Gloria, Sie sind Initiatorin von Ova Mundi, einer Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Rundhausdörfer als Zentren der neuen Zeit zu gründen. Was hat Sie bewogen, alle Ihre Karten auf diese eine Idee zu setzen?
Kurz gesagt: mein Schicksal. Doch erlauben Sie mir, aufgrund meines Lebensalters etwas auszuholen: Alles begann, als ich 1992 oder 1993 ein spirituelles Magazin aufschlug und zum ersten Mal Bilder von Rundbauten sah – Wohn- und Geburtshäuser, Werkstätten, Schulen, passende Gartengestaltung … alles vorgestellt von einer Architektin und Stadtplanerin, Merete Mattern. Ich rief sie sofort an und erhielt eine Einladung nach Berlin, wo wir uns stundenlang unterhielten. Dabei kamen wir auf ihre Reise zum Mount Shasta zu sprechen, bei der ein blauer Mönch ihr das Leben rettete. Die Geschichte faszinierte mich so sehr, dass ich Meretes Vorschlag, ein Drehbuch für eine Verfilmung zu schreiben, in Betracht zog. So flog ich schließlich nach Kalifornien zu einem Workshop am Esalen-Institut in Big Sur, den ich als Vorbereitung für die Recherchen vor Ort nutzte. Da geschah es: In einer privaten Session erschien mir unvermittelt selbst ein blauer Mönch – und der sagte mir, ich soll direkt nach dem Workshop zum Mount Shasta kommen, weil man mich dort erwarte. Noch in derselben Nacht fuhr ich mit einer Freundin dorthin, und obwohl der Berg in dieser Jahreszeit im Nebel stehen soll, begrüßte er mich in strahlendem Sonnenschein. Bei einem Halt in einem Café stand dann ein junger Mann vor mir, der sich vorstellte: „My name is Lilananda. Welcome home.“ Ich brach sofort in Tränen aus. Er sagte, er sei ein Wanderer zwischen den Welten und habe den Auftrag, mich zu begrüßen. Am Ende des Tages erhielt ich bei untergehender Sonne mit Blick auf den Mount Shasta eine Art Einweihung. Das ganze Geschehen hat mich so tief berührt, dass es mein weiteres Leben prägte.
Von da an entwickelte sich mein Wunsch, eine Gemeinschaft als „Keimzelle des Lichts“ aufzubauen – aber als ich das in einem italienischen Bergdorf versuchte, klappte es noch nicht. Meiner Meinung nach war die Zeit noch nicht reif, keiner wollte den Schritt wirklich wagen. 2013 bin ich dann nach 18 Jahren nach Deutschland zurückgekehrt, doch erst eine schmerzliche Trennung 2017 hat mich komplett geöffnet: In meiner größten Verzweiflung hörte ich Stimmen, die mir sagten, sie seien meine Brüder und Schwestern aus Agartha, meiner wahren Familie in der inneren Erde. Ich begann dann, weiter zum Thema zu recherchieren und erfuhr, dass es dort eine hoch entwickelte Zivilisation geben soll, die auch als „verborgenes Königreich“ bekannt sei.
Diese Nachricht war ein Neuanfang für mich, und ich startete einen weiteren Versuch für eine „Keimzelle des Lichts“. Zu mir gesellten sich Menschen, die wie ich den Wunsch nach einem Leben in Gemeinschaft verspürten, aber auf einer sehr spirituellen Basis. 2024 gab es dann das letzte einschneidende Erlebnis: Ich wurde völlig unerwartet mit meinem Lichtkörper ins Erdinnere direkt nach Agartha geholt, wo ich meiner Ursprungsfamilie begegnete. Als ich danach „Die Legende von Shamballa“ von Torkom Saraydarian studierte, wurde mir mein eigentlicher Auftrag endgültig bewusst: Im Geiste Shambhalas auf der Obererde zu helfen, weltweit entsprechende Dörfer entstehen zu lassen. Weitere Studien enthüllten mir, dass in Shambhala alle Wohnstätten rund sind, was heißt, dass sie dem Torus-Energiefeld entsprechen – und das war der endgültige Ruf zur Umsetzung hier auf der oberen Erde.

