Twilight Zone: Der UFO-Zwischenfall bei Shag Harbour, Nova Scotia

Für viele ist Shag Harbour die kanadische Area 51. Augenzeugenberichte machen schnell klar, warum der Vergleich durchaus angebracht ist.

Die Recherche-Arbeit der beiden Männer lieferte einige sehr interessante Anhaltspunkte und verblüffende neue Einblicke; so etwa durch die Befragungen von Tauchern und Mannschaftsmitgliedern der HMCS Granby. Das Objekt, das in die See vor Shag Harbour getaucht war, wurde verfolgt; es bewegte sich unter Wasser über eine Distanz von ungefähr 40 Kilometern bis zu einem Ort namens Government Point.

In den 1960ern unterhielten die Vereinigten Staaten eine kleine, technisch fortgeschrittene Militärbasis bei Government Point. Diese Basis betrieb ein Magnetic Anomaly Detection System (MAD-Netz), das U-Boote im Nordatlantik aufspüren und deren Fahrt verfolgen konnte.

Das US-Militär hatte das Objekt also mit Sicherheit durch diese empfindlichen Geräte entdeckt. So wurden auch Marineschiffe zu der Stelle entsandt, an deren Tiefpunkt das unidentifizierte Objekt scheinbar Position bezogen hatte. Nach drei Tagen des Abwartens an der Wasseroberfläche, ohne Regung am Meeresgrund darunter, plante das Militär eine investigative Rettungsoperation einzuleiten.

Während die Marine noch Vorkehrungen für diese Untersuchung traf, entdeckten die Ortungsgeräte ein weiteres anrückendes Objekt. Zur Verwunderung aller Beteiligten schloss sich dieses dem ersten Objekt am Grund des Meeres an. Man mutmaßte nun, das zweite UFO (jetzt offiziell ein „unter Wasser fliegendes Objekt“?) sei dort, um dem ersten Objekt Hilfe zu leisten.

Die Marine wusste nicht, womit sie es hier zu tun hatte. So entschieden sich die Befehlshaber, es sei nun immer noch das Beste, weiter abzuwarten und zu beobachten. Die Marineschiffe hielten somit für beinahe eine Woche ihre Position über den UFOs bei.

Die Ortungsstation hatte währenddessen jedoch ein weiteres Problem ausgemacht – ein russisches U-Boot war im Norden in kanadische Gewässer eingedrungen; damit mussten einige der Schiffe vom Zielbereich abgezogen werden, um nordwärts zu fahren und den Vorfall zu untersuchen. Während dies auf der Wasseroberfläche geschah, brachen die beiden UFOs unter Wasser schließlich auf: Die Objekte beschleunigten und steuerten in Richtung Golf von Maine.

Die verbliebenen Marineschiffe jagten ihnen nach, verloren aber bald den Anschluss. Zum großen Staunen der Schiffsbesatzungen brachen die Objekte schließlich durch die Wasseroberfläche und schossen himmelwärts. Innerhalb von Sekunden waren die UFOs schließlich verschwunden.

Diese Aussagen von Militär-, Ex-Militär- und Zivilpersonal wurden laut den Rechercheuren „inoffiziell“ gemacht, da die Zeugen Schikanen, Spott oder den Verlust ihrer Pension fürchteten. So wurden die Namen der Zeugen in den Berichten der beiden Ermittler geändert. Die Berichte selbst sind jedoch unverfälscht und können durch zahlreiche glaubwürdige Augenzeugen bekräftigt werden.

Shag Harbour UFOs

Der Abend des 4. Oktobers 1967 strotzte vor Berichten über UFO-Sichtungen im östlichen Kanada. Unter den vielen Augenzeugen waren etwa ein Pilot der Air Canada und sein erster Offizier. Außerdem gab es einen Bericht über ein Objekt, das von einem berittenen Polizisten und drei Jagdaufsehern gesichtet wurde. (Sie observierten ein Waldgebiet, um einige Wilddiebe festzunehmen.) Die Sichtung erfolgte etwa zur selben Zeit, circa 50 Kilometer nördlich von Shag Harbour. Die vier Personen bestätigten den Kurs des Objekts auf das Fischerdorf; man ging später davon aus, dass es sich um dasselbe Objekt handelte, von dem aus Shag Harbour berichtet wurde.

Ein professioneller Photograph fertigte eine Zeitraffer-Photographie (unter Verwendung von Ektachrome 64 Diafilm) eines Objekts an, das ebenfalls Kurs in diese Richtung hielt. Wir [Anm. d. Ü.: Doug Ledger und Chris Styles] erhielten eine Kopie des Photos. Aufgrund der Entfernung vom Objektiv zum aufgezeichneten Objekt ist jedoch nicht klar, ob es sich bei der Abbildung um dasselbe UFO handelt. Das Dia zeigt aufgrund des Zeitraffers außerdem verwischte Sterne bzw. die Sternenbahnen, während das Objekt bewegungslos zu verharren scheint.

Was als interessante Geschichte begann – das „Einfangen“ eines 25 bis 30 Meter unter Wasser befindlichen Objekts (während ein weiteres Objekt hinzukam) durch sieben Marineschiffe nahe des Government Point, Shelburne (neben einer U-Boot-Horchstation beheimatet dieser Ort auch ein MAD-Netz) – weitete sich aus: So umfasste diese Begebenheit schließlich auch die Einschüchterung ehemaliger Militärangehöriger, von denen die meisten seit 15 oder 20 Jahren nicht mehr bei den Streitkräften sind. Darüber hinaus gibt es auch ortsansässige Zeugen, die ungefragt Beweise zu dem Ereignis anbieten. Zu guter Letzt wurden zusätzlich Dokumente der kanadischen Küstenwache manipuliert oder der Zugang zu diesen gänzlich verweigert.

– Doug Ledger, Co-Autor von „Dark Object“ (mit Chris Styles) (New York, NY: Dell Publishing, 2001)

Postskriptum

Im Juli 2009 wurde nahe der Stelle, an der das erste Fluggerät ins Wasser eingedrungen sein soll, eine Unterwasser-Untersuchung durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter http://tinyurl.com/3mmg5k3 und http://tinyurl.com/3je4owr.

Anm. d. Red.

Der vorliegende Bericht basiert auf einem Artikel von Lon Strickler, der am 12. September 2011 auf seinem Blog Phantoms and Monsters veröffentlicht wurde. Den Originaltext, Bilder und weiterführende Links finden Sie unter http://tinyurl.com/3j7lfrv.

Kommentare

29. November 2011, 21:32 Uhr, permalink

Felix

neuer Film "Thrive" (Gedeihen) enthält auch das Disclosure Project
www.videogold.de/gedeihen-thrive-what-the-world-will-it-take-dokumentation-2011-deutsch/

Das kurze Video auf der Seite spricht mir aus dem Herzen:
thrivemovement.com/the_problem

07. Februar 2012, 16:47 Uhr, permalink

Alfred Steidle

Da sollte sich doch jeder mal mit den Montauk Büchern beschäftigen den sowas näher interessiert.
Oder mal mit den Flugzeugabstürzen in den letzten Jahren, Die Flugzeuge befinden sich immer noch Stück für Stück aus aufgefundenen Teilen wieder zusammenmontiert in Hangars, zur Ursachenforschung.
Auch gibt es sehr Kritische Meinungen in Dokumentarberichten über die Abstürze. Montauk - Halifax eine interessante aber gefährliche Gegend
MFG Alfred Steidle

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