Und die Erde expandiert doch!

Bereits in den NEXUS-Ausgaben Band 7, Nr. 6 (2000) und Band 8, Nr. 3 (2001) [bezieht sich auf die englische Ausgabe von NEXUS] habe ich den Lesern meine Erdexpansionstheorie vorgestellt: Seit Anbeginn des geologischen Zeitalters vor etwa 4.600 Millionen Jahren haben sich der Radius und somit auch die Oberfläche der Erde kontinuierlich vergrößert.

Bereits in den NEXUS-Ausgaben Band 7, Nr. 6 (2000) und Band 8, Nr. 3 (2001) [bezieht sich auf die englische Ausgabe von NEXUS] habe ich den Lesern meine Erdexpansionstheorie vorgestellt: Seit Anbeginn des geologischen Zeitalters vor etwa 4.600 Millionen Jahren haben sich der Radius und somit auch die Oberfläche der Erde kontinuierlich vergrößert.

Mein neuestes Buch, das die Erdausdehnung ausführlich behandelt, trägt den Titel Terra Non Firma Earth: Plate Tectonics is a Myth. Sie können es als E-Book über http://www.oneoffpublishing.com beziehen oder aber als gebundene Ausgabe per E-Mail an Terellapress@bigpond.com.

In diesem Buch gehe ich von einer Erde aus, die nichts weiter ist als eines von zahlreichen kosmologischen Objekten, ein unbedeutender Mikrodot unter vielen inmitten eines unvorstellbar weiten Universums. Ich habe mir die neuzeitlichen geologischen, geophysikalischen und geografischen Befunde angeschaut, um nicht nur herauszufinden, was mit unserer Erde seit ihrer Entstehung geschehen ist, sondern auch, ob die Wissenschaft all diese Zeugnisse nicht vielleicht völlig falsch ausgelegt hat. Meiner Meinung nach zeigen all diese Befunde, dass die Theorie einer expandierenden Erde außerordentlich schlüssig ist und nachweislich einen tektonischen Prozess widerspiegelt. Gleichfalls stützen auch alle geologischen, geophysischen und geografischen Daten, wenn man sie auf die Erdexpansionsmodelle anwendet, die Theorie eines Erdexpansionsprozesses, der vom Archaikum bis in unsere Zukunft reicht, und erklären dieses physikalische Phänomen hinlänglich.

Der bedeutsamste aller Beiträge zum modernen wissenschaftlichen Verständnis der Tektonik im Allgemeinen und der Erdexpansion im Besonderen war die topografische Erfassung und chronologische Einordnung aller kontinentalen und ozeanischen Platten. Diese Karten standen der Wissenschaft erst ab Ende der 1980er zur Verfügung und wurden auch danach bei den Studien zur Plattentektonik durchweg zu wenig berücksichtigt.

Im Gegensatz zu den Studien die Plattentektonik betreffend ermöglichen es die topografischen Karten, dass sich die Gesamtheit der Erdplatten exakt in die Erdexpansionsmodelle einfügen lässt. Zum allerersten Mal ist es möglich geworden, Modelle zu erstellen, die bis in das frühe Archaikum zurückreichen. Auch lässt sich durch diese Methode die Ausdehnung berechnen, so dass der Prozess der Erdexpansion nun auch im Hinblick auf die gesamte Erdgeschichte mathematisch untersucht werden kann.

Die Rekonstruktion der Platten

Mittels dieser Karten lassen sich mithilfe der nachtriassischen ozeanischen Geologie (Ozeankrusten, die unter 165 Millionen Jahre alt sind) sowohl die Breiten- und Längengrade einer Erde mit kleinerem Durchmesser als auch die Verteilung der Platten auf einer solchen bestimmen. Eine Rekonstruktion der Platten auf Erdexpansionsmodellen zeigt übereinstimmend, dass sich jede Platte auf eine ganz bestimmte Weise einfügt, wobei sich alle Platten sehr genau an den mittelozeanischen Rücken ausrichten.

