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NEXUS Magazin 1, November-Dezember 2005

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Freie Energie – Teslas drahtlose Elektrizität

Das von Tesla ersonnene System zur drahtlosen Übertragung elektrischer Energie könnte viele Energieversorgungs-Probleme der heutigen Zeit in den USA lösen und gewiss auch viele der Zukunft.

Das hundertjährige Jubiläum des Wardenclyffe Towers war eine Gelegenheit, das Andenken an das visionäre Genie Dr. Nikola Tesla zu feiern. In letzter Zeit haben einige angesehene Physiker wieder Interesse an seiner ungewöhnlichen Methode gezeigt, bei der eine so genannte Tesla-Spule mit 8 Hz pulst, was der Schumann-Frequenz1 entspricht, also der Resonanzfrequenz der Erde. Nikola Tesla, der Vater des Wechselstroms, entdeckte, dass überall auf der Erde bereits ein atmosphärischer bzw. terrestrischer Akkumulator zur Verfügung steht, die zum Nutzen der Menschheit eingesetzt werden könnten. Dies ist vielleicht „das Räderwerk der Natur“, von dem Tesla spricht.2 Ein Jahrhundert später, nehmen jedoch nach wie vor nur wenige Wissenschaftler Notiz von diesem ungenutzten, erneuerbaren Energiereservoir in der Größenordnung von mehreren Terawatt- (3.000 Gigawatt) elektrischen Stroms, das über unseren Köpfen brach liegt und darauf wartet, genutzt zu werden.

Der Stromversorgungskollaps

2001 wurde auf Anordnung von Präsident Bush eine Studie über das nationale Stromversorgungsnetz (National Transmission Grid Study - NTGS) angefertigt, um die schlimmsten Engpässe im Versorgungsnetz der Vereinigten Staaten festzustellen und die daraus resultierenden technischen und ökonomischen Probleme auszumachen. Aufgrund des Abbaus staatlicher Kontrollen der Versorgungsbetriebe und aufgrund der nicht vorhandenen rechtlichen Möglichkeiten der Federal Energy Regulatory Commission (FERC) befinden sich die USA in einer Stromversorgungskrise, deren Ursache die mangelnde Kapazität der interregionalen Versorgungsleitungen ist und die den Verbraucher jährlich Hunderte Millionen Dollar kostet. Es gibt weder ökonomische Anreize, noch besitzt die FERC ein Enteignungsrecht, so dass Bundesstaaten öffentliches Land zur Errichtung von Versorgungsnetzen bereitstellen könnten. Zudem werden die Versorgungsbetriebe vom Staat für den Bau von neuen Überlandleitungen nicht finanziell unterstützt.

Die Geschichte des Aufbaus des amerikanischen Stromversorgungsnetzes ist von Skandalen geprägt. So gab es z.B. eine 1928 begonnene, sechsjährige Anhörung im Kongress, in der „Tausende Seiten Beweismaterial den heimlichen, systematischen Versuch offen legten, die öffentliche Meinung zugunsten privater Versorgungsunternehmen zu beeinflussen, indem mit Hilfe von Halbwahrheiten und gelegentlich sogar Lügen die kommunalen Betriebe in einem durchweg schlechten Licht präsentiert wurden“.3 Heute vergibt die amerikanische Entwicklungshilfebehörde AID Mittel an die unabhängige Vereinigung USEA (US Energy Association), damit diese Vertreter von Versorgungsbetrieben aus Staaten der ehemaligen Sowjetunion darin ausbildet, wie man den Stromverbrauch zuverlässig kontrolliert und die Gebühren dafür kassiert, während die Stromkunden dieser Länder um angemessene Löhne kämpfen.

Auf einer Konferenz im Dezember 2001 in Washington DC mit dem Titel „Die Einführung einer nationalen Energiestrategie: weg mit den Schranken“, die von der USEA gesponsert wurde und an der der Autor dieses Artikels teilnahm, diskutierte man lediglich über die niederschmetternden Fakten im Zusammenhang mit ungelösten US amerikanischen Elektrizitätsproblemen. Der Herausgeber des Energy Daily, Llewelyn King, fasste am Ende zusammen: „Wir benutzen für die Energieversorgung Technologie aus dem 19. Jahrhundert.“ Dann verlangte er nach einer grundsätzlichen Wende hin zu einer neuen Technologie und verwies auf „die gigantischen Infrastrukturprobleme“ in den USA im Vergleich zu den Entwicklungsländern.

