Masern – eine Kriegsgeschichte

Der Masernhype hat nach den USA auch Deutschland erfasst und sich im aktuellen Impfpflichtgesetz niedergeschlagen. Die Unverhältnismäßigkeit der Maßnahme haben Impfkritiker bereits detailliert dargestellt. Aber kennen Sie auch die Geschichte der Ausrottungskampagne? Sie nahm 1962 ihren Anfang mit dem Mikrobenjäger Dr. Langmuir, der den Masern ein „bemerkenswertes biologisches Gleichgewicht“ bei mäßiger Schwere und niedrigen Todesraten bescheinigt, aber dann doch auf Krieg aus ist. Warum? „Weil wir es können.“ Es ist diese von der Geschichte widerlegte Logik, die immer wieder hervorgeholt wird, wenn die Masern trotz hoher Durchimpfungsrate wiederkehren. Die Lösung: Mehr impfen.

In diesem Jahr hat in Amerika die Angstmacherei bezüglich Masern epidemische Ausmaße angenommen. Es vergeht kein Tag, an dem die Medien nicht wutentbrannte Artikel oder Leitartikel veröffentlichen, in denen sie Hass gegen die winzige Minderheit von Eltern versprühen, die ihre Kinder nicht impfen lassen. Denn denen wird jetzt die Schuld an den Masernausbrüchen gegeben.1–3 Die empfohlene Lösung lautet stets Identifizierung, Verfolgung und Bestrafung der Eltern ungeimpfter Kinder.4–6

Einige staatliche und bundesstaatliche Gesetzgeber reagieren bereits auf die gnadenlose Angstmacherei und schlagen vor, in den staatlichen Impfgesetzen die Ausnahmen von der Impfpflicht aus medizinischen Gründen zu beschneiden sowie alle Ausnahmen zu streichen, die mit Religion oder Gewissen begründet werden.7–10 Solche Ausnahmen helfen nicht nur, Impfschäden und Todesfälle zu verhindern, sie schützen auch die Rechte der Eltern, die bürgerlichen Freiheiten und das ethische Prinzip der informierten Zustimmung beim Eingehen medizinischer Risiken.11

Die amerikanische Regierung, die Weltgesundheitsorganisation, die medizinischen Fachverbände, die pharmazeutische Industrie und die multinationalen Kommunikationsunternehmen sind sich allesamt darüber einig, dass der Masernvirus extrem gefährlich, die MMR-Impfung dagegen absolut sicher und wirksam ist und dass alle Kinder zwei Dosen des MMR-Impfstoffs bekommen müssen, um das Ziel der weltweiten Ausrottung der Masern bis zum Jahr 2020 zu erreichen.12–15

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In den letzten beiden Jahrzehnten drehte sich die öffentliche Debatte in erster Linie um Kinder, die Reaktionen auf die MMR-Impfung zeigten, wie beispielsweise Krampfanfälle, Enzephalitis oder Enzephalopathie, oder die eine chronische Erkrankung oder Behinderung davontrugen.16–22 Von der Wirksamkeit der Masernimpfung oder davon, wie die Masernerkrankung vor und nach der Lizenzierung des Impfstoffs in der Mitte des 20. Jahrhunderts beschaffen war, sprach kaum jemand.

Dieser Artikel befasst sich mit dem Versagen der Impfung und basiert auf Belegen, die der wissenschaftlichen und medizinischen Literatur entnommen wurden. Doch von diesen Belegen ist in der öffentlichen und politischen Diskussion über die Masernimpfung und die Zwangsimpfungsgesetze überhaupt nicht die Rede.

Masern in den USA in den 1950er Jahren: mild und zu 90 Prozent nicht gemeldet

Ich erkrankte in den 1950er Jahren an Masern, ebenso wie meine Schwester und die Hälfte aller Kinder in meiner Klasse. Ich erinnere mich noch, dass ich die Schule nicht zu besuchen brauchte, im Haus eine dunkle Brille trug, Hühnersuppe aß und Orangeneis am Stiel lutschte. Ungeduldig wartete ich auf das Verschwinden der Flecken, damit ich wieder zur Schule gehen und meine Freunde sehen konnte. Das Gleiche geschah, als ich Windpocken bekam. Obwohl ich Galmei-Lotion auftrug, war die Sache dieses Mal unangenehmer, und ich kratzte mich dauernd, obwohl ich das nicht sollte.

1955 wurden 555.000 Masernfälle gemeldet, und es gab in der amerikanischen Bevölkerung, die in diesem Jahr 165 Millionen Menschen zählte, 345 Todesfälle aufgrund von Masern.23,24 Tatsächlich erkrankten etwa drei bis fünf Millionen Amerikaner jährlich an Wildtyp-Masern, meist im Alter unter 15 Jahren.25–27 Bei 3,5 Millionen erkrankten Amerikanern im Jahr 1955 und 345 Todesfällen, betrug die Quote der masernbedingten Todesfälle also etwa 1 zu 10.000.

Die meisten Fälle verliefen, wie bei mir, mild, begleitet von Fieber, Halsschmerzen und einem Ausschlag, der nach einer Woche wieder verschwunden war. Damals suchten die Mütter wegen der normalen Kinderkrankheiten, die jedes Kind durchmachte, nur selten einen Arzt auf. 90 Prozent der Fälle wurden deshalb nicht an die Behörden gemeldet.28 Sieht man sich die Bevölkerungsstatistiken von Anfang des 20. Jahrhunderts an, stellt man fest, dass Masernerkrankungen, die zwar Komplikationen wie Lungenentzündungen, Ohrinfektionen oder Gehirnentzündungen verursachen können, in diesem Land nie zu den hauptsächlichen Todes- oder Invaliditätsursachen zählten.29 Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts konnte vielen Komplikationen mit Antibiotika begegnet werden, weshalb die meisten Eltern und Mediziner in den USA und in Europa Masern bei gesunden Kindern nicht als Problem betrachteten.30

1962: „Mäßige Schwere und niedrige Todesraten“, aber trotzdem: „Lasst uns die Krankheit ausrotten“

1962 beschrieben die berühmten Mikrobenjäger Dr. Alexander Langmuir und Dr. D. A. Henderson, die für die Kampagne zur Ausrottung der Pocken verantwortlich zeichneten, Masern als „selbstlimitierend verlaufende Infektion von kurzer Dauer, mäßiger Schwere und mit niedrigen Todesraten“, die „im Lauf der Jahrhunderte ein bemerkenswert stabiles biologisches Gleichgewicht wahren konnte“.31

Dr. Langmuir erklärte seelenruhig: „Der Rückgang der Sterblichkeit bei Masern zeigt, in welchem Maß wir uns an dieses Gleichgewicht anpassen konnten und mit diesem Parasiten zu leben lernten.“ Doch gleich danach proklamiert er kühn, stolz und mit absoluter Überzeugung:

„Denen, die mich fragen: ‚Warum wollen Sie die Masern ausrotten?‘, gebe ich die gleiche Antwort, die Hillary auf die Frage gab, warum er denn den Mount Everest besteigen wolle. Er sagte: ‚Weil er da ist.‘ Dem könnte man noch hinzufügen: ‚… und weil wir es können.‘“

Dr. Langmuir und Dr. Henderson informierten die medizinische Gemeinde darüber, dass bald eine Masern­impfung auf den Markt kommen werde, und die Gesundheitsbehörden damit nicht nur Masernerkrankungen kontrollieren, sondern den Virus vom Angesicht der Erde tilgen würden.

