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NEXUS Magazin 7, Oktober-November 2006

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AIDS-Propaganda: Wie verkauft man eine Lüge?

Wissenschaft kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Man kann sie auf eine Reihe von Behauptungen und die Beweise dieser Behauptungen reduzieren, oder man kann sie als das Gemälde eines Impressionisten betrachten.

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Dieser Artikel handelt von den zwei Seiten einer Medaille: der Seite, die von anderen für uns erschaffen wurde und der, die wir selbst beschließen zu erschaffen. Er ist nicht nur eine Aufzählung von Fakten; er stellt auch eine persönliche Aussage darüber dar, wie die Welt funktioniert und was wir daraus lernen können. Er ist eine These über die Verbindung zwischen dem physikalischen Ursache-Wirkungs-Prinzip und der magischen Kausalität.

Seit 25 Jahren verfolge ich zwei Hauptbereiche der Forschung. Der erste geht aus meiner Arbeit als Reporter hervor, in der ich mich auf die Entlarvung medizinischer Lügen spezialisiert habe. Der zweite Bereich beschäftigt sich mit der Erschaffung alternativer Realitäten mit Hilfe der übernatürlichen Kraft der Phantasie.

Es scheint, als seien die zwei Themenbereiche Lichtjahre voneinander entfernt. In diesem Artikel werde ich aufzeigen, daß sie miteinander verbunden sind, und zwar auf bedeutsame und tiefgreifende Weise.

Zunächst widme ich mich im Detail dem HIV-Test, um die komplexe Natur des medizinischen Betrugs zu illustrieren. (Ich hätte mir auch ein völlig anderes Beispiel aus dem medizinischen Bereich auswählen können.) Entscheidend sind dabei die Details, denn nur so können wir die Struktur des Betruges entdecken – auf die gleiche Art, in der eine Person nach mehrfacher Betrachtung die Unterschiede zwischen großen Malern wie, sagen wir, Dali und Gauguin, bemerkt. Denn erst, wenn wir die Dimensionen eines solchen Schwindels erfasst haben, können wir die Verbindung zwischen Betrug und der wahren Kraft der Phantasie begreifen. Mehr darüber später.

Fangen wir also mit den HIV-Tests an. Sind sie genau? Irreführend? Wertvoll? Absurd? Hilfreich? Oder sogar gefährlich?

Am 12. Juli 2006 berichtete ABC News darüber, daß alle Erwachsenen in Amerika einem HIV-Test unterzogen werden sollen:

„Im Zusammenhang mit dem neuen Vorsorge-Programm aus Wash­ington wollen die Centers for Disease Control and Prevention (CDC, Zentren für Krankheitskontrolle und -vorbeugung) in diesem Sommer vermutlich gemeinsame Richtlinien herausgeben, die den HIV-Test auf alle Erwachsenen in den USA ausdehnen sollen. Wenn das geschieht, würde das bedeuten, daß jede Person über 13 Jahren von ihrem Arzt gefragt werden könnte: ‚Wollen Sie einen HIV-Test machen?’“

Obwohl dazu keine Verpflichtung bestünde, wäre es ein weiterer Schritt in genau diese Richtung. Und selbstverständlich würden in einer Arztpraxis und einem Krankenhaus viele Menschen den Empfehlungen des Arztes folgen.

Wenn ein Doktor fragt: „Soll ich Sie auf AIDS testen? Das ist sehr wichtig, es könnte Ihr Leben retten!“, werden die Patienten sicher oftmals zustimmen.

Das CDC behauptet auch, daß die heutigen Tests viel genauer seien als die Tests in den ersten Jahren von AIDS. Aber bereits in diesen frühen Jahren behaupteten amerikanische Gesundheitsexperten, daß die standardisierten HIV-Tests bis zu 99,78 Prozent genau seien, was heißen sollte, daß ein Patient sehr, sehr selten fälschlicherweise als HIV-positiv getestet wurde. Haben die amerikanischen Experten nun damals gelogen, lügen sie heute – oder beides?

Mein Buch „AIDS INC.“ wurde 1988 veröffentlicht. Es war das erste Buch, das die Vermutung in Frage stellte, HIV erzeuge AIDS.

In einem ganzen Kapitel widmete ich mich dem Beweis, daß die routinemäßigen HIV-Tests unwissenschaftlich, unnütz und irreführend waren und vernichtende Resultate erzeugten (und dies immer noch tun). Denn aufgrund dieser Tests wurde (und wird) die Einnahme hochgiftiger Medikamente verordnet – ganz zu schweigen von den schrecklichen Folgen für die Person, der mitgeteilt wird, daß sie sich eine letztendlich tödliche Krankheit zugezogen habe.