Würde diese Rekonstruktion der ozeanischen Platten auf dem Zufallsprinzip beruhen, wäre zu erwarten, dass die Topografie der Ozeane wie auch der angrenzenden Kontinente nicht mit den Plattenrändern in den Erdexpansionsmodellen übereinstimmen würde. Die Beweise zeigen jedoch, dass die Ozeantopografie sehr wohl mit den Konturen der Platten übereinstimmt, dass sich alle kontinentalen Sedimentbecken sehr wohl zu einem globalen Netz von Kontinentalmeeren zusammenfügen, dass sich orogenetische und Faltengebirge sehr wohl vereinbaren lassen und dass alte Krusten sehr wohl zusammenpassen.

Diese Anordnung ozeanischer Krustenplatten reicht bis ins Trias (vor 200 Millionen Jahren) zurück und zeigt die Schlüssigkeit und Einzigartigkeit des posttriassischen Erdausdehnungsprozesses auf. Diese Theorie steht in direktem Gegensatz zu plattentektonischen Rekonstruktionen, die denselben Zeitraum abdecken, bei denen sich die Anordnung der Platten allein auf magnetische Befunde stützt, die im Gestein der Platten nachgewiesen wurden, und die allein durch die Breitengrade begrenzt werden. Hier werden mithilfe komplexer Pfade, die die scheinbare Polveränderung nachzeichnen, zufällige, willkürliche Plattenbewegungszyklen vom Typ Amalgamierung-Dispersion-Amalgamierung für eine Erde mit konstantem Radius erstellt.

Das einzigartige Gefüge, dass sich aus der Erdexpansion ergibt, kontrastiert auch darin stark mit der Plattentektonik, dass Letztere die Kontinente willkürlich aufteilen muss, um sie in Einklang mit den Daten zur Ozeantopografie zu bringen. Zudem muss die Plattentektonik von großen Krustenarealen ausgehen, von denen sie annimmt, dass sie vormals unterhalb der Subduktionszonen existiert haben, um eine sich konstant verhaltende Oberfläche aufrechterhalten zu können.

Nie zuvor wurde versucht, die Anordnung der expandierenden vortriassischen Krusten (Kontinentalkrusten, die älter sind als 165 Millionen Jahre) mittels der Geologie kontinentaler Krusten zu bestimmen. Frühe Erdexpansionsforscher mussten sich darauf beschränken, die Ozeane zu entfernen und die verbleibenden Kontinente auf einer Erde mit geringerem Radius anzuordnen. Außerdem zählen für die Forscher der Plattentektonik, wie bereits erwähnt, hauptsächlich magnetische Gegebenheiten und weniger die Anordnung der Platten.

Kommentare

02. November 2010, 13:46 Uhr, permalink

septentrion

Für die Erdexpansion, deren Motor immer noch nicht bekannt ist, könnte die Kristallisation des Erdkerns, also die allmähliche Fe/Ne-Abscheidung an der rauen Oberfläche des Erdkerns verantwortlich sein (NTV, 27/28.10.10 “Reise ins Innere der Erde“).

Ob eine Volumenvergrößerung in welcher Zeit, wenn überhaupt, stattfindet, müsste aber erst noch berechnet werden. Kristallisation hat eher den Effekt der Verdichtung.

Überhaupt gibt es gegen das hier vorgetragene Modell starke Bedenken.
Vorausgesetzt wird prinzipiell, dass es durchgehende mittelmeerische Rücken gibt. Einen solche kann man aber eigentlich nur im Atlantik durchgehend feststellen. Der Pazifik hat offensichtlich überhaupt keinen (man schaue auf GoogleEarth), und im Indischen Ozean verlaufen die Meeresrücken auch nicht in der Mitte, sondern zwei parallel von Nord nach Süd, wobei beide am asiatischen Kontinent enden, was sie bei einem kontinuierlichen Wachsen des Erdradius überhaupt nicht dürften.

Was wir an subozeanischen Strukturen vorfinden, ist mehr als verwirrend und lässt eher an katastrophische Ereignisse in der Plattentektonik denken, als an ein stetes Wachsen des Erdballs. Schon der Gedanke, dass sich bei einer Wachstumsrate des Erddurchmessers von wenigen Millimetern im Jahr Kontinentalplatten unter andere schieben, wie im Falle Indiens, und dabei im Laufe der Zeit Gebirge von der Höhe des Himalaya hoch pressen ist mehr als absurd. Die geringe Erhebung der Erdoberfläche wird durch die gleichzeitige und ständige Erosion, also deren Abtragung durch Wind und Regen, mehr als wettgemacht.
Hier müssen Plattenverschiebungen in sehr kurzer Zeit stattgefunden haben, was auch das Vorhandensein einstiger Küsten an den Hängen der Anden hunderte Meter über dem Meeresspiegel beweist.