Bei dem Aktionsplan zur Ausrottung unter dem Motto „Weil wir es können“ sollten die gleichen Such- und Vernichtungsstrategien zum Einsatz kommen, die bereits gegen den Pockenvirus aufgefahren worden waren. Doch dieses Mal sollte der weit weniger tödliche, jedoch stärker ansteckende Masernvirus das Ziel sein. Ebenso wie bei Pocken zielte der Aktionsplan darauf ab, einen Impfstoff in die Körper von Babys und Kleinkindern zu injizieren, um so den Virus auszuradieren.

Den Gesundheitsbehörden, den pharmazeutischen Unternehmen und den Politikern war durchaus klar, dass sie ein Jahrhundert lang Eltern überzeugt hatten, ihre Kinder für einen Krieg gegen Pocken und Kinderlähmung rekrutieren zu lassen. Also war es logisch, die gleiche Art von Krieg auch gegen den Masernvirus zu führen.

1962 verabschiedete der Kongress das Impfungsunterstützungsgesetz (PL 87-868), das von Präsident John F. Kennedy unterzeichnet wurde. Heute kennt man es unter der Bezeichnung Section 317 Immunization Grants Programm – Paragraf-317-Impfzuschussprogramm. Das Gesetz, das Teil einer breiter angelegten Initiative der Bundesregierung zur medizinischen Gesundheitsfürsorge in unterversorgten Gemeinden bildete, wies den Staaten Gelder zu, damit diese intensive Impfkampagnen gegen Kinderlähmung, Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten starten konnten, die auf kleine Kinder abzielten. Das Gesetz wurde 1965 von Präsident Lyndon B. Johnson ergänzt, um auch Gelder für Impfkampagnen gegen Masern bereitstellen zu können.32,33

Im März 1963 gab der Leiter des staatlichen Gesundheitswesens bekannt, dass zwei Masernimpfstoffe eine Zulassung erhalten hatten, ein inaktivierter Masern­impfstoff von Pfizer und ein Lebendimpfstoff von Merck.34 In seiner Erklärung gab der Leiter des staatlichen Gesundheitswesens erneut zu, dass die Todesrate bei Masern in den USA im Vergleich zu unterentwickelten Ländern niedrig lag. Er versicherte der Nation:

„In den Vereinigten Staaten scheint kaum die Notwendigkeit für Massenimmunisierungsprogramme gegeben zu sein.“

Er forderte die Ärzte auf, die neuen Masernimpfungen einfach anzubieten, wenn Kleinkinder in ihre Praxen gebracht werden.

Vor der Einführung von Impfungen übertrugen die Mütter Antikörper an ihre Föten

Damals wussten die Ärzte, dass Frauen, die als Kinder Wildtyp-Masern durchgemacht hatten, während der Schwangerschaft auf passive Weise Antikörper an die heranwachsenden Föten übertrugen. Die Neugeborenen waren daher im ersten Lebensjahr oder auch länger vor Masern geschützt.35,36 Damals bekamen die meisten Kinder Masern auch erst im Alter zwischen drei und zehn Jahren und erwarben damit eine dauerhaft stabile Immunität für das ganze Leben.37,38

Das Immunsystem von Kleinkindern funktioniert anders als das von älteren Kindern oder Erwachsenen.39 Von Anfang an gelang es den Impfstoffherstellern nicht, mit ihren Impfstoffen die natürlichen mütterlichen Masern-Antikörper von Kleinkindern zu dominieren, die die Aufnahme von Impfstoffstamm-Antikörpern blockierten.40 Da heute die meisten Frauen als Kinder geimpft worden sind, können sie die robusten mütterlichen Masern-Antikörper nicht mehr an ihre Neugeborenen weitergeben wie die Mütter der Generationen davor.

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Heute sind die meisten Neugeborenen von Geburt an für Masern anfällig, in einem Alter, in dem besonders schwerwiegende Komplikationen auftreten können.41,42 Auch Erwachsene, beispielsweise schwangere Frauen, können heute für Maserninfektionen anfälliger sein, wenn die durch die Impfung erworbenen Antikörper dahingeschwunden sind und keinen Schutz mehr bieten.43

Dass man Neugeborenen die mütterliche Immunität gegen Masern wegnahm, war der erste massive Eingriff in das „bemerkenswert stabile biologische Gleichgewicht“ zwischen Masernvirus und Mensch, das Dr. Langmuir und seine Kollegen ein Jahr vor der Zulassung der Masernimpfstoffe beschrieben hatten. Nun wurden die Impfstoffe schon neun Monate alten Babys verabreicht.

Die Altersempfehlung für die erste Impfstoffdosis wurde 1965 auf zwölf Monate erhöht. 1976 wurde das Alter nochmals erhöht und auf nunmehr 15 Monate festgesetzt, da die Wirksamkeitswahrscheinlichkeit der Masernimpfung zunehmend geringer wurde, je jünger das Kind war.44

Die erste inaktivierte Masernimpfung war tödlich und unwirksam

Die erste Impfung mit einem inaktivierten Masernvirus erwies sich als ziemlich tödlich und nur minimal wirksam.45,46 Nach drei Dosen dieses Impfstoffs waren die Kinder besonders anfällig für eine schwerere Art von atypischen Masern mit einem deutlich erhöhten Risiko von chronischen Erkrankungen und Todesfällen, wenn sich diese Kinder in späteren Jahren mit Wildtyp-Masern ansteckten.47,48 Der Impfstoff mit dem inaktivierten Masernvirus wurde 1967 vom Markt genommen.

Der erste abgeschwächte Lebendimpfstoff erwies sich als äußerst reaktiv

Der Masernimpfstoff mit abgeschwächten Viren von Merck wurde in einer einzigen Dosis verabreicht, die angeblich lebenslange Immunität verleihen sollte.49 Der Leiter des staatlichen Gesundheitswesens beschrieb ihn so: „Er löst eine milde, unspektakuläre, nicht ansteckende Maserninfektion aus.“50 Der Virus war auch äußerst reaktiv: 30 bis 40 Prozent der Kinder bekamen hohes Fieber oder einen modifizierten Masernausschlag zusammen mit Husten und Erkältungssymptomen, ähnlich wie bei Wildtyp-Masern.

