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Douglas-Dietrich-Interview Teil 3: Die Wahrheit über die letzten 70 Jahre

Dietrich IconIn Teil drei unseres Interviews spricht Douglas Dietrich über die Zukunft Europas, die Kommandostrukturen in Unterland, die marode Bürokratie innerhalb des US-Militärs, den Indianeraufstand von Alcatraz, sowjetische Vampire und kubanische Zombies.

Douglas Dietrich: Auch wenn man gewisse Teile der jüngeren Geschichte geheim halten will, kommt doch immer wieder etwas heraus. So haben beispielsweise Militärarchäologen vor kurzem in Burma – nach dem Zusammenbruch des dortigen Militärregimes – eine ganze Staffel britischer Spitfire-Jagdflugzeuge entdeckt. Die Maschinen waren alle perfekt geschmiert und bereit zum Zusammenbau und zum Abflug; demnächst sollen sie bei Flugshows in aller Welt zum Einsatz kommen. Und was glauben Sie, wo die Wissenschaftler diese Flugzeuge gefunden haben? Zwölf Meter unter der Erde!

Im Jahr 1945, nur zwei Wochen vor dem Abwurf der Hiroshima-Bombe, führten die Japaner in China einen Angriffskrieg, der scheinbar kaum aufzuhalten war. Es weiß ja heute kaum noch jemand, wie stark der Einfluss der Japaner und der Deutschen auch noch nach dem Krieg war. Die Vietminh, also die Vorgängerorganisation der Vietcong, hatten unzählige Soldaten des ehemaligen japanischen Kaiserreichs sowie Nazideutsche aus dem Deutschen Orientkorps in ihren Reihen. 1945 schlossen sich 4.000 von Oberstleutnant Mukaiyama – der in den fünfziger Jahren im Kampf gegen die Franzosen fiel – geführte japanische Soldaten den Vietminh an; zu ihnen gehörten auch Mitglieder von Kempetai, der japanischen Gestapo. Viele der Japaner dienten bei den Vietminh als Techniker und Ausbilder, während das 1.000 Mann starke 51. japanische Gebirgsartillerie-Regiment auch im Kampfeinsatz war und den Grundstock für die Artillerie der Vietminh bildete. Auch einige Nazi-Offiziere und ehemalige Angehörige des Orientkorps, die zum Teil von den Nazis in Asien rekrutiert worden waren, schlossen sich den Vietminh-Truppen an. Sie hatten in Indochina gedient, weil sie dort an der Seite der Truppen des französischen Vichy-Regimes gegen die Kommunisten gekämpft hatten. Den Vietnamesen gelang es, diese Nazis – die sich der Fremdenlegion angeschlossen hatten – gefangenzunehmen und sie ihren Truppen einzuverleiben. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren sehr viele Nazis Angehörige der französischen Fremdenlegion. Ho Chi Minh hat sogar einen dieser deutschen Ex-Nazis adoptiert, der einst Mitglied des Deutschen Orientkorps war und später aus der Fremdenlegion desertierte.

Man muss sich die unbekannte Geschichte nur genauer ansehen. Zum Beispiel die Tatsache, dass die DDR über die Sowjetunion mit Vietnam verbündet war und es daher überall in Ostdeutschland diese Klein-Hanois und eine ganze Menge vietnamesischer Einwanderer gab. Trotzdem sind die nach wie vor „weißesten“ Gebiete in Europa die ehemaligen Mitgliedsstaaten des Warschauer Pakts, die früher hinter dem Eisenern Vorhang lagen. Sie haben nie unter einer so heftigen Zuwanderung gelitten wie Westeuropa – und sind daher vielleicht die größte Hoffnung für eine europäische Wiederauferstehung. Die Rettung kommt aus dem Osten. Deutschland muss endlich erkennen, dass seine Zukunft im Osten liegt und dass es selbst eine östliche Nation ist.

Thomas Kirschner: Einen Schritt in diese Richtung habe ich bereits getan – und eine Ukrainerin geheiratet.

DD: Das finde ich großartig. Der neue Warschauer Pakt wird die Ukraine, Weißrussland, die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen umfassen und nicht aus Moskau, sondern aus Berlin regiert werden. So sieht Europas Zukunft aus. Im wesentlichen wird sie einer neuen Verteidigungsorganisation entspringen, die zur Bekämpfung des Kalifats geschaffen werden wird, das Frankreich und England mehr und mehr kontrolliert. Insofern ist diese neue posteuropäische Völkerordnung in Zentraleuropa beinahe unvermeidlich. Es gibt keine andere Hoffnung für Europa. Die beste Methode für diese neue deutsche Zivilisation, um Rechtmäßigkeit zu erlangen, wäre eine Wiedereinsetzung und verfassungsrechtliche Anerkennung des Kaisers – nicht als regierender, sondern als konstitutioneller Monarch. Nur so können die Deutschen ein rechtliches Gegengewicht zu den Ansprüchen der Unterland-Nazis auf deren „Vaterland“ bilden.

TK: Eine interessante Perspektive. Wahrscheinlich gibt es einige Leute, die Ihre Ansichten teilen …

DD: Es ist einfach unvermeidlich, weil sonst die Exilregierung des Dritten Reichs Recht behalten wird. Die Bundesrepublik Deutschland und die ehemalige DDR-Regierung wurden ja nur mit Waffengewalt eingesetzt, waren aber keine rechtmäßigen Regierungen.

