Die leuchtende Seele

teaser1269Sind wir tatsächlich Lichtwesen? Forscher wie Gurwitsch, Popp, Kirlian und Emoto, die Pioniere der Biolumineszenz, haben die Auffassung vom Menschen als bloßes elektrochemisches Signalsystem infrage gestellt. Auf ihren Erkenntnissen aufbauend haben japanische Wissenschaftler das Phänomen der ultraschwachen Photonenemission (UPE) mittels hochempfindlicher CCD-Sensoren nachgewiesen. Dieses Leuchten, das alle lebenden Organismen ausstrahlen, ist Teil eines kohärenten Lichtnetzes, das die gesamte Zellkommunikation koordiniert.

Fritz-Albert Popps „Kohärenztheorie“ geht von etwas aus, das die reduktionistische Mainstreamwissenschaft – offen gesagt – bedrohlich findet: Wenn unsere Zellen kohärentes Licht abgeben, dann ist Licht nicht nur zufälliges Stoffwechsel-„Rauschen“ oder ein Abfallprodukt, sondern der Chefdirigent unserer gesamten Existenz.

Denken Sie eine Sekunde darüber nach. Bei jedem einzelnen Herzschlag ereignen sich Milliarden von chemischen Reaktionen in Ihrem Körper. Damit Sie atmen, denken oder auch nur die Heilung eines winzigen Kratzers herbeiführen können, müssen diese Reaktionen mit einer Präzision koordiniert werden, die von der klassischen Chemie ehrlicherweise nicht erklärt werden kann.

Die Mainstreambiologie will uns einreden, dass diese Koordination durch „Diffusion“ ermöglicht wird – also durch Moleküle, die in einem verdunkelten Raum zufällig zusammenstoßen, bis sie ihresgleichen gefunden haben. Popp hielt diese Methode für zu langsam und plump, um damit das Wunder des Lebens erklären zu können. Er behauptete, dass wir über ein Biophotonenfeld verfügen, ein Hochgeschwindigkeitsinformationsnetzwerk, das jedem einzelnen Molekül in Lichtgeschwindigkeit genau mitteilt, wo es zu sein und was es dort zu tun hat.

In diesem System ist „Gesundheit“ nur eine andere Bezeichnung für Kohärenz. Sie bezeichnet einen Körper, in dem die Lichtsymphonie perfekt gleich gestimmt ist. Krankheiten jedoch – vor allem so verheerende wie Krebs – zeichnen sich durch „Dekohärenz“ aus. In diesem Fall wandelt sich das Licht zu einem chaotischen Rauschen, die Kommunikationswege werden unterbrochen, und die biologische „Musik“ hört auf zu spielen.

Akzeptieren wir Popps Prämisse, der zufolge wir von einem kohärenten Feld zusammengehaltene Lichtwesen sind, dann müssen wir uns die Frage stellen, die an jedem Operationstisch unweigerlich auftaucht: Wo geht das Licht hin, wenn wir sterben?

In den 1990er-Jahren übertrug der russische Physiker Konstantin Korotkow Popps theoretische Grundlagen in den visuellen Bereich. Er entwickelte die Gasentladungsvisualisierung, einen raffinierten Fortschritt in der Kirlianfotografie, bei der hochintensive elektrische Felder die Photonenemission des Körpers anregen und so die unsichtbare „Aura“ für spezielle Kameras sichtbar machen.

Korotkows Experimente brachten den Forscher auf eine erstaunliche und fast irritierende Behauptung. Als er die Leichname erst kürzlich verstorbener Menschen aufnahm, konnte er beobachten, dass das „Lichtsystem“ oder die Bewusstseinssignatur eines menschlichen Wesens nicht in dem Augenblick verschwindet, in dem das Herz zu schlagen aufhört. Seine Daten wiesen vielmehr darauf hin, dass eine subtile Energieform – ein leuchtender Geist – um den physischen Körper herum verweilt und sich erst binnen 24 bis 48 Stunden langsam zurückzieht.