Das Auffüllen der Ozeane mit Wasser scheint offenbar in sehr kurzer Zeit geschehen zu sein, was durch das Vorhandensein von Flussläufen in Fortsetzung kontinentaler Ströme am Meeresboden bewiesen wird.

Das Hauptereignis für den gegenwärtigen Zustand der Erdoberfläche dürfte der Impakt des Meteoriten auf der Yukatan-Halbinsel gewesen sein. Die Küstenlinien der amerikanischen und der afrikanisch-europäischen Kontinentalplatte sind offenbar das Produkt des Einschlags dieses Himmelskörpers, der von Nord-Osten kommend den ganzen Erdmantel entzwei riss und dabei binnen kürzester Zeit den Atlantischen Ozean erzeugte.
Bisherige Modelle gehen von einem senkrechten Einschlag aus. Jedoch erzeugt ein im schrägen Winkel einschlagender Impaktor derart viel Schubkraft, dass die einst durchgehend vorhandene Gesteinsplatte am Einschlagspunkt, also an der heutigen Küste des Atlantiks, zerbersten und die entstandene Kontinentalscherbe (der amerikanische Superkontinent) von dem Energieimpuls des hoch beschleunigten und massereichen Meteoriten weit weg geschoben werden konnte.
Infolge des schrägen Einschlagwinkels drückte sich der Meteoritenkörper auch tief in die mittelamerikanische Kontinentalplatte, weshalb kein gleichmäßig runder Einschlagskrater vorhanden ist.

Durch die plötzliche Entstehung des Atlantiks wurde auch der Lauf eines Urstroms zerrissen, dessen Quelle in der Sahara lag und im Flussbett des Nigers sowie des Amazonas verlief und in den Pazifik mündete. Durch die plötzliche Auffaltung der Anden wurde nun der Lauf des Amazonas umgekehrt, was seltsamerweise in den Mythen der eingeborenen Indios festgehalten ist. Es gibt sogar geologische Indizien, die das Vorhandensein einer unter den Pazifikboden geschobenen Kontinentalplatte andeuten. Auch über diesen versunkene Kontinent, der bei den Anthroposophen als Mun bekannt ist, gibt es indogene Überlieferungen.
Schließlich könnte man sogar Platons Atlantis-Bericht heranziehen, der das Verschwinden eines einzigen riesigen Kontinents in den Fluten des Atlantiks beschreibt, wenn man dieses Verschwinden nicht als Versinken, sondern als weites Wegschieben begreift.

Dass solche Prozesse möglich sind, ist heute in der Geologie und Geophysik allgemein akzeptiert. Das Driften der Kontinentalplatten auf dem flüssigen Magma des Erdmantels und des äußeren Erdkerns ermöglicht also nicht nur allmähliche Kontinentverschiebungen, sondern auch katastrophisch schnelle.

28. Dezember 2013, 15:37 Uhr, permalink

mtprxyludswe

...ergänzend zum ersten Kommentar noch den Hinweis, dass dieses
relativ kurze Ereignis der Ankunft zusätzlichen Wassers auf der Erde
gut bewiesen ist durch die weltweit verbreiteten Erdoberflächen- Effekte
(Gesteine, Erosion,u.s.w.) die heute allesamt in einer Meerestiefe um
die 1000m gefunden werden und aus der Zeit der Tiamat- Katastrophe
stammen, als der Mars verunstaltet wurde und dabei sein Wasser in
den Raum gepustet bekam, welches dann in der Erdbahn wieder ein-
gefangen wurde und als "die Sintflut" einen Namen erhielt.
Ich bin gespannt, wann die Ahnenforscher darauf kommen werden,
in etwa 1000m Wassertiefe nach Siedlungsresten zu suchen.
Wir "schwimmen" also gewissermassen zur Hälfte in Marswasser.
Man untersuche weiter die Effekte der Massenzunahme und Beschleunigungen der Erde bei Eintreffen des Wassers.

