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NEXUS Magazin 76, April-Mai 2018

NEXUS Magazin 76
April-Mai 2018

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Editorial Ausgabe 76

Daniel Wagner EditorialLiebe Leser, als ich im Frühjahr 2006 an die Türen des NEXUS-Magazins klopfte, das damals noch in Potsdam saß, war ich gerade in meiner Findungsphase. Ich hatte ein paar Jahre an der Uni hinter mir, mich als Bauhelfer herumgeschlagen und eine Ausbildung als Mediengestalter auf Tasche – aber so richtig angekommen war ich noch nicht. Was mich letztlich nach Potsdam getrieben hatte, das war ein seltsam gewisses Gefühl: Seit einigen Jahren schon hatte ich die verrückten Informationen der damals noch jungen alternativen Medienszene in mich aufgesogen, und hier gab es nun ein Magazin um die Ecke, das sich genau mit den Dingen beschäftigte, über die ich im stillen Kämmerlein so manche Nacht verbracht hatte. Ich setzte alles auf eine Karte, gab meinem bisherigen Leben den Laufpass und schlug spontan in der Redaktion auf.

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Das deutschsprachige NEXUS war damals frisch aus der Taufe gehoben, und seitdem sind wir quasi mit- und aneinander gewachsen: Das Magazin entwickelte sich über die Jahre zu einer festen Größe im alternativen Zeitschriftenmarkt, und ich zu einem gestandenen Übersetzer, Lektor und Redakteur. Im Rahmen dieses Entwicklungsprozesses habe ich zwar nochmal meine Wanderschuhe ausgepackt und mich in anderen Bereichen etabliert, aber als dann mein Freund Renan den Redaktionsposten abgab, musste ich nicht lange überlegen, um wieder als Endkorrektor tätig zu werden.

Als Thomas mich dann Anfang des Jahres fragte, ob ich nicht auch die Auswahl der Artikel und das Editorial – im Grunde also die Chefredaktion – übernehmen möchte, um „frischen Wind“ ins Magazin zu bringen, musste ich kurz schlucken. Aber es war sofort wieder da, dieses seltsam gewisse Gefühl, das mich schon nach Potsdam getrieben hatte. Leiser diesmal und weniger wild, aber da.

Das Ergebnis meiner Gedankenprozesse und der Gespräche, die ich in den vergangenen Monaten mit Redaktionsmitgliedern und Autoren geführt habe, lesen Sie gerade: Mir ist klargeworden, dass ich ein Medium wie NEXUS in der deutschen Presselandschaft nicht missen möchte, und ich habe mich entschieden, das Baby, das ich von klein auf mit großgezogen habe, auf dem nächsten Schritt zu begleiten. Damit sollte sich auch eine Frage klären, die sich mancher Leser seit einem guten Jahr stellen dürfte: Wie geht es eigentlich mit dem Magazin weiter? Wird es verkauft oder abgewickelt?

Hierauf kann ich Ihnen nun eine klare Antwort geben: Nein. Das NEXUS wird in unseren Händen bleiben und weiterhin von Thomas und seiner Frau herausgegeben, während ich mich verstärkt um die Redaktion kümmern werde.

Was den frischen Wind angeht, mache ich mir übrigens keine großen Sorgen: Ich glaube, der weht schon längst. Ein paar Entwicklungen der letzten Jahre finde ich bereits ausgesprochen dufte – den Farbdruck etwa, oder die Einbindung deutscher Autoren; auch unsere neue Kryptokolumne ist ja ein Schritt in diese Richtung. Natürlich werden auch meine Präferenzen ihren Weg ins Magazin finden: Ich habe mich beispielsweise schon immer gefragt, was es eigentlich auf lange Sicht bringt, dem maroden System ständig die kaputten Rädchen vor die Nase zu halten, nur um dann genauso blöd aus der Wäsche zu gucken wie alle anderen, wenn die Maschine auseinanderfällt, und höchstens ein „Siehste!“ murmeln zu können. Ist doch sinnfrei, oder? Daher beschäftigt mich schon lange die Frage, wie wir eigentlich leben wollen, wenn nicht so wie jetzt? Was für kreative, funktionierende Lösungen gibt es eigentlich da draußen? Eine erste finden Sie schon in diesem Heft: mein Interview mit dem Ökokrieger Jim Self, der in Estland in einem Naturschutzgebiet ein eigenes autarkes Ökohostel aufgebaut hat, mit komfortablen Outdoor-Zelten, Außenküche, Kompostklo und einer Lehmwandsauna – alles mit geringsten Kosten, umweltfreundlich und off the grid. Ein echter Pionier, wie ich finde, der dazu noch eine ansteckende Energie ausstrahlt.

