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Morgellons: Die Büchse der Pandora ist geöffnet

Eine unheimliche Krankheit breitet sich weltweit aus – wird aber vom Ärztestand und der Schulmedizin geleugnet. Die Betroffenen leiden angeblich unter „Dermatozoen-Wahn“; im Internet kursieren unappetitliche Bilder und wilde Gerüchte. NEXUS sprach mit einem der wenigen Experten.

Anm. d. Red.: Das hier veröffentlichte Interview wurde an wenigen Stellen von Herrn Neumann faktisch ergänzt und präzisiert. Die im Heft erschienene Version können Sie hier als PDF herunterladen.

NEXUS: Herr Neumann, einige unserer Leser haben vielleicht schon von der seltsamen Morgellons-Krankheit gehört, für andere könnten die Symptome – wie vielleicht auch für die Schulmedizin – nach Sciencefiction klingen. Wie hat sich die Krankheit bei Ihnen geäußert?

MN: Es kam von heute auf morgen. Im Anfangsstadium, in der ersten Woche der Krankheit, hatte sich eine Art Pustel auf dem Rücken gebildet, die man nicht ausdrücken konnte, ähnlich wie bei einem Insektenstich. Dann – ich habe mir ja nichts dabei gedacht und die Stelle ganz normal desinfiziert – kamen nach zwei, drei Wochen plötzlich überall am Körper schwarze Fusseln oder Pünktchen aus der Haut; etwas, das ich vorher so noch nie erlebt hatte.

Man kann sich das so ähnlich vorstellen, als wenn man überall winzige Baumwollfusseln auf der Haut hat, die sich teilweise auch noch bewegen und kitzeln, besonders am behaarten Kopfbereich. Aber das Schlimme daran ist, dass es später zudem noch juckt und beißt und sich kleine Bläschen bilden, insbesondere nach dem Baden oder Duschen, da dann die Hautporen mehr geöffnet sind. Ich fühlte mich einfach unwohl in meiner Haut.

Ich wusste nicht, was da vor sich ging, außer, dass etwas in der Haut sein muss, das da nicht hingehört! Als ich mir das Ganze unter einem hellen Licht anschaute und mit einer Lupe vergrößerte, konnte ich erkennen, dass aus den Poren kleine, schwarze Fäden oder Härchen herauskommen. Manche konnte ich mit Öl oder Cremes abwischen, andere wiederum nicht, da sie teilweise in der Hautpore verankert waren.

Am Anfang probierte ich es mit Klebeband und verbrauchte dann auf dem Rücken oder dem Nacken immer eine ganze Rolle. Da ich die Haut vorher abgeduscht und auch mit Alkohol gereinigt hatte, kann es sich dabei nicht einfach nur um Schmutzpartikel gehandelt haben.

Das ist in etwa die geläufige Anfangssymptomatik, von der viele Betroffene berichten: schwarze Pünktchen, zuerst am Kopf, am Nacken oder im Beckenbereich; andere sehen noch keine Fusseln, verspüren aber ein feines Kribbeln im Kopfbereich, wie von Spinnweben verursacht.

NEXUS: Mit welchen Mitteln haben Sie versucht, der Krankheit beizukommen?

MN: Was würden Sie tun? Anfänglich habe ich einfach alles probiert, was Küche und Kühlschrank hergaben, von Öl über Senf bis hin zu Mayonnaise, einfach alles. Zunächst dachte ich wie Viele, ich hätte eventuell Scabies-Milben, und habe dann auch versucht, diese zu ersticken. Aber das hat nicht viel gebracht, da es keine Milben sind, und das leuchtet am Ende jedem Betroffenen langsam ein, da Milben sich nicht in der Nase, Augen, Ohren oder im Mund aufhalten. Auch die peinlichen Konsultationen bei einigen Hautärzten samt ihren verschriebenen Akariziden / Insektiziden, also Nervengiften wie Permethrin oder Lindan, haben nichts gebracht. Nach ein paar Monaten wusste ich definitiv, dass da etwas anderes am Werk sein musste, etwas, das nicht geläufig oder sogar noch unbekannt war.

NEXUS: Wie hat sich die Krankheit dann weiterentwickelt? Blieb es bei den schwarzen oder bunten Fusseln, oder hat sich die Symptomatik verändert?

