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Faschistische Wurzeln der Al-Qa’ida

Al-Qa’ida ist aus einer arabischen Faschistengruppierung heraus entstanden, die in den 1920ern mit finanzieller Unterstützung Adolf Hitlers gegründet, nach dem Zweiten Weltkrieg vom britischen, französischen und amerikanischen Geheimdienst benutzt und später von den Saudis gefördert und von der CIA erneut aktiviert wurde.

Alle meine Bekannten bei FBI und CIA ließen mir nun diese Unterlagen zukommen.

Ich fragte: „Warum haben Sie diesen Kerl nicht längst gefasst, wo Sie doch schon seit 1989 über ihn Bescheid wissen?“

„Das hätten wir gerne. Wir haben es versucht, durften ihn aber nicht anrühren, weil er sein ganzes Geld von den Saudis bezieht und wir Order erhalten haben, nichts zu unternehmen, was die saudische Regierung in Verlegenheit bringen könnte.“

„Ich habe kein Problem damit, sie in Verlegenheit zu bringen“, sagte ich.

Was also tat ich? Ich spendete der Terror-Hilfsorganisation Geld, denn nach dem Gesetz des Staates Florida gab mir dies das Recht, die Organisation gerichtlich zu zwingen, mir über den Verbleib des Geldes Auskunft zu geben. Es war ein Riesenspaß.

Anfang März 2002 verfasste ich eine lange Anklageschrift, in der ich Professor Sami Al-Arian bloßstellte, alle Verbrechen aufzählte, die er begangen hatte, all die Bombenattentate in Israel, die ganze Geldbeschaffung in Amerika für terroristische Zwecke. Ich legte dar, auf welche Weise er das Geld von den Saudis erhielt und wie die Saudis die US-Regierung dazu gebracht hatten, ihn aus politischen Gründen nicht zu belangen.

Weil ich Zugang zu hochgeheimen Dokumenten habe, ist alles, was ich schreibe, Verschlusssache und muss vor der Veröffentlichung an die Regierung gehen, die es zensiert. Also schickte ich meine lange Anklageschrift an die CIA, und die fand Gefallen daran.

„Großartig“, sagte die CIA, „wir mögen die Saudis auch nicht. Gehen Sie hin und verklagen Sie sie.“

Drei Tage später standen zwei FBI-Agenten vor meiner Tür und sagten: „Hören Sie, es gibt innerhalb der US-Regierung nur 21 Leute, die ein paar dieser Informationen kennen. Nun sind es 22. Wie kommen Sie an dieses Wissen?“

„Tut mir Leid“, sagte ich, „das darf ich Ihnen nicht sagen – Mandantenverhältnis.“ Dafür also erhalte ich einen Dollar pro Klient.

Einen Tag, bevor ich die Klage einreichen wollte, erhielt ich einen verzweifelten Anruf aus dem US-Justizministerium: „John, bitte reichen Sie die Klage morgen nicht ein. Wir werden diese saudischen Hilfsorganisationen hochnehmen. Wir werden sie stilllegen. Geben Sie uns einfach ein bisschen mehr Zeit.“

„Oh, natürlich werden Sie sie hochnehmen. Das haben Sie mir schon im Januar und im Februar gesagt, und jetzt haben wir März. Sie wollen mehr Zeit? Ich gebe Ihnen Zeit bis 16:00 Uhr morgen Nachmittag. Ich reiche die Klage morgen früh um 10:00 Uhr ein, so dass ich um 16:00 Uhr die Adressen der saudischen Organisationen bekannt geben kann.“

Ein Tag später. Ich reichte meine Klage um 10:00 Uhr ein und sagte der Presse, dass ich eine bestimmte Sache noch eine Weile zurückhalten wolle.

Um 10:15 Uhr startete die US-Regierung die Operation Green Quest, eine groß angelegte Razzia in allen privaten und geschäftlichen Einrichtungen der saudischen Hilfsorganisationen, und binnen einer Stunde legten wir das gesamte saudische Geldwäsche-Netzwerk in den USA still.

