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Und die Erde expandiert doch!

Bereits in den NEXUS-Ausgaben Band 7, Nr. 6 (2000) und Band 8, Nr. 3 (2001) [bezieht sich auf die englische Ausgabe von NEXUS] habe ich den Lesern meine Erdexpansionstheorie vorgestellt: Seit Anbeginn des geologischen Zeitalters vor etwa 4.600 Millionen Jahren haben sich der Radius und somit auch die Oberfläche der Erde kontinuierlich vergrößert.

Bereits in den NEXUS-Ausgaben Band 7, Nr. 6 (2000) und Band 8, Nr. 3 (2001) [bezieht sich auf die englische Ausgabe von NEXUS] habe ich den Lesern meine Erdexpansionstheorie vorgestellt: Seit Anbeginn des geologischen Zeitalters vor etwa 4.600 Millionen Jahren haben sich der Radius und somit auch die Oberfläche der Erde kontinuierlich vergrößert.

Mein neuestes Buch, das die Erdausdehnung ausführlich behandelt, trägt den Titel Terra Non Firma Earth: Plate Tectonics is a Myth. Sie können es als E-Book über http://www.oneoffpublishing.com beziehen oder aber als gebundene Ausgabe per E-Mail an Terellapress@bigpond.com.

In diesem Buch gehe ich von einer Erde aus, die nichts weiter ist als eines von zahlreichen kosmologischen Objekten, ein unbedeutender Mikrodot unter vielen inmitten eines unvorstellbar weiten Universums. Ich habe mir die neuzeitlichen geologischen, geophysikalischen und geografischen Befunde angeschaut, um nicht nur herauszufinden, was mit unserer Erde seit ihrer Entstehung geschehen ist, sondern auch, ob die Wissenschaft all diese Zeugnisse nicht vielleicht völlig falsch ausgelegt hat. Meiner Meinung nach zeigen all diese Befunde, dass die Theorie einer expandierenden Erde außerordentlich schlüssig ist und nachweislich einen tektonischen Prozess widerspiegelt. Gleichfalls stützen auch alle geologischen, geophysischen und geografischen Daten, wenn man sie auf die Erdexpansionsmodelle anwendet, die Theorie eines Erdexpansionsprozesses, der vom Archaikum bis in unsere Zukunft reicht, und erklären dieses physikalische Phänomen hinlänglich.

Der bedeutsamste aller Beiträge zum modernen wissenschaftlichen Verständnis der Tektonik im Allgemeinen und der Erdexpansion im Besonderen war die topografische Erfassung und chronologische Einordnung aller kontinentalen und ozeanischen Platten. Diese Karten standen der Wissenschaft erst ab Ende der 1980er zur Verfügung und wurden auch danach bei den Studien zur Plattentektonik durchweg zu wenig berücksichtigt.

Im Gegensatz zu den Studien die Plattentektonik betreffend ermöglichen es die topografischen Karten, dass sich die Gesamtheit der Erdplatten exakt in die Erdexpansionsmodelle einfügen lässt. Zum allerersten Mal ist es möglich geworden, Modelle zu erstellen, die bis in das frühe Archaikum zurückreichen. Auch lässt sich durch diese Methode die Ausdehnung berechnen, so dass der Prozess der Erdexpansion nun auch im Hinblick auf die gesamte Erdgeschichte mathematisch untersucht werden kann.

Die Rekonstruktion der Platten

Mittels dieser Karten lassen sich mithilfe der nachtriassischen ozeanischen Geologie (Ozeankrusten, die unter 165 Millionen Jahre alt sind) sowohl die Breiten- und Längengrade einer Erde mit kleinerem Durchmesser als auch die Verteilung der Platten auf einer solchen bestimmen. Eine Rekonstruktion der Platten auf Erdexpansionsmodellen zeigt übereinstimmend, dass sich jede Platte auf eine ganz bestimmte Weise einfügt, wobei sich alle Platten sehr genau an den mittelozeanischen Rücken ausrichten.

Würde diese Rekonstruktion der ozeanischen Platten auf dem Zufallsprinzip beruhen, wäre zu erwarten, dass die Topografie der Ozeane wie auch der angrenzenden Kontinente nicht mit den Plattenrändern in den Erdexpansionsmodellen übereinstimmen würde. Die Beweise zeigen jedoch, dass die Ozeantopografie sehr wohl mit den Konturen der Platten übereinstimmt, dass sich alle kontinentalen Sedimentbecken sehr wohl zu einem globalen Netz von Kontinentalmeeren zusammenfügen, dass sich orogenetische und Faltengebirge sehr wohl vereinbaren lassen und dass alte Krusten sehr wohl zusammenpassen.