Seine Erkenntnisse, die er in dem tiefgründigen Werk „Light After Life“ ausführlich festgehalten hat, überbrücken die sterile Kluft zwischen Biophysik und Spiritualität. Korotkows Forschung deutet darauf hin, dass Bewusstsein keine vom Gehirn erzeugte „Geheimzutat“ ist, sondern ein kohärentes Feld, das unabhängig vom Körper existiert. Der Tod stellt seiner Ansicht nach nicht das Ende der Daten, sondern die Abkopplung des kohärenten Lichts von der biologischen Hardware dar.

Warum wird diese Art der Forschung so aggressiv ausgegrenzt? Warum betrachten wir den Körper nach wie vor als eine aus Teilen bestehende Maschine und nicht als ein aus Licht bestehendes Feld? Vielleicht deshalb, weil eine Gesellschaft, die ihre eigene „leuchtende Intelligenz“ versteht, viel schwieriger zu kontrollieren ist …

Derzeit leben wir in einem Zustand der chronischen Dekohärenz. Wir sind im erratischen, hochfrequenten „Rauschen“ der algorithmischen Matrix versunken – dem blauen Licht der Bildschirme, den pulsierenden Signalen von 5G und den zersplitterten Aufmerksamkeitsspannen der Dopaminökonomie. Dabei handelt es sich nicht nur um soziale Probleme, sondern auch um eine biologische Interferenz. Wenn Popp recht hatte und unsere Gesundheit wirklich von der Kohärenz unseres inneren Lichts abhängt, dann ist die moderne Welt im Prinzip ein einziger „Störsender“ für die menschliche Seele.

Was dabei herauskommt, sehen wir an der sprunghaften Zunahme von Depressionen und Stoffwechselstörungen. Wir haben unsere angestammte Beziehung mit der Sonne, der ultimativen Quelle unseres biophotonischen Treibstoffs, gegen die flackernde, hohle „Bequemlichkeit“ des digitalen Zeitalters eingetauscht. Wir haben das verloren, was unsere Vorfahren die „Architektur der Zufriedenheit“ nannten – einen Zustand, in dem das Licht des Körpers in perfekter Resonanz mit der natürlichen Welt steht.

Der Übergang von Popps Biophotonen zu Korotkows „Licht nach dem Leben“ macht uns eines sehr klar: Wir bestehen nicht nur aus Daten. Wir sind eine Symphonie des Lichts, die schon lange begonnen hat, bevor wir einen Namen hatten, und wahrscheinlich noch lange weiter erklingen wird, nachdem unser Herz zu schlagen aufgehört hat. Das Radikalste, was man in einer Welt der Siliziumlogik tun kann, ist, sich daran zu erinnern, dass man ein Stern in Form eines Menschen ist und dass wir nicht länger zulassen sollten, dass die Matrix unser Leuchten verdunkelt.

Die biologische Prägung: Wassergedächtnis und die Intentionalität des Lichts

In der Welt der „seriösen“ Wissenschaft, in der immer viel auf dem Spiel steht, gibt es wahrscheinlich keinen Forscher, der mehr polarisiert als Masaru Emoto. Für das materialistische Establishment ist seine Arbeit nicht mehr als ein Taschenspielertrick. Für den Suchenden ist sie hingegen der eindeutige Beweis für das Bewusstsein. Emoto setzte bei seinen berühmten Experimenten Wasser menschlichen Worten, Musik und Absichten aus und schockgefror es dann, um die daraus entstandenen Kristalle genau zu untersuchen. Die Bilder wurden zum globalen Phänomen: Wasser, das man mit Worten der Liebe und Dankbarkeit „gefüttert“ hatte, bildete atemberaubend schöne, symmetrische Sechsecke, wohingegen Wasser, das man mit Bemerkungen wie „Du machst mich krank!“ verflucht hatte, zu zerbrochener, chaotischer Schmiere zerfiel.

Kritiker bezeichneten dies schnell als „Pseudowissenschaft“ und verwiesen dabei auf das Fehlen von Doppelblind-Kontrollstudien und die „Subjektivität“ von Eis. Wenden wir uns aber einmal von der Ästhetik der Kristalle ab und der kalten Physik der Biophotonik zu, so stellt sich eine viel verzwicktere Frage: Wenn Menschen kohärentes Licht aussenden und Wasser der Hauptbestandteil unseres Körpers ist – ist Wasser dann das Magnetband, auf dem unsere „leuchtenden“ Absichten aufgezeichnet werden?