Als aufgrund von Engpässen bei der Erdgasversorgung wegen mangelnder Alternativen bei der Stromerzeugung eine Energiekrise drohte, veranstaltete die US Energiebehörde (DOE) im Juni 2003 eine Eilkonferenz mit den Verantwortlichen der Versorgungsbetriebe. „Langfristig brauchen wir Innovationen in den Bereichen neue Technologien und erneuerbare Energien, um die Umwelt zu schonen und den steigenden Bedarf zu decken“, fasste einer der Herausgeber des Investors Business Daily das Problem zusammen.4

Im November 2002 verlangte das amerikanische Komitee für die Universität der Vereinten Nationen (American Council for The United Nations University – AC/UNU) im Rahmen ihres Millennium Projekts nach einer drahtlosen Energieversorgung. Es kündigte finanzielle Förderung durch die nationale Behörde National Science Foundation (NSF), die NASA und die unabhängige Forschungsorganisation Electric Power Research Institute (EPRI) an. Mikrowellenenergie und die Einrichtung einer Weltenergieorganisation sollten bis 2020 vor allem in dicht besiedelten Gebieten den Herausforderungen der weltweiten Stromversorgung begegnen.5

1940 waren die „USA stolz darauf, die Hälfte des weltweiten Stroms zu verbrauchen“.6 Seit 1980 haben die USA zudem ihre Abhängigkeit von Erdölimporten und die Ineffizienz ihres Stromversorgungsnetzes verdoppelt. Von 10,43 Billionen Kilowattstunden (kWh) Strom, die hergestellt werden, gehen nahezu zwei Drittel bei der Umwandlung verloren, so dass nur etwa 3,7 Billionen kWh den Endverbraucher erreichen.7 Anstatt, wie von der Bush-Regierung vorgesehen, in den nächsten 20 Jahren zwei Kraftwerke pro Woche zu bauen (mit jeweils 300 MW Leistung, so dass man 2020 lediglich 6 Billionen kWh mehr zur Verfügung hat), sollten wir einfach die 7 Billionen kWh Umwandlungsverlust im gegenwärtigen System eliminieren.

Teslas drahtlose Elektrizität. Ein historischer Überblick

J.P. Morgans folgenschwere Entscheidung im Jahre 1905, Teslas Wardenclyffe Tower Projekt auf Long Island wieder aufzugeben, nachdem bereits 150.000 US Dollar investiert worden waren, beruhte darauf, dass ihm klar wurde, dass es hierbei hauptsächlich um drahtlose Stromversorgung ging und nicht um Telegraphie. Es wurden keine weiteren Gelder bewilligt, obwohl bereits die Anlage allein 200.000 Dollar gekostet hatte. Morgan dachte, er werde „nichts als Antennen zu verkaufen haben und [weigerte sich], aus reiner Wohltätigkeit Geld zu spenden“.8

Tesla kämpfte beharrlich weiter, bis die US Regierung 1917 den ungenutzten Wardenclyffe Tower sprengte, weil sich dort angeblich deutsche Spione „herumtrieben“. Gemeinsam mit Edison, der sich nur allzu gern beteiligte, brachte Morgan Tesla sogar öffentlich in Misskredit, so dass alle fünf damaligen Lehrbuchverlage jegliche Hinweise auf ihn aus ihren Texten strichen. Ist es also verwunderlich, dass sogar heute noch, 100 Jahre später, kaum jemand weiß, wer Tesla war?

Der Rest dieses Artikels wird sich daher damit beschäftigen, Teslas heute nahezu vergessene technischen Alternative zur Gewinnung und Lieferung von Strom zu erläutern.

Kommentare

04. März 2009, 14:58 Uhr, permalink

Bernd Monecke

Wir sollten Teslas Vision realisieren und zu einem „triumphalen Erfolg“ machen, indem wir auf einer entlegenen Insel den Bau eines menschenfreundlichen, internationalen drahtlosen Kraftwerks in Angriff nehmen, das die ganze Welt mit Strom versorgt. Die Vorzüge, die es hätte, direkte Elektrizität überall verfügbar zu machen, sind zu zahlreich, als das man sie alle aufzählen könnte.

Haben Sie damit schon angefangen, wenn nein, wann fangen Sie an diese Kraftwerk zu Bauen?

Ich helfe mit...................!!! Für eine bessere Welt

Gruß Bernd Monecke

25. November 2009, 11:48 Uhr, permalink

weltenstrudel

@ Bernd Monecke --> da gibt es einen Bericht, der einige Auswirkungen eines Teslasenders beschreibt, in welchem es um verrücktspielende Tiere in der Umgebung geht ...

Ich denke, dass es NICHT sinnvoll ist, derartige Strahlung ohne Studien zu Verträglichkeit ALLER Lebewesen einzuführen. Nahezu alle Technik, welche in den letzten Jahrhunderten aufkam, hatte bösartigste Nebeneffekte.

Mikrowellen z.B. sind nach einigen Studien mitverantwortlich für das Bienensterben. Gentechnik, Nanopartikel ...

Lies erstmal Buddhas Reden zu Karma. Dann überlegst du dir, wer bis jetzt wirklich davon profitiert hat.
Dann, wem es direkt oder indirekt geschadet hat. Dann, wie du das Fehlverhalten ... deinen Kindern erklärst.