MN: Nun, später habe ich mich gewundert, warum ich nun plötzlich auch dicke, geschwollene Füße bekam, wenn ich z. B. länger am Computer saß; außerdem war ich ständig verspannt, hatte warme Knie und litt an Husten, Kopfweh und chronischer Müdigkeit. Ich bekam kleine Hämatome, Haarausfall, Anämie und Zahnfleischschwund, meine Fingerspitzen und ganze Gesichtspartien wurden taub und meine Haut verfärbte sich bronzen, vermutlich, weil die Leber überlastet war. Zusätzlich war ich auch gereizter und mein Augenlicht wurde schlechter. Ich sah auf einmal unscharf und konnte kein Buch mehr lesen.

Anhand dieser Symptome merkte ich, dass da nicht nur auf meiner Haut, sondern auch systemisch, in meinem Körper etwas vor sich ging. Aber wem sollte ich das erzählen, wo sollte ich hingehen? Wer kennt all diese Symptome?

Morgellons-Faser 5

Morgellonsfruchtkörper keimen aus schwarzer Hyphe

Die meisten Symptome werden eigentlich von einer Borreliose verursacht, die oft schwer nachzuweisen ist - und nun im Zusammenhang mit zusätzlich auftretenden Fäden? Das kennt der Hautarzt sicherlich nicht, warum sollte er? Die Krankheit wird dadurch für jeden Betroffenen zu einem einzigen Spießrutenlauf.

Selbstverständlich recherchierte ich dann im Internet und stieß dabei auf eine amerikanische Seite, die über Borreliose und Morgellons berichtete und auch, dass dies eine neue Krankheit sei. Natürlich wollte ich anfangs nicht glauben, dass auch ich diese neue Krankheit hatte, die ja mit ziemlicher Sicherheit mit einer Borreliose oder Chlamydiose einhergeht. Meine Ärzte glaubten es auch nicht, da die normalen Bluttests, die die Krankenkassen zahlen, immer negativ ausfielen. Deshalb bekam ich auch keine Antibiotika verschrieben.

Und so kam es, dass ich erst nach zwei Jahren einen positiven serologischen Befund hatte, mit dem dann endlich eine Borreliose und später auch eine Chlamydiose festgestellt wurde. Dies allerdings auch nur, weil ich die neueren und effizienteren Bluttests (z. B. T-Cellspot) in Anspruch nahm, die ich aber selbst bezahlen musste. So bekam ich dann endlich Antibiotika vom Arzt, aber da war es schon zu spät, und nun leide ich – zumindest offiziell – an einer chronischen Borreliose im Endstadium, die ich nun immer wieder behandeln muss.

NEXUS: Haben die von Ihnen beschriebenen Fasern also mit einer neuen Unterart von Borrelien zu tun?

MN: Das denken viele Leute! Man kann natürlich spekulieren: Sind diese Morgellonsfäden nur ein Nebenprodukt einer Borrelioseinfektion? Könnten die Borrelienbakterien (Spirochäten) solche Fäden produzieren? Nein! Das wurde schon untersucht, außerdem gab es noch keine Präzedenzfälle, bei denen Fasern samt Erreger aus der Haut heraus- und wieder hineinwanderten. Weiterhin können Borrelien, auch als neue Subvariante, nur kurze Zeit außerhalb ihres Biotops überleben und nicht Monate oder Jahre, wie es bei Morgellons der Fall ist.

Es gibt haarige Bakterien oder Viren, doch meine Nachforschungen ergaben, dass die ganze Biologie und Morphologie von Morgellons eher auf Pilze oder pilzähnliche Organismen wie z. B. Protozoen hinweist.

Kommentare

22. Februar 2011, 09:10 Uhr, permalink

greenone

Ist es denn denkbar, dass hier Nano-Technologie zum Einsatz gekommen ist?

22. Februar 2011, 17:07 Uhr, permalink

Fernando

Herr Neumann, Sie haben kein Ahnung von dem, was Sie sagen und widersprechen sich so oft, dass es schon weh tut. Mein Gott, wie kann man so etwas veröffentlichen.

22. Februar 2011, 21:36 Uhr, permalink

NEXUS-Magazin

Lieber Fernando,

wir wären wirklich über eine konstruktive Diskussion erfreut - also bitte etwas detaillierter argumentieren.