Wie genau sieht Ihre Vision aus – was muss man sich unter „Ova Mundi“ vorstellen?
Es geht darum, weltweit Runddörfer entstehen zu sehen, die im Geiste Shambhalas wirken. Sie sollen von Menschen besiedelt werden, die reinen Herzens sind und die 3D-Ebene der Dualität zumindest weitgehend verlassen haben. In der Mitte jeder Gemeinschaft soll ein Klang-Heil-Dom stehen, in dem wirklich alternativ therapiert wird. Damit meine ich hochfrequente Klänge, Plasma- und/oder Medbetten und weitere Anwendungen, die der neuen Welt entsprechen. Geburten – in beide Richtungen – werden in entsprechenden Rundhäusern von geschulten Philosophen, Weisen, Therapeuten und Ärzten begleitet und somit zu einem tiefen Erleben führen. Ein Gnadenhof soll unter anderem einer Wiedergutmachung dienen für all das Leid, das Tieren zugefügt worden ist bzw. noch wird, und selbst angebaute, naturbelassene Ernährung wird eine Selbstverständlichkeit sein. Lebensschulungen bestimmen den erleuchteten All-Tag, in dem Lernen zur Freude gedeiht.
Der Name Ova Mundi fasst diese hehre Vision zusammen: Er steht sowohl für das lateinische Wort für „Eier“, also für die „Geburtsstätten bzw. Hüllkörper der neuen Welt“, aber auch für „Omnia Vincit Amor“ – Liebe überwindet alles, weltweit. Damit meine ich die bedingungslose wahre Liebe, die Liebe, die in Teilen der inneren Erde, also in Agartha und Shambhala, gelebt wird. Die Erinnerung an diese wunderbare, erfüllende Lebensform speist meine Vision. Jenseits der Dualität zu handeln, ist für mich kein bloßer Traum, sondern die durchaus realistische Rückkehr ins Paradies; keine Weltflucht, sondern die Erkenntnisumsetzung aller gemachten Erfahrungen.
Ausführlicher erzähle ich davon in meinem YouTube-Video „Shambhala: über Telos durch Inner Erde direkt zur Quelle“.
Was haben Sie in den Jahren, in denen Sie das Projekt verfolgen, schon erreicht?
Die jahrelangen Vorarbeiten und Findungsprozesse sind nun endlich abgeschlossen. Eine aktive, selbstverantwortliche Kerngruppe hat sich gebildet, die sich auch regelmäßig trifft und debattiert. Federführend nenne ich hier unseren Schweizer Architekten Markus Grundisch (siehe www.torushaus.com) und unseren Schweizer Wirtschafts- und Hanfexperten Martin Klöti (siehe www.focushumanity.net), die gerade die Grundlage für unseren praktischen Kern der Umsetzung legen.
Entsprechende Bauplanungen und Ideen zur Dorfgestaltung liegen vor und können an der Umsetzung interessierten, aufgeschlossenen Gemeinden präsentiert werden – allerdings gebe ich bei Detailfragen gerne an unsere Experten ab.
Warum sollten sich andere für Ihr Projekt interessieren?
Zu ihrem eigenen Wohle und damit zum Wohle vieler Gemeinschaften, letztlich der ganzen Welt. Ich bin überzeugt, dass das Wohnen in eckigen Räumen zum Plan von Mächten gehört, die von jeher den Aufstieg der Menschheit zu verhindern suchen. Der Energiefluss benötigt Rundungen. Außerdem bin ich eine Verfechterin des Einsatzes von freier Energie. Welche Vorteile damit verbunden sind, brauche ich NEXUS-Lesern vermutlich nicht zu erläutern. Grundsätzlich gilt, was jeder Mensch tief in sich fühlt: In Frieden zu leben, ist ein Geschenk, ein hohes Bewusstsein erhöht die Lebensfreude und naturbelassene Ernährung fördert die Gesundheit.

