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NEXUS Magazin 19, Oktober-November 2008

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Dramatische Veränderungen in unserem Sonnensystem, Teil 3

Der „interplanetarische Klimawandel“ schwächt sich in den äußeren Bereichen des Sonnensystems nicht etwa ab – im Gegenteil. Gerade Uranus, Neptun und Pluto sind Musterbeispiele der gegenwärtigen Veränderungen und des vorgelegten hyperdimensionalen Modells.

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Uranus

Während Uranus beim Vorbeiflug von Voyager 1986 noch „gesichtslos wie eine weiße Billardkugel war“, bildeten sich auf ihm seit mindestens 1996 auffällige helle Wolken – Wolken, die „fast so groß wie der irdische Kontinent Europa“ 86 waren und die innerhalb von nur zehn oder weniger Jahren auftauchten.

Zwei Jahre später, im Jahr 1998, hatte das Hubble-Weltraumteleskop in kürzester Zeit fast so viele Wolken in der höheren Uranusatmosphäre entdeckt wie in der gesamten Beobachtungsgeschichte des Uranus zuvor. Eine dieser Wolken war „heller als alle Wolken, die je auf Uranus gesichtet wurden.“ 87 (Abbildung 36)

Etwa ein Jahr später, 1999, als die Veränderungen sich noch immer verstärkten, wurde in den Artikeln der NASA davon gesprochen, dass Uranus von „gigantischen Stürmen heimgesucht“ werde,88 die ihn „zum dynamischsten Planeten mit den hellsten Wolken im äußeren Sonnensystem“ machten. Interessanterweise verwendete die NASA folgende Analogie: „Wenn der Frühling auf der Erde auch nur ansatzweise dem des Uranus ähneln würde, dann würden wir Wogen massiver Stürme erleben, von denen jeder das Land von Kansas nach New York bedecken würde, mit Temperaturen von 300 Grad unter Null.“ 89

Klingt das nicht seltsam vertraut nach den Beschreibungen irdischer Klimakatastrophen in möglichen Zukunftsszenarien?

Abbildung 36
Abbildung 36: Hubble-Aufnahme von hellen Höhenwolken auf Uranus (NASA/HST, 1998)

All das wirft die Frage auf: Hat es auf Uranus schon immer diese charakteristischen brillanten Wolkenformationen gegeben – und wir waren bisher einfach nicht in der Lage, diese angemessen zu beobachten? Oder sind sie aufgrund des schwerfälligen 64-jährigen Sonnenumlaufs von Uranus erst jetzt in unser Blickfeld geraten? Haben wir es hier mit wirklich ungewöhnlichen Veränderungen zu tun, oder sehen wir nur ein Phänomen, das schon vorher existiert hat?

Hier ist die Antwort: Der leitende NASA-Wissenschaftler bezeichnete die zunehmend hellen und aktiven Wolken als „wirklich große, große Veränderungen“ im Vergleich zu dem, was Voyager vor 13 Jahren beobachtet hatte. Vergessen wir dabei nicht, dass Voyager Uranus aus einem anderen Winkel beobachtete als wir dies von der Erde oder vom Hubble-Teleskop aus tun.90

Dennoch werden einige Skeptiker noch immer überzeugt beteuern, dass „nichts Ungewöhnliches vor sich geht“, „alles beim Alten ist“ oder „jegliche Veränderung nur die Folge normaler ‚jahreszeitlicher‘ Schwankungen ist, die durch Uranus’ ständig wechselnde Position zur Sonne bedingt sind.“

Doch das Gegenteil ist der Fall.

Im Oktober 2000 räumte ein offizieller Bericht der NASA ein, es gebe „eigenständige Bereiche über 25 Grad nördlicher Breite, die den größten Kontrast aufweisen, der je bei einer Uranuswolke beobachtet wurde“. Erinnern Sie sich: Die kontrastreichste (soll heißen: hellste) Wolke, die je auf dem Uranus beobachtet worden war, wurde nicht vor dem Jahr … 2000 entdeckt.

Hier ist der offizielle Beweis: „Langfristige bodengestützte Beobachtungen [des Uranus] zeigen jahreszeitliche Helligkeitsveränderungen.“ Selbst von der Erde aus wurden also bedeutsame Veränderungen katalogisiert – anhand von Wolkenmustern, „deren Ursprünge nur bedingt verstanden werden“.91

Immerhin: Auch wenn es am einfachsten ist, die Winkelposition in der Sonnenumlaufbahn für die brandneuen, kontinentgroßen und überraschend hellen Wolken des Uranus verantwortlich zu machen, so lässt doch die vorhergehende offizielle Analyse der NASA erkennen, dass es einfach noch keine wissenschaftliche Erklärung dafür gibt, wie genau solche Wolken zustande kommen.

Das HD-Modell kann eine Erklärung liefern: Offenbar baut sich innerhalb von Uranus und all den anderen von uns untersuchten Himmelskörpern höherdimensionale, fluidähnliche Energie auf, die überall um uns herum in einem masselosen Äther existiert, der durch unsere fünf Sinne und die meisten konventionellen Messinstrumente nicht wahrgenommen werden kann. Infolgedessen „leiten“ diese Objekte (wie Planeten oder Monde) die Energie gezwungenermaßen in unseren eigenen dreidimensionalen Referenzrahmen „ab“, wo sie auf verschiedene Weise in Erscheinung tritt, je nach den am Vorgang beteiligten dreidimensionalen Substanzen.

In aufgeblähten Gasplaneten erkennen wir diesen Prozess am Auftauchen von „hellen, neuen wolkenähnlichen Gebilden“: Durch die zusätzliche Energieeinspeisung erhöht sich die konvektive Aktivität, was zur Kondensation strahlender Höhenwolken aus Eiskristallen führt – wie die Methanzirruswolken, die in der höheren Uranusatmosphäre aufgetaucht sind.

Wenn die Energie dagegen in einen Gesteinstrabanten (oder -planeten) ohne echte Atmosphäre einströmt – wie in den Jupitermond Io –, führt die erhöhte thermale Aktivität zu einem erkennbaren geometrischen Muster interner vulkanischer Aufheizung und zu Eruptionen, die den hyperdimensionalen Resonanzfluss zwischen den Dimensionen widerspiegeln. Das würde beispielsweise den kürzlich gesichteten „320-Kilometer-Lavahotspot“ an einer exakten geometrischen Position auf Ios Oberfläche erklären.

Kommentare

12. November 2009, 18:21 Uhr, permalink

Horst G Ludwig

Glückwunsch zu Ihrer Mühewaltung, aber wie heißt es doch so schön: "Wie im Grossen so im Kleinen und umgekehrt". Untersuchen Sie einfach den bakteriologischen Zustand auf der Erde und beobachten eine SEHR merkwürdige Migration und Transmutation. Als Bausteine allen Lebens kann kein Verleugner hereinreden und machen es trotzdem, aber seit wann wird diese Erde durch Verstand regiert, wenn doch Business und Profit der Schmierstoff für all die ach so intelligenten Mitverbrecher ist!

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