Beste Grüße!

23. Februar 2011, 14:41 Uhr, permalink

Pia Bradock

Na ja, ich schließe mich der Nexus-Redaktion an, wenn es um konstruktive Kritik geht. Neid ist wohl auch eine Form der Anerkennung, um es mal so zu deuten!

Ich fand das Interview sehr informativ, im Gegensatz zu den meisten anderen Internetseiten, die meistens einen absoluten Blödsinn darüber schreiben, ohne Hintergrundwissen. Man kann es halt nicht allen Lesern recht machen und alles bis ins Kleinste erläutern, insbesondere bei einem Interview. Vielleicht kriegt es Dr. von und zu Guttenberg besser hin? (Grins)

Ich fand auch, dass seine Aussagen gar nicht so widersprüchlich sind. Er berichtet einfach über das Leid, dass solche Betroffenen durchmachen und auch noch viele Koinfektionen mit Borrelien oder Chlamydien haben. Was auch bedeutet, dass typische Borrelioseerkrankten keine solchen Fasern jemals hatten, aber Morgellonserkrankte öfter auch Borrelien-Koinfektionen haben. Ergo ist es dann vermutlich auch keine Subvariante von Borrelienbakterien, sondern doch etwas anderes.

Er beschreibt auch die Verbindung zu künstlichen Fasern, die mit Erregern bestückt werden und zur Insekten- oder direkt zur Zeckenbekämpfung eingesetzt werden können und eigentlich nur ein Werkzeug sind, welches auch für andere Zwecke eingesetzt werden kann. Z.B. als Biowaffe, um Leute krank zu machen. Er distanziert sich aber eher von solchen Biowaffen-Theorien.

Im Prinzip sind das ganz legitime Vermutungen, die ich auch hatte, wenn man z.B. dieses Patent durchliest über ph-sensitive Polymere, um instabile Bioinsektizide zu schützen. Dass es so etwas überhaupt gibt, wusste ich bis jetzt noch nicht einmal. Ich kannte vorher nur natürliche Bioinsektizide, wie den alten Kartoffelkäfer.

Solange sich die Wissenschaft weigert, dieses Phänomen genauer zu untersuchen, solange wird es wohl auch kontroverse Meinungen darüber geben. Ich habe begriffen, dass Herr Neumann genau das tut, was ihm momentan möglich ist, in Abwesenheit der Wissenschaft. Nämlich, zusätzlich zu seiner eigenen Erkrankung, weltweite Betroffene ehrenamtlich zu helfen und selber weiterzuforschen. Es steckt tatsächlich viel Arbeit in seinen Internetseiten. Ehrlich gesagt, ich könnte das nicht so bewerkstelligen, wie er es getan hat. Respekt!

Wer`s besser kann, sollte dies auch tun, anstatt ihn öffentlich grundlos zu kritisieren. Ich finde auch, dass die direkte Anrede: Herr Neumann usw., hier wohl auch fehlplaziert ist, da er vermutlich nicht mal die Zeit hat, alle weltweiten Internet-Blogs ständig durchzulesen, um sie dann auch noch zu kommentieren. Also würde ich ihm eher persönlich schreiben und nachfragen. Das ist doch ein guter Vorschlag, oder etwa nicht?

14. April 2011, 22:08 Uhr, permalink

mausi

Morgellons wird nicht durch einen Pilz erzeugt, aber bei der Vielzahl der Entwicklungsphasen, die der oder die Erreger durchmachen, treten auch Pilze auf.

Auf der Seite hier gibt es sehr wissenschaftliche Sachen dazu: otacun.net/2011/02/morgellons-die-merkwurdige-neue-krankheit/

02. Mai 2011, 22:10 Uhr, permalink

Uwe

Hallo zusammen,

es gibt ein Buch mit dem Titel "Heilung ist möglich" von Hulda Clark. In diesem werden Krankheiten geheilt die mit Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten zu tun haben.

Zuerst wird eine Darmsanierung angeordnet, dann eine Nierenreinigung und zum Schluss eine Leberreinigung. Wichtig dabei ist auf seine Ernährung zu achten und keinen Alkohol zu trinken oder Zigaretten zu rauchen. Auch sollte man Giftstoffe die Flüssigseife, Deospray und andere Pflegeprodukte enthalten meiden.

