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NEXUS Magazin 1, November-Dezember 2005

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Freie Energie – Teslas drahtlose Elektrizität

Das von Tesla ersonnene System zur drahtlosen Übertragung elektrischer Energie könnte viele Energieversorgungs-Probleme der heutigen Zeit in den USA lösen und gewiss auch viele der Zukunft.

Als Tesla 1899 in Colorado Springs mit einem 1,5 MW System experimentierte, stellte er zu seinem Erstaunen fest, dass die elektrischen Impulse, die er ans andere Ende der Welt aussandte, „mit unverminderter Stärke zurückkehrten“. Er erzählte: „Dieses Ergebnis war so unglaublich, dass ich zunächst fassungslos war.“9 Das Experiment bestätigte die enorme Effizienz seiner ungewöhnlichen Methode, bei der er eine Kugel elektrisch auflud und diese Elektrizität dann in Form von gepulster elektrischer Energie entlud: es handelte sich also eher um eine Art longitudinaler, akustischer Kompressionswelle als um elektromagnetische, Hertzsche Transversalwellen. Sie waren daher mehr mit einer elektrostatischen Entladung vergleichbar als mit der Wellenmechanik.

Tesla plante zur drahtlosen Elektrizitätsversorgung auch die weltweite Installation von Sendern zur Erzeugung stehender Resonanzwellen in der Region zwischen Erde und Ionosphäre. Wenn man sich die beiden amerikanischen Patente (Nr.645.576 und Nr.649.621) ansieht, die beide das gleiche Modell auf der ersten Seite zeigen, sehen wir, dass Tesla im ersten Fall eine Viertelwellenantenne entwarf (50 Meilen Drahtspule für eine Wellenlänge von 200 Meilen). Wichtiger ist jedoch die Kugel am oberen Ende, die aus einem Ballon mit leitender Oberfläche besteht und die hoch genug aufgestellt wird, damit sie in dünner Luft sendet.10

Tesla sagte dazu: „Dass die drahtlose Weiterleitung zu irgendeinem beliebigen Punkt auf der Welt mit dieser Vorrichtung möglich ist, braucht eigentlich nicht bewiesen zu werden, aber ich machte eine Entdeckung, die mir absolute Sicherheit verschaffte. In einfachen Worten gesagt funktioniert das so: Wenn wir rufen und ein Echo hören, dann wissen wir, das die Schallwellen unserer Stimme irgendwo eine Wand oder Grenze erreicht haben und von dieser abgeprallt sein müssen. Eine elektrische Welle wird genauso wie eine Schallwelle reflektiert, und das, was ein Echo anzeigt, wird ebenso von einem elektrischen Phänomen angezeigt, das stehende Welle genannt wird – also eine Welle mit Wellenknoten (ruhigen Stellen) und Wellenbäuchen (schwingenden Stellen) in regelmäßigen Abständen. Statt Schallwellen gegen eine entfernte Wand zu richten, habe ich elektrische Wellen ans andere Ende der Welt geschickt, und anstelle der Wand, hat die Erde geantwortet. Anstelle eines Echos hatte ich eine stehende Welle, eine Welle, die von weither reflektiert wurde.“11

Nikola Teslas Entdeckung der Ausbreitung von Energieimpulsen hat nichts mit den normalen elektromagnetischen Transversalwellen zu tun, mit denen jeder Elektroingenieur vertraut ist. Viele Ingenieure und Physiker haben Teslas drahtloses Elektrizitätsversorgungssystem als unwissenschaftlich abgetan, ohne sich genauer mit den ungewöhnlichen Eigenarten und Vorzügen von Longitudinalwellen zu beschäftigen – der Lösung für die Z-Komponente in Maxwells Gleichungen.

Tesla schrieb weiter: „Dass elektrische Energie kostensparend drahtlos über eine beliebige Entfernung auf der Erde weitergeleitet werden kann, habe ich durch zahlreiche Beobachtungen, Experimente und Messungen unwiderlegbar bewiesen, und zwar sowohl qualitativ als auch quantitativ. Hierbei hat sich gezeigt, dass es möglich ist, Strom von einem zentralen Kraftwerk aus in unbegrenzten Mengen mit einem Verlust von nicht mehr als einem Prozent, zwölf Tausend Meilen weit zu transportieren – bis ans andere Ende der Welt.“12

Tesla war ein Genie auf dem Gebiet der Elektrizität, der unsere Welt durch seinen Wechselstrom in einer Weise revolutionierte, die (außer vielleicht bei Supraleitern) mit Gleichstrom niemals möglich gewesen wäre, denn der hohe Widerstand bei direktem Strom macht die Sache unmöglich. Er hätte es verdient gehabt, von den Mächtigen seiner Epoche bedeutend besser behandelt zu werden, anstatt die letzten 40 Jahre seines Lebens in Armut verbringen zu müssen. Und dennoch war er zu sehr Gentleman, um verbittert zu werden. Stattdessen schrieb er im Hinblick auf den Verstärkersender in seiner Autobiographie: „Ich bin nicht gewillt, einigen engstirnigen und neidischen Zeitgenossen die Genugtuung zu gönnen, dass es ihnen gelungen ist, meine Bemühungen zu vernichten. Diese Menschen bedeuten mir nicht mehr als Bakterien, die eine Krankheit übertragen. Mein Projekt wurde von den Gesetzen der Natur aufgehalten. Die Welt war noch nicht dazu bereit. Es war seiner Zeit zu weit voraus. Doch eben diese Naturgesetze werden sich am Ende behaupten und es zu einem triumphalen Erfolg machen.“13

