franz Kuhl sagt: Innerhalb von 30 Tagen wäre das Rohöl vernichtet! Das Zeug besteht paradoxerweise aus Hanföl und zerstört - wie gesagt - die Molekülketten, die dabei entstandene Flüssigkeit würde sich normal mit dem Meerwasser verbinden, wo es von Mikroben gefressen werden kann.

So, Leute, dass wollte ich nur mal loswerden ...

Herzliche Grüße,

Steven Black

02. Juli 2010, 17:48 Uhr, permalink

Angelika

Im neuen Mysteries (Juli/August 2010) - die Erwähnung wird mir gestattet sein - gibt es auf Seite 6 einen Artikel, der besagt, ein Schweizer habe ein Wundermittel gegen die Ölpest schon lange erfunden, aber es werde boykottiert.

Werner Kroh aus der Schweiz entwickelte einen ökologisch 100-prozentig abbaubaren Ölkiller. Paul Schuler von Oil Treatment International - der Firma, die das umweltfreundliche Mittel vertreibt - kämpft seit Beginn der Katastrophe dafür, dass Krohs Ölkiller endlich zum Einsatz kommt. Mit dem Mittel könnten auch Tiere problemlos vom Öl befreit werden.

Und der Grund hinter dem Ganzen: Das Mittel ist in den USA nicht zugelassen und es bräuchte deswegen eine Gesetzesänderung!

Die Menschheit ist doch - sorry - mehr als beschränkt. Lieber ein Gesetz aufrechterhalten als dem Meer und den Tieren und damit uns allen zu helfen. Geht's noch?

Danke Mysteries für den Artikel.

05. Juli 2010, 17:43 Uhr, permalink

Joachim L.-Scharoun

Ich habe auch etwas Ähnliches wie Steven Black und Angelika bei James DeMeo in Amerika gelesen - Ölkilleralgen. Diese Dinge werden nicht angewandt. Obama sprach von einem ökologischen 9/11, und es gibt den Film "Knowing" mit Nicolas Cage, wo die Ölkatastophe bereits fertig abgedreht im Kasten ist - Zufall?

Man findet dazu auf YouTube, insbesondere bei Alex Jones, Hinweise, dass Blackwaters die Ölplattform vorsätzlich in die Luft gesprengt hätten und Halliburton mit der Lösung des Problems beauftragt wurde. Die Ursache der Katastrophe wäre also nicht bei BP zu suchen, sondern in einem Strategiespiel wie dem "Report from Iron Moutain".

Die Panik und Ankündigungen von Katastrophen sind nötig für eine Revolution, bei der das BP-Schwein und einige Bänker durchs Globale Dorf gejagt werden, und die eigentlichen Verursacher verschont bleiben. Diese haben die emissionsfreien Technologien und Patente bereits in der Tasche und beherrschen den "Cap-and-Trade-Markt".

Ganz zufällig haben sie nebenbei mit der Aktion mehrere NWO-Fliegen mit einer Klappe geschlagen und uns der Vision von George Orwell wieder um einiges näher gebracht.

Welche Rolle spielt Jane Bürgermeister hier? Im Fall der Schweinegrippe hatte sie anfänglich von einer Verschwörung gesprochen,mit gentechnisch veränderten Viren eine Pandemie auszulösen. Wie sich herausstellte, war die Pandemie komplett vorgetäuscht, und eine echte Gefahr war auch von den Impfungen her nicht gegeben. Das ganze also nur ein riesiges Geschäft? Meiner Meinung nach lag die Bedeutung der Fehlankündigung darin, die Möglichkeit einer echten Pandemie durch Biowaffen und künstlich genetisch manipulierte Viren wie Aids, Ebola, Marburg, Creutzfeld-Jakobsen und Vogelgrippe unglaubwürdig zu machen.

In dem aktuellen Fall jedenfalls heizt Jane Bürgermeister wieder die Revolution an, benennt aber nicht die eigentlich Schuldigen.

07. Juli 2010, 15:24 Uhr, permalink

Sardia Merabo

Also, aus mikrobiologischer Sicht ist so eine Verölung kein Problem. Verläufe etc. stehen alle schon in Lehrbüchern (Reineke, Umweltmikrobiologie, Elsevier), und das Öl wird auf jeden Fall abgebaut.