Seit dem 20. März 2002 hat die US-Regierung in dem Material, das im Rahmen dieser einen, großen Razzia an jenem Tag sichergestellt wurde, mehr und mehr Beweise gefunden. Die Beweise waren derart stichhaltig, dass Professor Al-Arian inzwischen keine Vorlesungen mehr hält. Stattdessen sitzt er nun im Staatsgefängnis und wartet auf seinen Prozess. Auch sein Komplize, [Sameeh] Hammoudeh, ist angeklagt worden. Durch die Bemühungen der Regierung wurden insgesamt 32 Personen in den Vereinigten Staaten angeklagt. Nicht die Saudis jedoch – nicht die Saudis.

Einen Monat, nachdem ich die Klage gegen Al-Arian eingereicht hatte, tat ich es also: Ich machte Ärger. Ich lud 40 der Staranwälte Amerikas ein, nach St Petersburg, Florida, zu kommen. Und was für ein Geschäft ich ihnen vorzuschlagen hatte. Ich wollte, dass sie Millionen von Dollar ihres eigenen Geldes aufbrachten – ich selbst bin arm und konnte daher nichts beisteuern – aber ich wollte, dass sie damit etwas für Amerika taten. Bei den Anwälten handelte es sich um Leute wie Ron Motley, der bei Prozessen gegen die Tabak- und Asbestindustrie Milliarden von Dollar gemacht hatte.

„Ich möchte, dass Sie sich die Beweismittel anschauen, die ich zusammengetragen habe“, sagte ich. „Dieselben saudischen Banken und Hilfseinrichtungen, die Al-Arian unterstützten, unterstützen auch Al-Qa’ida. Ich möchte, dass Sie am Bundesgerichtshof in Washington eine Gruppenklage einreichen im Namen all derer, die am 11. September [2001] starben. Ich werde ohne Bezahlung arbeiten und alle Beweise sammeln, alle Beweisstücke und Dokumente liefern ... wir müssen das für Amerika tun.“

Die Anwälte sahen sich die Dokumente an, die ich zusammengetragen hatte, und am 15. August 2002 reichten sie am Bundesgerichtshof in Washington DC die größte Gemeinschaftsklage der amerikanischen Geschichte ein und forderten von den Saudis eine Entschädigung in Höhe von einer Billion Dollar. Im Wesentlichen besagte die Anklageschrift, dass die saudischen Banken alle eines gemein hatten: Sie alle bestachen Osama bin Laden mit 300 Millionen Dollar pro Jahr, damit dieser sich aus Saudi-Arabien fern hielt und anderswo Leute in die Luft jagte.

Am 11. September erfuhren die USA, dass sie dieses „anderswo“ waren. Die Saudis müssen für ihre Fahrlässigkeit bezahlen. Daher verläuft der Prozess viel versprechend.

Kommentare

21. Juli 2010, 15:24 Uhr, permalink

Thomas

In Ägypten gibt's viele Nazis, das ist doch jedem Durchschnittstouri bekannt. Lesen Sie mal die New York Times - ich schau mal nach, welche Ausgabe, ich habe den Artikel ausgeschnitten. Darin geht es um einen KZ-Arzt, der in den 1950ern der Polizei um Haaresbreite entkommen ist - es war wohl wirklich nur ein Zufall. Der Typ hat in aller Seelenruhe jahrelang in Kairo gewohnt. Die Musuls da mögen ihn, denn die sind ziemlich deutschgeil. Ich gebe zu, dass ich deren "Deutschgeilheit" auch ganz schön ausgenutzt habe. Die dachte echt, ich nähme sie mit nach Europa. Auf jeden Fall werden Sie an jeder Straßenecke mit "Heil Hitler" gegrüßt. Die wollen ohnehin sofort wissen, woher Sie kommen.

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