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Die Neue Karte des Bewusstseins

Unsere gegenwärtig in allen Wissenschaften implizit vertretene These, das Bewusstsein entstehe durch Gehirnaktivität, ist unhaltbar, denn es gibt genug gut dokumentierte Gegenbeweise. Ein Auszug aus Kapitel 2 von Ervin Lászlós Neuerscheinung „Was ist Realität?“

Stephan Schwartz fasste das Wesentliche der Alternativkonzepte in Form von vier Schlussfolgerungen zusammen und nannte sie „das neue Paradigma, das nonlokales Bewusstsein einschließt“:14

  1. Nur bestimmte Aspekte des Bewusstseins sind das Ergebnis physiologischer Prozesse.
  2. Bewusstsein ist kausal, und physische Realität seine Manifestation.
  3. Alle Bewusstseinsformen sind, unabhängig von ihren physischen Manifestationen, Teil eines Lebensnetzwerks, das diese einerseits informiert und beeinflusst, und andererseits durch sie informiert und beeinflusst wird.
  4. Einige Aspekte des Bewusstseins beschränken sich nicht auf das Raumzeitkontinuum und entspringen nicht gänzlich der Neuroanatomie eines Organismus.

Das Manifest des internationalen Gipfeltreffens zum Thema Postmaterialistische Wissenschaft, Spiritualität und Gesellschaft, das vom 7. – 9. Februar 2015 in Canyon Ranch in Tucson, Arizona, stattfand, hob den Wahrheitsgehalt der alternativen Theorie hervor:

  • Das Bewusstsein stellt einen Aspekt der Realität dar, der ebenso ursprünglich ist wie die physikalische Welt. Das Bewusstsein ist für das Universum fundamental; das heißt, es lässt sich weder aus der Materie ableiten noch auf irgendetwas Grundlegenderes zurückführen.
  • Bewusstsein und physikalische Welt sind tief miteinander vernetzt.
  • Das Bewusstsein (Wille/Absicht) kann den Zustand der physikalischen Welt beeinflussen und in nonlokaler (oder erweiterter) Weise wirken; das bedeutet, dass es weder – wie Gehirne und Körper – auf bestimmte Punkte im Raum noch auf bestimmte Punkte in der Zeit – etwa die Gegenwart – begrenzt ist.
  • Der Wechsel von der materialistischen zur postmaterialistischen Wissenschaft könnte sich für die Evolution der menschlichen Zivilisation als lebenswichtig erweisen – womöglich einschneidender noch als der Übergang vom Geo- zum Heliozentrismus.15

Die Karte des Bewusstseins

Eine glaubwürdige Alternative zur konventionellen Bewusstseinstheorie muss eine Erklärung dafür bieten, wie Bewusstsein über das Gehirn hinaus zu existieren vermag. Die Karte des Kosmos, die ich in Kapitel 1 meines Buchs vorlege, hält eine solche Antwort bereit. Sie sagt uns, „objektähnliche Strukturen und Strukturcluster im hochfrequenten Bereich sind von den Einschränkungen und Freiräumen in-formiert, die die Naturgesetze festlegen; und bewusstseinsähnliche Strukturen innerhalb der niederfrequenten Bandbreite spiegeln die Intelligenz wider, die das Wellenfeld des sich im erregten Zustand befindlichen Kosmos durchzieht, und gehen mit ihr in Resonanz“. Die bewusstseinsähnlichen Strukturen stehen mit der sich im Grundzustand befindlichen Intelligenz des Kosmos im Einklang. Sie bestehen aus gleichphasigen Wellen mit niederer Frequenz und Amplitude, erscheinen daher als „numinos“, „spirituell“, „traumhaft“ oder „unsagbar“ und stehen im Kontrast zu den hochfrequenten und hochamplitudigen Wellen, die sich als physikalisch reale Objekte manifestieren.

So etwas wie Farbe oder Klang gibt es im Universum ebenso wenig wie Materie. Alles, was existiert, ist Schwingung, die sich zu Clusterstrukturen gruppiert, woraus dann materieähnliche und bewusstseinsähnliche Gestalten entstehen. Manche dieser Cluster werden von empfänglichen Organen wahrgenommen und in Form von elektrischen Impulsen ans Gehirn geleitet, wo sie dekodiert werden und Farb-, Klang-, Geruchs-, Geschmack- und Tastempfindungen auslösen. Was den Klang anbelangt, bringen beispielsweise Wellen in der Luft Tausende von Zilien (Flimmerhärchen) zum Mitschwingen. Diese Schwingungen werden komprimiert und verstärkt und dann an die Hörschnecke im Innenohr weitergeleitet, wo sie das Corti-Organ in Nervensignale umwandelt. Das menschliche Ohr entschlüsselt Frequenzen, die zehn Oktaven umspannen. Das menschliche Auge entspricht einer kleineren, doch ähnlich spezifischen Bandbreite von Schwingungen im elektromagnetischen Spektrum. Die Hornhaut funktioniert wie eine konvexe Linse, die Photonenströme zur Netzhaut sendet, wo Sehzellen sie in elektrische Impulse umwandeln. Jedes menschliche Auge verfügt über mehr als 125 Millionen Sehzellen, von denen sechs oder sieben Millionen für die Farbwahrnehmung zuständig sind. Die niedrigste Frequenz, die visuelle Empfindungen erzeugen kann, liegt im Bereich von 375 Billionen Hertz und ruft die Wahrnehmung von Rot hervor, die höchste Frequenz bei etwa 750 Billionen Hertz und ergibt die Farbe Blau.

