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Die Neue Karte des Bewusstseins

Unsere gegenwärtig in allen Wissenschaften implizit vertretene These, das Bewusstsein entstehe durch Gehirnaktivität, ist unhaltbar, denn es gibt genug gut dokumentierte Gegenbeweise. Ein Auszug aus Kapitel 2 von Ervin Lászlós Neuerscheinung „Was ist Realität?“

Außerkörperliche Erlebnisse

Überprüfbare Wahrnehmungen in Abwesenheit von Hirnfunktionen beschränken sich nicht auf Menschen in Todesnähe, sondern tauchen auch in meditativen Bewusstseinszuständen auf oder werden durch Unfälle und andere traumatisierende Ereignisse ausgelöst.

In manchen Fällen haben Menschen Wahrnehmungen, die sie außerhalb ihres Gehirns lokalisieren. Dieses Phänomen kennt man als AKE – außerkörperliche Erfahrung. AKE sind mindestens so häufig wie NTE. Bei einer kürzlich durchgeführten Studie quer durch die amerikanische Bevölkerung sagten zehn Prozent der Befragten aus, sie hätten sich mindestens einmal in ihrem bisherigen Leben außerhalb des Körpers befunden.3

Kenneth Ring untersuchte Hunderte von AKE und kam zu einem überraschenden Ergebnis: Bei einer AKE können blind geborene, erblindete und stark sehbehinderte Menschen offenbar „sehen“. Visuelle Erfahrungen lassen sich in solchen Fällen aber nicht durch Wiederherstellung der Augenfunktion erklären, sondern unterscheiden sich grundsätzlich von solchen mit normalem Augenlicht: Bei einer AKE treten die Betroffenen in eine Art Wahrnehmung ein, die Ring als „übersinnliche Bewusstheit“ beschreibt. Insgesamt 80 Prozent der Blindgeborenen, Erblindeten und stark Sehbehinderten berichteten von visionsartigen Eindrücken während ihrer außerkörperlichen Erfahrung. Sie schilderten ihre Umgebung zuweilen sehr detailliert – scharf und präzise, nahezu perfekt.4

In Kenneth Rings Berichten kommt Vicky, eine junge Frau, vor, die fast von Geburt an blind war. Während eines nahtodähnlichen Zustands erlebte sie Folgendes:

„Wenn ich das Ess- oder Schlafzimmer betrat, nahm ich die dortigen Gegenstände in der Regel wahr, indem ich sie anrempelte, berührte oder spürte. Doch diesmal konnte ich sie aus einer gewissen Entfernung sehen und musste nicht erst in Körperkontakt mit ihnen treten, um ihrer bewusst zu werden. Normalerweise habe ich kein klares inneres Bild von den Dingen, bevor ich bei ihnen angelangt bin, sondern ihre Vorstellung bereitet mir erhebliche Schwierigkeiten. Diesmal fühlte es sich anders an: Ich konnte die Metallstühle und den runden Esszimmertisch, um den herum wir als Kinder gesessen hatten, deutlich vor mir sehen. Auf ihm befand sich eine Tischdecke aus Plastik, doch ich brauchte sie nicht zu berühren, um sie wahrzunehmen.“5

Diese Art visueller Wahrnehmung, so schlussfolgerte Ring, hat nichts mit Träumen gemein und lässt sich weder als nachträgliche Rekonstruktion früherer Erlebnisse noch als vages Spüren der Umgebung deuten. Auch plötzlich wiedererlangtes Augenlicht erklärt sie nicht, denn sie tritt selbst dann auf, wenn der wahrgenommene Gegenstand vor den Augen des Betrachters verhüllt wird. Und von dieser „übersinnlichen Wahrnehmung“ wird deshalb in visuellen Begriffen berichtet, weil uns nur die visuelle Sprache zur Verfügung steht, um Wahrgenommenes zu beschreiben.

