Experimente und Selbstversuche mit Browns Gas

broDer in NEXUS 75 veröffentlichte Artikel von George Wiseman zu Browns Gas (BG) hat mich dazu animiert, meine eigenen Versuche mit dem Gas wieder aufzunehmen. Ich hatte schon länger mit BG experimentiert, fühlte mich aber durch den Artikel motiviert, endlich mit dem Eigenversuch zu beginnen. Da ich völlig gesund bin und viel Sport treibe, waren für mich lediglich die angeblich wesentlich schnellere Regeneration nach dem Sport, der Anti-Aging-Aspekt und die präventiven Eigenschaften von BG interessant. Die eigentliche Motivation meiner Experimente ist aber die Weitergabe meiner Gerätschaften im Kreise meiner Verwandten, denn gerade für Senioren dürfte die Inhalation von Browns Gas sehr interessant sein.

Kein Gas

Bei kalter Zelle dauert es, bis die Gasproduktion losgeht. Falls ihr Netzteil etwas schwach auf der Brust ist, kann es hilfreich sein, die NaOH-Konzentration um ein oder zwei Prozent zu erhöhen.

Einschlafen mit dem Schlauch in der Nase

Hier hilft ein günstiges Bauteil (ca. 10 Euro): eine Steckdose mit Zeitschaltuhr, die nach wahlweise 30, 60 oder 120 Minuten (je nach Modell) abschaltet.

Explosionsgefahr in der Wohnung

Laut Wikipedia besteht ab vier Prozent Wasserstoffanteil in der Raumluft eine gewisse Brandgefahr und ab 18 Prozent Anteil bereits eine Explosionsgefahr. In 60 Litern Browns Gas sind 40 Liter Wasserstoff enthalten. In einem 20 Quadratmeter bzw. 40 Kubikmeter großen Raum könnten wir rein rechnerisch also 40 Stunden Gas strömen lassen, bis eine Brandgefahr besteht. Da sich Wasserstoff jedoch an der Decke sammelt, können entsprechende Konzentrationen bereits früher erreicht werden. Etwas Lüften oder ein paar offene Zimmertüren können sicher nicht schaden. Die bei einem Atemvorgang eingeatmete H2-Menge liegt – im Verhältnis zu den ein bis zwei Litern eingeatmeter Raumluft – im Promillebereich und ist somit meilenweit von einer Zündfähigkeit entfernt. Bitte rechnen und recherchieren Sie aber noch einmal selbst nach.

Der Eigenversuch

Kommen wir nun zum Eigenversuch, den ich seit ungefähr sechs Wochen durchführe. Meist abends auf der Couch oder direkt nach einer Radtour lege ich den Nasenschlauch für eine Weile an – das kann nachmittags mal eine halbe Stunde sein oder abends mehrere Stunden. Ich konnte mit dem Gas auch wunderbar einschlafen und war dann blitzartig wieder wach, als ich mich im Dämmerzustand wieder an das eingeschaltete Gerät erinnerte. Da die halbe Nacht auf der unbequemen Couch schon geschafft war, beschloss ich, den Rest auch noch durchzuhalten. Die achtstündige Session war unkomfortabel, aber ansonsten sehr gut verträglich.

bg5

Größere Trockenzelle für den 300-V-Gleichstrombetrieb, die 20 Liter BG pro Minute produziert.

Auffällig waren für mich bisher eine wesentlich schnellere Regenerationszeit nach längeren Radtouren und eine zügige Zunahme meiner Kondition – 120-km-Radtouren mit 1.700 Höhenmetern hatte ich so kurz nach Radsaisonbeginn in den Vorjahren bisher noch nie absolviert.

Insofern bin ich schon beeindruckt, hatte ich doch an mir selbst keine großartigen Veränderungen erwartet. Völlig subjektiv, aber dennoch erwähnenswert, ist meine sehr gute Motivation für sportliche Aktivitäten. Dies ist vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass die „schweren Beine“ schneller verschwanden. Weitere Erfahrungsberichte kann ich erst nachliefern, wenn Interessenten in der Verwandtschaft entsprechende Erfahrungen gemacht haben.