26. August 2014, 13:31 Uhr, permalink

Sosita

Nur ein Gedanke von mir.
Wenn sich alles in diesen wundervollen Universen ausdehnt,
warum sollte es gerade bei den Planeten nicht der Fall sei?
Das sich unser Universum ausdehnt ist wissenschaftlich erwiesen.
Alles ist Wachstum, dem auch der wunderschöne blaue Planet unterliegt.
Liebe Grüße euch <3

30. März 2016, 14:14 Uhr, permalink

renate

Die Astrophysikerin Guliana Comforte hat in ihrem Buch "das Sonnenkind", die Geburt einer neuen Erde, ihre wissenschaftlichen Kenntnisse als Astrophysikerin und Spiritualität verbunden. Sehr empfehlenswert !!!
Wenn Wissenschaft über den Tellerrand hinausschaut und verschiedene Disziplinen miteinander verknüpft werden, dann............

15. April 2016, 10:56 Uhr, permalink

W.Scholz

Ich habe Anfang April in einer Sendung über Geologie den Satz: Die Erde wird jedes Jahr 22mm größer, gehört ohne jede weitere Erklärung. Nur im Zusammenhang mit Vulkanismus.

02. Oktober 2025, 20:08 Uhr, permalink

Beate Trost

Meiner Ansicht nach ist der Schlüssel zum Verständnis der Erdexpansion die Dichte. Weist die Erde heute eine mittlere Dichte von 5,5 g/cm3 auf, so waren es vor Beginn der Expansion 22 g/cm3. Die Masse blieb dagegen konstant. In meinem Paper zur Fortschreibung der Erdexpansionstheorie zeige ich eine mathematische Kurve, die aus den Zeitdaten der großen Massenaussterben und sog Ophiolithpulse der Erdgeschichte erzeugt wurde. Diese Kurve zeigt einen eindeutigen Zusammenhang (R2=0,99). Eine zweite Kurve vergleicht die Dichte 22 g/cm3 mit allen bekannten mittleren Dichten von Planeten, Monden und der Sonne. R2=0,99.