Diese Anordnung ozeanischer Krustenplatten reicht bis ins Trias (vor 200 Millionen Jahren) zurück und zeigt die Schlüssigkeit und Einzigartigkeit des posttriassischen Erdausdehnungsprozesses auf. Diese Theorie steht in direktem Gegensatz zu plattentektonischen Rekonstruktionen, die denselben Zeitraum abdecken, bei denen sich die Anordnung der Platten allein auf magnetische Befunde stützt, die im Gestein der Platten nachgewiesen wurden, und die allein durch die Breitengrade begrenzt werden. Hier werden mithilfe komplexer Pfade, die die scheinbare Polveränderung nachzeichnen, zufällige, willkürliche Plattenbewegungszyklen vom Typ Amalgamierung-Dispersion-Amalgamierung für eine Erde mit konstantem Radius erstellt.

Das einzigartige Gefüge, dass sich aus der Erdexpansion ergibt, kontrastiert auch darin stark mit der Plattentektonik, dass Letztere die Kontinente willkürlich aufteilen muss, um sie in Einklang mit den Daten zur Ozeantopografie zu bringen. Zudem muss die Plattentektonik von großen Krustenarealen ausgehen, von denen sie annimmt, dass sie vormals unterhalb der Subduktionszonen existiert haben, um eine sich konstant verhaltende Oberfläche aufrechterhalten zu können.

Nie zuvor wurde versucht, die Anordnung der expandierenden vortriassischen Krusten (Kontinentalkrusten, die älter sind als 165 Millionen Jahre) mittels der Geologie kontinentaler Krusten zu bestimmen. Frühe Erdexpansionsforscher mussten sich darauf beschränken, die Ozeane zu entfernen und die verbleibenden Kontinente auf einer Erde mit geringerem Radius anzuordnen. Außerdem zählen für die Forscher der Plattentektonik, wie bereits erwähnt, hauptsächlich magnetische Gegebenheiten und weniger die Anordnung der Platten.

Kommentare

02. November 2010, 13:46 Uhr, permalink

septentrion

Für die Erdexpansion, deren Motor immer noch nicht bekannt ist, könnte die Kristallisation des Erdkerns, also die allmähliche Fe/Ne-Abscheidung an der rauen Oberfläche des Erdkerns verantwortlich sein (NTV, 27/28.10.10 “Reise ins Innere der Erde“).

Ob eine Volumenvergrößerung in welcher Zeit, wenn überhaupt, stattfindet, müsste aber erst noch berechnet werden. Kristallisation hat eher den Effekt der Verdichtung.

Überhaupt gibt es gegen das hier vorgetragene Modell starke Bedenken.
Vorausgesetzt wird prinzipiell, dass es durchgehende mittelmeerische Rücken gibt. Einen solche kann man aber eigentlich nur im Atlantik durchgehend feststellen. Der Pazifik hat offensichtlich überhaupt keinen (man schaue auf GoogleEarth), und im Indischen Ozean verlaufen die Meeresrücken auch nicht in der Mitte, sondern zwei parallel von Nord nach Süd, wobei beide am asiatischen Kontinent enden, was sie bei einem kontinuierlichen Wachsen des Erdradius überhaupt nicht dürften.

Was wir an subozeanischen Strukturen vorfinden, ist mehr als verwirrend und lässt eher an katastrophische Ereignisse in der Plattentektonik denken, als an ein stetes Wachsen des Erdballs. Schon der Gedanke, dass sich bei einer Wachstumsrate des Erddurchmessers von wenigen Millimetern im Jahr Kontinentalplatten unter andere schieben, wie im Falle Indiens, und dabei im Laufe der Zeit Gebirge von der Höhe des Himalaya hoch pressen ist mehr als absurd. Die geringe Erhebung der Erdoberfläche wird durch die gleichzeitige und ständige Erosion, also deren Abtragung durch Wind und Regen, mehr als wettgemacht.
Hier müssen Plattenverschiebungen in sehr kurzer Zeit stattgefunden haben, was auch das Vorhandensein einstiger Küsten an den Hängen der Anden hunderte Meter über dem Meeresspiegel beweist.

Das Auffüllen der Ozeane mit Wasser scheint offenbar in sehr kurzer Zeit geschehen zu sein, was durch das Vorhandensein von Flussläufen in Fortsetzung kontinentaler Ströme am Meeresboden bewiesen wird.