Wir bestehen im Durchschnitt zu 70 Prozent aus Wasser. Sollte Fritz-Albert Popp damit richtig gelegen haben, dass unsere Zellen über ein kohärentes Biophotonenfeld kommunizieren, dann wird unser innerer „Ozean“ ständig von einer speziellen Lichtfrequenz durchflutet. Die Forschungsarbeit über die emotionale Prägung von Wasser deutet darauf hin, dass Wassermoleküle über ein einzigartiges strukturelles Gedächtnis verfügen und so als flüssiges Kristallgitter fungieren, das Informationen speichern und übertragen kann.

Betrachten Sie Ihre Gedanken nicht als abstrakte „Ideen“, sondern als buchstäbliche elektrische Impulse. Diese Impulse bleiben nicht in Ihrem Schädel eingeschlossen, sondern erzeugen elektromagnetische Felder und setzen – wie wir mittlerweile wissen – bestimmte Photonenmuster frei. Wenn Sie starke Dankbarkeit oder einen fest verwurzelten Zorn verspüren, „übertragen“ Sie eine bestimmte biophotonische Signatur. Da Wasser ein polares Molekül ist, reagiert es unglaublich empfindlich auf diese feinen Energieverschiebungen. Wir „denken“ nicht nur Gedanken, sondern strukturieren das Wasser in uns und um uns herum durch unsere Intentionalität.

Während das „Gedächtnis des Wassers“ weiterhin ein Grenzbereich bleibt, gewinnt die Wissenschaft darüber, wie dieses Licht mit unserer Biologie wechselwirkt, zunehmend an Fundiertheit. Wir entdecken, dass unser „Leuchten“ ein höchst genaues Barometer unseres körperlichen Zustands darstellt. Im Kern dieses Prozesses finden wir reaktive Sauerstoffspezies (reactive oxygen species; ROS), chemisch reaktive Moleküle, die in Phasen der Umweltbelastung vermehrt auftreten.

Die Wissenschaft hat bestätigt, dass ROS eine bedeutende Rolle für die Intensität der ultraschwachen Photonenemission spielen. Befindet sich unser Körper in einem Zustand des „oxidativen Stresses“ – der biologischen Entsprechung des Rostens –, dann ändert sich dadurch unser Photonenausstoß. Dies ist nicht nur eine theoretische Kuriosität, sondern auch ein potenzielles neues Betätigungsfeld für die nicht invasive medizinische Diagnostik.

Bei bereits im Jahr 2004 durchgeführten Forschungen ließ sich nachweisen, dass Krebszellen merklich andere Biophotonenwerte aussenden als gesunde Zellen. Eine gesunde Zelle summt mit der „kohärenten“ Symphonie, die Popp beschrieben hat, wohingegen eine maligne Zelle mit einem dissonanten, äußerst intensiven Licht schreit. Wenn wir diese Schwankungen kartieren, werden wir vielleicht bald imstande sein, Krankheiten lange vor ihrer Entwicklung zum physischen Tumor zu „sehen“, indem wir einfach die Dekohärenz des körperlichen Lichtfeldes beobachten.

Glaubt man an das „Gedächtnis des Wassers“, so muss man auch bereit sein, ein erschreckendes Maß an Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet nämlich, dass der innere Zustand – die „Seele“, die man beherbergt – keine Privatangelegenheit ist. Er ist vielmehr eine Übertragung, die die eigene körperliche Gesundheit und die Welt um uns herum formt.

Bei der Frage, wie wir unser Licht zurückerobern wollen, geht es nicht um „positives Denken“, sondern um eine Neuabstimmung der biologischen Maschine. Deshalb ist auch die „Weisheit des Baumeisters“ so wichtig. Wenn wir mit unseren Händen arbeiten, in der Sonne stehen und echte Dankbarkeit praktizieren, dann schaffen wir eine „kohärente“ Umgebung für unser Zellwasser. Und so können wir uns vom Hochspannungs-„Rauschen“ des digitalen Zeitalters hin zu den ererbten Eigenfrequenzen des Lebens bewegen.