22. Januar 2026, 13:02 Uhr, permalink

MADER Justin

Die HTP-Theorie
Ein Higgs-basiertes Rahmenwerk, das die Quantengravitation als quantenmechanischer Druck neu definiert
Autor: MADER Justin Affiliation: 3170 Hainfeld, ÖSTERREICH, Ferd. Benischkestraße 26 Korrespondenzautor: justin.mader@aon.at
________________________________________
Zusammenfassung
Wir stellen die Higgs-Tachyon-Push (HTP)-Theorie vor – ein neuartiges Gravitationsmodell, das auf dem Higgs-Feld basiert und die Gravitation als quantenmechanische Druckkraft definiert, vermittelt durch Tachyonen. Durch eine variable Lichtgeschwindigkeit (VSL), die in der Nähe von Materie abnimmt, erklärt die HTP zentrale Phänomene wie:
die Perihelpräzession des Merkur,
die scheinbare kosmische Expansion (die dunkle Energie imitiert),
flache galaktische Rotationskurven ohne dunkle Materie,
die Pioneer-Anomalie durch veränderte Signalpropagation.
die verlängerte Myonen-Lebensdauer
die Massenzunahme in Form einer expandierenden Erde
Der mitbewegte Higgs-Feld-Äther lenkt Tachyonen auf Materie zu, wandelt kinetische Energie in effektive Masse um und erweitert das Modell auf rotierende Schwarze Löcher mittels einer Kerr-Metrik-Analogie. Die Übereinstimmung mit Beobachtungen wird gezeigt, eine feldtheoretische Lagrangedichte wird präsentiert.
Weiterhin werden originale Ableitungen vorgestellt, darunter:
eine neu definierte Lichtgeschwindigkeit als Funktion der Higgs-Gravitationskonstanten G_"Higgs" ,
eine Reformulierung von Einsteins E=mc^2im mechanischen Paradigma der HTP.
Diese Theorie macht die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) überflüssig, indem sie ein einheitliches, quantenkompatibles Modell ohne geometrische Krümmung bietet – mit überlegener Einfachheit, prädiktiver Kraft (z. B. Gravitationsabschirmung) und Lösung der ART-Inkonsistenzen mit der Quantenmechanik.
Verglichen mit der ART bietet die HTP:
größere konzeptionelle Einfachheit durch ein mechanisches, statt geometrisches Modell,
bessere Quantenkompatibilität durch direkte Einbettung in die Feldtheorie ohne Renormierung der Gravitation,
Elimination der ad-hoc-Dunkelkomponenten, wie Dunkle Materie und Dunkle Energie
neue Möglichkeit der Gravitationsabschirmung somit testbare Vorhersagen, die in der ART fehlen.
Dieses Rahmenwerk vereint Aspekte der Teilchenphysik und Kosmologie ohne das geometrische Paradigma der ART.
Schlüsselwörter: Druckgravitation, Higgs-Feld, Tachyonen, Variable Lichtgeschwindigkeit, Alternative Gravitationstheorien
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1. Einleitung
Die Allgemeine Relativitätstheorie (ART) dominiert seit Langem die Gravitationsphysik, kämpft jedoch mit:
Quantenintegration,
dunklen Phänomenen,
Singularitäten,
der Hubble-Spannung.
Die HTP-Theorie tritt als überlegene Alternative auf, indem sie die geometrischen Abstraktionen der ART eliminiert und Gravitation als greifbaren quantenmechanischen Druck aus einem Tachyonenfluss behandelt, ausgelöst durch das Higgs-Feld.
Dieser Paradigmenwechsel macht die ART überflüssig, da die HTP Teilchenphysik und Kosmologie durch originale Mechanismen vereint – ohne unbeobachtete Entitäten wie dunkle Materie, Dunkle Energie oder einer kosmologischen Konstante.
Kerninnovation der HTP:
Tachyonen (superluminale Teilchen mit imaginärer Masse) vermitteln aus dem Higgsfeld eine Druckkraft.
VSL löst die scheinbare Expansionen, passt besser zu Beobachtungen und übertrifft die ART in Erklärungskraft und ermöglicht neue Vorhersagen wie:
Gravitationsabschirmung,
Eine statische Universums-Interpretation des CMB ohne Urknall.
Postulat: Das Higgs-Feld löst einen Tachyonenfluss aus, erzeugt eine Druckkraft, die Anziehung imitiert. Die Lichtgeschwindigkeit variiert umgekehrt proportional zum Gravitationspotential und führt zu:
Gravitationsrotverschiebung,
scheinbarer kosmologischer Expansion.
Das Modell behebt ART-Mängel durch ein quantenkompatibles Rahmenwerk, erklärt dunkle Phänomene als VSL-Illusionen und sagt in einer Kerr-ähnlicher Metrik eine Lichtgeschwindigkeit von null am Horizont Schwarzer Löcher voraus.
Zusätzlich erklärt die HTP-VSL die Pioneer-Anomalie als Signalverzögerungsartefakt und nicht als anomale Beschleunigung.

Verglichen mit der ART bietet die HTP klarere Vorteile:
Vereinfacht die Vereinigung mit Quantenmechanik (Gravitation als feldvermittelte Kraft, nicht als Geometrie),
Erklärt dies mit größerer Effizienz (weniger Parameter, keine Feinabstimmung),
Bietet überlegene prädiktive Kraft durch Mechanismen wie Gravitationsabschirmung, somit auch neue Technologien und empirische Tests, die unter der ART unmöglich sind.
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2. Theoretisches Rahmenwerk
2.1 Druckkraft-Mechanismus
Inspiriert von Le Sage entsteht Gravitation aus einem Tachyonenfluss:
F_T=ρ_T v_T

mit ρ_T: Tachyonendichte, v_T>c (Tachyonen haben imaginäre Ruhemasse m_T^2<0).
Materie absorbiert Tachyonen mit Querschnitt σ∝m (proportional zur Masse via Higgs-Kopplung).
Für zwei Massen m_1, m_(2 )im Abstand r:
Abschattung erzeugt Druckdifferenz:
ΔP=1/6 ρ_T v_T^2 (σ_1 σ_2)/(4πr^2 )

Druckkraft:
F_"push" =-(G_"Higgs" m_1 m_2)/r^2 ,G_"Higgs" =(πσ^2 ρ_T v_T^2)/(3d^2 )