Wenn Sie auch schon mit BG experimentiert und Erfahrungen gesammelt haben, können Sie mich gern über die unten angegebene Redaktionsadresse kontaktieren – oder Sie nutzen die Kommentarfunktion auf der NEXUS-Homepage, sobald dieser Artikel freigeschaltet ist.

Nachtrag

Ich bin kein Wissenschaftler, kein Arzt und ich will auch nichts verkaufen. Der Artikel soll meine eigenen Experimente und meinen Selbstversuch dokumentieren und Interessierten ein paar Tipps geben. Laugen können ätzen, BG/HHO kann explodieren. Machen Sie mit BG besser keine Explosionstests im Keller. Falls doch: Tragen Sie bitte unbedingt immer Gehörschutz und Schutzbrille. Was sämtliche Angaben im Artikel angeht, so möchte ich Sie bitten, diese selbst nachzurecherchieren und nachzurechnen.

Weiterführende Informationen

Kommentare

17. Juli 2018, 09:56 Uhr, permalink

Horst Thuy

Eine Anmerkung zum Artikel "Brownsgas im Eigenversuch" der letzten Ausgabe.

Im Artikel schrieb ich: "George Wiseman empfiehlt ca. 40-60 Liter BG pro Stunde". Eine Leserin, welche sich das Gerät von George Wiseman gekauft hat, wies mich darauf hin, dass George lediglich 18-20 Liter BG-Gas pro Stunde empfiehlt.

Lt. einer Untersuchung der TU-Braunschweig atmet man durchschnittlich 17 mal pro Minute ca. 0,5 Liter Luft ein. Das Einatmen dürfte somit bei knapp zwei Sekunden liegen, in denen bei bei 60 Litern BG/Std. bzw. 40 Litern H2/Std. in etwa 22ml H2 einatmet. Damit liegt der "TU-Durchschnittsmensch" bei knapp 4,5% H2-Atemgaskonzentration, was theoretisch schon eine brennbare Mischung wäre. Laut Wikipedia soll eine explosive Mischung erst bei 18% Wasserstoffkonzentration in der Luft vorhanden sein - andere Quellen sprechen schon ab 4% Konzentration von einer Gefahr. Somit macht es also aus Sicherheitsgründen durchaus Sinn, sich an dem niedrigeren Wert zu orientieren. Im Artikel "Brown´s Gas for Health" (Walter Last with George Wiseman) war folgendes zu lesen: " Undiluted BG has a hydrogen concentration of 66.6%, and his generator produced 75 litres of BG. As usual, he felt great and energetic during the inhalation, but something very unusual showed up in the blood picture. "
Weiter unten im Artikel ist jedoch noch folgender Hinweis zu finden: "To keep the hydrogen concentration of the inhaled gas below 4% the BG volume should be adjusted to about 18 to 20 litres. That should not be necessary when inhaling from a bottle. However, G.W. is still inhaling BG at 8 to 9% with a cannula for several hours on most days."

Lt. diesem Hinweis "schnüffelt" George Wiseman 75 Liter BG pro Stunde - empfiehlt aber aus Sicherheitsgründen seinen Kunden lediglich 18-20 Liter BG pro Stunde. Vergessliche Indoor-Raucher mit kleinem Lungenvolumen sollten vielleicht sogar noch niedrigere Gasmengen vorziehen ;-)

09. September 2018, 14:49 Uhr, permalink

Jürgen J Jansen

Sicherheit steht bei George Wiseman an erster Stelle. Das ist der Grund und die lebenslange Garantie, dass wir den AquaCure H2 nun auch in Deutschland anbieten. Sollte problemlos in Google gefunden werden