Bei einer Pilzinfektion sollte vor allem Süßes gemieden werden, da der Pilz sich von Zucker ernährt, also jede Art von Zucker vermeiden.
Wichtig wäre auch Vitamine und Mineralien zu sich zu nehmen um die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken.

Ich hoffe es hilft, Gruß Uwe

04. Juli 2011, 17:29 Uhr, permalink

Chiller

Diese Symptome kann man tatsächlich keiner Krankheit zuordnen, gerade daher kann ich mir nicht vorstellen, dass regelmäßig Patienten von Dermatologen nicht ernst genommen und nicht weiter untersucht werden.Spätestens wenn ein Patient beim dritten Mal dem Dermatologen mit diesen offensichtlichen Symptomen konsultiert, muss er hellhörig werden.
Zudem finde ich es recht widersprüchlich, dass die Ärzte die Fäden als Baumwolle, andere aber als Polymer beschreiben, was sich aber bei nicht mal sehr aufwändigen Untersuchungen leicht unterscheiden ließe.
Diese Erkrankung wurde in noch keinem mir bekannten medizinischen Artikel erwähnt. Einzige Quellen sind diverse Internetseiten mit nicht ernst zu nehmendem Hintergrund.
Ich kann mich nicht objektiv zu dem hier geschilderten Krankheitserleben äußern, dazu fehlen mir verlässliche Quellen. Es gilt also abzuwarten bis diese Krankheit wissenschaftlich untersucht und dargelegt wird -zumindest für mich.
Ich zweifele das hier geschilderte Krankheitserleben nicht an, das steht mir kaum zu, aber bis dahin kann ich nicht glauben, dass eine weltweit neue Erkrankung mit so offensichtlichen Symptomen existiert und eine Untersuchung weltweit "verweigert" wird, das ist einfach zu unglaublich.
Trotz allem: Alles Gute.

20. August 2012, 01:40 Uhr, permalink

Martina Mihm-Braig

Die Morgellons-Krankheit verfolge ich schon länger und zwar um davor keine Angst zu haben.
Ich habe eine Seite vor einem Jahr aus den USA gefunden, laut derer Morgellons kein Alfalfa mögen.
Die Dame propagiert ein 2 stündiges Alfalfa Badetablettenbad und die Fasern würden aus der Haut rausgeschwemmt . Danach ist man morgellonsfrei. Habe es natürlich nie ausprobiert, aber dies wäre mein erster Versuch, falls ich faserig werde. Seit diesem tollen Bericht der Dame, habe ich keine Angst mehr vor Morgellons und habe mich damit diesem Schwingungsaspekt entfernt.
Die zweite Variante, falls Morgellons von Pilzen ausgelöst wird, ist Prof. Dr. Enderlein mit seinem Repertoirium. Enderlein ist die Choriphäe der Bakterien Zyklogenie.
Jeder, der einen Heilpraktiker hat, der Enderlein paktiziert, kann sich glücklich schätzen.
Problem erkannt, Lösungs-Angebote vorab müssen das Credo jedes guten Informationsmagazins sein.
Die Alternative zu PRL.
Gruß
Martina Mihm-Braig

04. März 2015, 15:55 Uhr, permalink

Erika Geiger

Bin selbst betroffen von der Krankheit. Wenn ich im Gegenlicht mit den Fingern schnipse, steigen kurze Flusen und weißer Staub auf. Das Ganze ist kaum zu sehen, nur unter einer Lampe mit dunklem Hintergrund oder im Gegenlicht. Der Arzt hat das mit seiner kleinen Stablampe nicht sehen können und das Ganze als Wahn abgetan.
Inzwischen scheide ich mit dem Stuhl weiße "Fäden" aus. Zwei Laborproben ergaben, daß keine Würmer u. Wurmeier vorhanden seien, ergo wieder Wahn. Ich weiß mir bald nicht mehr zu helfen.
Wer kann mir raten?
Gruß
Erika Geiger

