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NEXUS Magazin 31, Oktober-November 2010

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Die verborgenen Risiken von Krebstherapien

Die erste Phase der Krebstherapie bestimmt oftmals schon den Rest des Verlaufs: Wird der Primärtumor angegriffen, explodiert das Risiko für Metastasen. Ein kooperativer Weg der Koexistenz, der den Tumor und damit auch den Menschen am Leben lässt, hilft Handlungsräume frei zu halten.

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Anm. d. Red.: Das PDF des Artikels gibt es hier als Download.

In der Krebsforschung ist allgemein anerkannt, dass die überwältigende Mehrheit von etwa 90 Prozent der Patienten an Metastasen oder Sekundärtumoren sterben, und nur eine geringe Minderheit durch einen Primärtumor. Bereits vor über 30 Jahren wurde vom deutschen Radiologie-Professor Ernst Krokowski (siehe unten) eindeutig bewiesen, dass die Behandlung von Krebs die Hauptursache von Metastasen ist – ein Fakt, der unter Therapeuten und Patienten große Besorgnis erregen sollte. Die Studie wurde vom medizinischen Berufsstand jedoch vollkommen ignoriert. Sie war einfach zu schockierend, um in Erwägung gezogen zu werden, und die meisten Patienten haben nie von ihr erfahren.1

Seitdem sind mehr und mehr beunruhigende Daten und Studien veröffentlicht worden. Der neueste umfassende Bericht stammt von einem internationalen Team führender Krebsforscher und lässt das Ergebnis bereits im Titel erkennen: „Brustkrebs-Operationen verursachen die Ausbildung latenter Fernerkrankungen: Eine unbequeme Wahrheit?“2

Wegen der unangefochtenen Stellung der Team-Mitglieder kann der Berufsstand der Ärzte ihre Ergebnisse nicht länger ignorieren und nimmt sie bestürzt zur Kenntnis, zumal der Bericht eine frei zugängliche Publikation ist. Ich gehe davon aus, dass versucht wird, diese Informationen der breiten Öffentlichkeit vorzuenthalten.

In dem Bericht wird unter anderem festgestellt, dass spätere Organmetastasen unabhängig von der Größe des Primärtumors und dessen offensichtlicher Bösartigkeit oder einer Beteiligung der Lymphdrüsen entstehen. Die Metastasenbildung scheint hauptsächlich vom Stress abzuhängen, dem Tumor und Patient ausgesetzt sind, von der Wachstumsstimulation durch Wundheilungsmechanismen nach einer OP, und vom Zustand des Immunsystems.

Auch werden die folgenden Beispiele zeigen, dass eine Operation nicht die einzige medizinische Maßnahme ist, durch die es zu einer erhöhten Metastasenbildung kommt. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Forschungsarbeiten, die zeigen, dass grundsätzlich alle medizinischen Eingriffe Metastasierung auslösen können. Eine wachsende Zahl an Naturheilmitteln und entsprechenden Methoden hingegen kann die Bildung von Metastasen hemmen.

Neueste Forschungsergebnisse

Während ein Großteil der Krebsforschung durch Arzneimittelunternehmen mit dem Ziel der Gewinnsteigerung finanziert wird, gibt es mittlerweile auch immer mehr unabhängige Studien, die die negativen Aspekte der konventionellen Krebstherapie aufzeigen:

  • Wegen der erheblichen Interessenkonflikte ist es eher schwierig, innerhalb der medizinischen Forschung zur Wahrheit durchzudringen. Viele Forscher sind finanziell an Pharmaunternehmen gebunden; zudem sind medizinische Fachblätter wegen der Werbeeinnahmen auf pharmazeutische und technologische Unternehmen angewiesen. So entstehen verzerrte Ergebnisse und Statistiken werden manipuliert, um günstigere Resultate für erforschte Medikamente und Technologien zu erhalten.3
  • Ein Beispiel für diese finanzbedingte Verzerrung sind die Vorsorgeuntersuchungen für Brust- und Prostatakrebs. Viele Krebsforscher wollen diese Untersuchungen nun abschaffen, weil sie zu einer Übererkennung und Behandlung von Tumoren führen und insgesamt mehr Schaden anrichten, als dass sie nützen. In den USA wurde von offizieller Seite empfohlen, Vorsorgeuntersuchungen für jüngere Frauen zu unterlassen. Die Empfehlung basierte auf Beweisen für ein erhöhtes Schadensrisiko, musste jedoch zurückgerufen werden, da sie die Gewinne der Krebsindustrie gemindert hätte.4
  • Morphium steht beispielhaft für den unkritischen Einsatz von Medikamenten. Seit 200 Jahren wird es bei der Behandlung von Krebs verwendet. Nun zeigen Untersuchungen, dass Morphium das Wachstum und die Streuung der Krebszellen anregt und die Lebenszeit der Patienten verkürzt.5
  • Es gibt auch einige Beweise dafür, dass Bestrahlung Schäden verursacht. Schätzungen zufolge entstehen in der Bevölkerung durch lebenslange diagnostische Bestrahlung bis zu 3,2 Prozent zusätzliche Krebserkrankungen.6 Zudem zeigte sich, dass eine einzige therapeutische Dosis Bestrahlung zu beträchtlichem Knochenabbau führen kann. Daraus können sich Jahre später Osteoporose, Osteonekrose oder Knochenkrebs entwickeln.7
  • Schon lange ist bekannt, dass der Einsatz ionisierender Strahlung genetische Schäden verursacht, die zur Zellentartung beitragen kann. Nun hat eine neue Studie enthüllt, dass Bestrahlung auch die Umgebung der Zellen modifizieren kann, sodass künftig entstehende Zellen mit größerer Wahrscheinlichkeit entarten und so Krebs entsteht.8
  • Von ähnlichen Problemen wird im Zusammenhang mit Chemotherapie berichtet. So werden die Mikrotentakel der Krebszellen durch den Einsatz von Taxol länger und die Tumorzellen binden sich schneller aneinander. Im Fall der Behandlung mit Taxol vor einer Operation, um den Primärtumor zu verkleinern, erhöht sich das Level der zirkulierenden Tumorzellen um das 1.000- bis 10.000-Fache, was die Metastasierung potentiell erhöht.9
  • Tamoxifen wird bei Brustkrebs eingesetzt, um das Risiko der Entwicklung einer häufigeren und ungefährlicheren Art des sekundären Brustkrebses zu verringern. Gleichzeitig steigert dieser Arzneistoff jedoch das Entstehungsrisiko eines äußerst aggressiven und tödlichen Tumors.10
  • Biopsien sind eine Standardmaßnahme, fördern jedoch aktiv die Streuung der Metastasen. Nadelbiopsien führten bei Brustkrebs zu einer 50-prozentigen Erhöhung der Metastasenverbreitung auf nahegelegene Lymphdrüsen.11
  • Auch Stress begünstigt die Entwicklung von Krebs in hohem Maße. Stresshormone schützen die Krebszellen vor Selbstzerstörung, fördern die Verbreitung und das Wachstum von Tumoren auf direkte sowie indirekte Weise, indem sie das Immunsystem schwächen, und unterstützen das Wachstum neuer Blutgefäße. Stress wurde mit einem beschleunigten Krankheitsverlauf in Verbindung gebracht.12 Besonders bei Angstzuständen und während einer Operation werden Stresshormone in großen Mengen freigesetzt. Wurde die Produktion dieser Hormone gehemmt, steigerte dies bei Krebserkrankungen die langfristige postoperative Überlebensrate um 200 bis 300 Prozent, wie eine Tierstudie zeigte.13
  • Eine Hormonersatztherapie ist ein weiterer negativer Einfluss. Bereits im Vorfeld war bewiesen worden, dass sie das Brustkrebsrisiko erhöht. Nun hat eine neue Studie herausgefunden, dass eine solche Therapie auch die Wahrscheinlichkeit der Metastasenbildung eines Tumors vergrößert.14 So ist leicht nachvollziehbar, dass die Brustkrebsrate wegen des rapide zurückgegangenen Einsatzes von Hormonersatztherapien in den vergangenen Jahren ebenfalls extrem gesunken ist.15

Kommentare

25. Januar 2017, 08:53 Uhr, permalink

Yvone Kuefer

Natürlich sind Krebstherapien riskant, allerdings sterben an Krebs selbst die Mehrheit an Erkrankten. Es ist erstaunlich, was es alles neues in der Forschung gibt und was das Thema für Fortschritte macht. Viele Grüße

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