04. Dezember 2018, 17:17 Uhr, permalink

Heinz Kircher

Der Artikel über das Brownsgas ist sehr treffend geschrieben. Ich selbst betreibe seit 5 Jahren ebenfalls ein solches Gerät. Wir haben das beim Verein GAIA zusammen gebaut. Seither dient es mir zur Präsentation bei vielen Ungläubigen was Wasser alles kann. Die Bürger sollten selbstständig denken können und vielleicht bleibt doch etwas hängen. Was mich umtreibt ist das Elektrolyt, das mit der Zeit immer brauner wird. Ist theoretisch ein Blechpaket aus Titan (sehr teuer) nicht das bessere Material? Übrigens, kennen Sie den Bericht E 5001-15 der den Ministerien in Belin vorliegt und wären belastbare Forschungen nicht mit diesem Gas zu erreichen ? Mit freundlichen Grüßen Heinz Kircher Mail: kircher.heinz@gmail.com

04. Dezember 2018, 19:13 Uhr, permalink

Horst Thuy

Hallo Herr Kircher, bezüglich dem Elektrolyt könnten Sie anstatt KOH einfach mal NaOH probieren. Wichtig: Immer dampfdestilliertes Wasser verwenden. Das billige Baumarktosmosewasser verursacht oft div. Probleme. Der Wirkungsgrad der Zelle ist bei KOH minimal besser, jedoch hat NaOH einige Vorteile:
Die Schaumbildung des Elektrolyts ist minimal und selbst nach wochenlanger Benutzung (1-4 Stunden täglich) gibt es absolut keine Verfärbung. Wichtig ist natürlich, dass hochwertiger Stahl verwendet wird wie z.B. 1.4571 bzw. 316Ti. Sehr wichtig ist, den Stahl mit Zitronensäure bei 60 Grad für ca. 30 Minuten zu passivieren. Reines Titanblech bietet sich leider nur als Kathodenmaterial an. Vor einigen Wochen baute ich mir eine komplette Zelle aus Titan in Kombination mit NaOH als Elektrolyt. Leider lies diese Zelle nur für wenige Sekunden den Strom durch die Platten. Nach der Demontage ist ein Belag an der jeweiligen Anodenseite zu sehen. Absolute Stromblockade. Den Grund kenne ich leider nicht. Vielleicht bildet sich eine Schicht mit Titandioxid, welche die gegen Null gehende Stromleitfähigkeit erklären würde.
Meine Grade 1 Titanplatten habe ich mir günstig bei Metall Jobst bestellt. Die Platten werden gekantet und sind leicht verzogen. Bei 2mm Platten ist das Begradigen ein echter Kampf. Besser die 1mm Platten verwenden.
Jedenfalls habe ich nur minimale anfängliche Schaumbildung - und absolut keine Verfärbungsprobleme mehr. Wichtig ist auch niemals die Polarität der Zelle zu ändern. Dann lösen sich alle Ablagerungen und das Elektrolyt ist sofort verfärbt.
Bezüglich belastbarer Forschungen auf dem Gebiet von Brownsgas leben wir leider im falschen Land. Niemals würde ein BG-Gerät hier in Deutschland aufgrund der Explosionsgefahr eine Zulassung bekommen. In anderen Ländern gibt es da weniger Hürden. Wer jetzt die Idee hat das Ganze durch eine Membrane zu trennen und die einzelnen Gase getrennt voneinander zu behandeln - es ist eben dann kein Brownsgas mehr. Die Effekte von BG erkläre ich mir durch das Vorhandensein von monoatomaren Wasserstoff und auch monoatomaren Sauerstoff. Dieser könnte in dem Moment entstehen, wenn die Blasen groß genug sind und beide Elektroden bei Aufsteigen kontaktieren. Der Randbereich dieser Blase würde aus Pollacks EZ-Wasser (OH-) Wasser bestehen.....Evtl. entstehen sogar Hydridionen (H-). Das Wasserstoffion H+ besteht aus lediglich einem Proton und keinem Elektron. Mit einem zusätzlichen Elektron wird aus dem H+ der monoatomare Wasserstoff H. Mit einem zusätzlichen Elektron würde wieder ein Ion entstehen - das H- Ion bzw. Hydridion. Dieses wäre aber nicht mehr gasförmig, sondern Bestandteil des Wasserdampfes. Dieses Hydridion ist natürich sehr interessant - hat es doch zwei Elektronen und kann beispielsweise ein Hydroxylradikal (OH.) reduzieren. Es würde nur ein Hydridion ausreichen, um ein Hydroxylradikal zu H2O zu reduzieren. Bitte das Hydroxylradikal (OH.) nicht mit einem OH- Ion verwechseln, welches sehr gesund ist (basisches Wasser, Gletscherwasser, Pollacks EZ-Water = OH- Wasser)
Ein fehlendes Elektron macht aus dem gesunden OH- Ion eines der gefährlichsten Radikale. ...so schnell schweift man ab ;-)