10. November 2015, 12:05 Uhr, permalink

Alana

Sole aus Himalayasalz trinken, so oft wie möglich, in Sole Baden, alles erträglich verdünnt. Ebenso Einläufe !
Mir Zeolith Entgiftung unterstützen, Flohsamen in das Essen, räumt die Därme auf.
Heile Heile Segen

11. November 2015, 19:17 Uhr, permalink

weemaels henri

Natürlich, dass die Krankheit des morgellon gut wirklich ist, physiologisch und nicht psychiatrisch. secure.avaaz.org/fr/petition/Que_la_maladie_du_morgellon_sorte_de_l_ombre/?cOxVlab

06. April 2016, 12:19 Uhr, permalink

Holger

Die Büchse der Pandora ist geöffnet passt sehr gut. Irgendwie werden ganz massiv und weltweit <a href="www.atx-netzteile.de/schlamassel.html">Chemtrails >></a> versprüht. Damit sollen offenkundig sehr viele Menschen früher oder später getötet werden. Vielleicht auch durch die Ausbringung von Morgellons

18. April 2018, 03:31 Uhr, permalink

Nemesis

Nun, die Bezeichnung Morgellon ist irreführend und die Analyse des Phänomens kann nicht darin bestehen, dass man irgendwelche Theorien aufstellt.

Aber ich kann das insofern bestätigen, als dass ich solche Fäden beobachten kann. Ich habe sehr gute Augen und kann Dinge sehen, die nicht jeder sehen kann. Solche Fäden sehe ich bereits in der Luft nach unten rieseln. Solche Fäden sammeln sich zumindest bei mir in meinem Bauchnabelbereich, aber ich habe sie nicht in mir. Sie wandern lediglich alle Richtung meines Bauchnabels. Warum auch immer. Jedenfalls kann ich jeden Tag aus meinem Bauchnabel so ein kleines watteähnliches bläuliches Gebilde herausfischen. Unter dem Mikroskop sieht man zu 90% weiße Fäden und einige rote und blaue oder schwarze Fäden. Sehen fast aus wie Drähte. Keine Ahnung was das ist, aber aus meiner Sicht ist es eindeutig künstlich.

Wie weit man mit Nanobots bereits ist kann man in diesem Artikel hier sehen: www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/nanoroboter-erwuergen-tumore/

Aus meiner Sicht schaden mir diese Fäden aber nicht. Ich habe auch keine Ahnung was das ist, aber es existiert.

Über eine falsche Ernährung kann sich der Mensch heute aber massiven Schaden zufügen. Auch über falsche Verhaltensweisen wie beispielsweise langes Sitzen vor einem PC.

Wer sich schlecht fühlt, muss mehr für seinen Körper, seinen Geist und sein Gehirn tun. Solche Angstmacherei ist da nicht hilfreich, um ehrlich zu sein. Ich denke diese Fäden existieren prinzipiell, aber dagegen kann ich nichts tun. Ich weiß auch nicht was das ist. Ne Krankheit kann ich nicht bestätigen. Das Zeug kommt hier sehr gut runter bei mir. Wohne in der Nähe des Hauptstadtflughafens. Und krank bin ich nicht. Der Fluglärm macht mir wesentlich mehr zu schaffen als diese Fäden.

Mit ner guten ausgewogenen Ernährung kann man sehr viel Gutes seinem Körper tun. Gleichzeitig muss man alle schädlichen Verhaltensweisen so gut es geht vermeiden.

29. Mai 2018, 06:51 Uhr, permalink

Silvia Mueller

Hilfe ich habe auch Morgellons was kann ich tun?bräuchte einen Arzt weil mir geht es richtig schlecht,wohne bei Kaiserslautern keiner nimmt mich Ernst.

29. Mai 2018, 08:53 Uhr, permalink

Nemesis

@Silvie Mueller

Ich bezweifle zwar, dass Sie real sind, weil kein normaler Mensch würde sich hier mit seinem echten Namen anmelden, aber gut, wenn es Ihnen schlecht geht, dann liegt das mit Sicherheit nicht an den Morgellons, falls sie überhaupt existieren sollten. Sie ernähren sich höchstwahrscheinlich falsch, Sie starren zu lange auf Monitore, Sie bewegen sich zu wenig, Sie sind vielleicht einsam und so weiter.

