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NEXUS Magazin 65, Juni-Juli 2016

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SS-Wunderwaffen: Im Schatten des Drachen

Anfang des 20. Jahrhunderts beeinflusste die japanische Green Dragon Society massiv den Verlauf der deutschen Geschichte. Nicht nur provozierte sie die Gründung der NSDAP und die Machtergreifung Hitlers, sondern verbreitete über elitäre Zirkel wie die Thule- und die Vril-Gesellschaft das nötige Wissen zur Konstruktion der sagenumwobenen reichsdeutschen Flugscheiben und anderer Wunderwaffen.

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Der Roswell-Zwischenfall vom Juli 1947 wird allgemein als unsere erste Begegnung mit Antigravitationsscheiben oder „fliegenden Untertassen“ angesehen, doch dies ist nicht der Fall. Das US-Militär besaß Wissen über und Erfahrung mit diesen Schiffen seit dem Zweiten Weltkrieg und war dadurch sehr vertraut mit dem Phänomen. Diese Erfahrungen müssen eingehend abgehandelt werden, um den Bewusstseinszustand im US-Militär zur Zeit des Roswell-Absturzes vollständig begreifen zu können.

Es ist weitgehend unbekannt, dass deutsche Luftfahrttechniker seit 1933 an Antigravitationsscheiben arbeiteten und bis 1945 ein kreisförmiges Schiff auf einem hohen Stand der Technik entwickelten, das durch elektromagnetische Antriebstechnik in sehr großen Höhen und mit unglaublicher Geschwindigkeit fliegen konnte. Hätte der Krieg nur ein paar Monate länger gedauert, hätten die Deutschen einen Weg gefunden, diese Schiffe für den Luftkrieg anzupassen und die Luftherrschaft für sich zu beanspruchen. Die USA hätten damit den Krieg verloren, denn die Kontrolle über den Luftraum war ihr größter Vorteil. Obwohl diese Forschung und Entwicklung SS-intern und demzufolge höchst geheim war, erreichten durch alliierte Spione, die tief in die Nazi-Ränge vorgedrungen waren, sowohl Großbritannien als auch die Vereinigten Staaten im Verlauf des Krieges Berichte über diese Flugkörper. General Eisenhower war in vollem Umfang informiert, ebenso Winston Churchill. Es war daher unbedingt erforderlich, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden. Es erwies sich als äußerst günstig für die Alliierten, dass Hitler sich entschied an zwei Fronten zu kämpfen, was einen schnellen Sieg ermöglichte. Als er am 11. Dezember 1941 den Vereinigten Staaten den Krieg erklärte, hatten seine Armeen im Osten noch keine Erfahrungen mit dem russischen Winter gemacht und noch war er sich einer schnellen Eroberung der Sowjets sicher. Diese trat nicht ein, hauptsächlich aufgrund der amerikanischen und britischen Kriegsmächte, die durch Murmansk nach Russland einströmten, und der heroischen sowjetischen Verteidigung Stalingrads, als auch aufgrund der eisigen Temperaturen. Die zuvor unbesiegbaren deutschen Truppen erlagen einem enormen Zangenangriff der Alliierten im Anschluss an den D-Day und die Niederlage folgte prompt.

Karl Haushofer

Die zentrale Figur beim Erwerb der Antigravitationstechnik für die Nazis war ein gefeierter Veteran des Ersten Weltkriegs, der trotz der Tatsache, dass die Deutschen den Krieg verloren, mit glänzendem Ruf aus dem Konflikt hervorging. Karl Ernst Haushofer wurde 1887 im Alter von 18 Jahren Berufssoldat und absolvierte die Artillerieschule und das Offizierstraining der Kriegsakademie des Königreichs Bayern. 1896 heiratete er Martha Mayer-Doss, deren Vater Jude war. Daraufhin rückte er durch die Ränge der deutschen Kaiserarmee auf, bis er 1903 im Alter von 34 Jahren Lehrer an der Kriegsakademie wurde. Während dieser Zeit genoss das deutsch-preußische Militär auswärtig ein hohes Prestige infolge des Siegs über die Franzosen im Deutsch-Französischen Krieg 1871. Nach fünf Jahren als Lehrer an der Kriegsakademie wurde er 1908 nach Japan entsendet. In Tokyo sollte er japanische Militärpraktiken studieren und als Artillerieausbilder für die japanische Armee tätig sein. Japans Kaiserliche Armee, zu Beginn der Meiji-Ära 1871 unter dem Kaiser zentralisiert, wurde nach der preußischen Armee gebildet und hatte in der Anfangsphase bereits französische, italienische und deutsche Berater hinzugezogen.

