Plasma: Das natürliche Phänomen, das der NASA Angst einjagt

foo fighterPlasmen kann man als eine vor dem Leben angesiedelte Entwicklungsstufe oder als nicht biologischen vierten Bereich des Lebens betrachten. Manche staubigen Plasmen stellen eine Stufe zwischen nicht lebendiger und lebendiger Materie dar. Die Informationen in diesem Artikel stammen aus einer Studie über unidentifizierte anomale Plasma-Phänomene, die von elf Wissenschaftlern aus relevanten Fachbereichen verfasst wurde. Ihr Beitrag erschien 2024 im Journal of Modern Physics.

Plasma: der vierte Aggregatzustand

Als die NASA ihre Astronauten in den Weltraum zu schicken begann, müssen der US-Raumfahrtbehörde die Berichte über unidentifizierte Flugobjekte (Ufos), auch als unidentifizierte anomale Phänomene (UAPs) bekannt, bereits zu Ohren gekommen sein. Schließlich hatten die amerikanischen Zeitungen damals bereits seit einem Jahrzehnt oder mehr reichlich Schlagzeilen über solche Sichtungen veröffentlicht. Die NASA spielte solche Berichte zwar herunter und bezeichnete sie als bloße Fehlbestimmungen natürlicher Phänomene – doch sie schien alle Meldungen über Außerirdische draußen im Weltraum so zu fürchten, dass in der offiziellen Kommunikation jedes Mal, wenn ein Astronaut darüber berichtete, dass sich etwas Unidentifiziertes dem jeweiligen Raumschiff näherte, schnell das Thema gewechselt wurde.

Manche Ufos gelten heute als eine irdische Lebensform, die sich völlig von dem uns bekannten Leben unterscheidet und die man als vierten Aggregatzustand klassifizieren kann, der möglicherweise einst die Grundlage für alles Leben auf der Erde darstellte.

Die Gruppe Wissenschaftler, die dieses Phänomen untersucht und ihre Ergebnisse im Februar 2024 publiziert hat, ging keinen Sichtungs- oder Kontaktberichten nach, sondern nahm existierende Filmaufnahmen der Ufos/UAPs unter die Lupe, weil sie das Verhalten und die Zusammensetzung dieser Objekte ermitteln wollte. Die Forscher untersuchten unter anderem Aufnahmen der Objekte, die bei zehn verschiedenen Space-Shuttle-Missionen gedreht wurden. Dabei wurden die Flugobjekte mehr als 300 Kilometer über der Erdoberfläche gefilmt, innerhalb der Thermosphäre, wo unsere Satelliten die Erde umkreisen. Die Objekte wurden dabei fotografiert, wie sie sich in der Thermosphäre sammeln, in schwere Gewitter stürzen und Satelliten umfliegen, wobei sie elektromagnetische Impulse abgaben. Sie haben gewöhnlich die Form einer Wolke oder eines Kegels, können aber auch kugelförmig, zylindrisch oder wie ein Donut mit einem Loch in der Mitte geformt sein. Sie wurden als „Plasmen“ identifiziert, die bis zu einem Kilometer groß sein können und sich ähnlich verhalten wie mehrzellige Organismen, die wachsen. Sie werden voneinander angezogen und stellen Kontakt mit anderen derartigen Objekten her, sie replizieren sich, leuchten und pulsieren.

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Computergestützte Analyse der Flugbahnen und Geschwindigkeiten, basierend auf 20 Sekunden stabilem Filmmaterial von STS-75. Viele Objekte zeigen Richtungsänderungen von 45°, 90° und 180°, verändern ihre Geschwindigkeit, stoppen, schweben, beschleunigen und vollführen plötzliche oder langsame Wendemanöver um das elektrisch geladene Verbindungskabel. (Bildmaterial: Orginalstudie)