(d: Materialdichte).
Gravitation ist keine „Potentielle Kraft“, sondern eine reale mechanische Druckkraft. Somit bietet sie einen klareren Quantisierungsweg als die ART (keine Diffeomorphismus-Invarianz, potenziell lösbar für Unendlichkeiten in Quantengravitation).
________________________________________
2.2 Higgs-Feld-Vermittlung und Massenumwandlung
Das Higgs-Skalarfeld ϕ(Vakuum-Erwartungswert v≈246" GeV" ) löst Tachyonenemission aus via Kopplung:
yϕTψ ˉψ

und wandelt kinetische Energie in Masse um:
m_"eff" =m+(ρ_T v_T^2 σ)/(6c^2 )

Der Higgs-Äther ist mitbewegt (v_("A" ̈"ther" )=v_"Materie" ) und ergibt somit keinen Widerstand bei gleichförmiger Bewegung.
Bei Beschleunigung wirkt der Äther wie ein viskoses Fluid und ergibt einen zusätzlichen Energieaufwand:
F_"ext" =(m+η)a

mit η∝y⋅ρ_T(„Äther-Viskosität“).
Folge:
Trägheit als emergentes Phänomen aus der Feldinteraktionen.
Effektive Masse steigt und erklärt Inertie mechanisch.
Genauer als ART (intrinsische Trägheit), da aus Feldinteraktionen abgeleitet somit präzise Vorhersagen in Hochenergiebereichen, wo die ART versagt.
________________________________________
2.3 Variable Lichtgeschwindigkeit (VSL)
Die Lichtgeschwindigkeit variiert:
c(r)=c_0 (1-GM/(c_0^2 r))

und erzeugt Rotverschiebung:
z≈GM/(c^2 r)

Kosmologisch: c∝t^αoder via Dilatation χ führt zu scheinbarer Expansion:
1+z=c_"vergangen" /c_"heute"

und imitiert dunkle Energie somit ohne Beschleunigung.
Galaktische Rotation:
v_"scheinbar" =v_"wahr" ⋅c_0/c_"lokal"

somit flache Rotationskurven ohne dunkle Materie.
Äußeres Sonnensystem: c steigt linear mit r und erklärt die Pioneer-Anomalie als verkürzte Signallaufzeit.
Die VSL in der HTP ist effizienter als in der ART: kein Feinabstimmungsproblem, exakte Übereinstimmung mit Daten bei weniger Parametern.
________________________________________
2.4 Feldtheoretische Formulierung
Die Lagrangedichte in 4D-Raumzeit:
L=[χ^2/16πG R-(4ω∇^μ χ∇_μ χ)/-V(χ)+1/2 ∇^μ ϕ∇_μ ϕ-μ^2/2 χ^2 ϕ^2+λ/4 ϕ^4+1/2 ∇^μ T∇_μ T+(m_T^2)/2 T^2+yϕTψ ˉψ+L_"Materie" ]

mit Tachyonen-Gleichung:
□T-m_T^2 T=yϕψ ˉψ

VSL integriert via c∝χ^(1/2).
Einfacher als Einstein-Hilbert-Aktion der ART somit erleichterte Quantenkorrekturen ohne Divergenzen.
________________________________________
2.5 Mathematische Ableitung der Kernformeln der HTP-Theorie
A. Ableitung der Druckkraft
Tachyonenfluss:
F_T=ρ_T v_T

Druck (isotrop):
P=1/3 ρ_T v_T^2 "(Faktor 1/6 bei Abschattung)"

Abschattung: Masse mmit σ∝m. Flussdifferenz:
ΔF_T=F_T σ_1/(4πr^2 )

Druckdifferenz:
ΔP=1/6 ρ_T v_T^2 (σ_1 σ_2)/(4πr^2 )

Kraft:
F_"push" =-ΔP⋅A,A≈σ_2

somit
F_"push" =-(G_"Higgs" m_1 m_2)/r^2 ,G_"Higgs" =(πσ^2 ρ_T v_T^2)/(3d^2 )

________________________________________
B. Ableitung der effektiven Masse
Higgs-Tachyon-Kopplung wandelt Energie um:
E_T=1/2 m_T v_T^2 ("da " m_T^2<0)

