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NEXUS Magazin 25, Oktober-November 2009

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Auf den Salomonen gibt es heute noch Riesen

Ex-RAAF-Pilot Marius Boirayon über Legenden in seiner Wahlheimat, die bis heute von aktuellen Begegnungen genährt werden.

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Die Wissenschaft ist eine Aneinanderreihung von Entdeckungen, und die Entdeckung, die ich im Folgenden schildere, dürfte eine ganze Weile lang aus allen übrigen hervorstechen. Ich werde die Riesen der Salomoneninsel Guadalcanal als Beispiel nehmen, um einige Fakten über Riesenmenschen im Allgemeinen anzubringen.

Die Riesen von Guadalcanal leben im Innern der weiten, von tropischem Regenwald bewachsenen Bergwelt Guadalcanals. Sie verfügen über ausgedehnte Höhlensysteme, die die gesamte Insel der Länge nach durchziehen. Viele Einheimische glauben, dass die Riesen auf diesem Weg vom Osten der Insel bis zum Westen gehen können, ohne auch nur einmal ans Tageslicht zu kommen. Viele schätzen, dass es tausende von Riesen gibt.

Die Insulaner von Guadalcanal sind überzeugt davon, dass die Riesen unterhalb der großen Berge der Insel eine eigene große Stadt haben. Der Berg Tatuva ist definitiv einer der Haupteingänge der Stadt. Für alle, die die Riesen gerne filmen möchten, sind die Dörfer um den Tatuva herum ein guter Ausgangspunkt, da sie hier oft gesehen werden. Doch auch überall sonst auf der Insel werden sie regelmäßig gesichtet.

Meines Wissens gibt es drei verschiedene Spezies bzw. Typen von Riesen. Die größten und gleichzeitig am häufigsten beobachteten sind über drei Meter groß – wenngleich zahlreiche Insulaner behaupten, sie hätten auch schon größere gesehen. Dieser Typus von Riese hat lange braune oder rötlich braune Haare, die er, wenn er Sie genauer in Augenschein nehmen möchte, mit einer Hand beiseite schiebt. Er hat ausgeprägte Augenwülste, hervortretende rote Augäpfel, eine abgeflachte Nase und einen breiten Mund. Je kleiner die Riesen sind, desto weniger behaart sind sie.

Die kleineren Typen sind zwar immer noch größer als herkömmliche Menschen, gleichen aber eher den Eingeborenen im Dschungel und sind längst nicht so behaart wie die großen. So zumindest beschreiben sie die Bewohner von Guadalcanal. Wo immer sie diese kleineren Riesen sehen, versuchen sie, sie zu töten. Die kleineren Riesen scheinen in der sozialen Rangordnung der Riesen weiter unten zu stehen und leben zumeist außerhalb des Höhlensystems im Dschungel. Doch auch die anderen beiden Riesentypen finden sich im Urwald.

Den Salomonenbewohnern ist nicht bewusst, was für eine Sensation „ihre“ Riesen für die übrige Welt darstellen. Und ob der Slogan der Salomonen nun bewusst die Riesen in Betracht gezogen hat oder nicht, er lautet ganz treffend „der Ort, den die Zeit vergessen hat“.

Guadalcanal ist reich an Gold – ein Sachverhalt, den die Europäer schon vor Jahrhunderten entdeckten. Vor 30 Jahren nahmen mehrere Minengesellschaften Verhandlungen mit den Landbesitzern auf und versuchten, sich das Gold durch Verträge zu sichern. Doch ein Vertrag nach dem anderen wurde zurückgewiesen, bis vor wenigen Jahren das Unternehmen Ross Mining einen Fuß in die Tür bekam, indem es der einheimischen Bevölkerung einen Anteil von drei Prozent zusicherte.