Außersinnliche Fernwahrnehmung

„Übersinnliche“ Wahrnehmung taucht auch in Schilderungen außersinnlicher Fernwahrnehmungen auf. Solche Erlebnisse zeugen von der Fähigkeit einzelner Individuen, auch dann detailliert über Personen, Orte und Gegenstände zu berichten, wenn sie von diesen räumlich und/oder zeitlich getrennt sind.

Dass die Genauigkeit derartiger Wahrnehmungen vom Geisteszustand, nicht der Persönlichkeit des Empfängers abhängt, hat Stephan Schwartz zeigen können. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Kognitionswissenschaftlern hat er sich ausführlich mit diesem Thema befasst und eigene Protokolle zur Fernwahrnehmung entworfen.6 Seinen Studien gemäß verteilt sich – genauso wie andere menschliche Fähigkeiten – auch die Befähigung zu außersinnlicher Fernwahrnehmung in einer gleichmäßigen Kurve auf die gesamte Bevölkerung: An dem einen Ende findet sich eine kleine Gruppe von Leuten, die für diese Art von Wahrnehmung außerordentlich prädisponiert ist, am anderen eine ebenso kleine Gruppe, die es gar nicht ist oder sein will. Und dazwischen tummelt sich eine Mehrheit von Menschen, die mit außersinnlicher Fernwahrnehmung unter gewissen Umständen zu tun bekommen können. Diese etwaigen Umstände steigern aber nicht die Fähigkeit der betreffenden Person – denn die ist angeboren –, sondern nur die Chancen, dass sie genutzt wird. Und das ist dann der Fall, wenn die Wahrnehmung aus einer fokussierten und gleichzeitig entspannten Verfassung heraus stattfindet. Menschen, die meditieren, gelingt es besser, Aufgaben zu erfüllen, die nonlokales Gewahrsein erfordern, als Menschen, die nicht meditieren.7

Doch laut Schwartz gibt es noch zwei weitere Faktoren, die die Ergebnisse bei Experimenten mit außersinnlicher Fernwahrnehmung verbessern können: Numinosität und Entropie.8 Numinosität im Jungianischen Sinn meint eine Art Wahrnehmungsprozess, der umso reichhaltigere Informationen liefert, je fokussierter und intendierter das Bewusstsein ist. Einen sakralen alten Schrein nimmt man leichter wahr als ein Warenhaus: Während Ersterer seit Jahrtausenden im Fokus der bewussten Wahrnehmung von unzählbaren Individuen steht, bleibt Letzeres weitgehend unbemerkt. In einem entropischen Prozess hingegen geht es um einen Wechsel des Informationszustands, so wie etwa bei einem kochenden im Vergleich zu einem erkalteten Wasserkessel oder einer sterbenden Person zu einer, die einfach nur im Bett liegt. Wiederholte Versuchsanordnungen haben ergeben, dass Auslöser, die plötzliche, unerwartete und substanzielle Veränderungen und dementsprechend emotionale Reaktionen hervorrufen, die intensivste und genaueste „übersinnliche“ Wahrnehmung mit sich bringen.

Gechannelte Erlebnisse

Darüber hinaus gibt es ausgesprochen esoterisch geartete Zeugnisse, die die konventionelle Theorie infrage stellen. Ihnen zufolge existiert gehirnfunktionsunabhängiges Bewusstsein nicht nur unter besonderen Umständen wie dem eines zeitlichen Aussetzens der Gehirnaktivität, sondern auch in dauerhafter Abwesenheit eines funktionierenden Gehirns – dann nämlich, wenn das betreffende Individuum endgültig und unwiderruflich tot ist.

Das nämlich behaupten medial veranlagte Personen, die – für gewöhnlich in einem Trancezustand – mit dem Bewusstsein von Menschen Kontakt aufnehmen können, die nicht mehr am Leben sind. Dieses Channeln kann in verschiedener Form außer- oder nichtsinnlicher Wahrnehmung geschehen: durch Hellsehen (Sehen von Erscheinungen), Hellhören (Hören von Stimmen), Hellfühlen (physische Wahrnehmungen) oder durch eine Kombination beider. Gegen die Authentizität solcher Wahrnehmungen lässt sich natürlich einwenden, die Medien würden diese Erfahrungen selbst erfinden oder sie durch irgendeine Art von ASW (außersinnliche Wahrnehmung) von lebenden Personen erhalten.