11. Dezember 2018, 15:29 Uhr, permalink

Horst Thuy

Zusatzinfo zu obigem Kommentar:
Zusatzinfo:

Was mir sonst noch einfällt, um braunes Elektrolyt zu vermeiden: Den hochwertigern Stahl 1.4571 am besten nicht unbedingt aus China oder den USA bestellen ;-).
Wie schon geschrieben ist sehr sehr wichtig: dampfdestilliertes Wasser und KOH bzw. NaOH in Laborqualität (ca. 4-5% Gewichtskonzentration). Beim Handling mit den Platten immer Handschuhe tragen, damit absolut kein Fett auf den Platten ist (Fett + Lauge-> Seifenschaum). Dann die Passivierung - eine 20%ige Lösung mit Zitronensäure bei 60-65 Grad.
Wichtig sind natürlich auch die Dichtungen. Hier können sich ebenfalls div. Stoffe lösen. Nehmen Sie mal ein Multimeter und Ohmen ihre EPDM-Dichtung durch. Hier fließen oft ganz massive Ströme. Das oft empfohlenen EPDM ist somit für eine effektiv arbeitende Zelle die zweite oder dritte Wahl.
Ich hatte für meine dicke Zelle ca. 140 Dichtungen geschnitten, die Zelle zusammengebaut und dann war der Wirkungsgrad bei grottenschlechten 7 Wattstunden pro Liter HHO.
Nach einer Fehlersuche blieben nur die Dichtungen übrig. Also alle neu geschnitten (von einem anderen Hersteller) und dann verbesserte sich der Wirkungsgrad auf 2,6-2,8 Wattstunden pro Liter HHO bzw. 3 Wh bei "Voll-gas" ;-).
Zuletzt hatte ich mir drei verschiedene EPDM´s bestellt und alle waren eine Katastrophe. Falls Sie mal im Niedervoltbereich kein Kabel zur Hand haben, dann kann man auch mal ein schlechtes EPDM als Kabelersatz verwenden. (Kleiner Scherz, funktioniert aber wirklich - wird es natürlich schnell sehr warm....)
Sehr gut ist natürlich auch noch echter Gummi - der stinkt allerdings nach dem Kauf oft wochen- oder monatelang vor sich hin, bis der Geruch erträglich wird und man ihn verwenden kann.
Für BG Zellen zum Einatmen würde ich echten Gummi aber ebenfalls nicht verwenden.
Optimale Dichtmaterialien sind natürlich Teflon PTFE und auch HDPE. Beide in Lebensmittelqualität, temperaturbeständig, laugenresistent und gute bzw. sehr gute Isolatoren.
Das Schneiden der Dichtungen ist aber sehr aufwändig (HDPE: Heißluftföhn zum Vorwärmen des Kunststoff und des Messers).
Zum zusätzlichen Abdichten des HDPE habe ich noch beidseitig Teflonband verwendet.
Sinnvoll sind auch Schläuche aus echtem Silikon - nicht die billigen Baumarktschläuche, welche müffeln und sicher auch div. Chemikalien wie Weichmacher i.d. Elektrolyt abgeben.
Bei Baumarktschläuchen sieht man, dass sie nach einigen Monaten ihre Elastitzität verlieren und ohne Klammer nicht mehr abdichten.
Jedes Molekühl, welches aus Dichtungen oder Schläuchen usw. im Elektrolyt landet, wird sehr wahrscheinlich genauso "gespalten", wie das Wasser. Das alles können Quellen für Elektrolytschaum sein.
Die Braunfärbung hingegen kommt sicherlich primär aus minderwertigen Stahlplatten bzw. nicht ausreichend passivierten Platten.
Das ist der gleiche Effekt wie bei der Herstellung von kolloidalem Silber: Metall + dest. Wasser + Strom -> Verfärbung des Wassers d.d. suspendierten Metallnanoteilchen.
Das sind dann nicht unbedingt nur Metallionen, sondern können auch wie bei der Kolloidherstellung statisch geladene Metallnanocluster sein. Diese lagern sich dann nicht aufgrund ihrer
Ladung an der Kathode an, sonder verbleiben eine ganze Weile im Elektrolyt, bis sie ihre statische Ladung verlieren und dann an den Boden sinken. Beim nächsten Einschalten
der Zelle werden sie dann wieder aufgewirbelt. Die von der Elektroden abgelösten Metallionen lagern sich sich höchwahrscheinlich an der gegenlüberliegenden Elektrode an - je nachdem, welche Ladung Sie haben. Meiner Meinung nach lösen sich nicht nur Metallionen von der Anodenseite ab! Das Natriumion Na+ aus dem Elektrolyt NaOH reagiert beispielsweise an der Kathode und wandelt sich vom Ion wieder zurück zu metallischem Natrium. Dieses metallische Natriumatom reagiert sofort wieder explosiv mit Wasser.
-> neg. geladenes Metallion + Elektron = wieder Metall.
Dieser Sachverhalt ist nebenbei erwähnt vermutlich der Haupteffekt der Elektrolyse. Es geht also nicht nur um H+ und OH-, sondern das Elektrolyt spielt vermutlich die erste Geige.
Nochmal: NaOH wird in Lösung zu Na+ und OH-. Das Na+ Ion bekommt von der Kathodenseite ein Elektron. Jetzt wird das Ion wieder zu einem Metallatom.
Was passiert, wenn man Natrium ins Wasser wirft - es entsteht Wasserstoff. Hierzu gibt es ein paar hübsche YT-Videos wie ein Natriummetallbrocken und Wasser reagieren.
Das Natriummetallatom reagiert mit Wasser und es entstehen wieder div. Ionen und natürlich Wasserstoff. Das H+ bzw. H3O+ Ion gibt es natürlich auch noch, welches ebenfalls zu H bzw. H2 wird, sobald es von der Kathode ein Elektron bekommt.