Das Hauptereignis für den gegenwärtigen Zustand der Erdoberfläche dürfte der Impakt des Meteoriten auf der Yukatan-Halbinsel gewesen sein. Die Küstenlinien der amerikanischen und der afrikanisch-europäischen Kontinentalplatte sind offenbar das Produkt des Einschlags dieses Himmelskörpers, der von Nord-Osten kommend den ganzen Erdmantel entzwei riss und dabei binnen kürzester Zeit den Atlantischen Ozean erzeugte.
Bisherige Modelle gehen von einem senkrechten Einschlag aus. Jedoch erzeugt ein im schrägen Winkel einschlagender Impaktor derart viel Schubkraft, dass die einst durchgehend vorhandene Gesteinsplatte am Einschlagspunkt, also an der heutigen Küste des Atlantiks, zerbersten und die entstandene Kontinentalscherbe (der amerikanische Superkontinent) von dem Energieimpuls des hoch beschleunigten und massereichen Meteoriten weit weg geschoben werden konnte.
Infolge des schrägen Einschlagwinkels drückte sich der Meteoritenkörper auch tief in die mittelamerikanische Kontinentalplatte, weshalb kein gleichmäßig runder Einschlagskrater vorhanden ist.

Durch die plötzliche Entstehung des Atlantiks wurde auch der Lauf eines Urstroms zerrissen, dessen Quelle in der Sahara lag und im Flussbett des Nigers sowie des Amazonas verlief und in den Pazifik mündete. Durch die plötzliche Auffaltung der Anden wurde nun der Lauf des Amazonas umgekehrt, was seltsamerweise in den Mythen der eingeborenen Indios festgehalten ist. Es gibt sogar geologische Indizien, die das Vorhandensein einer unter den Pazifikboden geschobenen Kontinentalplatte andeuten. Auch über diesen versunkene Kontinent, der bei den Anthroposophen als Mun bekannt ist, gibt es indogene Überlieferungen.
Schließlich könnte man sogar Platons Atlantis-Bericht heranziehen, der das Verschwinden eines einzigen riesigen Kontinents in den Fluten des Atlantiks beschreibt, wenn man dieses Verschwinden nicht als Versinken, sondern als weites Wegschieben begreift.

Dass solche Prozesse möglich sind, ist heute in der Geologie und Geophysik allgemein akzeptiert. Das Driften der Kontinentalplatten auf dem flüssigen Magma des Erdmantels und des äußeren Erdkerns ermöglicht also nicht nur allmähliche Kontinentverschiebungen, sondern auch katastrophisch schnelle.

28. Dezember 2013, 15:37 Uhr, permalink

mtprxyludswe

...ergänzend zum ersten Kommentar noch den Hinweis, dass dieses
relativ kurze Ereignis der Ankunft zusätzlichen Wassers auf der Erde
gut bewiesen ist durch die weltweit verbreiteten Erdoberflächen- Effekte
(Gesteine, Erosion,u.s.w.) die heute allesamt in einer Meerestiefe um
die 1000m gefunden werden und aus der Zeit der Tiamat- Katastrophe
stammen, als der Mars verunstaltet wurde und dabei sein Wasser in
den Raum gepustet bekam, welches dann in der Erdbahn wieder ein-
gefangen wurde und als "die Sintflut" einen Namen erhielt.
Ich bin gespannt, wann die Ahnenforscher darauf kommen werden,
in etwa 1000m Wassertiefe nach Siedlungsresten zu suchen.
Wir "schwimmen" also gewissermassen zur Hälfte in Marswasser.
Man untersuche weiter die Effekte der Massenzunahme und Beschleunigungen der Erde bei Eintreffen des Wassers.

26. August 2014, 13:31 Uhr, permalink

Sosita

Nur ein Gedanke von mir.
Wenn sich alles in diesen wundervollen Universen ausdehnt,
warum sollte es gerade bei den Planeten nicht der Fall sei?
Das sich unser Universum ausdehnt ist wissenschaftlich erwiesen.
Alles ist Wachstum, dem auch der wunderschöne blaue Planet unterliegt.
Liebe Grüße euch <3

30. März 2016, 14:14 Uhr, permalink

renate

Die Astrophysikerin Guliana Comforte hat in ihrem Buch "das Sonnenkind", die Geburt einer neuen Erde, ihre wissenschaftlichen Kenntnisse als Astrophysikerin und Spiritualität verbunden. Sehr empfehlenswert !!!
Wenn Wissenschaft über den Tellerrand hinausschaut und verschiedene Disziplinen miteinander verknüpft werden, dann............

15. April 2016, 10:56 Uhr, permalink

W.Scholz

Ich habe Anfang April in einer Sendung über Geologie den Satz: Die Erde wird jedes Jahr 22mm größer, gehört ohne jede weitere Erklärung. Nur im Zusammenhang mit Vulkanismus.

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