Es gibt jedoch Fälle, in denen Zweifel dieser Art definitiv ausgeräumt werden können, dann nämlich, wenn das Erfahrene Informationen enthält, zu denen weder die Medien selbst noch sonst irgendeine lebende Person in ihrem Umfeld hätten Zugang haben können. In folgendem Fall hält die Beweislage besonders gut stand. Und zwar geht es um das Schachspiel zwischen einem lebenden Schachgroßmeister und einem, der bereits vor Jahrzehnten verstorben war.9

Wolfgang Eisenbeiss, ein Amateurschachspieler, beauftragte das Trancemedium Robert Rollans, im Jenseits einen Schachspieler ausfindig zu machen, der bereit wäre, sich auf eine Partie mit Viktor Korchnoi, dem drittbesten Schachgroßspieler der Welt, einzulassen; die einzelnen Spielzüge sollte Rollans kommunizieren. Eisenbeiss gab also Rollans eine Liste mit verstorbenen Großmeistern und bat ihn, Kontakt zu ihnen aufzunehmen und sie zu fragen, wer von ihnen an dem Spiel teilnehmen wollen würden. Rollans versetzte sich in Trance und gab die Anfrage weiter. Am 15. Juni 1985 schließlich meldete sich der ehemalige Großmeister Géza Maróczy und sagte zu. Er hatte im Jahr 1900 den dritten Weltrang erreicht gehabt; geboren war er 1870, verstorben 1951 im Alter von 81 Jahren.

Kommentare

13. März 2019, 11:38 Uhr, permalink

rap

Sehr interessant... :)
Nach der Bibel (die basiert im Prinzip auf Fakten, ist aber extrem komprimiert und auch verschlüsselt..) landen wir nach dem Tod im Totenreich/Scheol/Hades.
Dort ruhen wir (zB Daniel 12,13).
Durch okkulte Handlungen kann man Kontakt zu den Toten bekommen die aber in der Bibel aus mehreren, sinnvollen, Gründen verboten sind.
In der Zukunft wird es dann 2 Auferstehungen geben.
Die erste in grob 100 (für die Märtyrer, die werden dann die "1000 Jahre" zusammen mit Jesus regieren), die 2. in "1100" Jahren.
Nach der zweiten Auferstehung gibt's ein Gericht (nicht mehr für die Toten der ersten Auferstehung) und dann geht es in die Ewigkeit.
Und selbst nach der westlichen Physik gibt es vermutlich noch höhere Dimensionen (irgendwo müssen die "verborgenen Variablen" ja stecken ;) ).
Die vereinheitlichte Feldtheorie (Maxwells originale Gleichungen in Quaternionen) hat Platz für "alle Phänomene des menschlichen Universums". Incl Geist, Bewußtsein, Engel Dämonen, Magie und Alchemie.
Vermutlich ist unser Bewußtsein eine Art "Skalarwellenmatrix" im "Hyperraum". Und kann so auch ohne Körper existieren.
Und unser stoffliches Gehirn ist vermutlich die Schnittstelle.
Diese Physik ist (leider, wird natürlich wieder mal alles primär in Waffenform umgesetzt) diversen Gruppierungen bekannt.
ZB hatten die Sowjets eine Waffe gebaut mit der man das Bewußtsein vom Körper trennen kann.
Das Ergebnis sind Leichen die so tot sind (alle Mikroorganismen etc etc) daß sie 30 Tage lang nicht verwesen.
Die hatten diese Waffe in einem Kampfhubschrauber installiert und das an 2 Dörfern in Afghanistan getestet, als Giftgasangriff getarnt.
:(

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