Die Wissenschaft holt nach und nach die Mystiker ein: Wir strahlen Informationen aus. Ob wir nun das „Märchen“ von der Seele oder den dissonanten Lärm einer Maschine abstrahlen, hängt ganz davon ab, welches Licht wir nähren wollen. Letztendlich besteht der ultimative Akt der Rebellion darin, in einer Welt, die von unserer Fragmentierung lebt, kohärent zu bleiben. Halten Sie Ihr Wasser klar und Ihr Licht beständig.

So verdient man sich das Leuchten

Wir leben derzeit in einer „reibungslosen“ Ära – einer digitalen Landschaft, in der der für das menschliche Wachstum notwendige grundsätzliche Widerstand zugunsten der Bequemlichkeit beseitigt wurde. In dieser künstlichen Umgebung werden wir ständig von der aggressiven, hochfrequenten „synthetischen Matrix“ des blauen Lichts bombardiert. Dies ist nicht einfach nur eine Frage der Ästhetik oder des gesunden Schlafs. Forschungen haben ergeben, dass Kunstlicht unser empfindliches biophotonisches Gleichgewicht tiefgreifend beeinflusst. Wenn wir in das Leuchten eines Smartphones starren, konsumieren wir nicht nur Daten, sondern wir führen auch biologisches „Rauschen“ in ein System ein, das nur durch Kohärenz gedeihen kann.

Wollen wir uns unser „Leuchten“ zurückholen, erfordert dies einen radikalen Perspektivenwechsel. Wir müssen aufhören, uns selbst als bloße „fleischliche Marionetten“ zu betrachten, die durch das Feuern von Neuronen oder das Hin-und-her-Schwappen von Chemikalien gesteuert werden. Stattdessen weisen die Erkenntnisse von Pionieren wie Gurwitsch und Popp darauf hin, dass wir ein integriertes Lichtsystem sind – ein biologischer Laser, der bestimmte Bedingungen braucht, um „gleichphasig“ zu arbeiten.

Das Zurückgewinnen dieser Kohärenz ist das, was ich als „Weisheit des Baumeisters“ bezeichne. Es ist das Verständnis dessen, dass die menschliche Zufriedenheit kein Verbrauchsartikel ist, den man herunterladen kann, sondern ein Zustand, den man sich verdienen muss. Wenn wir körperlich arbeiten, führen wir die physische Reibung wieder ein, mittels derer sich unsere Vorfahren weiterentwickeln konnten. Wenn wir üben, in den unveränderten Strahlen der Sonne zu sitzen, tanken wir buchstäblich unser biophotonisches Reservoir neu auf. Und wenn wir ehrliche Dankbarkeit kultivieren, laden wir unsere Zellen dazu ein, einen Zustand der Harmonie statt des Chaos widerzuspiegeln.

Diese Handlungen sind nicht bloß „Entspannung“ oder „Wellness-Trends“. Sie sind raffinierte Akte der biologischen Neuabstimmung. Wer die Sonne dem Bildschirm und Anstrengung der Bequemlichkeit vorzieht, der stimmt seine innere Symphonie mit den Eigenfrequenzen der natürlichen Welt ab.

Wie die Geschichte der Biophotonik andeutet, ist die Seele schlussendlich kein in der Maschine verborgener „Geist“. Sie ist vielmehr das Licht in der Maschine. Sie ist das kohärente Energiefeld, das dafür sorgt, dass unsere biologische Hardware nicht der Entropie verfällt. In einer Welt, die so eingerichtet ist, dass wir zersplittert, abhängig und verdunkelt bleiben sollen, besteht der radikalste Akt der Rebellion darin, auf unser eigenes Leuchten zu achten. Es ist an der Zeit, aus den Siliziumschatten zu treten und die leuchtende Intelligenz zurückzugewinnen, die unser Geburtsrecht ist.

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