Relativistisch: E≈ρ_T v_T^2 σ/6. Massebeitrag:
Δm=ΔE/c^2 =(ρ_T v_T^2 σ)/(6c^2 )

somit
m_"eff" =m+(ρ_T v_T^2 σ)/(6c^2 )
Das Higgsfeld vermittelt durch die Tachyonen der Materie ihre Masse. Durch den laufen Strom an Tachyonenpartikeln wird immer mehr Materie in Masse umgewandelt. Durch die sogenannte Tachyonen-Kondensation, das heißt die wechselwirkenden tachyonischen Felder annihilieren sich, werden neue Teilchen (mit reeller Masse) gebildet.
Da sich dadurch der Radius der Erde vergrößert und somit eine größere Angriffsfläche bietet, erhöht sich die Masse nicht linear, sondern exponentiell.

________________________________________
C. Ableitung der variablen Lichtgeschwindigkeit
Gravitationseinfluss: c sinkt nahe Materie. Dimensionsanalyse:
Δc/c∝GM/(c^2 r)

somit
c(r)≈c_0 (1-GM/(c_0^2 r))

________________________________________
D. Ableitung der Lagrangedichte
Erweiterung des Standardmodells mit Tachyon Tund Dilaton χ (für VSL):
Skalarteil: Higgs-Potential + Tachyon (negative Masse)
Kopplung: yϕTψ ˉψ
Gravitation: χ-modifiziertes R(für VSL: c∝χ^(1/2)) → vollständige Form wie oben.
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E. Ableitung von E=mc^2 in der HTP
Energie aus dem Tachyonendruck:
E=mv_T^2

Da v_T>c, im Grenzfall v_T≈c:
E≈mc^2

somit mechanische Interpretation von E=mc^2.
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3. Ergebnisse und Anwendungen
3.1 Perihelpräzession des Merkur
Beobachtete Präzession: 43″ pro Jahrhundert Erfordert Korrektur:
δF≈5,16×10^4 " N"⇒G_"Higgs" ≈1,761×10^24 " " "m" ^4 "s" ^(-2)

(für 1/r^4-Term).
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3.2 Schwarze Löcher und Kerr-Analogie
Für rotierende Schwarze Löcher:
c(r,θ)=c_0 √(Δ/ρ^2 f(θ,a)),Δ=r^2-2Mr+a^2

Am Horizont r_+: Δ=0⇒c=0 somit unendliche Rotverschiebung in „Schwärze“.
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3.3 Kosmologische Implikationen
Scheinbare dunkle Energie aus dc/dt<0:
lokal: c=3×10^8 " m/s"
CMB (z≈1100): c_"vergangen" ≈3,3×10^11 " m/s"
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3.4 Erklärung der Pioneer-Anomalie
Beobachtete scheinbare sonnenwärts gerichtete Beschleunigung:
a_P=(8,74±1,33)×10^(-10) " " 〖"m/s" 〗^2

In der HTP: Erklärung durch zunehmende Lichtgeschwindigkeit mit Abstand:
c(r)=c_0+(dc/dr)r,dc/dr≈1,82×10^(-9) " " "m/s" /"m"

Somit tatsächliche nur eine verkürzte Signallaufzeit, keine anomale Kraft.
Stand August 2025: Pioneer 10 bei ~139,7 AE (r≈2,09×10^13 " m" ) → c(r)≈2,9983×10^8 " m/s " Mittelpunkt zu Alpha Centauri (r_"mid" ≈2,067×10^16 " m" ): → c(r_"mid" )≈3,374×10^8 " m/s" → scheinbare Entfernung um 10,7 % reduziert.
________________________________________

