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NEXUS Magazin 17, Juni-Juli 2008

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Dramatische Veränderungen in unserem Sonnensystem, Teil 2

NASA-Studien und offizielle Publikationen zeigen: Im gesamten Sonnensystem findet derzeit ein nie dagewesener Wandel statt. Dieser Artikel versucht zu erklären, welche Kräfte hinter den Veränderungen wirken und erläutert das Modell einer hyperdimensionalen Physik.

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Im Jahr 1995 erreichte die Galileo-Sonde den Jupiter und begann, eine Vielzahl von Veränderungen zu messen. Die NASA-Wissenschaftler entdeckten, dass die Jupiteratmosphäre mehrere hundert Grad heißer war als erwartet.39 Der Anteil schwerer Elemente (wie z. B. Sauerstoff) in der Jupiteratmosphäre hat von 1979 bis 1995 um atemberaubende zehn Prozent abgenommen – ein Gewicht von 20 Erdmassen an Sauerstoff, die innerhalb von 16 Jahren „peinlicherweise“ verschwunden sind.40,41 Im gleichen Zeitraum nahm die Emissionsstrahlung des Jupiters um etwa 25 Prozent zu.42

Ungeklärter 320-Kilometer-„Hotspot“ auf Io
Abbildung 19: Ungeklärter 320-Kilometer-„Hotspot“ auf Io, der innerhalb von 16 Monaten entstanden ist (NASA/HST/WFPC2, 1995)

Oktaedrische Geometrie im Helligkeitsanstieg auf Io
Abbildung 20: Oktaedrische Geometrie im Helligkeitsanstieg auf Io von 1994-95. (Wilcock, 2004 und NASA/HST, 1995)

Der jupiternächste Mond ist Io, der vulkanisch aktivste Trabant im Sonnensystem. Vergessen wir nicht, dass der Einschlag des Kometen Shoemaker-Levy 9 zu einem gewaltigen Energieanstieg im Jupiter führte, der am 19. Juli 1994 mit dem Einschlag des K-Fragmentes begann und die Aurorabögen verursachte (Abb. 16, NEXUS 16/08), von denen einer in Ios Nord- und Südpol strömte und danach ein fester, dauerhafter Bestandteil des Jupitersystems wurde. Ein Jahr später, im Juli 1995, hatte sich auf Io ein riesiges, helles und 320 Kilometer breites Charakteristikum entwickelt – und zwar nicht in den Polbereichen, an denen die hellen Energiebögen eingetreten waren, sondern unmittelbar entlang des Äquators! Diese Veränderung war dramatischer als alles, was in den 15 Jahren zuvor beobachtet worden war.43

Dieser plötzlich auftauchende und unerklärlich helle runde Fleck passt perfekt in das HD-Modell; in diesem Fall zeigt sich uns die „reine“ Geometrie eines höherenergetischen „oktaedrischen Resonanzmusters“, das an einem seiner Eckpunkte auf Ios Äquator in Erscheinung tritt. Die hyperdimensionale Energie drang in die Polbereiche des Mondes ein und brach dann durch den Drehimpuls von Ios Rotationsbewegung an einem geometrisch festgelegten Punkt am Äquator hervor, ähnlich wie ein Rasensprenger, der Wasser in die Gegend sprüht.44

Auf der NASA-Website des Hubble-Teleskops wurde behauptet, dass bis zum Auftauchen dieses eigentümlichen Merkmals am Äquator „die Oberfläche von Io sich nur geringfügig verändert hatte, seit sie 1979 das letzte Mal von der Raumsonde Voyager 2 aus der Nähe beobachtet worden war.“ 45 Allerdings sagte das JPL (Jet Propulsion Laboratory) nur ein Jahr später, dass „die Veränderungen, die wir beobachten, dramatisch sind […] Die Farben bestimmter Bodenmaterialien und deren Verteilung haben sich seit dem Voyager-Vorbeiflug 1979 wesentlich gewandelt.“ 46 Haben diese Veränderungen innerhalb eines Jahres stattgefunden, oder werden die Daten von den Forschern am JPL und am Hubble-Teleskop nur unterschiedlich interpretiert? Die „dramatischen“ Farbveränderungen auf Io könnten darauf hindeuten, dass von den Vulkanen neue Arten von Materie ausgestoßen worden sind, und das in nur 17 Jahren.

Noch interessanter ist, dass die NASA im Jahr 2000 tatsächlich zugegeben hat, dass Io sich „wie ein Fluid“ verhält,47 eine Eigenschaft, die unserer Meinung nach für das Auftreten zumindest einiger ansonsten unerklärlicher geometrischer Wirkungen verantwortlich sein könnte. Das Fluid-Konzept wird durch die folgende Tatsache gestützt: „Innerhalb von 42 Stunden durchläuft jeder Punkt auf Io Ebbe und Flut, wobei seine steinige Oberfläche bis zu 90 Metern und mehr angehoben wird und wieder absinkt […] Diese fortwährende Gezeitenbewegung verursacht die unzähligen Vulkane.“ 48