TK: Wie hat sich eigentlich die interne Kommandostruktur verändert, als das Dritte Reich ins Exil ging? Behielten Himmler, Göring oder auch Hitler ihre Befehlsgewalt oder traten sie sie an andere ab und zogen sich zurück?

DD: Soviel ich weiß, waren bis 1997 in erster Linie Martin Bormann und Joseph Goebbels die Führer des Tausendjährigen Reichs in Unterland. Hitler wurde gegen Ende seines Lebens mehr zu einer Figur wie Mao Tse-tung, also eher ein ideologischer Führer denn jemand mit echten Regierungsfunktionen. Was aus Heinrich Himmler wurde, weiß bis heute niemand so genau. Die Amerikaner behaupten ja, dass er sich umgebracht hat. Dafür scheint es zwar einige Indizien zu geben, aber keine schlagenden Beweise. Ich selbst glaube, dass er wirklich tot ist, weil er seine Tochter sehr geliebt hat und – soweit bekannt ist – nie mehr Kontakt zu ihr aufgenommen hat. Goebbels war fanatisch genug, seine Frau und seine Kinder in Berlin sterben zu lassen, um selbst das nationalsozialistische Regime im Exil aufzubauen. Für ihn war das ein Opfer, das er für den Krieg zu bringen bereit war; schließlich handelte es sich ja um einen totalen Krieg, und niemand verkörperte diese Ideologie im Dritten Reich besser als er. Himmler liebte seine Familie jedoch so sehr, dass er sie sicher einmal besucht hätte, wäre er am Leben geblieben.

TK: Wissen Sie vielleicht auch, was aus Hans Kammler geworden ist?

DD: Auch sein Schicksal bleibt rätselhaft. Ich muss in meinen Aufzeichnungen nachsehen. Meine Notizen umfassen ja ganze Bände – und darin kommt der Name Kammler immer wieder vor, aber auswendig weiß ich das jetzt auch nicht. Vielleicht können wir ein andermal über dieses Thema diskutieren, wenn ich die Unterlagen durchgesehen habe …

TK: Es gibt also noch einiges in Ihren Notizen, das aufEntdeckung wartet?

DD: Ja, sogar die Entdeckung durch mich. Ich habe vieles einfach aufgeschrieben und dann gleich wieder vergessen. Sie müssen bedenken, dass ich dort buchstäblich tonnenweise Material verbrannt habe. Wir hatten eine mehrere tausend Dollar teure Verbrennungsanlage, ähnlich wie die in der CIA-Zentrale in Langley, Virginia. Eine Schachtel Dokumente nach der anderen. Die amerikanische Regierung ist total korrupt und von ebenso inkompetenten wie faulen Charakteren durchsetzt. Wenn man einmal bei der US-Regierung beschäftigt ist, ist man unkündbar, was auch immer man anstellt.

TK: Aber wenn man jemanden beim Diebstahl von Geheiminformationen erwischt, wäre das doch Hochverrat. War das nicht sehr gefährlich für Sie?

DD: Ja, sicher kann das gefährlich sein. Denken Sie nur an Private First Class Bradley Manning von den US Marines – obwohl der natürlich von Anfang als Informationsleck missbraucht wurde. Man muss sich das einmal überlegen: Wie soll denn ein im Irak stationierter Obergefreiter wie er Zugang zu diplomatischen Geheimdokumenten des US-Außenministeriums bekommen haben, die er dann an WikiLeaks weitergeleitet hat? Sowas ist doch absolut lächerlich! Der wurde von der ersten Minute an als Sündenbock für dieses angebliche Informationsleck aufgebaut, und jetzt sitzt er deswegen für den Rest seines Lebens im Gefängnis. Wahrscheinlich wird er irgendwann durch „Selbstmord“ umkommen … Wissen Sie, was in den Gefangenenlagern mit solchen Leuten passiert? Sie müssen nackt schlafen! Wenn die Verantwortlichen es schaffen, werden sie Manning garantiert in den Selbstmord treiben – und das nur, weil er ihnen in die Falle gegangen ist.

Kommentare

11. März 2016, 17:48 Uhr, permalink

Sandra

Interessantes Interview. Ich habe das Gefühl das Wahrheiten gewollt sind und das viele Menschen erfahren sollen wie die Welt wirklich ist. Ich hasse die Realität deswegen verschließe ich ab und zu die Augen und mein Verstand. Man stellt sich oft die Frage wo zum Teufel wurde man geboren . Das ist eine schlechte Welt und man hat das Gefühl nicht hierher zugehören. Man fühlt sich machtlos gegen die kranken Menschen die über einen Herrschen. Freiheit sieht anders aus und das was jetzt mit Deutschland passiert ist genau das was den Indianern passiert ist. Nur etwas anders. Ich hatte zum 1.mal ein Bild von Rothschild gesehen und ich ja ein Bild gesehen das er Fleisch ist und Blutverschmierte Mundwinkel hatte. Es war kein Tier. Ich frage mich nur warum ich so ein Bild sah und kenne ihn nicht mal. Wenn ich sein Gesicht sehe , bekomme ich ein ungutes Gefühl und ihm sind Menschen nicht so wichtig. Nur mal so

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