3.5 Erklärung der verlängerten Myonen-Lebensdauer ohne Zeitdilatation
Myonen (Ruhelebensdauer τ≈2,2" " μ"s" ) erreichen Erdoberfläche trotz v≈0,99c.
In der ART: Zeitdilatation τ^'=γτ, γ=1/√(1-v^2/c^2 )(z. B. γ≈29bei v=0,998c).
In der HTP (mechanisch):
Äther-Widerstand + effektive Masse: Mitbewegter Higgs-Äther erzeugt viskosen Widerstand bei hohen Geschwindigkeiten →
m_"eff" =m+η,η∝v^2/c^2→ interne Prozesse (z. B. Zerfall μ→e+ν_e+ν ˉ_μ) verlangsamen sich. → Myon wird „träge“ – keine Zeitdehnung, sondern realer Äther-Effekt.
Variable c und lokaler Zerfall: Bei hohem v nähert sich das Myon Region mit variierendem c somit Zerfallsbreite Γ∝c moduliert. somit scheinbare Verlängerung durch Äther-Interaktion.
Vergleich zur ART: HTP reproduziert γ-Faktor mechanisch:
τ^'≈τ(1+η/m)≈τ/√(1-v^2/c^2 )

somit ohne abstrakte Zeitdilatation.
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4. Diskussion
Die Theorie reproduziert ART-Effekte ohne Krümmung, löst Quantengravitationsprobleme durch Einbettung in eine Feldtheorie.
Testbare Vorhersagen:
VSL-Signaturen in Hochrotverschiebungsdaten,
Tachyonen-induzierte Anomalien in Teilchenbeschleunigern,
Neuanalyse von Raumfahrzeugdaten (z. B. Pioneer).
Herausforderung: ist die Tachyonenstabilität, die jedoch durch die Higgs-Kopplung gemildert ist.
Im Vergleich zu anderen VSL-Modellen: einzigartige Bindung an das Higgs und somit potenziell vereinheitlichend.
Gravitationsabschirmung möglich: Durch Materialien mit hohem Tachyonen-Absorptionsquerschnitt:
F_(T,"shield" )=ρ_T v_T (1-ϵ)

oder lokale Manipulation des Higgs-Feldes (z. B. via Supraleitung). → ermöglicht Anti-Gravitationstechnologien → erfordert weitere Untersuchung.
Abweichungen von der ART (abschirmbare Gravitation) ist testbar via Präzisionsexperimente (z. B. Eötvös).
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5. Schlussfolgerungen
Wir präsentieren eine lebensfähige Alternative zur ART, basierend auf:
Druckgravitation,
Tachyonen,
VSL,
vermittelt durch das Higgs-Feld.
Zukünftige Arbeiten: Quantenkorrekturen, experimentelle Falsifizierbarkeit.
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Literatur
[1] Le Sage's theory of gravitation. Wikipedia. Available at:
en.wikipedia.org/wiki/Le_Sage%27s_theory_of_gravitation
[2] Evans, M. (Ed.). (2002). Pushing Gravity: New Perspectives on Le Sage's Theory of Gravitation.
Apeiron.
[3] Magueijo, J. (2003). New varying speed of light theories. arXiv:astro-ph/0305457.
[4] Barrow, J. D., & Shaw, D. J. (2002). Variable-speed-of-light cosmology and second law of
thermodynamics. Phys. Rev. D, 66, 043506.
[5] Feinberg, G. (1967). Possibility of Faster-Than-Light Particles. Phys. Rev., 159, 1089.
[6] Adunas, J., et al. (2001). A Connection between gravity and the Higgs field. Mod. Phys. Lett. A, 16, 909.
[7] Kerr, R. P. (1963). Gravitational Field of a Spinning Mass as an Example of Algebraically Special Metrics. Phys. Rev. Lett., 11, 237.
[8] Variable speed of light cosmology as a solution to the Pioneer ... -
cdnsciencepub.com/doi/abs/10.1139/p2012-009
[9] General relativity with variable speed of light and Pioneers anomaly -
link.springer.com/article/10.1007/s10509-011-0839-y
[10] Variable speed of light cosmology as a solution to the Pioneer ... -
www.researchgate.net/publication/45917381_Variable_speed_of_light_cosmology_as_a_solution_to_the_Pioneer_anomaly
[11] Relativistic Cosmology and the Pioneers Anomaly - www.scirp.org/html/9-7500784_23074.htm
[12] [0908.0249] Empirical evidences in favor of a varying-speed-of-light -
arxiv.org/abs/0908.0249
[13] Pioneer 10 - Wikipedia - en.wikipedia.org/wiki/Pioneer_10
[14] Pioneer anomaly - Wikipedia - en.wikipedia.org/wiki/Pioneer_anomaly

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