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NEXUS Magazin 2, Januar-Februar 2006

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Tunguska, Sibiriens geheimnisvolles „Tal des Todes“, Teil 2

Augenzeugenberichte und andere Hinweise lassen vermuten, dass der Meteorit, der 1908 die Tunguska Region bedrohte, von intelligent gesteuerten „Plasma-Zerstörerkugeln“ vernichtet wurde, die in der Lage waren, die ursprüngliche Explosionskraft zu kompensieren.

Wir wollen nochmals zum 30. Juni 1908 zurückkehren, und alles, was geschah, mit Hilfe von Augenzeugenberichten rekonstruieren. Das ganze Ereignis verlief in etwa nach folgendem Schema:  Gegen 7.15 Uhr näherte sich ein Meteorit auf einer Bahn von Südosten nach Nordwesten. In Preobrazhenka beobachtete I.M. Volozhin, wie etwas über den Himmel flog, „umgeben von einem Gürtel aus Rauch und Feuer“. Das war der Meteorit, der auf die Erde zuraste.
Die Erzeugung und Aussendung der „Zerstörer-Kugeln“
Menschen aus der Region Kirensk berichteten:
„... tauchte im Nordwesten eine glühende Säule auf, die etwa vier Sagens [über 8 Meter] Durchmesser hatte und wie eine Lanze geformt war. Als die Säule verschwand, ertönten fünf kurze, heftige Donnerschläge, wie Kanonenschüsse, die kurz und schnell hintereinander abgefeuert wurden ...“
Von der Handelsniederlassung Teteria aus waren Feuersäulen im Norden zu sehen. Feuersäulen wurden auch an anderen Orten gesichtet (Kezhma, Nizhne-Ilimsk, Vitim), die nicht auf einer Linie liegen.
Ein rötliches Glühen während der Erzeugung der Kugeln und vor der Explosion
Das Auftauchen der Zerstörer an der Erdoberfläche ist die energieintensivste Phase, bei dem die Energiesäulen und die Zerstörer ein helles, weißes Licht aussenden, ähnlich dem, das beim Schweißen entsteht. Das Licht war so intensiv, dass Beobachter den Eindruck hatten, alles andere sei erblasst oder dunkel geworden. Dann, nachdem die Zerstörer fertig gestellt waren, verringerte sich die Energiestärke des Produktionsprozesses, so dass die Energiesäulen und die Zerstörer eine rote Färbung annahmen und das zukünftige Explosionsgebiet erleuchteten. Maxim Kainchenok, ein 50-jähriger Ewenke, der in Vanavara befragt wurde, erzählte:
„... Meine Eltern hatten auf dem Segochamba angehalten. Dort bebte die Erde und es donnerte. Zuerst kam die Röte, dann das Donnern. Das Rote war in der entgegengesetzten Richtung von Vanavara. In dem Moment, als der Meteorit herabstürzte, ging Onkel Axenov `raus, um nach den Rentieren zu sehen, und er berichtete, dass über dem Explosionsort zuerst alles schwarz wurde, dann rot, und danach hörten sie Donnern.“
Anna Yelkina, eine 75-jährige Ewenkin, die in Vanarava lebte, bestätigte dies:
„Ganz, ganz früh am Morgen ... ein wenig höher als die Sonne, gab es einen Donnerschlag. Ganz hoch oben. Der ganze Himmel war rot, und nicht nur der Himmel: alles umher war rot – die Erde und der Himmel. Dann kam ein ungeheuer lautes Geräusch, wie eine Glocke, so als schlüge jemand auf ein Stück Eisen. Das Donnern dauerte etwa eine halbe Stunde.“
Die Flüge der „Zerstörer“
Unmittelbar nach dem Auftauchen der Säulen aus Licht (Energie) erschienen leuchtende „Zerstörerkugeln“ am Himmel, die sich in Richtung des Explosionsortes bewegten. Wie viele tausend andere Befragte berichtete N. Ponomarev aus dem Dorf Nizhne-Ilimsk:
„Um 7.20 Uhr ertönte ein lautes Geräusch in der Nähe von  Nizhne-Ilimsk, das sich zu Donnerschlägen entwickelte ... Einige Häuser bebten durch die Stöße. Viele Einwohner sahen, wie vor dem Donnern ‚ein glühender Körper, der wie ein Holzscheit aussah‘, schnell von Süden Richtung Nordwesten über den Boden raste. Unmittelbar danach kam der Aufprall; und dort, wo der lodernde Körper hinverschwunden war, erschienen Feuer und Rauch.“

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