Die ultimative Energie der Zukunft, Teil 12: Transformationen der Raumenergie – der Wasserstoff im Erdkern (Teil 1)

Energie ZukunftIn dieser mehrteiligen Reihe wird ein Thema behandelt, das an jedem Küchentisch diskutiert gehört: eine Energieform, die die Welt revolutionieren wird. Kriege um Rohstoffe, die Gefahr von Blackouts, die Willkür bei den Energiekosten – all das und noch mehr wird mit ihrer Nutzbarmachung der Vergangenheit angehören.

Dogmen in der Wissenschaft können die größte Barriere für den Fortschritt der Menschheit sein. Werden sie nicht als falsche Glaubenssätze erkannt, können sie sogar gute und umweltfreundliche Lösungen verhindern. So können sie unter anderem Vorhersagen zu Rohstoffen, deren Mengen und deren potenzieller Neubildung negativ beeinträchtigen. Am Ende des Tages waren es in der Wissenschaftsgeschichte immer einzelne Personen, Erfinder und Forscher, die den Dogmen der Wissenschaftsgemeinde den Garaus machten und neue Realitäten und Technologien in der Welt schufen. Meist zum Nutzen für die gesamte Menschheit. In dieser Kolumne geht es um eines dieser Dogmen, das nun gebrochen ist: Wasserstoff im Erdkern.

Ein Paukenschlag in der Wissenschaft

Man kann es gar nicht so recht glauben, aber130 Jahre (!) hielt das Dogma über den metallischen Erdkern in der Geophysik die Stellung. In der Schulphysik wurde es immer als endgültige Wahrheit hingestellt – ich kann mich noch gut an meine Schul- und Studienzeit erinnern. Sie auch? Das wurde einfach nie infrage gestellt! Indoktrination DE LUXE!

Der Geophysiker Emil Wiechert machte den Anfang: Er war der Erste, der 1897 vorschlug, dass der Erdkern überwiegend aus Eisen bestehe, und entwickelte ein erstes physikalisches Modell dazu. Es brauchte etwa 40 Jahre, bis die Seismologin Inge Lehmann aufgrund Ihrer Studien mit der Hypothese erschien, dass es einen zweiteiligen Erdkern geben müsse, wobei der innere fest und der äußere Teil flüssig sein sollte.1 Die wissenschaftlich anerkannten Modelle des Kernaufbaus wurden bis 1983 kaum verändert, obwohl der technische Fortschritt auch in der Seismologie neue Möglichkeiten eröffnete. So dauerte es auch rund 50 Jahre, bis verschiedene Erdbebenwellen definiert wurden – obwohl bereits 1857 der Italiener Luigi Palmieri die ersten primitiven Geräte zur Registrierung von Erdbeben entwickelt hatte. Erst dadurch wurde es möglich, die Grenze zwischen Erdkruste und Erdmantel besser zu erkennen.

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