Ein weiterer Hinweis darauf, dass eine hyperdimensionale Oktaeder-Geometrie am Werk sein könnte, wurde 1997 entdeckt. Wie auf Detailbildern von Ios Oberfläche leicht zu erkennen ist, befindet sich der Vulkan Prometheus direkt auf dem Äquator, was (laut HD-Modell) darauf schließen lässt, dass er von einer internen „oktaedrischen“ geometrischen Welle erzeugt wird – ähnlich wie Mars, Venus und Erde, die auf dem „tetraedalen“ 19,5-Breitengrad stark vulkanisch aktiv sind. Gemäß NASA wies Prometheus zwischen 1979 und 1997 eine „faszinierende Abweichung“ auf: Der Vulkan „bricht nun an einer Stelle aus, die 75 Kilometer westlich von der Position liegt, an der sich der Hotspot 1979 befand.“ 49

Laut etablierter Modelle dürften Vulkane sich eigentlich nicht erheben und 75 Kilometer über die Oberfläche eines Satelliten wandern, doch sollte Prometheus tatsächlich ein Indiz für die oktaedrische Wirbelaktivität sein, dann wäre es möglich, dass die geometrische Welle innerhalb Ios langsam rotiert. Die Hawaii-Inseln auf der Erde, die auf einer Kette entlang des kritischen 19,5-Breitengrads aufgereiht sind, könnten ein weiteres Beispiel derartiger Veränderungen sein … nur dass die alten Vulkane aufgrund der härteren, kälteren Kruste der Erde an Ort und Stelle bleiben, während sich der Wirbel langsam weiterbewegt.

Der Kometeneinschlag, der Energiering und die anschließende „Druckentladung“ auf Io im Jahr 1995 sowie die vulkanischen Unregelmäßigkeiten sind nur ein Aspekt umfangreicher Veränderungen in und um Io … obwohl diese Kette von Ereignissen ein wichtiger Wendepunkt in Ios energetischer Transformation gewesen sein könnte. Ios Ionosphäre wuchs von 1973 bis 1996 um 1.000 Prozent: von 50 bis 100 Kilometern Höhe auf 900 Kilometer.50

Ios Oberfläche erwärmte sich von 1979 bis 1998 um 200 Prozent und trug schließlich eine Temperatur zur Schau, die drei Mal höher war als auf der sonnenbestrahlten Oberfläche des Merkur. Laut NASA „haben die Wissenschaftler noch keine Erklärung für das, was auf Io geschieht.“ 51 Im Jahr 2000 räumte die NASA auch ein, dass „der größte Teil der Wärme von Io selbst [stammt], und nicht von absorbiertem Sonnenlicht“.52 Neue Farben [spektrale Hinweise auf neue Ionen in Ios Umwelt, die vorher nicht vorhanden waren] wurden 1998 in Ios Polarlichtern beobachtet,53 weitere neue Farben wurden 2001 entdeckt.54,55

Anfang Januar 2001 tauchte auf Io – während der Vulkan Pele ausbrach, der sich auf 19,5 Grad südlicher Breite befindet – ein unerklärlicher „heller Fleck“ im ultravioletten Bereich auf. Laut NASA „kann Silikatlava nicht so heiß werden, um einen hellen Fleck im Ultraviolett erklären zu können, daher bleibt der Ursprung dieses hellen Flecks ein Rätsel.“ Im gleichen Artikel findet sich auch „das erste Bild, das je von einer aktiven [vulkanischen] Wolke über einem Polargebiet von Io aufgenommen wurde“ (Abb. 21).56 „Die Wissenschaftler waren überrascht, so nahe am Pol eine derart riesige Rauchwolke zu entdecken, da alle bisher entdeckten aktiven Rauchwolken im Bereich des Äquators zu finden waren und keine davon so groß wie Peles Rauchwolke war.“ 57 Vulkane in Polargebieten ergeben für die etablierte Wissenschaft keinen Sinn, sind aber eine logische Konsequenz des HD-Modells, da sich in diesen Bereichen geometrisch definierte Wirbel befinden.

Ein neuer Vulkan auf Io
Abbildung 21: Ein neuer Vulkan auf Io setzt im August 2001 die größte je gesichtete Rauchwolke frei. (NASA)

Am 6. August 2001 setzte ein „bisher unentdeckter und noch unbenannter“ (soll heißen: brandneuer) Vulkan eine 500 Kilometer hohe Rauchwolke frei, die „damit zur höchsten Rauchwolke wurde, die je auf Io gesichtet wurde“ (Abb. 21).58 Wie können die konventionellen Modelle erklären, dass plötzlich ein nagelneuer Vulkan auf der Oberfläche eines Trabanten hervorbricht und dann die höchste Gas- und Staubwolke freisetzt, die je dort beobachtet wurde?

Die geometrische Lage des neuen Vulkans bei grob geschätzten 60 Grad nördlicher Breite lässt stark vermuten, dass er von derselben pentagonalen (dodekaedrischen) Polgeometrie hervorgerufen worden sein könnte, die wir auch von der Nordhalbkugel des Jupiters kennen – eine Geometrie, die ab Oktober 2000 aktiv wurde, kurz nachdem sich im September 2000 die weißen Wirbel nahe der Planetenmitte endgültig aufgelöst hatten. Möglicherweise benötigte dieser hyperdimensionale Umschwung auf Jupiter etwas weniger als ein Jahr, um nach Io „hinübergeleitet“ zu werden und dort eine ähnliche energetische Wirkung zu zeitigen – den gewaltigsten Vulkanausbruch, der jemals beobachtet werden konnte.

Kommentare

24. April 2013, 16:17 Uhr, permalink

Bruno Antonio Buike

1. sehr brauchbar
2. gibts woanders nicht und schon gar nicht so kompakt zusammengefasst
3. danke
4. werde ich in meinen studien berücksichtigen und zitieren
MFG B. aus N.

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