Was ist LEBEN? Dann verstehst du auch, was unbedachte blinde Forschung ist.

Derzeit verheizen wir an Strom ca. 20.000.000.000.000 Watt. Allein der thermische Effekt reicht für die derzeitige Katastrophe. Dazu kommen noch alle Verbrennungsmaschinen etc.

14. März 2010, 16:04 Uhr, permalink

Horus der Falke

Hallo! Ich arbeite privat an dem Prinzip der drahtlosen Energieübertragung. Der Artikel, der hier geschrieben steht, ist eigentlich hundertprozentig richtig. Allerdings ist 7,8 Hz zwar eine Schumann-Resonanz (die Grundfrequenz), diese jedoch eignet sich nicht besonders gut, um Energie in großen Mengen zu übertragen.

Ergebnisse meiner experimentellen Versuchsstationen, die mit einer Leistung von 800 W bis 1,2 kW senden und auf einer wesentlich höheren Resonanzfrequenz arbeiten, gibt es erst Anfang nächsten Jahres. Sorry, habe mir erst dieses Jahr das nötige Equipment kaufen können, und mit den Messungen kann ich erst Ende des Jahres anfangen (wenn alles gut läuft).

Zudem schwankt die Grundfrequenz erheblich, weil es sich um eine periodische Frequenzmodulation handelt. Daher sind die Schumann-Resonanzen periodische (frequenzmodulierte) Erdresonanzen. Wenn man also die Grundmodulation nicht mitberücksichtigt, und einfach eine feststehende Frequenz nimmt, so schwankt der Wirkungsgrad der Energieübertragung erheblich!

Nur wenn man den Sender immer exakt auf die Resonanzfrequenz abstimmt, hat man einen fast 99-prozentigen Wirkungsgrad. Je weiter man sich von der Resonanzfrequenz entfernt, desto schlechter wird der Wirkungsgrad.

05. April 2010, 19:25 Uhr, permalink

Korolik

@ Horus der Falke

Habe mich schon seit einiger Zeit mit der Tesla-Technik beschäftigt und begrüße die Arbeiten von Prof. Meyl. Leider ist die Politik und die Wirtschaft so menschenfeindlich eingestellt, dass nur von der Basis her durch einen Zusammenschluss von Idealisten ein Durchbruch auf diesem neuen Energiegebiet möglich sein wird.

Hätte gern Kontakt mit "Horus der Falke" aufgenommen.

28. September 2010, 00:07 Uhr, permalink

Sebastian Hoyer

@weltenstrudel

"Derzeit verheizen wir an Strom ca. 20 Terawatt. "

Wenn man den Leitungswiderstand berücksichtigt und z.B. die "Heizung" - Glühbirne (fünf Prozent Licht - 95 Prozent Wärme) -, dann kann ich das sehr gut nachvollziehen.

24. Dezember 2010, 16:39 Uhr, permalink

Amantris

Ich grüße euch herzlich! :)

Ich bin noch ziemlich jung und fange gerade erst an mit dem Studium der Elektrotechnik, dennoch muss ich sagen, dass mich die Theorien von Tesla begeistern.

Ich selber bin mehr an der "Freien Energie" interessiert als an der Übertragung von Strom, muss aber sagen, dass ich gerade versuche, das auszuprobieren, auf Grund dieses Textes.

@ Horus der Falke: würdest du deine Ergebnisse hier präsentieren oder besteht die Möglichkeit, irgendwie in Kontakt zu treten? Eventuell kannst du einem "Neuling" helfen. :)

18. März 2011, 11:37 Uhr, permalink

Marie74

Hallo,

ich beschäftige mich mit dem Thema "Freie Energie" seit einiger Zeit und habe daher auch mit den sogenannten Teslaplatten experimentiert. Und ich muss sagen, allein das ist ja beeindruckend. Habe etwas recherchiert und kann zur Anwendung diese Seite sehr empfehlen:

www.frohmut.com/CMS-Artikel/Redaktionelle-Artikel/Tesla-Beamer-Wasser-etc/Die-Anwendung-der-Teslaplatte.html

Viele Grüße

17. Oktober 2011, 22:06 Uhr, permalink

Cleopatrasleben

Ich interessiere mich sehr für das Thema "drahtlose Stromübertragung " und arbeite auch privat daran. Ich suche noch Interessenten, die gemeinsam mit mir den Durchbruch erlangen möchten.

An erster Stelle möchte ich gerne mit Horus der Falke Kontakt aufnehmen. Denn er hat das Prinzip von Tesla (drahtlose Energieübertragung) bisher als einziger verstanden. Da blubbert meines Erachtens ein großes Genie auf der NEXUS-Seite rum. Kompliment - Horus der Falke -.

Alle Interessenten für dieses Projekt können mich unter folgener Email-Adresse anschreiben: Monika.Mueller@gmx.de

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