PS: Entgegen der technischen Stromrichtung ist die physikalische Stromrichtung natürlich exakt umgekehrt. Der Strom fließt auf technischen Zeichnungen von Plus nach Minus.
In der physikalischen Realität fliessen die Elektronen aber vom Minus zum Plus. Die DC-Minusseite, also die Kathode, ist somit immer der "Elektronenspender". Bei der BG-Zelle haben wir aber viele Neutralplatten. Diese haben keinen Stromanschluss. Zwischen den Platten ist also kein richtiger Plus und Minus vorhanden, sondern ein Potentialunterschied. Durch den Elektromagnetismus werden die Elektronen auf die entsprechende Seite der Neutralplatte gedrückt. Die Anschlusskathode hat also den größten Potentialdruck mit beispielsweise 24Volt und 5Ampere gegenüber der Anschlussanode. Die von der Kathodenseite aus betrachtet erste Neutralplatte hat "noch" 22 Volt Potentialunterschied gegenüber der Anschlussanode. Misst man die Anschlusskathode jedoch gegenüber der ersten Neutralplatte, dann werden 2 Volt Potentialunterschied angezeigt. Die in der ersten Neutralplatte nach der Anschlusskathode ankommenden Elektronen werden von der Anschlusskathode weggedrückt. Ist also die Anschlusskathode auf der linken Seite, dann hat die erste Neutralplatte nach der Anschluskathode auf der linken Seite die Anode und gleichzeitig auf der rechten Seite die Kathode. Dadurch findet zwischen jeder Neutralplatte ebenfalls eine Elektrolyse statt, obwohl diese keinen eigenen Stromanschluss haben.

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