Abgeschwächte Lebendimpfstoffe enthalten im Labor veränderte, abgeschwächte Viren, die den Körper infizieren und sich im Körper replizieren, um eine künstliche Immunität zu stimulieren, ohne eine Erkrankung durch den Wildtyp-Virus auszulösen. Es besteht jedoch immer die Möglichkeit, dass sich die Impfstoffviren in eine stärker pathogene Form zurückentwickeln. Deshalb ist es so wichtig, genau das richtige Maß an Abschwächung zu finden.51 Um den Lebendmasernimpfstoff weniger reaktiv zu machen, musste der Virus stärker abgeschwächt werden – zunächst 1965, dann nochmals 1968.52,53

Vermutete Ausrottung der Masern bis 1967 bei 55-prozentiger impfinduzierter „Herdenimmunität“

Im März 1967 veröffentlichten Dr. Langmuir und andere Amtsträger der Gesundheitsbehörden in der medizinischen Literatur eine Arbeit, in der sie den Masernvirus erneut als einen Virus beschrieben, der „eine bemerkenswert stabile ökologische Beziehung zum Menschen aufrechterhalten konnte“.54 „Komplikationen bei Masern sind äußerst selten“, so hieß es, „bei angemessener medizinischer Betreuung gibt es nur selten Todesfälle“ und „die Immunität, die sich nach der Erholung einstellt, ist stabil und hält ein Leben lang an“.

Die Verfasser meinten, dass eine Schwelle von mindestens 55 Prozent Herdenimmunität erforderlich sein dürfte, um die Masernepidemien zu verhindern, die alle zwei bis drei Jahre in den Gemeinden kursierten. Jedenfalls „gäbe es keinen Grund, infrage zu stellen, dass […] die Immunitätsschwelle deutlich unter 100 Prozent liegt“.

Am Ende ihres Artikels bekundeten diese Experten für Krankheitsbekämpfung ihre Zuversicht, dass dann, wenn eine angemessene Zahl von Kindern – aber keinesfalls alle Kinder – im Winter und Frühjahr des damaligen Jahres geimpft würden, „die Masern 1967 in den Vereinigten Staaten ausgerottet sein dürften“.

1973: Geimpfte Kinder können sich noch immer mit Masern anstecken

1973 warnte Dr. Stanley Plotkin, dass sich geimpfte Kinder noch immer mit Masern anstecken können und dass auch bei „nachweislicher Impfung Masern als Ursache für Exantheme typischer oder atypischer Art nicht ausgeschlossen werden können“. Wie er erklärte, „reagieren etwa fünf Prozent der Geimpften nicht und können sich vermutlich weiterhin anstecken“. Er bezeichnete das als „primäres Impfstoffversagen“. Nach den Angaben von Dr. Plotkin gibt es Beweise dafür, dass einige geimpfte Kinder bei Exposition gegenüber Wildtyp-Masern „eine modifizierte Krankheit und eine sekundäre Art von Antikörperreaktion entwickeln“. Das beschrieb er als „sekundäres Impfstoffversagen“.55

Mit anderen Worten, die Impfstoffhersteller und die Vertreter der Gesundheitsbehörden wussten bereits 1973, dass die Verabreichung einer Dosis des Lebend­impfstoffs gegen Masern nicht garantieren konnte, dass die geimpfte Person sich nicht mit Wildtyp-Masern anstecken würde. Zudem waren sie sich nicht sicher, ob einige der geimpften Kinder nicht doch andere Kinder mit Wildtyp-Masern anstecken könnten.

Ein Todesfall unter 1.000 gemeldeten Masernfällen?

Zwischen 1971 und 1975 wurden in den USA im Schnitt 35 masernbedingte Todesfälle gemeldet. Das entsprach nach den Angaben der Vertreter der Gesundheitsbehörden einer Sterblichkeitsrate von 1 zu 1.000 berichteten Fällen.56 In Großbritannien dagegen lag das Verhältnis bei einem Todesfall pro 5.000 berichteten Masernfällen.57 Sich bei der Schätzung der Sterblichkeitsrate bei Masern in den USA auf die gemeldeten Fälle zu stützen, war nicht ganz korrekt, denn die meisten Masernfälle verliefen mild und wurden den Behörden überhaupt nicht angezeigt.

Heute berufen sich die Vertreter der Gesundheitsbehörden noch immer auf dieses Verhältnis von 1 zu 1.000, um der Notwendigkeit einer Ausrottung des Virus Nachdruck zu verleihen, koste es, was es wolle. Auch wenn es bedeutete, alle ungeimpften Kinder von den Schulen auszuschließen.58

Die impfinduzierte Herdenimmunität gegenüber Masern wird auf über 90 Prozent angehoben

1971 hatten bereits etwa 72 Prozent der Kinder eine Dosis des Masernimpfstoffs erhalten. Die Vertreter der Gesundheitsbehörden veröffentlichten ein Papier, in dem sie die Schuld für die gescheiterte Masernausrottung dem Umstand in die Schuhe schoben, dass nicht alle Kinder im Alter von einem Jahr geimpft wurden und dass mehr als die Hälfte der Staaten es versäumt hatte, die Masernimpfung als Voraussetzung für die Einschulung zu verlangen.59 Sie hoben die Schwelle der impfinduzierten „Herdenimmunität“ gegenüber Masern von über 55 Prozent auf „irgendwo über 90 Prozent“ an. Als interessanten Vorbehalt fügten sie allerdings hinzu: „Wenn es sie überhaupt gibt.“ Wie sie angaben, bestünden noch immer viele unbeantwortete Fragen, beispielsweise was die Rolle von geimpften Personen „bei der Übertragung des Wildtyp-Masernvirus an empfängliche Personen“ anbelangt.

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Die Kampagne zur Ausrottung von Masern, Mumps und Röteln von 1973 scheitert

Trotz alledem erhielt Merck 1973 die Zulassung für eine Kombination aus dem Masern-Lebendimpfstoff, dem Mumps-Lebendimpfstoff und dem Röteln-Lebendimpfstoff in Form eines abgeschwächten MMR-Impfstoffs. Zwei Jahre später versuchten die Vertreter der Gesundheitsbehörden, die Masern mithilfe des MMR-Impfstoffs auszurotten, indem sie Überwachungs- und Eindämmungsstrategien anwendeten, die bei der Ausrottung von Pocken funktioniert hatten. Dabei wussten sie ganz genau, dass sich der hochansteckende Masernvirus deutlich von dem weniger ansteckenden Pockenvirus unterschied. Die MMR-Ausrottungskampagne von 1973 scheiterte kläglich.60

Drei Jahre später kam es zu einem unerwarteten Neuanstieg von Masernerkrankungen in den USA bei Kindern im Alter von 10 bis 19 Jahren.61 Die Vertreter der Gesundheitsbehörden in der Stadt Los Angeles reagierten, indem sie den Notstand ausriefen, und anstatt die kranken Kinder zu isolieren, bis sie sich erholt hatten, verbannten sie 50.000 ungeimpfte Kinder so lange aus den Schulen, bis sie eine Impfung erhalten hatten.