Die Idioten, die hier herrschen sind gar nicht in der Lage Nanobots herzustellen, weil das physikalisch gar nicht möglich ist. Wenn Ihnen schlecht ist, kann es auch daran liegen, weil Ihnen andere Angst machen. Zum Beispiel dieser Typ auf Youtube, der ständig von Morgellons fabuliert. Mir gehts auch schlecht, aber weil mir langweilig ist und ich einsam bin und den Eindruck habe in dieser Welt nicht leben zu können. Dafür ist mein Niveau einfach viel zu hoch.

Wenn ich meine Traumfrau hätte, eine Familie gründen würde und meine Freizeit sinnvoll gestalten könnte, würde es mir sehr gut geht, auch wenn die Idioten versuchen mir zu schaden. Allerdings nicht so sehr über Morgellons, sondern über schädliche Verhaltensweisen wie Selbstbefriedigung, Videospielen, Völlerei und andere Dinge, die man versucht ist zu tun, wenn einem langweilig ist und man einsam ist.

29. Mai 2018, 15:13 Uhr, permalink

Redaktion

@Silvie Mueller

Haben Sie schon mal versucht, Herrn Neumann persönlich zu kontaktieren? Vielleicht weiß der Rat und hat z.B. Kontakt zu einem Arzt, der dem Thema offen gegenübersteht. Seine Kontaktdaten finden Sie oben im verlinkten PDF.

D. Red.

21. Juli 2018, 16:28 Uhr, permalink

Lydia O.

Ich lese grade eine (in meinen Augen sehr gute) Übersicht über den aktuellen Stand der Forschungen zur (chronischen) Borreliose (Stephen Buhner, Lyme-Borreliose natürlich heilen) und bin darin erst auf den Begriff der Morgellon Disease gestoßen. Buhner beschreibt darin die Parallelen zu einer Tiererkrankung (BDD oder bovine Dermatitis digitalis) und seriöse Untersuchungen (von Stricker und Middelveen) dazu, die eindeutig Spirochäten als pathogene Ursache nachwiesen (Treponema bei den erkrankten Tieren bzw bei den von Morgellons betroffenen Menschen Borrelia burgdorferi). In den untersuchten Geweben konnten diese Erreger zweifelsfrei nachgewiesen werden sowie lange Keratinfaserbildung als Ursache der eigenartigen Fasern. Tierärzte kennen diese Erkrankung (BDD) anscheinend schon länger und haben sie erforscht, statt wie manche Humanmedizinerch ihre Patienten als wahnkrank zu verdächtigen. Die Beschreibungen der Symptome ähneln außerdem sehr denen von Herrn Neumann in Ihrem Artikel.
bin selbst Neurologin und Psychiaterin und kannte den Begriff Morgellons bis dahin nicht, habe ihn deshalb gegoogelt und bin erstaunt über die Diskussion im Internet. Auch in Wikipedia habe ich nichts über die von Herrn Buhner genannten Studien gefunden, obwohl diese in seriösen Fachjournalen veröffentlicht wurden.
Mit besten Grüßen an alle die sich für das Thema interessieren!

23. Juli 2018, 03:27 Uhr, permalink

Redaktion

Hallo Lydia,

klingt interessant. Könnten Sie evtl. einen Leserbrief an unsere Redaktionsadresse reaktion(at)nexus-magazin.de schreiben, in dem Sie Ihre Entdeckung noch klarer ausformulieren? Den würden wir gern veröffentlichen.

D. Red.

22. August 2018, 23:13 Uhr, permalink

Michael

Ich kenne auch jemand der nicht ernstgenommen wird, und das ist MORGELLONS auch wenn dies keine Krankheit ist, ist es doch eine Krankheit. Unglaublich wie unsere NC ABITURIENTEN damit umgehen. Die Nichtkrankheit kommt aus meiner Sicht vor der psychischen Erkrankung. Würde auch psychisch krank wenn offensichtliche Wunden als Wahn bewertet werden nur weil der NC dies nicht nachweisen kann.
Dringend angeraten dies zu erforschen, da offensichtlich die Anzahl der wahnsinnigen so wächst wie die unbekannten Fasern in den unteren Hautschichten, welche sich auch noch verbreiten und wachsen . Anorganischen Gewebe das wächst ? Na ja

Grüsse Michael vorderpfAlz

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