Plasma: Das natürliche Phänomen, das der NASA Angst einjagt

foo fighterPlasmen kann man als eine vor dem Leben angesiedelte Entwicklungsstufe oder als nicht biologischen vierten Bereich des Lebens betrachten. Manche staubigen Plasmen stellen eine Stufe zwischen nicht lebendiger und lebendiger Materie dar. Die Informationen in diesem Artikel stammen aus einer Studie über unidentifizierte anomale Plasma-Phänomene, die von elf Wissenschaftlern aus relevanten Fachbereichen verfasst wurde. Ihr Beitrag erschien 2024 im Journal of Modern Physics.

Auf der Erde beobachtete plasmaähnliche atmosphärische Anomalien

Nicht nur im Weltraum wurden Plasmen beobachtet, sondern auch von der Erde aus, wie die Studie ausführt:

„Laut der offiziellen Publikation der Schwedischen Akademie der Wissenschaften (TSAS) vom Mai 1808 wurde der Himmel über dem schwedischen Dorf Biskopsberga am 16. Mai 1808 rostrot und war bald darauf von einer zunehmenden Anzahl fliegender Kugeln übersät, die durchsichtigen ,Luftblasen‘ oder ,Seifenblasen‘ ähnelten und sich seltsam und hektisch verhielten. K. G. Wettermark, der Sekretär der Schwedischen Akademie der Wissenschaften, aber auch Bauern, die gerade auf ihren Feldern arbeiteten, berichteten, zahlreiche kugelförmige durchsichtige Objekte wie ,Luftblasen‘ gesehen zu haben, die beschleunigten, ihr Tempo verlangsamten, einander hinterherjagten und ihre Farbe veränderten. Der TSAS zufolge ,dauerte das Phänomen ohne Unterbrechung mehr als zwei Stunden an, wobei in dieser Zeit Millionen derselben Objekte aus dem Westen auftauchten, eines nach dem anderen in ungeordneter Weise, und ihre Aktivität auf genau dieselbe Weise fortsetzten‘.

Wettermark berichtet, dass er eine der durchsichtigen ,Luftblasen‘ dabei beobachtet hat, wie sie auf dem Boden aufkam. Als er sich ihr näherte, löste sie sich bereits auf und veränderte ihre Farbe. Als sie flach und dünn auf dem Boden lag, soll sie ,gallertartig‘ und wie ein ,Spinnennetz‘ ausgesehen haben. Danach sei sie langsam ausgetrocknet und habe sich in nichts aufgelöst, während andere ,Luftblasen‘ ihre hektische Aktivität am Himmel fortsetzten.“

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Vom Fotografen der US-Küstenwache Shell R. Alpert am 16. Juli 1952 fotografierte wolkenartige Formation über der Luftwaffenstation ,Winter Island‘ in Salem, Massachusetts. Wie auf dem Foto zu sehen ist, war der Himmel dunkel und bedeckt — ideale Bedingungen für Gewitter. (Bildmaterial aus der Originalstudie entnommen)

Vielleicht handelte es sich bei den Kugeln über Biskopsberga um zelluläre Plasmen mit „Luftblasen“-Taschen, die von durchsichtigen, gallertartigen, spinnennetzdünnen doppelten Zellwänden umgeben waren.

„UAPs und Foo-Fighter sind ebenfalls bekannt dafür, ihre Farbe zu ändern. Auch sie wurden mit elektromagnetischen Luftblasen, das heißt ,geladenen Körpern mit Auftrieb‘ verglichen.

Die selbstleuchtende Eigenschaft, die Suche nach einer Verbindung mit Quellen elektromagnetischer Aktivität und die Interaktionen mit diesen Quellen unterstützen nachdrücklich die Hypothese, dass es sich bei diesen Entitäten um elektromagnetische Plasmen handelt.“

Plasmen kann man auch als eine vor dem Leben angesiedelte Entwicklungsstufe oder als nicht biologischen vierten Bereich des Lebens betrachten. Manche staubigen Plasmen stellen eine Stufe zwischen nicht lebendiger und lebendiger Materie dar.

„Laut V. N. Tsytowitsch von der Russischen Akademie der Wissenschaft ,weisen diese komplexen, selbstorganisierenden Plasmastrukturen alle notwendigen Eigenschaften auf, um sie als Kandidaten für anorganische lebendige Materie klassifizieren zu können‘. Tsytowitsch et al. und Teordorani behaupten, dass die Bedingungen, die zur Erzeugung dieser lebenden Plasmen notwendig sind, im Weltraum ganz normal sind und Plasma eine verbreitete außerirdische Form abiogenen Lebens sein könnte.