Teslas „Weltsystem“

Drei Erfindungen bilden das Gerüst von Teslas „Weltsystem“:

1. Der Tesla-Transformator (Tesla-Spule)

2. Der Verstärkersender (ein Oszillator, der in der Lage ist, die Erde zum Schwingen zu bringen)

3. Das drahtlose System (drahtlose Elektrizität)

Tesla sagte: „Das erste Weltsystem-Kraftwerk kann innerhalb von neun Monaten in Betrieb genommen werden. Mit diesem Kraftwerk wird es möglich sein, 10 Millionen PS (7,5 Milliarden Watt) Strom zu erzeugen, und es kann ohne Unkosten für den Betrieb aller denkbaren technischen Geräte dienen.“14

Teslas Berechnungen wurden von Dr. Elizabeth Rauscher gewissenhaft überprüft und erst kürzlich durch zeitgemäße physikalische Berechnungen auf den neuesten Stand gebracht. So zeigt Professor Rauscher zum Beispiel, dass die Ionosphäre und die Magnetosphäre über genügend Energie verfügen, nämlich jeweils mindestens drei Milliarden Kilowatt. Würde man nun die Region zwischen der Erde und der Ionosphäre in Schwingungen versetzen, so würde das die Schwingungsweite der natürlichen Schumann-Frequenz vergrößern, was wiederum die Gewinnung von nutzbarer Elektrizität erleichtern würde. Tesla wusste, dass es möglich ist, die Erde als großen kugelförmigen Leiter und die Ionosphäre als einen zweiten, größeren kugelförmigen Leiter zu betrachten, so dass beide zusammen parallele Platten haben und damit einen „kugelförmigen Kondensator“ bilden.15 Rauscher berechnete dessen Kapazität und kam auf 15.000 Mikrofarad für den kompletten Erd-Ionosphäre-Kugelkondensator. 1952 sagte W.O. Schumann die „Eigenschwingungen“ der Erde voraus, umgeben von je einer Lage Luft und Ionosphäre, ohne zu wissen, dass Tesla die fundamentale Frequenz der Erdschwingungen bereits 50 Jahre zuvor entdeckt hatte.16

„Alles was nötig ist“, so Dr. James Corum, „ist, dass Teslas Verstärkersender und seine Trägerfrequenz in der Lage sind, um die ganze Welt zu senden.“ Und Tesla selbst behauptete (im Dezember 1904 in der Los Angeles Times): „Mit meinem Sender habe ich elektrische Wellen um die ganze Welt geschickt, bis sie wieder bei mir ankamen, und dann entwickelte ich meine Geräte weiter.“ Dr. Corum erläutert in einem Artikel über Teslas ELF-(Niedrigfrequenz) Oszillator, dass der abgestimmte Schwingkreis von Teslas Verstärkersender die ganze Erd-Ionosphäre-Region darstellte.17

Kommentare

04. März 2009, 14:58 Uhr, permalink

Bernd Monecke

Wir sollten Teslas Vision realisieren und zu einem „triumphalen Erfolg“ machen, indem wir auf einer entlegenen Insel den Bau eines menschenfreundlichen, internationalen drahtlosen Kraftwerks in Angriff nehmen, das die ganze Welt mit Strom versorgt. Die Vorzüge, die es hätte, direkte Elektrizität überall verfügbar zu machen, sind zu zahlreich, als das man sie alle aufzählen könnte.

Haben Sie damit schon angefangen, wenn nein, wann fangen Sie an diese Kraftwerk zu Bauen?

Ich helfe mit...................!!! Für eine bessere Welt

Gruß Bernd Monecke

25. November 2009, 11:48 Uhr, permalink

weltenstrudel

@ Bernd Monecke --> da gibt es einen Bericht, der einige Auswirkungen eines Teslasenders beschreibt, in welchem es um verrücktspielende Tiere in der Umgebung geht ...

Ich denke, dass es NICHT sinnvoll ist, derartige Strahlung ohne Studien zu Verträglichkeit ALLER Lebewesen einzuführen. Nahezu alle Technik, welche in den letzten Jahrhunderten aufkam, hatte bösartigste Nebeneffekte.

Mikrowellen z.B. sind nach einigen Studien mitverantwortlich für das Bienensterben. Gentechnik, Nanopartikel ...