„Diese selbstleuchtenden ,Plasmen‘ werden von elektromagnetischer Strahlung angezogen und ,ernähren‘ sich möglicherweise davon. […] Durch computergestützte Analysen ihrer Flugbahnen ließ sich feststellen, dass diese Plasmen aus verschiedenen Richtungen kommen und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind; sie können ihren Flugwinkel um 45, 90 oder 180 Grad ändern und einander folgen. Man hat sie dabei gefilmt, wie sie beschleunigen, langsamer werden, anhalten, sich sammeln, ein ,Jäger-Räuber‘-Verhalten aufweisen und einander kreuzen, wobei sie eine Plasma-Staubspur hinterlassen.“

Die Wissenschaftler stellten fest, dass sich diese Plasmen zwar lebensähnlich verhalten, dass es sich bei ihnen aber nicht um biologische Wesenheiten handelt. Man nimmt an, dass sich Plasmen in den oberen Atmosphärenschichten als Reaktion auf Turbulenzen durch die Sonneneinstrahlung bilden, die geomagnetische Stürme und atmosphärische Wellen verursachen. Auch Strahlung von Funksendern und Heizanlagen kann zur Entstehung von Plasmen führen, wobei die Strahlung hier Form, Geschwindigkeit und Verhalten der Plasmen beeinflussen kann. Der Weltraum ist bekanntermaßen voller Staub, der auch Fragmente von Steinmeteoriten enthält, die reich an organischem Material, Kohlenstoff, Wasser und Tonmineralien sind. Wenn ein Plasma Staubkörner aufnimmt, erhält es eine elektrische Ladung, die Elektronen ansaugt, die wiederum positiv geladene Ionen anziehen. Diese Teilchen können sich zu einer hoch organisierten kristallinen Struktur anordnen – einem „Plasmakristall“.

In der Studie heißt es:

„Elektrostatische Kräfte und die Polarisation des Plasmas können dazu führen, dass diese Plasmastaubkristalle sich verdrillen und spiralförmige Strukturen bilden, die sich zu einer Doppelhelix entwickeln können, die jener der DNA ähnelt. […] Diese Spiralen können dann in anderen Kristallen repliziert werden, und die Fähigkeit zur Selbstorganisation innerhalb dieser Kristalle kann andere Plasmen beeinflussen, die dann ebenfalls eine Plasma-Staubkristall-Helix bilden können.“

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Von Piloten der US Navy gefilmtes unidentifziertes Flugobjekt, 2015. (Bildmaterial: Originalstudie)

Den Austausch elektrischer Ladungen zwischen den Kristallen könnte man mit einem horizontalen Gentransfer vergleichen. Obwohl Plasmen komplexe, lebensähnliche Formen bilden können und über einen Kern verfügen, der DNA-artige Fähigkeiten erwerben kann, gibt es keine Beweise dafür, dass Plasmen DNA, Nukleotide oder Aminosäuren enthalten. Daraus folgt, dass sie eine nicht biologische Form einer vor dem Leben angesiedelten Entwicklungsstufe darstellen, in der es noch nicht zum Erwerb von RNA und später DNA gekommen ist.

„Da sie von elektromagnetischen Kräften und anderen starken Energiequellen angezogen werden und für Funksignale und Wärmequellen empfänglich sind, ist wahrscheinlich, dass diese Plasmen für wenigstens einige der anekdotischen UAP-Sichtungen (wie sie vom Berichtssystem für unidentifizierte anomale Objekte des US-Verteidigungsministeriums dokumentiert werden) verantwortlich sind.“

Die Phänomene wurden beobachtet, wie sie über Atomkraftwerken schwebten, auch beim Atomunfall des Jahres 2011 im japanischen Fukushima. Zudem gibt es zahlreiche Berichte über UAPs, die sich Flugzeugen annähern und sie verfolgen.

„Diese Plasmen wurden dabei gefilmt, wie sie auf Satelliten zusteuerten und sich zu Hunderten um sie versammelten, wobei sie elektromagnetische Aktivität in der Thermosphäre erzeugten.“



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