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Disclosure Diaries #12 (Best of Dezember 2025)
2. Dezember 2025: Der Künstler und Stand-up-Komiker Mark Gagnon – dessen Plan es ist, mit den interessantesten Menschen der Welt zu sprechen, bevor er 30 wird – veröffentlicht auf seinem YouTube-Kanal „Camp Gagnon“ ein mehr als drei Stunden langes Interview mit dem Juristen Danny Sheehan. Der mittlerweile 80-jährige Sheehan ist ein bedeutender amerikanischer Anwalt und Bürgerrechtsaktivist, der mehrmals die US-Regierung verklagt hat und sich unter anderem im Iran-Contra-Skandal, der Watergate-Affäre und dem Fall der Pentagon Papers engagiert hat. Seit den 1970er-Jahren befasst er sich zunehmend mit dem Thema außerirdischer Intelligenz, Entführungen durch Aliens (z.B. als Rechtsberater von John E. Mack), war am Disclosure Project von Steven M. Greer beteiligt und setzt sich für die Offenlegung von UAP-Fakten ein. In dem aufschlussreichen Gespräch erzählt Sheehan über geborgene Ufos und Außerirdische, die sich seit Langem in US-Stützpunkten befinden, über einschlägige Geständnisse am Totenbett von Ex-Geheimdienstmitarbeitern, Majestic 12, okkulte NASA-Programm und noch viel mehr. Unbedingt unerhört!
6. Dezember 2025: Die amerikanische Secrets Task Force (vollständige Bezeichnung: Task Force on the Declassification of Federal Secrets), die unter ihrer Vorsitzenden Anna Paulina Luna für die Freigabe von Bundesgeheimnissen kämpft, wird laut einem Interview mit James Comer – dem Vorsitzenden des Ausschusses für Aufsicht und Rechenschaft im Repräsentantenhaus – auch im nächsten Jahr weiterarbeiten können. Im Interview mit AskAPolUAPs.com sagt Comer:
„Wir werden vielleicht ein, zwei Kleinigkeiten ändern, aber ja, wir wollen weitermachen, also wird es mehr von diesen Ufo-Sachen zu hören geben. Man darf die Laufzeit einer solchen Task Force ja nur einmal verlängern, also werden wir wohl ihren Namen leicht variieren, sodass wir diese Hürde umgehen können.“
9. Dezember 2025: Auf der Titelseite der amerikanischen Tageszeitung USA Today erscheint ein Artikel mit dem Titel „Time to Get Real on UFOs“. Phaedra Trethan, die Autorin des Texts, berichtet über eine Forschergruppe (geleitet von der Society for UAP Studies), die sich bei einer internationalen Konferenz dafür einsetzte, die Erforschung von UAPs zur akademischen Disziplin zu machen. Der Wissenschaftsphilosoph Michael Cifone, Mitgründer und Präsident der genannten Gesellschaft, will aber auch andere Phänomene – spiritueller, paranormaler und parapsychologischer Natur – an die Unis dieser Welt bringen; all das, was er unter dem Begriff „the empirical weird“ – „das empirisch Seltsame/Unheimliche“ – zusammenfasst. Im Interview mit USA Today sagt Cifone:
„Wir beziehen nicht unbedingt Stellung dazu, ob UAPs einen Beweis für außerirdisches Leben darstellen oder was sie für unser Verständnis von der Rolle der Menschen im Universum bedeuten könnten [...,] wir interessieren uns vielmehr für diese Themen, die einfach nirgends richtig reinpasssen. Als Akademiker haben wir die Fähigkeit, einen Rahmen zu schaffen, der mehr als nur Spekulationen zulässt, um solche Phänomene in einen historischen, kulturellen und wissenschaftlichen Rahmen einordnen zu können.“
10. Dezember 2025: Das US-Repräsentantenhaus verabschiedet mit großer Mehrheit den National Defense Authorization Act (NDAA) für 2026, der ein Budget von 900,6 Milliarden Dollar vorsieht. Trotz einschlägiger Hoffnungen enthält auch der Verteidigungshaushalt für das kommende Jahr keine generelle Bestimmung zur Enthüllung behördlich bekannter Daten und Fakten zu unidentifizierten Flugobjekten und anomalen Phänomenen. Immerhin gibt es darin aber drei neue Bestimmungen zum Thema UAPs:
- Das All-domain Anomaly Resolution Office hat den Kongress künftig regelmäßig und in allen Einzelheiten über Abfangmaßnahmen gegen Ufos zu unterrichten, die von NORAD und NORTHCOM durchgeführt wurden. Das gilt auch rückwirkend für alle bisher nicht gemeldeten Abfangaktionen seit dem 1. Januar 2024.