Lies erstmal Buddhas Reden zu Karma. Dann überlegst du dir, wer bis jetzt wirklich davon profitiert hat.
Dann, wem es direkt oder indirekt geschadet hat. Dann, wie du das Fehlverhalten ... deinen Kindern erklärst.

Was ist LEBEN? Dann verstehst du auch, was unbedachte blinde Forschung ist.

Derzeit verheizen wir an Strom ca. 20.000.000.000.000 Watt. Allein der thermische Effekt reicht für die derzeitige Katastrophe. Dazu kommen noch alle Verbrennungsmaschinen etc.

14. März 2010, 16:04 Uhr, permalink

Horus der Falke

Hallo! Ich arbeite privat an dem Prinzip der drahtlosen Energieübertragung. Der Artikel, der hier geschrieben steht, ist eigentlich hundertprozentig richtig. Allerdings ist 7,8 Hz zwar eine Schumann-Resonanz (die Grundfrequenz), diese jedoch eignet sich nicht besonders gut, um Energie in großen Mengen zu übertragen.

Ergebnisse meiner experimentellen Versuchsstationen, die mit einer Leistung von 800 W bis 1,2 kW senden und auf einer wesentlich höheren Resonanzfrequenz arbeiten, gibt es erst Anfang nächsten Jahres. Sorry, habe mir erst dieses Jahr das nötige Equipment kaufen können, und mit den Messungen kann ich erst Ende des Jahres anfangen (wenn alles gut läuft).

Zudem schwankt die Grundfrequenz erheblich, weil es sich um eine periodische Frequenzmodulation handelt. Daher sind die Schumann-Resonanzen periodische (frequenzmodulierte) Erdresonanzen. Wenn man also die Grundmodulation nicht mitberücksichtigt, und einfach eine feststehende Frequenz nimmt, so schwankt der Wirkungsgrad der Energieübertragung erheblich!

Nur wenn man den Sender immer exakt auf die Resonanzfrequenz abstimmt, hat man einen fast 99-prozentigen Wirkungsgrad. Je weiter man sich von der Resonanzfrequenz entfernt, desto schlechter wird der Wirkungsgrad.

05. April 2010, 19:25 Uhr, permalink

Korolik

@ Horus der Falke

Habe mich schon seit einiger Zeit mit der Tesla-Technik beschäftigt und begrüße die Arbeiten von Prof. Meyl. Leider ist die Politik und die Wirtschaft so menschenfeindlich eingestellt, dass nur von der Basis her durch einen Zusammenschluss von Idealisten ein Durchbruch auf diesem neuen Energiegebiet möglich sein wird.

Hätte gern Kontakt mit "Horus der Falke" aufgenommen.

28. September 2010, 00:07 Uhr, permalink

Sebastian Hoyer

@weltenstrudel

"Derzeit verheizen wir an Strom ca. 20 Terawatt. "

Wenn man den Leitungswiderstand berücksichtigt und z.B. die "Heizung" - Glühbirne (fünf Prozent Licht - 95 Prozent Wärme) -, dann kann ich das sehr gut nachvollziehen.

24. Dezember 2010, 16:39 Uhr, permalink

Amantris

Ich grüße euch herzlich! :)

Ich bin noch ziemlich jung und fange gerade erst an mit dem Studium der Elektrotechnik, dennoch muss ich sagen, dass mich die Theorien von Tesla begeistern.

Ich selber bin mehr an der "Freien Energie" interessiert als an der Übertragung von Strom, muss aber sagen, dass ich gerade versuche, das auszuprobieren, auf Grund dieses Textes.

@ Horus der Falke: würdest du deine Ergebnisse hier präsentieren oder besteht die Möglichkeit, irgendwie in Kontakt zu treten? Eventuell kannst du einem "Neuling" helfen. :)

18. März 2011, 11:37 Uhr, permalink

Marie74

Hallo,

ich beschäftige mich mit dem Thema "Freie Energie" seit einiger Zeit und habe daher auch mit den sogenannten Teslaplatten experimentiert. Und ich muss sagen, allein das ist ja beeindruckend. Habe etwas recherchiert und kann zur Anwendung diese Seite sehr empfehlen:

www.frohmut.com/CMS-Artikel/Redaktionelle-Artikel/Tesla-Beamer-Wasser-etc/Die-Anwendung-der-Teslaplatte.html

Viele Grüße

17. Oktober 2011, 22:06 Uhr, permalink

Cleopatrasleben

Ich interessiere mich sehr für das Thema "drahtlose Stromübertragung " und arbeite auch privat daran. Ich suche noch Interessenten, die gemeinsam mit mir den Durchbruch erlangen möchten.

An erster Stelle möchte ich gerne mit Horus der Falke Kontakt aufnehmen. Denn er hat das Prinzip von Tesla (drahtlose Energieübertragung) bisher als einziger verstanden. Da blubbert meines Erachtens ein großes Genie auf der NEXUS-Seite rum. Kompliment - Horus der Falke -.

Alle Interessenten für dieses Projekt können mich unter folgener Email-Adresse anschreiben: Monika.Mueller@gmx.de

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