Damit war der Weg bereitet, und die Staaten begannen damit, ungeimpfte Kinder mittels Gesetzen62 von der Schule auszuschließen, die auch heute noch Gegenstand zahlreicher Debatten unter den staatlichen Gesetzgebern sind.63–65

Eine Durchimpfungsrate von 96 Prozent bei Kindern und ein neues Ausrottungsziel für 1982

1978 gaben die Vertreter der Gesundheitsbehörden bekannt, dass 96 Prozent der eingeschulten Kinder in Amerika eine Dosis des Masernimpfstoffs erhalten hatten, und erklärten, dass Masern in den USA bis 1982 wahrscheinlich ausgerottet sein würden.66

Mitte der 1980er Jahre fegen Masern durch die Schulen – trotz höchster Durchimpfungsrate

1983 gab es etwa 1.500 gemeldete Masernfälle.67 Doch die Alarmglocken schrillten, als sich herausstellte, dass Kinder, die im ersten Lebensjahr geimpft worden waren, nicht vor Masern geschützt waren, auch wenn sie mehrere Dosen des Impfstoffs erhalten hatten.68 Von 1985 bis 1988 gab es in den USA jährlich 55 bis 110 Masernausbrüche, hauptsächlich bei stark durchgeimpften Schülern.69 Die Masern fegten durch eine Mittelschule in Texas, in der 99 Prozent der Schüler geimpft waren, und durch eine Highschool in Massachusetts mit einer Durchimpfungsrate von 98 Prozent.70,71

Die Gesundheitsbehörden zogen weder 1967 noch 1978 die richtigen wissenschaftlichen Schlüsse, ebenso wenig wie Merck. Der Impfstoff, der die Masern angeblich bis 1967 ausrotten sollte, erledigte seine Aufgabe einfach nicht. 20 Jahre später näherte sich die Durchimpfungsrate in vielen Schulen 100 Prozent, aber geimpfte Kinder bekamen und übertrugen nach wie vor Masern.

1989/90: Masernfälle explodieren in Nord- und Mittelamerika bei Geimpften und Ungeimpften

In den Jahren 1989/90 schließlich explodierten die Masernfälle in Nord- und Mittelamerika, die USA eingeschlossen, und waren verbunden mit hoher Morbidität und Mortalität. Die Gesundheitsbehörden erklärten, sie wüssten nicht, warum die Masernfälle zunahmen. Dennoch bestanden sie darauf, dass „Masernimpfungen heute so wirksam sind wie eh und je“. Gleichzeitig gaben sie in aller Ruhe zu, dass „sich entsprechend den Analysen die aktuellen Stämme des Masernvirus gegenüber der Vergangenheit etwas verändert haben könnten“.72

1989 und 1990 wurden in den USA mehr als 45.000 Masernfälle gemeldet, und es gab 100 Todesfälle. Besonders die geimpften Schulkinder wurden hart getroffen. Auch Babys unter 15 Monaten und ungeimpfte Kleinkinder erkrankten in hoher Zahl, ebenso wie Collegestudenten.73

Die Gesundheitsbehörden erklären, dass alle Kinder zweiDosen des MMR-Impfstoffs erhalten müssten

Ende 1989 empfahlen die Gesundheitsbehörden, dass Kinder im Alter von 15 Monaten ihre erste Dosis des MMR-Impfstoffes und vor dem Kindergarteneintritt eine Auffrischungsimpfung erhalten sollten. „Wenn dieser Plan vollständig umgesetzt wird“, so die Vertreter der Gesundheitsbehörden, „sollten die Masern bei Schulkindern und Collegestudenten ausgerottet werden können.“ Den Ärzten, Eltern und Politikern versicherten sie:

„Obwohl die Titer von impfstoffinduzierten Antikörpern niedriger sind als nach natürlichen Erkrankungen, legen sowohl serologische als auch epidemiologische Befunde den Schluss nahe, dass bei den meisten Personen der impfstoffinduzierte Schutz sehr lange anhält.“74

Warum wurden die Masern plötzlich virulenter?

Während des Masernausbruchs von 1989/90 war ich als Verbrauchervertreterin Mitglied des staatlichen Impfberatungsausschusses NVAC. Damals erkrankte eine hohe Anzahl von Schulkindern und ungeimpften Kindern im Vorschulalter, die in Minderheitengemeinden in den Zentren von Los Angeles, New York, Chicago, Dallas und in anderen städtischen Regionen lebten, an Masern.75 Ein Wissenschaftler von der FDA erklärte im Rahmen seiner Präsentation vor dem Ausschuss, dass der zirkulierende Maserntypus ungewöhnlich virulent und mit einer unerwartet hohen Rate von Morbidität und Mortalität verbunden zu sein schien, wenn er ungeimpfte Kinder im Alter unter einem Jahr sowie geimpfte und ungeimpfte Kinder unter fünf Jahren befiel. Ich fand, dass dieser Umstand näher untersucht werden sollte. Zudem fand ich es notwendig, die biologischen Mechanismen für Impfstoffversagen zu analysieren, ehe man Schlüsse zog oder Empfehlungen aussprach.

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1991 weigerte ich mich, ein hochpolitisches White Paper zu unterzeichnen, das vom Ausschuss veröffentlicht werden sollte. Darin hieß es: „Die Hauptursache für die Masernepidemie besteht darin, dass Kinder nicht im empfohlenen Alter geimpft werden.“ Dieses Dokument segnete die reflexartige Reaktion der Gesundheitsbehörden auf das seit Langem bestehende Problem mit der MMR-Impfung ab. Diese Reaktion bestand darin, erneut die Verabreichung von zwei Dosen des MMR-Impfstoffes für alle Kinder in Amerika zu empfehlen.76

1993: Masern werden zu einer tödlichen Krankheit erklärt – Ungeimpfte sind schuld an den Ausbrüchen

1993 gab Präsident Clinton die Initiative zur Immunisierung von Kindern bekannt, die vorsah, alle Kinder, insbesondere solche im Alter unter zwei Jahren, entsprechend dem Kinderimpfplan der Gesundheitsbehörden zu impfen.77 Die Vertreter der Gesundheitsbehörden veröffentlichten ein Papier, in dem auf die Kosten der Masernepidemie von 1989/90 verwiesen wurde und begründeten damit ihre aggressiveren Bemühungen, allen Kindern zwei Dosen des MMR-Impfstoffs zu verabreichen. Ebenso war die Rede von einem nationalen Impfüberwachungssystem, mithilfe dessen der Impfstatus aller Kinder von Geburt an elektronisch überwacht werden sollte. Sie erinnerten alle Menschen an die Gefahren von Masern und „das Maß des Schadens, das diese sogenannte ‚milde‘ Kinderkrankheit anrichten könne“, eine Krankheit, die nach ihren Angaben in der Meinung der Öffentlichkeit und vieler Ärzte lange Zeit irrtümlicherweise als „unangenehmer, aber nicht besonders gefährlicher Teil des Lebens“ angesehen wurde.

Im Jahr 1992 lautete die Botschaft der Regierung an die Öffentlichkeit: Masern sind tödlich und die Ausbrüche dem Umstand geschuldet, dass nicht genügend Kinder rechtzeitig geimpft wurden. Die Lösung bestehe darin, noch mehr Geld auszugeben, um noch mehr Kinder zu impfen. Ein Teil der Initiative zur Impfung von Kindern – das bundesstaatliche Kinderimpfprogramm – gibt heute vier Milliarden Dollar für den Kauf von Impfstoffen aus, die von den Staaten verabreicht werden sollen.78

Niemand war je bereit, über die in der medizinischen Literatur veröffentlichten Studien zu sprechen, die auf das eingingen, was Dr. Plotkin 1973 als „sekundäres Impfstoffversagen“ bezeichnet hatte.