(c) Markus Grundisch, www.torushaus.com
Der Bau von Rundhäusern ist aufwendig – neue Wandformen, runde Holzkonstruktionen, Möbel usw. Was unterscheidet Ihre Rundbauten von bereits bestehenden – und warum muss es ausgerechnet rund sein?
Im ersten Moment scheint rund gleich rund zu sein, aber die Gesamtkonstruktion wird sich in einigen Aspekten unterscheiden. Einige von unserem Architekten genannten Vorteile möchte ich hier stichwortartig aufführen:
- Harmonie mit der Umwelt
- offene Raumgestaltung
- natürlicher Luftstrom
- mehr natürliche Lichtquellen
- weniger verbaute Grundfläche
- bessere Energieeffizienz
- geringerer Materialverbrauch
- naturbelassene Baumaterialien wie Mondholz und Hanf
Meine persönliche Sicht geht inzwischen noch tiefer. Ich hatte im erwähnten YouTube-Video von der „Heiligen Geometrie“ gesprochen, aber inzwischen weiß ich, dass die Dunkelmächte auch damit ihr Unwesen getrieben haben. Daher spreche ich lieber von der „göttlichen“ oder „universellen Energie“, zu der unser Architekt einen sehr persönlichen Zugang hat. In meiner Erinnerung an Shambhala entspricht seine Verbindung hundertprozentig meiner Vision. In Shambhala haben alle Bauten Rundungen; die Grundlage ist das energetische Torusfeld. Es ist schlicht und ergreifend die Form des Universums.

(c) Markus Grundisch, www.torushaus.com
Was bestärkt Sie bei Rückschlägen? Was gibt Ihnen Kraft, das Projekt weiterzuverfolgen?
Wie schon erwähnt, bin ich 1948 offenbar mit einem Auftrag gekommen, den es für mich zu erfüllen gilt. Das Wissen darum hat mich durchhalten lassen. Jetztfühle ich stark, dass wirnah dran sind, die ersten Musterhäuser zu bauen. Die Unterstützung meiner Ursprungsfamilie aus Agartha ist mir sicher, ebenso die spürbare Führung von Adama, dem Hohepriester und spirituellenFührer der unterirdischen Lichtstadt Telos, die unter dem Mount Shasta liegt. Das ist mir erst nach meinem Besuch vor Ort bewusst geworden, ich erzähle davon ebenfalls in meinem Video.
Wie können Menschen, die von Ihrer Vision der Ova Mundi erfahren, Ihre Initiative unterstützen?
Ganz einfach: Erzählen Sie anderen davon, diskutieren Sie darüber. Wenn Sie sich wie ich sicher sind, dass die innere Erde bewohnt ist, erzählen Sie davon! Literatur und Videos darüber gibt es ausreichend. Und jene Menschen, die sich von der Vision angezogen fühlen, sollten die neue Erde vor ihrem geistigen Auge entstehen lassen, besiedelt von Ova-Mundi-Dörfern, die von wahrer Liebe getragen werden. Das ist die Grundlage.
Benötigen Sie konkrete Unterstützung in bestimmten Bereichen?
Ja, sehr gern. Unser „innerer Zirkel“ trifft sich bereits regelmäßig, jetzt geht es ans konkrete Verwirklichen der Vision. Wäre es nicht wundervoll, wenn beim Errichten der ersten echten Rund-Friedensdörfer auf der Oberfläche von Planet Erde jeder mit seinem Können und seinen Ressourcen beiträgt – und von Herzen gibt? So tun es Herr Grundisch und Herr Klöti schon, sie sind aus tiefstem Herzen und innerer Überzeugung dabei. Gerade wird an einer modularen Bauweise der ersten Rundhäuser gefeilt, damit man sie von Ort zu Ort transportieren oder einfacher installieren kann – als Vorzeigeobjekte. Aber natürlich gibt es im Detail Gesprächs- und Unterstützungsbedarf: Baumaterialien, Fenster, Türen, Sanitär, Elektroinstallation, Speicherbatterien – das Material selbst, die Logistik sowie die fachmännische Montage. Wer sich angesprochen fühlt, den vermittle ich gern an unsere Experten.