Aber auch eine andere Sache, die sich schon in Thomas’ Gedankengang abgezeichnet hat, schwelt in mir: Mir scheint, dass die alternative Szene – vielleicht auch aufgrund der ständigen Anfeindungen – arg selbstgerecht geworden ist, und ich möchte da nicht in einer Echokammer verknöchern. Ich habe mich stets als Freidenker betrachtet, Dogmatismus jeder Art verabscheut und stelle meine Weltsicht regelmäßig infrage. Und genau das möchte ich auch mit dem ein oder anderen Thema tun, über das wir bereits berichtet haben oder das in unseren Kreisen allzu unkritisch wiedergekäut wird.

Aber wissen Sie: Genau deshalb bin ich auch wieder hier und nirgendwo sonst gelandet. Denn NEXUS war für mich schon immer undogmatisch, und der typische Mix aus Systemkritik, alternativen Ansätzen & Weirdness ist genau meine Kragenweite. Und letztlich krempele ich mit diesen Ideen ja nichts um, sondern vertiefe nur bestimmte Inhalte, die sowieso schon Teil der Magazinphilosophie waren.

Schreiben Sie mir doch einmal, wie es Ihnen damit geht – schließlich sind Sie, die Leser, ein wesentlicher Teil dieses ganzen Projekts.

Bis dahin!

Ihr Daniel Wagner

Kommentare

03. April 2018, 03:46 Uhr, permalink

Abrasax

Also wichtig fände ich die Verwendung einer gepflegten Deutschen Sprache in den Texten und nicht wie hier im Editorial ein seltsames Denglisch, das ganz furchtbar schrecklich anmutet. Ich lese einige Fachmagazine und die Autoren sind oft ganz stolz darauf, wenn sie moderne Un-Wörter in ihre Texte einbauen können.

Die NWO will die Nationalstaaten zerstören, das wissen wir.
Die NWO will die Nationalsprachen zerstören, das wissen wir.

Um die Seele eines Volkes zu brechen, muß man seine Sprache verwässern und zerstören, das ist immer schon die Taktik der Kriegstreibenden gewesen und steht bis heute ganz oben auf der Liste der zur Verfügung stehenden nicht tödlichen, aber höchst wirksamen Waffen.

Gerade die angeblich alternative Szene beschwert sich darüber, daß die Deutsche Kultur gefährdet wäre.
Aber seit den vielen Jahren, in denen ich die vielen Texte aus dieser Szene lese, konnte ich nur wenige kulturfördernden Texte finden und lesen. Die sogenannte alternative Szene ist wie ein altes, schwächliches, zänkisches und zahnloses Weib, das zwar viel mosert und motzt, aber nichts anpackt um die Situation zu ihren Gunsten zu verändern. Viele Aufstachelungen und Aufrufe zur Gewalt und Zerstörung habe ich vernommen, was jedoch genau den NWO-Tyrannen in die Hände spielt.

Vor einigen Tagen habe ich in einer jüdischen Zeitung gelesen, daß ein Ziel existiert, das Deutsche Volk genauso wie das jüdische Volk in alle Windrichtungen des Globus zu verstreuen und zu verteilen. Ohne einen eigenen festen Staat an dem sich das Volk orientieren kann. Wenn wir das politische Unfähigkkeits-Kabinett von Merkel betrachtet, so zeigt das deutlich, daß dieses Programm tatsächlich existiert.

Worüber berichtet die aktuelle angeblich alternative Szene eigentlich?
Sie berichtet über amerikanische oder ausländische Politik und über die Zustände der Migration.
Das war es dann meistens schon.

In Deutschland gibt es keine Kultur-Bildung und Kultur-Förderung mehr.
MultiKulti, SchwuchtelEhe, ReligionsKritik, SexualDiskussion, JudenHetze bilden und fördern keine Kultur.
Ohne Kultur kein Volk und ohne Volk keine Kultur.

Da kann man soviele KompostKlos bauen wie man will.

18. April 2018, 04:16 Uhr, permalink

Nemesis

@Abrasax

Sie wissen vielleicht etwas, weil Sie so viel Unsinn von sich geben, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das von jemanden kommt, der sich selbständig Gedanken machen kann. Und nur so jemand könnte den Weg hier her finden.