Es wird bei der Menge jedoch sicherlich extrem lange dauern, und solange das Öl in allen Wasserschichten durchmischt ist, werden überall Bakterien die nahrhaften Kohlenwasserstoffe auffressen und Sauerstoff verbrauchen. Das sauerstoffarme Wasser ist also auch kein Wunder, nur eben leider ein echtes Problem für die Fische und Weichtiere.

Was BIOSATIVA macht, weiß ich jetzt gerade nicht, das werde ich nochmal nachschauen, aber was Angelika sagt, das hab ich schonmal recherchiert - eine sehr gute Variante, dem Öl Herr zu werden. Das Produkt heißt SOT11 und ist ein weißes Pulver, das das Öl absorbiert und dann auf den Boden sinkt. Dort können es die Bakterien abbauen, und es wäre nicht mehr ganz so problematisch wie bei der vollkommenen Durchmischung. (Für die, die es interessiert: SOT11 bei Youtube eingeben, das erste Video ist es gleich.) Das wurde auch schon real getestet.

Also: Mit gutem Willen und Menschenverstand würde man schon etwas bewirken können, wenn nur endlich mal eine gute Variante zur Schließung des Loches gefunden würde ... Und dass SOT11 wegen Zulassungsproblemen nicht angewendet werden darf, ist ja der absolute Hohn, da Corexit von British (!) Petroleum im Golf von Mexiko eingesetzt wird, obwohl es in Großbritannien verboten ist! Und Gesetze, dass kein Journalist die Aufräumarbeiten und Ölverschmutzung mehr fotografieren und filmen darf, können auch binnen kürzester Zeit erlassen werden.

Es bringt mich echt in Rage, dass so unfähige Leute in Entscheidungspositionen sitzen und selbst im Eskalationsfall ihre einfältigen Entscheidungen nicht in Frage stellen, solange sie noch genügend Geld anhäufen ...

*grmpf* Aber das weiß ja jeder sicherlich selbst.

Trotzdem allen einen lieben Gruß! :)

Sardia

24. Juli 2010, 17:19 Uhr, permalink

Angelika

Hallo Joachim,

danke für den Gedankenimpuls zu Jane Bürgermeister. Irgendwie konnte ich mich mit ihren Aussagen nicht wirklich identifizieren. Dein Gedankengang ist nicht von der Hand zu weisen: Sie tauchte auf und sie verschwand wieder, ganz wie die Grippe. Mmmhhh, da kann was dran sein!

12. Oktober 2010, 18:41 Uhr, permalink

ms

--> www.kryon.de/leecarroll/channelings2010/5310129e0a0cd6803.htm

"Wenn ihr nach Öl bohrt, dann solltet ihr alles Gerät haben, um Dinge in 2 km Tiefe zu reparieren - oder ihr solltet nicht bohren. Und was wäre das dann? … Verantwortlich!

Zur Zeit geschieht etwas, worüber nicht gesprochen wird und was man euch noch nicht erzählt hat. Die Wissenschaft hat mindestens drei, wie sie es nennen, Ausbruch-Schutzvorrichtungen bereitgestellt, und bei jeder einzelnen Bohrquelle, die sie je angebohrt haben, haben sie jetzt etwas entdeckt … Sie funktionieren nicht! Im Verlauf der Zeit passiert etwas mit ihnen, und es ist schwer, wenn nicht unmöglich, sie auszuwechseln. Der Grund liegt darin, dass KEINER, kein Land, kein Unternehmen, keine verantwortliche Instanz sich entschieden hat, eine Flotte von Reparaturfahrzeugen zu finanzieren, die in 2 km Tiefe arbeiten können. Dabei könntet ihr euch bestimmte Geräte anschauen, die in 4 km Tiefe sehr hervorragend sind, ihr könntet bis zu ca. 6½ km hinuntergehen … die gesamte Technologie ist vorhanden.

Und so werde ich einen Auftrag (engl.: mandate) für euch, ihr Menschen, hervorziehen: Dies ist eure eigene freie Entscheidung, denn was geschehen ist, geschah aus keinem anderen Grund, als dass ihr die Potentiale seht, Verantwortlichkeit. Es ist an der Zeit, dass die Ölkonzerne ihre Ressourcen in einem Pool bündeln und gemeinsam einen speziellen Tiefseetank bauen, der alles Gerät an Bord hat, um bei jeder Bohrquelle mit diesem Problem eingesetzt zu werden und sie zu reparieren … innerhalb eines Tages! Dies ist alles vorhanden, es gibt die Technologie, der Entwurf wurde sogar schon eingereicht und zurückgewiesen."

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