Es gibt Orte auf der Erde, wo man plasmaartige atmosphärische Anomalien mit einer gewissen Häufigkeit beobachten konnte – zum Beispiel Hiroshima und Nagasaki oder das Hessdalen-Tal in Mittelnorwegen. Diese Orte würden sich gut als Standorte für speziell ausgestattete Observatorien eignen, die sich mit der Erkennung, Identifizierung und Analyse von Plasmen befassen.

Die ,Hessdalen-Lichter‘ werden beispielsweise seit den 1930er-Jahren regelmäßig beobachtet und gelten als staubige Plasmen. Sie zeichnen sich durch oszillierende Lichter, Auftrieb, schnelle Farbveränderungen und die Fähigkeit aus, zu schweben, sich langsam fortzubewegen, schnelle Kurven zu machen und auf Hyperschallgeschwindigkeit zu beschleunigen. Wenn es sich bei ihnen um Plasmen handelt, dann fühlen sie sich vielleicht von dieser Gegend angezogen, weil die Sedimente im Hessdalen-Tal Bergkristall und Quarz enthalten, die sich durch starke (piezoelektrische) elektromagnetische Ladungsdichten auszeichnen.“

Das bedeutet keineswegs, dass alle Ufos/UAPs Plasmen sind, da viele der beobachteten Objekte über eine Technologie verfügen, die allen derzeitigen technischen Möglichkeiten der Menschheit weit überlegen ist. Das muss auch die Koordinationsstelle der US-Geheimdienste ODNI zugeben:

„UAPs scheinen eine fortschrittliche Technologie aufzuweisen.“

Zusammenfassung

Die Schlussfolgerungen der wissenschaftlichen Studie bestätigen, dass Plasmen sich wie lebende Organismen verhalten, wahrscheinlich bestimmte UAP-Sichtungen erklären, elektromagnetischer Natur sind und eine Art Vorstufe des Lebens darstellen:

„Die in der Thermosphäre beobachteten ,Plasmen‘ weisen ein Verhalten auf, das dem einfacher mehrzelliger Organismen ähnelt – ein Phänomen, das auch bei experimentell erzeugten Plasmen beobachtet werden konnte. Da Plasmen in der Thermosphäre von elektromagnetischer Aktivität angezogen werden und in Gewitter sowie die untere Atmosphäre absteigen, sind sie wahrscheinlich die Erklärung für wenigstens manche der zahlreichen Berichte über Ufos/UAPs in den vergangenen Jahrtausenden, darunter auch für die ,Foo-Fighter‘, die im Zweiten Weltkrieg von deutschen, japanischen und alliierten Piloten beobachtet wurden, und zumindest einige der UAP-Sichtungen, die in letzter Zeit von Jetpiloten gemeldet wurden.

Die im vorliegenden Bericht geschilderten Plasmen sind elektromagnetische Phänomene und haben eine geschätzte Länge oder einen Durchmesser von einem Kilometer (oder mehr). Bei Plasmen in der Thermosphäre hat man beobachtet, dass sie ihre Form ändern und größer oder kleiner werden könnten. Plasmen können auch einen Durchmesser von weniger als ein paar Zentimetern haben. […]

Sind Plasmen lebendig? So wie Plasma einen ,vierten Aggregatzustand‘ darstellt […] könnten Plasmen, die sich in der Thermosphäre bilden oder sammeln, ebenfalls einen alternativen Zustand des Lebens darstellen, das nicht kohlenstoffbasiert ist und über kein Genom verfügt. Da sie zelluläre Formen annehmen können, stellen diese Plasmen möglicherweise eine Art Vorstufe des Lebens dar, wobei ihre Zellstrukturen, ihr Kern und ihre Plasma-Staub-Kristalle den Rahmen für die Einbindung, Synthese und Organisation der Elemente und Aminosäuren bilden, der für die Produktion von RNA notwendig ist, was zur Entstehung von DNA-basiertem Leben führt. Man könnte daher mutmaßen, dass diese plasmaartigen Entitäten die ursprüngliche Grundlage für die Entstehung des Lebens gebildet haben. Während vor diesem Bericht alle abiogenen Szenarien bestenfalls spekulativ waren, liefern die hier vorgestellten Ergebnisse eine datenbasierte, überprüfbare Theorie, die die Entstehung des Lebens erklären kann.“

Anmerkung des Autors

Dieser Artikel wurde zum Großteil aus einem wissenschaftlichen Aufsatz über unidentifizierte anomale Phänomene zusammengestellt, der im Februar 2024 im Journal of Modern Physics, Band 15, Nr. 3 erschien. Der Originaltitel lautet: „Extraterrestrial Life in the Thermosphere: Plasmas, UAP, Pre-Life, Fourth State of Matter“. Sie finden ihn unter t1p.de/e3ofz.

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