Editorial Ausgabe 97

Daniel Wagner EditorialLiebe Leser, wir fahren hier im Heft ja bewusst eine Low-Covid-Strategie, denn alles, was Sie dazu wissen müssen, erfahren Sie im Netz auf Myriaden Seiten und Kanälen. Ich bin da seit meiner Auszeit wieder selbst täglich am Blättern, aber mir ist eines aufgefallen: Im Getöse der tages­aktuellen Fakten und Gegenfakten verliert man schnell den Blick fürs große Ganze. Was geht hier eigentlich gerade ab – vor allem im Kontext der Transformation der Erde, die ja der DNA unseres Magazins eingeschrieben ist?

Unser Artikel „Covid-19 aus geistiger Sicht“ widmet sich genau dieser Frage. Der Hypnotherapeut Michael Newton hat während seines Lebens eine reliable Methode entwickelt, Zugang zur geistigen Sphäre zu erlangen – und seine Schüler haben ein Studien­design ausbaldowert, um Antworten über den Sinn und Zweck dieser Zeiten aus höherer Ebene zu erlangen. Der Tenor hat mich kaum überrascht: Corona ist ein Katalysator, ein Boostershot zu mehr Eigenverantwortung, zur Befreiung aus einem jahrhundertealten Joch.

Dass es hier und heute wirklich historisch werden kann, hat mir der jüngste Kurzvortrag von Dr. Reiner Fuellmich gezeigt, Mitinitiator des deutschen Corona-Ausschusses. Er und seine Mitstreiter haben in inzwischen Hunderten Sitzungsstunden mehr als 150 Experten aus aller Welt angehört. Die Indizien, die sie dafür zusammengetragen haben, dass wir es mit einer von einer globalen Elite angezettelten Plandemie zu tun haben, sind überwältigend. Ziehen Sie sich das Stück dringend rein – es ist nicht nur ein 40-minütiges Kondensat der Ausschussarbeit, sondern eine Zustandsbeschreibung des Planeten. Was vor allem Mut macht, ist, dass die Dinge nicht mehr nur von Privatforschern und Renegades beim Namen genannt werden, sondern von einem international gut vernetzten Rechtsanwaltsteam. Wie hat es Christian Stolle in Heft 92 im Interview über den Libertarismus gesagt? Wir kommen aus der Klemme der Korporatokratie nur raus, wenn wir die Täter vor Gericht bringen.

Oder nehmen wir das Feld der alternativen Nachrichtenkanäle. Klar, man kann mokieren, dass Facebook und YouTube zensieren, als ritte sie der Leibhaftige – aber hat das der Verbreitung unerwünschter Informationen geschadet? Im Gegenteil! Soziale Netzwerke wie Gab und Telegram zeigen Regierungen den Mittelfinger, unzensierbare dezentrale Videoplattformen wie DLive, DTube und Odysee werden immer beliebter, und Einzelkämpfer wie Boris Reitschuster, Gunnar Kaiser oder ScienceFiles.org zeigen, wie man mit Internetzugang und Authentizität die Horden des Systems in Verlegenheit bringen kann und dabei Hunderttausende Leser generiert.

Auch auf dem Feld der Selbstorganisation rumort es. Die Menschen beginnen sich stärker lokal zu vernetzen, bauen dezentrale Marktplätze und Notfunkstationen auf oder gründen Marktschwärmereien. Kryptowährungen sind trotz aller Repression des Establishments nicht kleinzukriegen, und gerade hat El Salvador vorgelegt und Bitcoin als offizielle Landeswährung anerkannt. Selbst Bernd Hückstädt vom Institut für Wirtschaftsbionik, den Sie ebenfalls in Heft 92 kennengelernt haben, zündet personell den Nachbrenner, um seine Gemeinwohlwährung Gradido möglichst rasch dezentral für alle verfügbar zu machen.

Im Grunde fehlt im Reigen nur noch eine wirklich naturschonende Energieversorgung mit ausreichend Bumms – aber auch hier stehen zig Erfinder auf der Schwelle zum Durchbruch, wenn sie sie nicht schon überquert haben: Andrea Rossi und sein E-Cat, Dr. Randell Mills und sein Hydrino-Dampftank oder Dennis Danzik mit der Earth Engine.

Und wissen Sie was? Das ist nur ein mickriger Teil von dem, was hier gerade durchstartet. Das Einzige, was den Eindruck erweckt, alles wäre wie eh und je, ist, dass die Leitmedien kaum ein Wort über diese Graswurzel­alternativen verlieren. Und wenn, dann buckeln sie weiter vor Regierenden und Wirtschaftsbossen und latschen, ganz der Untertan, ins Gesicht des Volkes, das gegen das Unrecht und für ein anderes Leben auf die Straße geht.

Okay, okay. Ich kann mir vorstellen, dass einige von Ihnen jetzt schmunzeln und denken: Ach, der NEXUS-Chef, hat seinen Gäulen wieder Pfeffer gegeben und galoppiert durchs Wolkenkuckucksland. Mag sein. Aber die Vorstellung von einer Zukunft, in der ich mich hinter BP-5-Notrationen verschanze und mit meiner Armbrust auf abgemagerte Großstadtzombies schieße, ist mir einfach zu verdrießlich.

Mich beflügelt eine andere Idee: Es ist die einer Welt, die hinter dem Tageslärm heranwächst. Als Dünger braucht sie keinen Alarmismus – sie braucht Menschen, die bereit sind, auf überkommene Paradigmen zu pfeifen, dem Flüstern in der Stille zu folgen und sich in die überall wachsenden Netzwerke einzuklinken. Fakt ist doch: Es ist alles schon da. Es wartet nur darauf, verwirklicht zu werden.

Halt! Stopp! Bevor Sie losstürmen, werfen Sie doch noch einen Blick ins aktuelle Heft. Auch wir haben für Sie aus dem Getöse herausgezoomt und bieten Ihnen frischen Stoff aus der Vogelperspektive – und die zeigt nicht nur einen Blick hinter so manche Kulisse, sondern einige neue Horizonte.

Lassen Sie sich inspirieren!

Herzlich,

Ihr Daniel Wagner

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