Im Jahr 1998 begann man bei Gold Ridge, das in der Mitte der nördlichen Inselhälfte liegt, mit schweren Bulldozern Straßen anzulegen und das Gelände zu planieren. Das Minengelände grenzt an das Gebiet der Riesen, und diese scheinen recht territorial veranlagt zu sein. Eines Tages brach der Bolzen an der Schaufel eines Bulldozers, sodass das Fahrzeug ausfiel. Es war bereits später Nachmittag, und so beschloss man, die Schaufel liegen zu lassen und den Bulldozer zurück in die Werkstatt zu bringen. Dort sollte er über Nacht repariert werden, um am nächsten Tag wieder
einsatzbereit zu sein.

Als die Arbeiter am folgenden Tag zurückkamen, war die Schaufel verschwunden. Alle waren verwirrt – wie konnte ein so schweres Objekt einfach verschwinden? Schließlich ging es um gut zehn Tonnen Gewicht! Die Männer suchten die Umgebung ab und stießen in der Nähe des Ortes, an dem sie die Schaufel liegen gelassen hatten, auf riesige, etwa 90 Zentimeter lange Fußabdrücke. Die Schaufel selbst fanden sie etwa 100 Meter entfernt auf einer Anhöhe. Die Fußspuren deuteten darauf hin, dass die Riesen die Schaufel nicht getragen, sondern geworfen oder anderweitig dorthin befördert hatten.

Als Hubschrauberpilot und -ingenieur im Ruhestand wurde ich vor einigen Jahren vom leitenden Helikopterpiloten der amerikanischen Fischfangflotte auf Guam gefragt, ob ich nicht für kurze Zeit den Ersatzteildienst auf Guadalcanal beaufsichtigen wolle, da Australien näher an den Salomonen liege. Der Job sollte sechs Wochen dauern und ich für meine Mühen großzügig entlohnt werden.

Ich richtete mein Büro genau gegenüber des alten Verwaltungsgebäudes der Provinz ein. Mittags ging ich manchmal hinüber, um mit dem Ministerpräsidenten von Guadalcanal, und mit Victor, dem Finanzminister, ein Bier zu trinken. Während einer solchen Mittagspause berichteten mir die beiden von einer Begegnung mit Riesen, die vor einigen Monaten stattgefunden hatte. Der Ministerpräsident, der inzwischen ein Minister auf Landesebene ist, und Victor, der nach wie vor einen Ministerposten auf Guadalcanal besetzt, hatten beschlossen, nach Gold Ridge zu fahren, um das Minengelände in Augenschein zu nehmen. Also setzten sie sich nachmittags in ihren Toyota Hilux und fuhren los.

Es war eine längere Strecke; sie kamen durch einige Dörfer und erreichten schließlich das Minengelände. Ein Bulldozer hatte zwar eine Straße geschaffen, aber da es in der Gegend oft regnet, war die Straße, die um einen Berg herumführte, rutschig. Der Toyota kam von der Fahrbahn ab und fuhr sich fest. Die beiden Männer versuchten, den Wagen mit Vierradantrieb wieder auf die Straße zu bekommen, aber vergebens. Daraufhin beschlossen sie, zum nächsten Dorf zurückzugehen, ein paar Männer zusammenzutrommeln und den Wagen mit ihrer Hilfe wieder flott zu machen.

Kommentare

25. Januar 2010, 18:15 Uhr, permalink

Thor

Mmmh, hört sich interessant an. Mal dran bleiben.

06. Juni 2010, 11:47 Uhr, permalink

Aliens kommen

Riesen, ok ... aber: eine zehn Tonnen schwere Baggerschaufel? Den Bagger würde ich gerne sehen, und den Riesen, der diese Schaufel anhebt.

Tageslicht im Berg, von unbekannter Lichtquelle? Somit müsste diese Spezies recht intelligent sein.

Das schweift dann doch schon sehr ins Unglaubliche ab.

29. Juni 2010, 10:54 Uhr, permalink

Patze

Hatte mal Kontakt mit dem Prof. der Uni ähh ... Münster (?), welcher damals die Fußabdrücke der Riesen im ähh ... Jemen (?) gefunden hat. Dieser gab der "Rasse" auch ihren lateinischen Namen. Er bestätigte mir, dass dies kein Fake ist.