Schwingungen, die Ansichten und Klänge der Alltagswelt für uns ergeben, besitzen relativ hohe Frequenzen. Doch gibt es auch Schwingungen mit niedrigeren Frequenzen. Werden diese dekodiert, so erhält man einen flüchtigen Einblick in eine nichtphysikalische, aber gleichermaßen reale Welt: die tiefendimensionale Welt des Geistes oder Bewusstseins. Solche Schwingungen werden nicht von einem auf sie zugeschnittenen Sinnesorgan übertragen, sondern erreichen den Organismus qua Resonanz auf Quantenebene in einem umfassenden Feld subneuronaler Netzwerke, und die Gestalten, die sie erzeugen, sind keine physikalischen Objekte, sondern Bewusstseinsformen und -elemente. Diese Schwingungen sind Elemente „übersinnlicher Wahrnehmung“, wie sie in NTE, ASW, Nachtoderfahrungen sowie in meditativen und anderen ungewöhnlichen Bewusstseinszuständen vorkommen.

Schwingungen, die objekt- und geistähnliche Gestalten im menschlichen Bewusstsein erzeugen, existieren objektiv im Wellenfeld des sich im erregten Zustand befindlichen Universums. Also verschwinden sie auch nicht, wenn sie – von uns oder irgendeinem anderen System in Raum und Zeit – nicht weitergeleitet und entschlüsselt werden.

Objekt- und geistähnliche Cluster interferierender Wellen unterscheiden sich zwar, sind aber nicht getrennt voneinander: Sie interagieren und können Teil desselben komplexen Clusters sein. Ein solches Cluster stellt eine höherwertige Welleninterferenzstruktur dar. Die lebende Zelle ist ein Verbund von Molekülen und molekularen Gruppen – ein Welleninterferenz-Supercluster –, das menschliche Wesen wiederum ist ein multizelluläres System und demnach ein Cluster aus Superclustern – ein Welleninterferenz-Hypercluster. Es oszilliert über ein weites Spektrum von Frequenzen hinweg, von denen einige objektähnliche Gestalten und andere geistähnliche Gestalten erzeugen. „Objektive“ physikalische Phänomene und „subjektive“ geistige Phänomene unterscheiden sich nur phänomenologisch, nicht aber kategorisch voneinander. Die Karte des Bewusstseins und die Karte des Kosmos bilden dieselbe Realität ab, nur ihr Fokus ist auf jeweils unterschiedliche Manifestationen derselben gerichtet.

Sowohl die hochfrequenten objektähnlichen als auch die niederfrequenten geistähnlichen Cluster unterliegen im Laufe der Zeit einer Evolution. Die materieähnlichen Cluster entwickeln sich aus Entitäten, die wir als Quanten kennen, zu Atomen, Molekülen und komplexen multiatomaren Superclustern, das Bewusstsein hingegen, von der Grundempfindlichkeit einer Zelle und multizellulärer Organismen ausgehend, zu komplexen kognitiven und perzeptiven Systemen, mit denen man sich in Bewusstseinsstudien der zeitgenössischen Psychologie befasst. Ein entwickeltes Bewusstsein ist ein geistähnliches Hypercluster aus interferierenden Wellen mit niedriger Frequenz und kleiner Amplitude.

Kommentare

13. März 2019, 11:38 Uhr, permalink

rap

Sehr interessant... :)
Nach der Bibel (die basiert im Prinzip auf Fakten, ist aber extrem komprimiert und auch verschlüsselt..) landen wir nach dem Tod im Totenreich/Scheol/Hades.
Dort ruhen wir (zB Daniel 12,13).
Durch okkulte Handlungen kann man Kontakt zu den Toten bekommen die aber in der Bibel aus mehreren, sinnvollen, Gründen verboten sind.
In der Zukunft wird es dann 2 Auferstehungen geben.
Die erste in grob 100 (für die Märtyrer, die werden dann die "1000 Jahre" zusammen mit Jesus regieren), die 2. in "1100" Jahren.
Nach der zweiten Auferstehung gibt's ein Gericht (nicht mehr für die Toten der ersten Auferstehung) und dann geht es in die Ewigkeit.
Und selbst nach der westlichen Physik gibt es vermutlich noch höhere Dimensionen (irgendwo müssen die "verborgenen Variablen" ja stecken ;) ).
Die vereinheitlichte Feldtheorie (Maxwells originale Gleichungen in Quaternionen) hat Platz für "alle Phänomene des menschlichen Universums". Incl Geist, Bewußtsein, Engel Dämonen, Magie und Alchemie.
Vermutlich ist unser Bewußtsein eine Art "Skalarwellenmatrix" im "Hyperraum". Und kann so auch ohne Körper existieren.
Und unser stoffliches Gehirn ist vermutlich die Schnittstelle.
Diese Physik ist (leider, wird natürlich wieder mal alles primär in Waffenform umgesetzt) diversen Gruppierungen bekannt.
ZB hatten die Sowjets eine Waffe gebaut mit der man das Bewußtsein vom Körper trennen kann.
Das Ergebnis sind Leichen die so tot sind (alle Mikroorganismen etc etc) daß sie 30 Tage lang nicht verwesen.
Die hatten diese Waffe in einem Kampfhubschrauber installiert und das an 2 Dörfern in Afghanistan getestet, als Giftgasangriff getarnt.
:(

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