Laut einer Information auf Wikipedia ohne bestätigte Quelle war

„die Kaiserlich Japanische Armee 1890 bereits zur modernsten Armee in Asien herangewachsen, gut ausgebildet und gut ausgerüstet mit einer positiven Moral. Allerdings war sie im Vergleich mit den europäischen Pendants dieser Zeit im Grunde genommen eine Infanteriemacht mit unzureichender Kavallerie und Artillerie. Geschütze, die aus Amerika und verschiedenen europäischen Nationen eingekauft wurden, wiesen zwei Probleme auf: Einerseits waren sie Mangelware und zum anderen waren die wenigen, die zur Verfügung standen, von mehreren verschiedenen Kalibern, was zu Problemen bei der Munitionsversorgung führte.“

Haushofer wurde folglich aufgrund seiner Artilleriekompetenz und seinen allgemeinen Erfahrungen mit der preußischen Militärdisziplin 1909 nach Japan gebracht. Er wurde bei seiner Ankunft vom Kaiser empfangen und genoss einen hoch privilegierten Sozialstatus während seines Aufenthalts mit seiner Familie in Japan. Nachdem er bereits Russisch, Französisch und Englisch flüssig beherrschte, fügte er leicht Japanisch und Koreanisch zu seinem Sprachrepertoire hinzu, wurde infolgedessen in den höchsten Schichten der japanischen Gesellschaft akzeptiert und pflegte den Umgang mit den Machthabern im kaiserlichen Kreis. Hier begegnete Haushofer der Geheimgesellschaft an der Basis der politischen Macht Japans, die den Kaiser als Galionsfigur umgab. Dies war die Kokuryu-Kai, besser bekannt als die Black Dragon Society. Die Black Dragons – ultranationalistisch, militaristisch und faschistisch – kontrollierten Japan, infiltrierten darüber hinaus die Machtzentren aller Länder Ostasiens und erstreckten sich sogar bis in die Vereinigten Staaten. Sie schreckten nicht vor Attentaten oder Propaganda zurück, um ihrem Ziel der japanischen Weltvorherrschaft näher zu kommen.

Karl Haushofer

Schwarze und Grüne Drachen

Im innersten Kern der Black Dragon Society befand sich die Green Dragon Society. Hier löste sich die politische und wirtschaftliche Macht in okkulte und schwarze Magie auf. Vordergründig waren die Green Dragons eine kleine buddhistische Mönchssekte, obwohl die Mönche auch schintoistische Zeremonien begingen. Im 16. Jahrhundert wählten sie Kyoto als ihren zentralen Ort. Im 19. Jahrhundert wurde bekannt, dass die Green Dragons eine enge Verbindung mit einer mysteriösen Gruppe namens Society of Green Men aufrechterhielten, die in einem abgelegenen Kloster und einer Untergrundgemeinschaft in Tibet lebten und ausschließlich auf Astralebene mit den Green Dragons kommunizierten. Die Green Men waren zu gewaltigen psychischen und okkulten Kräften imstande und kontrollierten mit Leichtigkeit die Green Dragons, die die Verbindung als vorteilhaft betrachteten, ohne sich bewusst zu sein, wer wen kontrollierte.

Kommentare

07. Juni 2016, 17:40 Uhr, permalink

Etznab

Also in dieser Form ist das hier nicht von einer Märchenstunde zu unterschieden.
Keinerlei ernsthate Belege, Klonkrieger, Green Men... . Klonkrieger? Echt jetzt?

21. Juni 2016, 11:20 Uhr, permalink

skamos

sehe ich genauso, mit solchen artikeln schiebt man sich nur in die ecke aus der man eigentlich raus kommen sollte...

06. Juli 2016, 10:48 Uhr, permalink

Anton B.

... wieder mal ein Fall von kunterbunten Zusammengeschreibsel der üblichen Versatzstücke ohne auch nur zu versuchen, das eine oder andere zu belegen. Dazu Schwachsinn á la: Hitler entschloss sich zum Zweifrontenkrieg usw.
Note: unterirdisch schlecht.