Natürlich sind auch Ressourcen in Form eines passenden Baugrundstücks oder Finanzierungsvorschläge willkommen – wer sein Herz höher schlagenhört, der sollteaufhorchen. Auch im Bereich Webdesign können wir Menschen gebrauchen, die unsere Vision in die Öffentlichkeit tragen helfen.

(c) Markus Grundisch, www.torushaus.com
Kann jeder Teil Ihrer Initiative werden? Wie?
Jeder, der im Geiste Shambhalas lebt oder leben möchte, ist herzlich willkommen. In diesem Geist zu leben heißt, ein reines Herz zu haben. Mir ist mein hoher Anspruch – den ich auch an mich selbst habe – durchaus bewusst, aber ich bitte darum, sich nicht davon abschrecken zu lassen. Wir werden noch hier und da Findungsprozesse benötigen. Mir ist es wichtig, einen 13-köpfigen Rat der Weisen zu berufen, um Entscheidungen zum Wohle aller Beteiligten zu treffen. Meine Kontaktdaten finden Interessierte am Ende des Interviews.
Was sind die nächsten Ziele für die „Ova Mundi“? Was steht als Nächstes an?
Wir bauen gerade zarten Kontakt zum Friedenszentrum Europa auf, dem Gut Nassanger in Lichtenfels, das „zufälligerweise“ ein Rundbau ist – siehe www.friedenszentrum-europa.org. Wir prüfen, ob es zu einer energetischen Zusammenführung kommen soll und wir womöglich parallel zur Neuordnung des Gutes ein Rundhaus errichten, das die neue Welt repräsentiert. Ich selbst bleibe aber offen für alle Gelegenheiten, denn mir geht es um die Verwirklichung der Vision … der Ort, an dem sie entsteht, ist zweitrangig. Ich freue mich über jeden von Herzen, der als Unterstützer des Projekts an Bord kommt und meine bzw. unsere Vision mehr und mehr mit konkreten Schritten zur Umsetzung bringt.
Wo sehen Sie die Menschheit in 50 Jahren? Haben Sie Hoffnung?
Nicht nur Hoffnung, sondern die Gewissheit, dass wir uns bereits mitten im Wandel befinden, obwohl die 3D-Geschehnisse geschickt davon ablenken. In 50 Jahren hat sich schon längst die Spreu vom Weizen getrennt und die Geburt der neuen Erde erfolgreich vollzogen. Der Titel eines meiner Lieder auf meinen Transformations-CDs lautet: „Die Siegerin ist die Liebe“ – und so möchte ich mit meiner festen Überzeugung enden:Omnia Vincit Amor– Liebe überwindet alles!
Wir wünschen weiterhin viel Tat- und Überzeugungskraft – als NEXUS tragen wir gern zur Verwirklichung Ihrer Vision bei. Unser Chefredakteur hat ja, wie Sie wissen, Feuer gefangen.

Kontakt & weitere Informationen
Gloria Doreana Uranos
E-Mail: ovamundi (at) gmail.com
Telefon: 0155 60488474
YouTube-Video: t1p.de/kdto6
Markus Grundisch (Architekt): www.torushaus.com
Martin Klöti: www.focushumanity.net


Gloria Doreana Uranos ist Initiatorin von Ova Mundi, einer Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Rundhausdörfer als Zentren der neuen Zeit zu gründen. Im Interview erzählt sie mehr über ihre Vision und deren Verwirklichung.
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