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Das Rätsel der Pinieninsel

piIn Heft 73 haben wir Teile eines mutmaßlich geleakten DIA-Dokuments veröffentlicht, das Auszüge aus Gesprächsprotokollen mit einem Außerirdischen enthält, der bei einem Ufo-Absturz in Aztec, New Mexico, geborgen worden sein soll. Dieser erzählte unter anderem davon, dass seine Vorfahren vor 11.500 Jahren eine Betonlandebahn auf der Pinieninsel im Pazifischen Ozean errichtet hätten, von der noch heute „Fundamente“ erhalten seien. Der Autor und Rechercheur Warren P. Aston hat die Spur weiterverfolgt und sich schließlich selbst auf die Pinieninsel begeben, wo er auf ein Rätsel stieß, das seit seiner Entdeckung vor 60 Jahren einer plausiblen Erklärung harrt.

Einleitung: Mysterium im Südpazifik

Vor ziemlich genau 70 Jahren, am 25. März 1948, soll ein scheibenförmiges Flugobjekt mit etwa 30 Metern Durchmesser im Hart Canyon bei Aztec, New Mexico, eine Notlandung vorgenommen haben. Der Bereich um die Absturzstelle des Fluggeräts soll daraufhin prompt von Einheiten des Militärs und des Geheimdienstes gesichert worden sein. Als sich die Teams endlich Zugang zum Inneren des Fluggeräts verschaffen hatten können, wollen sie dort mehrere Leichen gefunden haben, darunter zwei kleinere tote Insassen im Cockpit. Mehrere Jahrzehnte lang waren das die einzigen der UFO-Community bekannten Informationen über diesen Vorfall.1

Im Juni 2017 bekam dann plötzlich ein US-Radiosender ein angeblich als „streng geheim“ eingestuftes Informationspapier der Defense Intelligence Agency (DIA) zugespielt. Das Dokument ist eine faszinierende, ziemlich brisante Lektüre. In ihm wird die Bergungsaktion bei Aztec detailliert beschrieben, sogar die Namen der Mitglieder des extra für diese Operation zusammengestellten Teams werden genannt. Die interessanteste Behauptung in dem Schriftstück ist aber wahrscheinlich die, dass noch weitere Wesen im Unterdeck des Fluggeräts gefunden worden wären, die sich in einer Art Winterschlaf in Kryo-Kapseln – eine Technologie, die dem Bergungsteam damals weitgehend unbekannt war – befunden hätten. Schließlich seien vier Außerirdische mit menschenähnlicher Gestalt (drei Kinder und ein erwachsener „Mann“) wiederbelebt worden. Bis die sichere Rückkehr zu seinem Volk bewerkstelligt werden konnte, sei der „Mann“ in Schutzhaft genommen und in den darauffolgenden Monaten intensiv befragt worden. Er soll perfektes Englisch gesprochen und bereitwillig Auskunft darüber gegeben haben, warum er hierher gekommen sei.

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Deckblatt des Informationspapiers über den Aztec-Zwischenfall. (Bild: MidnightInTheDesert.com)

Während der Befragungen gab der Außerirdische dem DIA-Informationspapier zufolge an, es gäbe auf der Erde „Tausende Beweise“ für die Aktivitäten seines Volkes in den vergangenen Jahrhunderten. Als konkretes Beispiel nannte er etwa die noch vorhandenen Überreste einer „Landeplattform aus Beton“, die von seinem Volk auf einer entlegenen Pazifikinsel vor rund 11.500 Jahren errichtet worden seien.

Obwohl er den Namen der Insel nannte und betonte, dass keine menschliche Zivilisation zu diesem Zeitpunkt so hoch entwickelt gewesen sei, wurde diese Aussage als mehr oder weniger belanglos betrachtet und die Unterhaltung wandte sich rasch anderen Themen zu.

Fasziniert von dieser Information beschloss ich, der Behauptung des Außerirdischen nachzugehen. Ich bin Forscher und lebe in Brisbane, daher lag es für mich nahe, eine Expedition auf die erwähnte Insel zu unternehmen. Was ich dort vorfand, ist faszinierend und verstörend zugleich.

Die Geschichte sickert durch

Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass Heather Wade, Moderatorin bei der beliebten alternativen Radiosendung „Midnight in the Desert“, keine Ahnung hatte, was auf sie zukommen würde, als sie an jenem Tag im Juni 2017 zwei Exemplare eines Dokuments erhielt. Angeblich war es ihr anonym von zwei aus dem Dienst geschiedenen Militärangehörigen zugespielt worden, die sich nicht länger an ihre Geheimhaltungspflicht gebunden fühlten und nun dafür sorgen wollten, dass die ihrer Meinung nach wichtigen Informationen an die Öffentlichkeit gelangten.