Die fehlende Genauigkeit der AIDS-Tests

Seit dem Jahr 1988 sind bezüglich der HIV-Tests eine Menge Informationen ans Licht gelangt.
Im letzten Jahr (2005) zum Beispiel erschien in der KTVU/Associated Press der folgende, explosive Leitartikel:

„AIDS-Tests erzeugen Angst. Falsche positive Ergebnisse. Städtische Gesundheitsbeamte in San Francisco fanden heraus, daß ein neuer, vielversprechender oraler HIV-Test, der mit Hilfe eines Abstrichs von Flüssigkeiten aus dem Mund gemacht wird, falsche Resultate erzeugt hat. Ein Viertel der getesteten Personen wurden zu Unrecht als HIV-positiv eingestuft.“

Diese Menschen wurden auf HIV getestet und ihnen wurde gesagt, sie seien positiv, obwohl dies nicht stimmte.

Der Artikel fährt weiter fort:
„47 Personen, die HIV-positiv getestet wurden, nachdem sie den OraQuick Advance HIV-Test in städtischen Krankenhäusern gemacht hatten, waren nicht mit dem Virus infiziert. Dies gab das San Francisco Department of Public Health (Amt für öffentliche Gesundheit) bekannt.“

Offensichtlich sind also nicht alle HIV-Tests „heutzutage viel genauer“. Am Ende des Artikels machte eine Wissenschaftlerin des California Office of AIDS die folgende bedeutungsschwangere Einlassung:

„Eine Erklärung für die Flut falscher Positiv-Resultate in der San Francisco Gruppe könnte die ungewöhnlich hohe Anzahl von Menschen mit einer Hepatitis sein, die unvorhersehbar die Testresultate beeinflußt hätten, sagte Deanne Sykes, eine Wissenschaftlerin des California Office of AIDS. ‚Wir werden das beobachten’, sagte sie. ‚Wir werden prüfen, ob es da irgendwelche Zusammenhänge gibt.’“
Sykes behauptete, daß Hepatitis den HIV-Bluttest dazu bringen könne, positiv zu reagieren, obwohl er in Wahrheit negativ ausfallen müßte. Dies nennt man eine Kreuzreaktion.

Zur Zeit können sowohl Blutprodukte, die zur Behandlung einer Hepatitis eingesetzt werden, als auch der Hepatitis-B-Impfstoff einen falschen HIV-positiven Test erzeugen. Das weiß man schon seit langer Zeit. (Zum Beispiel in: Lee, D.; Eby, W.; Molinaro, G.; 1992: „HIV false positivity after Hepatitis B vaccination.“ Lancet 339: 1060)

Viele nützliche Informationen über HIV-Tests finden Sie auch auf der exzellenten Website von Christine Maggiore, www.aliveandwell.com. Hier einige gesammelte Zitate von Alive and Well:

„Die einzige Möglichkeit, zwischen wirklichen Reaktionen und Kreuzreaktionen zu unterscheiden, ist es, das HIV zu isolieren. Alle Beweise von HIV-Isolationen basieren auf einer Gruppe von Phänomenen, die in Zellkulturen entdeckt wurden, aber keines dieser Phänomene ist eine tatsächliche Isolation, geschweige denn spezifisch für Retroviren… Wir wissen nicht, wie viele positive Tests ohne HIV-Infektion auftreten. Es gibt keine Spezifität des HIV-Antikörpertests für eine HIV-Infektion.“ (Bio/Technology Journal, 11: 696-707, 1993)

„Die HIV-Antikörpertests entdecken keinen Virus. Sie suchen nach irgendwelchen Antikörpern, die auf eine Auswahl von Proteinen reagieren, die laut Experten für HIV spezifisch sind. Die Tatsache ist, daß ein Antikörpertest, selbst wenn er wiederholt wird und tausendmal positiv reagiert, kein Beweis für eine Vireninfektion ist.“ (Val Turner, MD, Continuum Magazine, Vol. 3, No. 5, 1996)

„HIV-Tests in Afrika sind bekannt für ihre Unzuverlässigkeit. Im Journal of Infectious Diseases wurde im Juli 1994 eine Studie veröffentlicht, die bewies, daß diese Tests in Zentralafrika wertlos waren.

Mikroben, die Tuberkulose, Malaria und Lepra hervorrufen, waren dort so vorherrschend, daß sie [eine Kreuzreaktion hervorriefen und] über 70 Prozent falsche positive Ergebnisse erzeugten.“ (Sacramento Bee, 30. Oktober 1994)

Kommentare

11. Oktober 2010, 09:49 Uhr, permalink

Momo

Entweder bin ich blind oder er ist nicht da: Wer ist der Autor dieses Artikels?

12. Oktober 2010, 17:15 Uhr, permalink

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Uups, der ist uns durchgerutscht - es ist Jon Rappoport ... siehe im rechten Infobalken und hier:

www.nexus-magazin.de/artikel/autor/jon-rappoport

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