08. Juli 2010, 14:29 Uhr, permalink

sonnenwind

Wenn doch aber die Riesen so leicht zu beobachten, zu sichten sind, man sie also einfach vom tutuva(?) aus oder eben vom Berg oben her sehen und diesbezüglich auch dann photographieren kann, warum ist dann kein Photo dem Text angehängt worden? Das würde das Ganze noch etwas glaubhafter werden lassen. Wenn die Riesen so einfach zu sehen sind, werden bestimmt auch schon so einige Leute Photos von den Riesen geschossen haben. Wäre interessant, solche Photos zu sehen.

06. Oktober 2010, 22:39 Uhr, permalink

Peter Echevers

Zu unglaublich, zu phantastisch. Nicht einmal der Schreiber selbst hat sie offensichtlich gesehen, sondern erzählt von Menschen, die die Riesen gesehen haben wollen. In ganzen Passagen erinnert mich die Erzählung an die nordische Mythologie - Yggdrasil - und an die Erzählungen von Walter Papst in seinem Buch "Der Götterbaum".

Mit freundlicher Empfehlung

Peter Echevers

03. November 2010, 22:36 Uhr, permalink

Orlando

Hi,

also das mit den Riesen auf den Salomonen erscheint mir schon glaubhaft, bevor ich den Artikel hier fand, sprach ich mit einem Freund schon über den Artikel.

Also warum kein Foto zur Hand ist, lässt sich leicht erklären, das habe ich eben in Facebook veröffentlicht und kopiere es mal hier rein:

"Denn wer einmal im Dschungel, also im richtigen Dschungel allein oder zu Zweien unterwegs war, der weiß, was ich meine: bist du auf der Jagd, zeigt sich das Wild selten, bist du zufällig unterwegs, dann begegnest du Allem und alles, hast aber nie eine Kamera dabei.

Eine höhere Ordnung greift da wohl immer ein, und wenn du dann noch einen Riesen begegnest, ich glaube da rutscht bei manchen schnell der Kupferbolzen in die Hose."

Übrigens gibt’s da noch einen Hinweis in den Falun-Dafa-Schriften, da werden auch kurze, schnelle Hinweise auf Riesen gegeben, einfach mal damit beschäftigen und danach googlen.

Auch in älterer DDR-Literatur gibt bzw. gab es Hinweise auf die großen Kerle.

Nun, was das Bewegen der Baggerschaufel angeht: so große Kerle haben auch enorme Kräfte, es gibt auch Menschen, oder es gab sie, die ausgefallen starke Leistungen aufbringen konnten.

Da verweise ich auf den legendären Milo Barus, der sogar einen zwei Tonnen schweren Elefanten durch die Zirkusmanege getragen hat, und da gab es hunderte von Zuschauern.
Das hat er auch in Afrika vorgeführt, die netten Dunkelhäutigen haben gestaunt, als ihr Häuptling aufstand und dem Milo die Hand gab, ging der Milo in die Knie, es wird ihm Stärkere geben.

Was ich damit meine ist Folgendes: niemals an anderen zu zweifeln - auch wenn’s nicht glaubhaft erscheint, bedeutet es nicht immer, das es unglaubhaft sein muss.

MfG,

Orlando

13. Mai 2014, 22:54 Uhr, permalink

m w

Habe den Bericht gesehen,nun gut Fußabdrücke herzustellen dürfte wohl kein Problem sein,eine Baggerschaufel zu Bewegen die in dem Bericht nichtmal gezeigt wird,lediglich der Bagger ist zu sehen,hört sich irgendwie nach ner Geschichte für Touristen an,die kommen um evtl riesen zu sehen oder zu suchen,die wohl aber nur Nachts unterwegs sind wenn alle schlafen,auch wenn ich bei Riesen vorsichtig sein sollte denke es ist ne nette Geschichte für Touristen.

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