Das Versagen des MMR-Impfstoffes und die damit verbundenen asymptomatischen Infektionen

Im Rahmen einer amerikanischen Studie über einen lang anhaltenden Masernausbruch in Schulen stellte sich heraus, dass sekundäres Impfstoffversagen und impfstoffmodifizierte Masern „zu nur selten gemeldeten Masernfällen und zu einer Überschätzung der Impfstoffwirksamkeit bei Bevölkerungsgruppen mit hoher Durchimpfungsrate führen können“.79

1992 hatten kanadische Forscher entdeckt, dass „der Kontakt mit dem wilden Masernvirus das Immunsystem von geimpften Personen ankurbeln kann, ohne Symptome zu verursachen“, und dass „sekundäres Impfstoffversagen (SVF) bei geimpften Bevölkerungsgruppen während eines Masernausbruchs eine Rolle spielen könnte“.80

1993 gab es hinreichende Beweise dafür, dass ein Vitamin-A-Mangel bei der mit Masern verbundenen Morbidität und Mortalität eine große Rolle spielt. Die WHO sprach daraufhin die Empfehlung aus, an Masern erkrankten Kindern in der Dritten Welt Vitamin-A­-Supplemente zu verabreichen.81

1994 analysierten Forscher die Masernausbrüche an Schulen in den USA und Kanada und entwarfen ein hypothetisches Modell, mithilfe dessen man die Rate des Impfstoffversagens und den Prozentsatz von Masernfällen bei geimpften Schülern berechnen konnte, wenn mehr als 95 Prozent der Schüler geimpft waren. Die Forscher gelangten zu folgendem Schluss:

„Das offenkundige Paradoxon liegt darin, dass bei immer höheren Immunisierungsraten in einer Bevölkerung die Masern zu einer Krankheit der immunisierten Personen werden. Wegen der Versagensrate des Impfstoffs und der einzigartigen Übertragbarkeit des Masernvirus ist es unwahrscheinlich, dass der derzeit erhältliche Masernimpfstoff bei Anwendung einer Einmaldosis-Strategie die Masern vollständig ausrotten wird. Der Langzeiterfolg einer Zweimaldosis-Strategie zur Eliminierung von Masern bleibt abzuwarten.“82

1995 wurde die neue Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR) für Labortests verwendet, um bei Kindern mit Masernsymptomen Wildtyp-Masernviren und Impfstoffstamm-Masernviren aufzuspüren und zwischen beiden Formen zu unterscheiden. Japanische Wissenschaftler isolierten Viren bei Kindern, die drei bis neun Tage nach einer Masernimpfung klinische Anzeichen von Fieber und Hautausschlag entwickelt hatten, und stellten fest, dass „ein Stamm zum Impfstofftypus gehörte, während die anderen sechs Wildtyp-Stämme waren“.83

Im gleichen Jahr verwendeten die Virologen der Gesundheitsbehörden die PCR-Technologie, um einen Tag bis 14 Tage nach der Impfung im Urin von 15 Monate alten Kindern und jungen Erwachsenen die RNS des Masernvirus zu identifizieren. Sie erklärten:

„Die sich verändernde Epidemiologie von Masern im Fall von milden Masernerkrankungen bei vormals geimpften Personen legt den Schluss nahe, dass weitere asymptomatische oder subklinische Fälle auftreten können. Die Häufigkeit solcher Infektionen, die nicht der Standarddefinition der Gesundheitsbehörden für solche Fälle entsprechen, ist unbekannt.“84

Das Jahr 2000 – das neue Zieldatum der Gesundheitsbehörden für die Masernausrottung in den USA

Obwohl die Masernausbrüche bei Kleinkindern, geimpften Schulkindern und Collegestudenten ernsthafte Fragen bezüglich eines Versagens des MMR-Impfstoffs aufwarfen, erklärten die Vertreter der Gesundheitsbehörden 1998: „1993 scheint es zum ersten Mal zu einer Unterbrechung der Masernübertragung in den gesamten Vereinigten Staaten gekommen zu sein.“ Und sie gaben wiederum ein neues Ziel aus, um die Masern im Jahr 2000 für ausgerottet erklären zu können.85

1989/90 unterschieden sich die Masern „genetisch signifikant von den Impfstoffstämmen“

1998 war aber auch das Jahr, in dem die Vertreter der Gesundheitsbehörden bestätigten, dass der Masern­ausbruch von 1989/90, der zu einer größeren Anzahl von Krankenhauseinweisungen und Todesfällen geführt hatte, mit Masernviren der Gruppe 2, insbesondere mit D3, in Zusammenhang standen, die sich „genetisch signifikant von den Impfstoffstämmen unterschieden“.86,87

Neugeborene, denen mütterliche Antikörper fehlen, sind anfälliger für Masern

In der Zwischenzeit hatte eine Gruppe von Wissenschaftlern der Universität Stanford herausgefunden, dass „die humorale Immunität bei sechs Monate alten, geimpften Babys mangelhaft war“. Sie gestanden Folgendes ein:

„Man weiß wenig über das Heranreifen der viren­spezifischen Immunreaktionen bei gesunden Kleinkindern nach einer Infektion oder Immunisierung.“88

Ein Jahr später bestätigten die Vertreter der Gesundheitsbehörden: „Kinder, deren Mütter nach 1963 geboren wurden, sind anfälliger für Masern als Kinder älterer Mütter.“ Anstatt über die ökologische Unausgewogenheit der Masernimpfkampagne nachzudenken, die sie geschaffen hatten, preschten sie mit ihrem Weil-wir-es-können-Aktionsplan nach vorn und schufen unter der Ankündigung, dass „die potenzielle Erhöhung der Kleinkindersterblichkeit uns zusätzlichen Ansporn geben sollte, unsere Bemühungen für eine globale Ausrottung der Masernkrankheit zu verstärken“, weitere intensive Kampagnen zur Impfung älterer Kinder.89

Milde oder asymptomatische Maserninfektionen bei Geimpften „häufig“ – Wildtyp stärkt Immunsystem

Zur gleichen Zeit häuften sich immer mehr wissenschaftliche Beweise dafür, dass sich geimpfte Personen asymptomatisch mit Wildtyp-Masern infizieren können und dass eine unbekannte Anzahl von Menschen subklinische Maserninfektionen durchmacht, die nicht als solche identifiziert und nicht an die Behörden gemeldet werden. In den veröffentlichten Abhandlungen geben die Vertreter der Gesundheitsbehörden Folgendes zu:

„Milde oder asymptomatische Maserninfektionen sind bei gegen Masern immunen Personen, die mit Masernkranken zusammenkommen, vermutlich sehr häufig und stellen bei Ausbrüchen in hochimmunen Bevölkerungsgruppen wahrscheinlich die häufigste Masernmanifestation dar.“90

Deutsche Virologen erklärten zustimmend:

„[Der] Masernvirus (MeV) könnte unter seropositiv vollständig geschützten Bevölkerungsgruppen zirkulieren. Mit größter Wahrscheinlichkeit sind diejenigen Personen aus einer vollständig gegen die Krankheit geschützten Gruppe, die zu einer asymptomatischen sekundären Immunreaktion neigen, für die subklinische MeV-Übertragung verantwortlich.“91

1999 machten europäische Forscher folgende Beobachtung:

„[Ein] erheblicher Anteil derjenigen Personen, die auf die Masernimpfung reagieren, zeigt eine Antikörperstimulierung, verbunden mit milden oder gar keinen Symptomen bei Exposition gegenüber dem Wildvirus.“

Darüber hinaus erklärten sie, dass bei stark durchgeimpften Bevölkerungsgruppen die „neutralisierenden Antikörper in Abwesenheit von zirkulierenden Viren in erheblichem Maß verfallen“. Ihren Schätzungen nach beträgt „die Durchschnittsdauer des impfstoffinduzierten Schutzes bei Fehlen einer weiteren Exposition 25 Jahre“, und sie warnten: „Es besteht die Notwendigkeit, die Intensität und Dauer der Infektiosität bei geimpften Personen festzustellen.“92

Herdenimmunität: eine Kombination aus natürlicher und impfstoffinduzierter Immunität?