Das Dokument war auf den 8. Januar 1989 datiert und laut Vermerk ein Informationspapier auf „Einstiegsniveau“ der DIA. Das Datum weist möglicherweise darauf hin, dass es sich hierbei um ein Briefing für den US-Präsidenten gehandelt haben könnte – nur zwölf Tage später nämlich, am 20. Januar 1989, wurde George Bush (als ehemaliger CIA-Direktor ohnehin vertraut mit der Wahrheit über UFOs) als neuer US-Präsident ins Amt eingeführt.

Unmittelbar nachdem sie die beiden Exemplare des Dokuments erhalten hatte, stellte Heather die PDF-Dateien auf der Website des Radiosenders online.2 Nicht lange danach erfuhr die Redaktion des NEXUS-Magazins davon und berichtete über die ganze Geschichte („Der UFO-Absturz bei Aztec, New Mexico … und Gespräche mit dem außerirdischen Überlebenden“,NEXUS 73). Der Untertitel verrät, was dieses Whistleblower-Dokument so außergewöhnlich macht – Abschnitt D: „Auszüge der Gespräche mit dem EBE aus Aztec, New Mexico“. Die folgenden sieben Seiten enthalten angeblich die Zusammenfassung von mehreren Hundert Seiten transkribierter Interviews mit dem außerirdischen Besucher.

Das Informationsdossier

Bevor es sich mit dem Vorfall in Aztec befasst, gibt das Dokument einen Überblick über die Geheimdienstoperation „Majestic 12“, die für die Vertuschung der Anwesenheit von Außerirdischen auf der Erde verantwortlich war. Am Ende enthält das Dokument eine „Lagebeurteilung“, darunter eine Zusammenfassung aller [damals] bekannten Arten von außerirdischen Besuchern auf der Erde. Und damit hätte die Geschichte enden können – es gab lediglich eine weitere ungewöhnliche Behauptung eines Whistleblowers, die nächste Geschichte über die Verwicklung von US-Militär und -Geheimdiensten in eine groß angelegte Vertuschungsaktion, einen weiteren von zig angeblichen Kontakten mit diversen Gruppen von Außerirdischen, die spätestens seit den 1940er Jahren gehäuft aufgetreten waren.

Was dieses Dokument jedoch von den meisten anderen Berichten abhob, waren die Interviews mit dem erwachsenen Überlebenden des UFO-Absturzes, der angab, sein Name laute so ähnlich wie „Sethimus“. Die angeblich durchgeführten Befragungen verliehen dem Ganzen eine viel stärkere Relevanz – und erst hier beginnt unsere eigentliche Geschichte.

Interview mit einem Außerirdischen

Sämtliche Gespräche mit dem Außerirdischen hatten mich sofort fasziniert (und tun es noch), doch insbesondere eine Passage irgendwo in der Mitte ließ mich aufhorchen. Nachdem der Mann erzählt hatte, sein Volk würde bereits seit Jahrtausenden unseren Planeten besuchen, fragten ihn die Interviewer, ob es irgendwelche Beweise für diese früheren Besuche gäbe. Die Antwort von Sethimus ist es wert, hier in voller Länge abgedruckt zu werden:

„[Es gibt] Tausende [Beweise], wenn ihr euch umseht. […] Wissen Sie, mir fiel gerade ein sehr gutes Rätsel ein, das einer von euch lösen kann: Auf einer Insel, die ihr Pinieninsel nennt und die in eurem Pazifischen Ozean liegt, werdet ihr etwas finden, das von einer Betonlandebahn übrig geblieben ist, die wir vor einhundertfünfzehn (115) eurer Jahrhunderte errichtet hatten. Ihr könnt das nicht übersehen, weil die Fundamente, die wir damals dafür gelegt hatten, immer noch viele Hektar umfassen. Zur damaligen Zeit hätte keine Kultur auf eurer Erde so eine Anlage bauen können. Es würde mich freuen, wenn ihr die Anlage jemals finden würdet […].“

Dann berichtete er weiter über seinen persönlichen Bezug zu diesem Bauwerk, was vielleicht auch der Grund war, warum ihm gerade dieses Beispiel in den Sinn gekommen war: Sein Urgroßvater hatte daran mitgearbeitet und den Mörtel für die Fundamente angerührt. Angesichts der Datierung auf eine Zeit vor 11.500 Jahren (etwa 9500 v. Chr.) erkundigte sich der skeptische Interviewer nach der durchschnittlichen Lebensdauer der Außerirdischen. Das Thema rund um den sichtbaren Beweis eines außerirdischen Besuchs verfolgte er, zumindest laut diesem Auszug, nicht weiter.

Als ich die Aussage über die Landeplattform las, war ich ebenfalls sehr skeptisch, wenn auch aus anderen Gründen. Die Île de Pins, die Pinieninsel in Neukaledonien, liegt nur zwei Flugstunden von Brisbane entfernt. Als langjähriger Forscher auf diesem Gebiet wusste ich, dass die Insel so etwas wie ein schwarzes Loch war, was UFO-Sichtungen oder Begegnungen mit Außerirdischen betraf. Mir war nur ein einziger Fall in dieser Gegend bekannt.

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