Deshalb muss und kann ich nur von mir reden. Ich weiß nur das, was mir die Weltmafia erzählt. Allerdings bin ich sehr intelligent, aber auch das reicht nicht aus, um jede Lüge zu entlarven.

Na ja, aber ich weiß schon ein bisschen was. Zumindest mehr als andere, weil ich Bücher lese, die etwas älter sind, wo vielleicht noch nicht gelogen wurde wie gedruckt (interessante Redewendung). Als die Bücher noch für die besseren Kreise entwickelt worden sind. Und den Rest kann ich mir dazudenken, weil ich wie gesagt extrem intelligent bin. Ich war schon als halbes Baby ziemlich schwer zu manipulieren.

Ich habe eine schlechte Bildung genossen, meine Familie ist kaputt und hält nichts von Bildung und interessiert sich auch für nichts. Und für diese Verhältnisse muss ich meine Bildung als außerordentlich gut bezeichnen. Erst ungefähr in den letzten 9 Jahren lese ich überhaupt Bücher. Davor hat sich der Sinn für mich nicht erschlossen Schwachsinn zu lesen. Davor und auch noch danach habe ich 90% meiner Freizeit mit Verblödung verbracht, wie beispielsweise dem "Spielen" von "Videospielen". Erst in den letzten 9 Jahren lese ich regelmäßig jeden Tag vielleicht ca. 30 Minuten. Wie viele Bücher ich mittlerweile gelesen habe, weiß ich nicht, aber es waren inzwischen sicherlich hunderte. Neben hunderten Dokumenten, Zeitungsartikeln und hunderten Stunden Videomaterial.

Im Moment versuche ich meine Schulbildung zu wiederholen. Hatte zwar Abitur gemacht, aber das war ja nur als ein schlechter Witz zu bezeichnen. Deshalb habe ich mir sehr viel Literatur besorgt. Vor allem für den naturwissenschaftlichen Bereich, den ich gerade durcharbeite. Im Moment lerne ich Mathematik, Französisch, Englisch (was ich schon ganz gut kann) und Latein sowie allgemein Naturwissenschaft. Außerdem steht noch Chemie, Informatik und Physik sowie Elektronik auf meinem Plan. In ungefähr 7 Jahren werde ich eine solide Grundbildung besitzen. Auch mit Hilfe des Internets, weil die Bücher einfach extrem schlecht geschrieben werden. Mathebücher werden absichtlich unverständlich geschrieben und absichtlich verwirrend aufgebaut. Beweise nicht erklärt usw. Aber wie gesagt, ich bin superintelligent. Ich würde mich ohne zu lügen als Supergenie bezeichnen würden. Das bekomme ich ganz gut selbst hin.

Aber wirklich gut gebildet werde ich dann immer noch nicht sein. Ich als Sklave komme schlicht und ergreifend an keine gute, erstklassige Ausbildung und Förderung. Aber aufgrund der Tatsache, dass ich ein Supergenie bin und auch die Zeit habe, kann ich mir immerhin eine solide Basis schaffen aus eigener Kraft.

Die meisten anderen Menschen, aus denen man sicherlich was machen könnte bei anständiger Ausbildung, sind aber weder Supergenies noch haben sie die Zeit dafür. Wenn solche Menschen nicht extreme Unterstützung in der eigenen Familie haben was das angeht, ist es aussichtslos, dass sie sich solch eine Bildung aneignen können.

Und das ist auch einer der Gründe warum ich keinen Professor oder allgemein Akademiker traue, weil die Gesellschaft so aufgebaut wurde, dass es sehr schwer ist, wenn nicht sogar unmöglich für einen Sklaven, akademisch erfolgreich zu sein. Wenn man dann außerdem noch ein super charakterstarker Mensch ist - so wie ich - dann ist es generell ausgeschlossen, dass man - egal in welchem Feld - irgendetwas auf die Beine stellen kann. Die Weltmafia hat ein sehr großes Interesse daran, dass ich mich nicht fortpflanze, weil sie weiß, dass meine Kinder schon auf einem ganz anderen Niveau kommen würden als ich. Darauf hat man keine Lust.

Deshalb traue ich auch niemanden, der in dieser Gesellschaft erfolgreich ist, sich wohlfühlt etc. Denn das bedeutet normalerweise, dass irgendetwas mit einem nicht stimmen kann. Andernfalls hätte man es gar nicht gestattet, dass man beispielsweise privat ein erfülltes Leben führen darf.

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