Die Frage, die zu Anfang des 21. Jahrhunderts im Raum stand, stellt sich auch heute noch mit gleicher Relevanz:

Wenn eine unbekannte Anzahl von Personen mit natürlicher oder impfstoffinduzierter Immunität subklinische Maserninfektionen erleidet, die weder als solche identifiziert noch an die Behörden gemeldet werden, konnte dann in der Vergangenheit eine gewisse Herdenimmunität deshalb gewahrt werden, weil menschliche Bevölkerungsgruppen eine asymptomatische Stimulierung ihres Immunsystems erfahren, wenn sie regelmäßig dem Wildtyp-Masernvirus ausgesetzt werden?

Die Gesundheitsbehörden erklären, dass Masern in den USA seit 2000 ausgerottet sind

Im Jahr 2000 hatten mehr als 90 Prozent der Kinder im Alter von 19 bis 35 Monaten und 98 Prozent der Kinder im Einschulungsalter mindestens eine Dosis des MMR-Impfstoffs erhalten. In diesem Jahr berichtete die Weltgesundheitsorganisation, dass 80 Prozent der Kleinkinder auf der ganzen Welt eine Dosis des Masern­impfstoffs erhalten hatten.93

Im Frühjahr 2000 veranstalteten die Gesundheitsbehörden ein Treffen mit zwölf Beratern und zehn Ressourcenspezialisten, um über Masern in den USA zu sprechen.94 Das Treffen endete mit der Schätzung, dass „mindestens 92 bis 93 Prozent der amerikanischen Bevölkerung gegen Masern immun sind“. Die Teilnehmer zogen daraus den Schluss: „Masern sind in den Vereinigten Staaten derzeit nicht endemisch.“ Auf jenes Treffen gehen die Aussagen der Vertreter der Gesundheitsbehörden zurück, die wir auch heute noch hören: „Im Jahr 2000 wurden Masern in den Vereinigten Staaten für ausgerottet erklärt (das heißt keine fortlaufende Krankheitsübertragung über einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten).“95

Die WHO setzt 2020 als neues Zieldatum für die globale Ausrottung von Masern fest

2001 startete die Weltgesundheitsorganisation einen globalen Eliminierungsplan für Masern und Röteln, der in den Jahren 2010 und 2012 jeweils erneuert wurde. Derzeit ist nach wie vor 2020 das Zieldatum für die Ausrottung der Masern durch Massenimpfkampagnen, die dafür sorgen sollen, dass jedes Kind auf der Welt zwei Dosen des MMR-Wirkstoffs erhält.96

Masern können vormals immune Menschen befallen und typische Infektionen hervorrufen

2002 wurden weitere wissenschaftliche Befunde veröffentlicht. Dieses Mal kamen sie aus Japan, und es wurde Folgendes bestätigt: „Masernviren können vormals immune Personen befallen.“ Das gilt zum einen für natürlich immune und zum anderen für geimpfte Menschen. Eine solche Reinfektion kann „eine große Bandbreite von Erkrankungen auslösen: typische Masern, milde, modifizierte Masern oder asymptomatische Infektionen“. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass „die Anzahl von Masernfällen bei vormals immunen Personen zugenommen hat, vermutlich aufgrund eines Nachlassens der impfstoffinduzierten Immunität“. Sie folgerten daraus, dass „asymptomatische Maserninfektionen bei erwachsenen Bevölkerungsgruppen mit unerwartet großer Häufigkeit auftreten, was die Aufrechterhaltung der Immunität gegen Masern unterstützt“.97

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Zwischen 2000 und 2005 schienen Masern aus den USA so gut wie verschwunden zu sein. Die Anzahl der gemeldeten Fälle – 37 Fälle im Jahr 2004 – war auf dem niedrigsten Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen.98

2008–18: Masernfälle häufen sich in den USA, die Schuld wurde den ungeimpften Kindern zugeschoben

Zwischen 200899 und 2018100 begannen sich die Masernfälle in den USA zu häufen. Obwohl bei weniger als zwei Prozent der Schulkinder eine Ausnahme von der Impfpflicht vorlag, erklärten die Vertreter der Gesundheitsbehörden, dass die ungeimpften Kinder an den Masernausbrüchen schuld seien.101

Für den in den Medien ausführlich geschilderten Ausbruch von 2015, der laut Angaben der Gesundheitsbehörden im Disneyland in Kalifornien begonnen haben soll, wurden ungeimpfte Kinder verantwortlich gemacht.102,103 Später stellte sich heraus, dass 30 Prozent der Masernfälle den Aufzeichnungen zufolge geimpft waren. Über die Hälfte der Fälle waren Erwachsene, nur 18 Prozent waren Schulkinder. Bei einer großen Anzahl von mutmaßlichen Fällen handelte es sich um Infektionen mit Impfstoffstamm-Masern und nicht mit Wildtyp-Masern.104,105

Bis zu diesem Zeitpunkt waren in der medizinischen Literatur bereits ein Jahrzehnt lang Artikel veröffentlicht worden, die forderten, die Ausnahmeregelungen aus religiösen und Gewissensgründen abzuschaffen und die medizinisch begründeten Ausnahmen für Kinder einzuschränken.106–113

2019: Masernausbrüche in den USA und weltweit

Im Januar 2019 gab die Weltgesundheitsorganisation bekannt, dass „Impfmüdigkeit“ zu den zehn größten globalen Gesundheitsbedrohungen zähle.114 Bis zum März 2019 wurden in der Europäischen Union mit 512 Millionen Einwohnern 2.000 Masernfälle gemeldet.115 Mitte April berichtete die Weltgesundheitsorganisation von einem weltweiten Wiederaufleben von Masern mit 112.000 berichteten Fällen in 170 Ländern, was nach Angaben von WHO-Vertretern etwa zehn Prozent der tatsächlichen Fälle entspricht.116,117

Am 13. Mai 2019 bestätigten die amerikanischen Gesundheitsbehörden 839 Masernfälle in 23 Staaten bei einer amerikanischen Bevölkerung von 328 Millionen Menschen.118

Eine nie da gewesene Reaktion der Vertreter des staatlichen Gesundheitswesens und der Medien

Die Reaktion der Regierung und der Medien auf die Masernausbrüche suchte ihresgleichen und war vollkommen gleichgeschaltet.119 Anstatt in Rockland County in New York die an Masern erkrankten Menschen zu isolieren, bedrohten die staatlichen Stellen die Eltern von gesunden, ungeimpften Kindern mit Geld- und Gefängnisstrafen, wenn sich ihre Kinder auf öffentlichen Plätzen zeigen sollten – ein einmaliger Vorgang in der amerikanischen Geschichte.120–122 So war man im Fall von Pocken oder Kinderlähmung niemals vorgegangen. Doch im Fall von Masern geschah es.