- Der Informationsfluss zu UAPs innerhalb der US-Behörden wird gesetzlich geregelt. Alle Daten von Nachrichtendiensten und dem Verteidigungsministerium müssen an das AARO weitergeleitet werden – und zwar auf eine Art und Weise, dass geheimdienstliche Quellen und Verfahren geschützt bleiben. Damit sollen doppelte Berichtspflichten reduziert werden, sodass das AARO schnell und umfassend informiert werden kann.
- Das AARO wird verpflichtet, innerhalb eines halben Jahres eine vollständige Übersicht zu den aktuell gültigen Geheimhaltungsrichtlinien vorzulegen. Damit soll geklärt werden, welche UAP-Informationen warum als geheim eingestuft und ob die Klassifizierungsregeln einheitlich angewendet werden.
Kein großer Fortschritt, aber immerhin drei kleine Schritte in die richtige Richtung …
11. Dezember 2025: Und noch einmal Danny Sheehan: Der hyperaktive Kämpfer für das Ende der UAP-Geheimhaltung hat auch einen Podcast, den man sich auf Spotify anhören kann: „Full Disclosure with Danny Sheehan/Ufos, Aliens and Cover-Ups“. Hier tritt er als Gründer und Vorsitzender des New Paradigm Institute (NPI) in Erscheinung, das die Freigabe von UAP-Geheiminformationen von der US-Regierung fordert. In der aktuellen Folge spricht Sheehan über den Dokumentarfilm „The Age of Disclosure“ (wir haben mehrmals darüber berichtet) und welche möglichen Folgen die darin von offiziellen Regierungsmitgliedern geäußerten Aussagen haben könnten. Außerdem plädiert er dafür, ETs nicht als Bedrohung, sondern als denkende Wesen anzusehen, die der Gesellschaft nutzen können.
In einem Statement seines New Paradigm Institute schreibt Sheehan über den Film:
„The Age of Disclosure ist ein bedeutender Meilenstein, weil er einem Mainstream-Publikum in Amerika das Thema Ufo-/UAP-Transparenz nahebringt. Wir sind aber auch der Ansicht, dass der Film sich zu sehr mit dem Bereich der nationalen Sicherheit befasst. Wir vom NPI gehen an das Ufo-/UAP-Thema jedoch vom Standpunkt der Menschenrechte heran, der Verantwortung für die Umwelt, der ethischen Führung und der Notwendigkeit, das menschliche Bewusstsein weiterzuentwickeln.“
12. Dezember 2025: Im amerikanischen Repräsentantenhaus soll es „ziemlich bald“ eine weitere öffentliche Anhörung zu UAPs geben. Das kündigt Andy Ogles, ein Mitglied des Congressional UAP Caucus, im Gespräch mit AskaPolUAPs.com an. Auf die Frage, ob neben den kurzen UAP-Erwähnungen im aktuellen National Defense Authorization Act noch mehr in Richtung Offenlegung zu erwarten sei, antwortet Ogles:
„Es soll angeblich eine Anhörung stattfinden – wann genau, weiß ich nicht, aber ziemlich bald. Vielleicht verschiebt sie sich wegen der Feiertage, also könnte sie erst im Januar passieren. Aber sie wird auf jeden Fall öffentlich sein.“
14. Dezember 2025: Der US-Kongress hat bekanntlich die Aufnahme des Unidentified Anomalous Phenomena Disclosure Act (UAPDA) in den Verteidigungshalt für das Jahr 2026 abgelehnt. Der Gesetzesentwurf dazu wurde bereits im Jahr 2023 vom damaligen Senatsmehrheitsführer Chuck Schumer (Demokrat) und Senator Mike Rounds (Republikaner) eingebracht; nun sieht es aber so aus, als sollte er nicht weiter behandelt werden. Ein Kommentator meinte dazu:
„Schumer hat damals echtes politisches Kapital investiert, um den UAPDA durchzubringen. Jetzt ist er aber Minderheitsführer und hat weniger Einfluss; außerdem muss er mit politischen Problemen kämpfen, die er 2023 noch nicht hatte.“

Das Tagebuch der Ufo-Enthüllung - exklusiv auf Deutsch. NEXUS übersetzt den englischsprachigen Newsletter zum amtlichen Geschehen in Sachen "UAP Disclosure": dem Ringen um die offizielle Bekanntgabe der Existenz nichtmenschlicher intelligenter Wesen (NHI) und um die Freigabe der Geheimtechnologien des Tiefen Staats. Hier die wichtigsten Ereignisse vom Dezember 2025.
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