17. August 2016, 19:19 Uhr, permalink

Thomas Kirschner

Tja, die Glaubwürdigkeit bzw. Beweisbarkeit ist bei UFO-Büchern halt grundsätzlich immer das Problem, und daher stoßen solche Themen bei den ach-so-aufgeklärten deutschen Lesern immer auf heftige Kritik. Aber sollte man sie deshalb einfach ausblenden, wie all die anderen Medien es tun?
Auch wir filtern hier stark, aber beim Thema Serpo gibt es immerhin den ehemaligen kanadischen Verteidigungsminister, der sich mehrfach für die Echtheit der im Buch gebotenen Informationen aus dem Fenster gelehnt hat (siehe etwa ireport.cnn.com/docs/DOC-1258467 und diverse weitere Einträge bei Google). Für ein UFO-Buch ist das schon eine recht hohe Qualifikation.
Meiner eigenen Erfahrung nach kann man das UFO-Thema eigentlich erst bewerten, nachdem man jahrelang ein Puzzle-Steinchen nach dem anderen miteinander abgleicht und dann irgendwann sorgfältig für sich selbst Bilanz zieht – entlang des Prinzips: Was ist unwahrscheinlicher? Dass all diese Informationen grundsätzlich falsch sind und ständig von irgendwelchen Trollen neu erfunden werden? Oder dass sie im Kern eben doch wahr sind und nur deshalb so unglaubhaft scheinen, weil sie lediglich die Spitze eines Eisbergs darstellen, dessen wahre Umrisse uns verheimlicht werden. Da mag jeder seine eigenen Schlüsse ziehen. Aber ich behaupte, dass die wahre Tragweite dieser Themen nur von jemandem erkannt werden kann, der sich die Zeit nimmt, durch unglaubliche Mengen zweifelhaften Materials zu waten und seinen persönlichen Bullshit-Detektor in dieser Zeit zumindest so lange zu zügeln, bis man sich ein Urteil erlauben kann.

26. August 2016, 23:12 Uhr, permalink

Wimpl

Auch wenn man an die Möglichkeit gleubt dass es fliegende Untertassengibt und die Nazis Flugscheiben hatten...wo sind die Dinger heute?
Und wenn die Amis welche erbeutet hätten...da würden massig von den Dingern rumgondeln. Der B2-Bomber ist ja auch nix anderes als ein verbesserter Horten-Bomber.

Klonkrieger?? Nee, das ist ja wirklich ein starkes Stück...auch die kleinen grauen Männchen und Reptiloiden sind nicht wirkloch glaubwürdig...dass es internationale Verschwörungen gegeben hat und gibt schon eher. Gibt´s ja noch immer...

13. November 2016, 13:06 Uhr, permalink

lonewolf

Was ein Unsinn...nicht mal talentierter Unsinn...Haupt-General, Reptiloiden, Astraldingsbums, Green...ich lach mich schlapp...warum nicht das nächste Mal zwei Tüten rauchen und mit LSD verstärken?

01. Oktober 2017, 23:00 Uhr, permalink

Herzlichen Glückwunsch

Ihr Buch hat einen Ehrenplatz verdient, ich würde sagen ... genau zwischen den Gebrüdern Grimm und Harry Potter!
Kopf meets Tischplatte ... der Artikel strotz nur so vor Logikfehlern, dass man nich mal mehr weiß, wo da überhaupt noch Logik sein soll.
Oder ist dies ein plumper Versuch, die Invasion Tibets durch die Chinesen schön zu reden, bzw die Sympatien für Tibet durch haarstreubende Nazivebindungen zu erschüttern?

12. Februar 2018, 14:04 Uhr, permalink

freedomofmind

"Die letztendliche Gewaltherrschaft in einer Gesellschaft besteht nicht aus Kontrolle durch Kriegrecht. Es ist Kontrolle durch geistig-seelische Beeinflussung des Bewusstseins, durch die die Wirklichkeit festgeschrieben wird, so dass diejenigen, die in ihr leben, nicht einmal bemerken, dass sie im Gefängnis sitzen. Sie verstehen nicht einmal, dass es etwas außerhalb von dem gibt, an das sie glauben."

Barbara Marciniak

Verbal-Attacken sind oft der Versuch die leise Stimme des Zweifels im eigenen Inneren zu übertönen. Es kann sein, was nicht sein darf.

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