Ungeimpfte Kinder und Erwachsene, die in Gegenden mit bestimmten Postleitzahlen in Brooklyn lebten oder arbeiteten oder diese Gegenden besuchsweise aufsuchten, wurden mit massiven Geldstrafen bedroht, falls sich herausstellen sollte, dass sie mit an Masern erkrankten Personen in Kontakt getreten waren.123,124 Ein ganzes Kreuzfahrtschiff wurde wochenlang unter Quarantäne gestellt, weil die Passagiere mit einem Besatzungsmitglied Kontakt gehabt hatten, das positiv auf Masern getestet wurde.125

Die Reaktion der Vertreter des staatlichen Gesundheitswesens und der Medien in diesem Jahr schießt so enorm über das Ziel hinaus, dass man denken könnte, die Menschheit stünde am Rand des Aussterbens.126–129 Eine meiner nicht mehr ganz so jungen Freundinnen, die als Kind Masern gehabt hatte, sagte, die Hysterie erinnere sie an einen alten Propagandafilm der Regierung aus den 1940er Jahren mit dem Titel „Reefer Madness“, in dem sich jeder, der Marihuana rauchte, in einen tobsüchtigen Irren verwandelte.130

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Aber mit den Nachfolgegenerationen der Baby-Boomer im Blick, die mit Zombie-Apokalypse-Filmen aufgewachsen sind, zielte die Propaganda der Wahl wohl darauf ab, den Menschen Angst zu machen. Sie sollten große Angst vor den Nichtgeimpften haben, die den Planeten in eine Nacht der lebenden Toten verwandeln würden.131–134 Solche Menschen sollten öffentlich identifiziert, beschämt, gejagt und – was noch? – werden.

Ein Blick auf die Wissenschaft erweist sich als nützlich, um die medial hochgekochte Angstkampagne in den Griff zu bekommen, die die Amerikaner gegeneinander aufbringt: Eltern gegen Eltern, Ärzte gegen Patienten, Söhne gegen Mütter und Freunde gegen Freunde.135–142 Diese schändliche Zurschaustellung von Ignoranz, Vorurteil und Diskriminierung wird von Personen aus der akademischen und medizinischen Gemeinde, dem staatlichen Gesundheitswesen und dem Journalismus gefördert. So etwas sollte in einer Gesellschaft, die in ihrer Geschichte Werte wie Gleichheit, Gedankenfreiheit, Redefreiheit und Gewissensfreiheit stets hochgehalten hat, nicht geschehen.143–147

Was die Wissenschaft über Masern und Impfstoffversagen zu sagen hat

Wissenschaftler äußerten sich vor Kurzem über das, was sie über Masern und über das Versagen des Masernimpfstoffs wissen beziehungsweise nicht wissen.

Hier die Aussagen von der Impfstoff-Forschungsgruppe der Mayo-Klinik in Minnesota:

  • „Der derzeit in den USA und in vielen anderen Ländern verwendete Impfstoff ist sicher und wirksam, doch scheint er paradoxerweise im einzigartigen Fall der Masern in der Bevölkerung nur eineunzureichende Herdenimmunität zu schaffen.“148
  • Sogar bei zwei Dosen des MMR-Impfstoffs kann es geschehen, dass eine Person entweder gar keine Immunreaktion zeigt oder dass eine schützende Immunität nicht aufrechterhalten werden kann.Bis zu zehn Prozent der Personen, die zwei Dosen erhalten haben, „entwickeln keine schützende humorale Immunität und ihr Antikörperspiegel sinkt im Laufe der Zeit, weshalb sie für Infektionen anfällig sein können.“149
  • Jeder Mensch reagiert anders auf die Impfung.Die Gene eines Menschen bestimmen die durch den Masernimpfstoff induzierte Immunreaktion.Die Wissenschaftler wissen noch nicht genau „wie die Immunreaktion entsteht“ beziehungsweise „wie genetische und epigenetische Varianten die impfstoffinduzierte Immunreaktion verändern und beeinflussen“ oder „wie Pathogene mit dem Immunsystem interagieren“.150
  • „Die Wichtigkeit der zellularen Immunität im Vergleich zu einem impfstoffinduzierten Schutz ist noch nicht vollständig bekannt.“Kinder, bei denen man keine Masern-Antikörper feststellen kann, können dennoch vor Masern geschützt sein, was für eine „Beteiligung der zellularen Immunität“ spricht.151
  • Die Wissenschaftler haben noch kein „detailliertes Verständnis der Pathogenese des Masernvirus“ beziehungsweise der impfstoffinduzierten, der angeborenen und der adaptiven (humoralen) Immunität. Bessere Schutzkorrelate, „die über das Bestimmen von Antikörpertitern hinausgehen“, werden benötigt. Es gibt nochnicht genügend Informationen über das, was eine Impfreaktion, eine Nichtreaktion auf eine Impfung oder unerwünschte Zwischenfälle nach einer Impfung auslöst,und ebenso wenig über die vielen komplexen Interaktionen zwischen den mit der Immunfunktion in Zusammenhang stehenden Komponenten.152
  • Das genetische Erbe bestimmt in hohem Maß die Impfreaktion.Bei einer Kohortenstudie zeigten Weiße und die meisten hispanoamerikanischen und sonstigen ethnischen Gruppen, die nahezu 80 Prozent der amerikanischen Bevölkerung ausmachen, signifikant geringere humorale und zellulare Reaktionen auf den MMR-Impfstoff als Afroamerikaner.153

Mikrobiologen des College of Medical Sciences in Indien haben Folgendes zu sagen:

  • „Das Masernvirus (MeV) ist serologisch monotypisch, aber genotypisch gibt es acht bestätigte Stämme (A–H). Die Stämme unterteilen sich weiter in 23 Genotypen […]. Obwohl Seren von geimpften Personen alle Stämme neutralisieren, variiert die Wirksamkeit von Stamm zu Stamm. Man kann sagen, dass sichdas Ausmaß des durch den Impfstoff gebotenen Schutzes von Genotyp zu Genotyp unterscheidet.“154
  • „Der heutige Impfstoff bietet keine Garantie für einen vollständigen Schutz, und seine Grenzen werden jetzt offensichtlich.Neuere Stämme weisen Epitope auf, die in den Impfstoffstämmen nicht vorkommen.Über Variationen bei der Wirksamkeit der Neutralisierung des wilden MeV in geimpften Personen wurde bereits berichtet.“155

Ein Virologe der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health meint:

  • „Der ursprüngliche Edmonston-Stamm des MeV steht nicht mehr zur Verfügung und die Viren des Genotyps A sind ausgestorben. Folglich ist es nicht möglich, abgeschwächte Impfstoffviren unmittelbar mit dem Original-Wildtyp-Virus zu vergleichen, von dem sie abstammen […]Die Sequenzen der Impfstoffstämme weisen im Vergleich zu den aktuellen Wildtyp-Stämmen Unterschiede bei den meisten Virenproteinen auf.Sie alle können zur Abschwächung beitragen. Es konnte keine Änderung oder Kombination von Änderungen als für die Abschwächung verantwortlich identifiziert werden.“156
  • „Trotz der langjährigen Verwendung des Masern­impfstoffs konnten bisher weder die für eine Abschwächung noch die für eine schützende Immunität bestimmenden Faktoren identifiziert werden. Weitere Forschung ist hier gefragt.Die Gründe für das Versagen des durch Formalin deaktivierten Impfstoffs und des Hochtiter-Lebendimpfstoffs sind nur teilweise bekannt. Dies sollte bei der Entwicklung weiterer Impfstoffe zur Vorsicht mahnen.“157

Erst im Mai 2019 berichteten australische Wissenschaftler, dass es Beweise für „nachlassende Immunität gegen Masern bei geimpften Personen gibt“, was „mit einem sekundären Impfstoffversagen und einer modifizierten klinischen Erkrankung mit Übertragungspotenzial in Zusammenhang steht“.158

Diese Erkenntnis bestätigt einen wissenschaftlichen Befund, der im April in Berlin veröffentlicht wurde:159

„Obwohl die Masernfälle seit den 1980er Jahren bei steigenden Impfraten allmählich zurückgegangen sind, gibt es seit 2017 ein Wiederaufleben der Masern in der Europäischen Union und im Europäischen Wirtschaftsraum, das zu zwei Dritteln Erwachsene im Alter über 20 Jahren betrifft.

Die Auswirkungen der nachlassenden Immunität gegen Masern werden im Laufe der kommenden Jahre noch offenkundiger werden,und dies könnte sich in Zukunft noch verschlimmern, wenn die geimpften Bevölkerungsgruppen (die kaum jemals Masern ausgesetzt waren) älter werden und der Zeitraum seit ihrer Impfung länger wird. Es ist festzustellen, dass sich das Durchschnittsalter der Masernfälle in den letzten Jahren in Berlin erhöht hat. Die Immunität könnte noch weiter schwinden. Geimpfte Fälle zeigen eine niedrigere Virämie und konnten nur selten als Überträger identifiziert werden. Wenn die geimpften Bevölkerungsgruppen jedoch älter werden und die Titer möglicherweise weiter sinken, muss diese Beobachtung nochmals neu bewertet werden.“

Es gibt unbeantwortete Fragen, die noch gestellt werden müssen, beispielsweise:

  • Bei wie vielen ungeimpften Kindern werden Masern diagnostiziert, weil die Symptome vollständig ausgebrochen sind und deshalb leicht identifiziert und gemeldet werden können, während sie bei geimpften Kindern und Erwachsenen, die asymptomatisch infiziert sind oder nur milde Symptome erleben, niemals identifiziert oder gemeldet werden?
  • Wie werden sich die nachlassende impfstoffinduzierte Immunität und das Auftreten neuer Masernstämme auf das Leben schwangerer Frauen und ihrer neugeborenen Kinder auswirken, die nicht länger in den Genuss mütterlicher Antikörper kommen? Und wie steht es mit immungeschwächten Menschen, denen man erzählt hat, dass die zwangsweise Impfung aller eine Herdenimmunität schaffen und sie schützen werde?

Prognose von 1984: Nach der Impfkampagne wird es mehr Masernfälle geben

1984 erschien ein Artikel im American Journal of Epidemiology. Der Autor sagte voraus, welche Auswirkungen die Verabreichung des Masernimpfstoffs an alle Kinder in den USA bis zum Jahr 2050 haben würde.160Eine Computermodell-Simulation zeigte, dass vor der Ära der Impfungen etwa 10,6 Prozent der Bevölkerung für Masern anfällig waren, hauptsächlich Kinder im Alter unter zehn Jahren. Nach der Einführung des Masernimpfprogramms sank der Anteil in den Jahren von 1978 bis 1981 auf 3,1 Prozent und begann dann Jahr für Jahr wieder anzusteigen.

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Die Prognose besagte, dass im Jahr 2050 etwa 10,9 Prozent der Bevölkerung für Masern anfällig sein würden. Aber die Infektion würde dann nicht mehr in erster Linie Kinder im Alter unter zehn Jahren treffen, vielmehr würden sich die Fälle gleichmäßig auf alle Altersgruppen verteilen. Daraus ließ sich der Schluss ziehen, dass die Ausrottung von Masern in den USA Ende des 20. Jahrhunderts darauf zurückzuführen war, dass zum einen junge infektionsanfällige Menschen geimpft wurden und es zum anderen hochimmune Erwachsene gab, die eine natürliche Immunität erworben hatten. Nichtsdestotrotz sprach der Artikel eine prophetische Masernwarnung für diejenigen aus, die im 21. Jahrhundert in den USA leben würden:

„Trotz des kurzzeitigen Erfolgs bei der Ausrottung der Krankheit zeigen die langfristigen Projektionen, dass der Anteil anfälliger Menschen im Jahr 2050 höher sein könnte, als er vor der Ära der Impfungen war.“161

Eltern werden zu Sündenböcken erkoren, um das Versagen des Ausrottungsprogramms zu erklären

Nach dem Ableben der 72 Millionen Erwachsenen der Baby-Boomer-Generation162,163– der letzten Generation mit einer robusten, in der Kindheit erworbenen natürlichen Immunität gegen Masern, die in hohem Maß zur Herdenimmunität der Bevölkerung beigetragen hat – wird es höchste Zeit für die Verantwortlichen des staatlichen Gesundheitswesens, das, was sie tun, einer Neubewertung zu unterziehen. Denn seit 55 Jahren ignorieren sie hartnäckig die untrüglichen Anzeichen dafür, dass die Grundhypothese des medizinischen Experiments, das sie durchführen, mit grundlegenden Mängeln behaftet ist. Stattdessen reagieren sie auf Masernausbrüche wie immer dadurch, dass sie naiv anordnen, den Kindern mehr MMR-Impfstoff zu verabreichen und die Eltern ungeimpfter Kinder als Sündenböcke für ein Problem anzuprangern, das diese Eltern nicht verursacht haben und für das sie keine Verantwortung tragen.164–167

Wenn Impfpolitik und Gesetzgebung der Wissenschaft vorauseilen, müssen wir alle den Preis dafür bezahlen. Teilen Sie diese Informationen mit anderen und informieren Sie Ihre Gesetzgeber.

Wissen ist Macht. Seien Sie die Person, die sich niemals vorwerfen muss, heute nichts getan zu haben, um das Morgen zu verändern.

Es geht um Ihre Gesundheit, Ihre Familie und Ihre Entscheidungsfreiheit.

Anmerkung der Redaktion

Die Endnoten können bei Bedarf am Ende des Originalartikels „What Is Going On With Measles? The Science and Politics of Eradicating Measles“ auf der Website NVIC.org unter https://tinyurl.com/y4e5qucu eingesehen werden.

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