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Wir, die Nachkommen der „Götter“: Ein Interview mit Erich von Däniken

GDer international bekannte Bestsellerautor Erich von Däniken zählt zu den außergewöhnlichsten Denkern des 20. und 21. Jahrhunderts. Seine These, dass wir in alten Zeiten von außerirdischen Wesen besucht wurden, revolutionierte unsere Vorstellung von Geschichte, wenn nicht sogar von Schicksal. Von Däniken stellte eine höchst bemerkenswerte Behauptung auf, um die Entwicklung des Menschen zu erklären: Außerirdische Besucher sollen vor tausenden von Jahren auf der Erde gelandet sein und die dort vorgefundenen Hominiden genetisch manipuliert haben. Mit diesem Akt der „Schöpfung“ begann die Existenz des Homo sapiens.

Ich präsentiere Ihnen hier mein Exklusivinterview mit Erich von Däniken, das ich im Januar 2017 führte und in dem er über die kontroversesten Aspekte unserer Geschichte spricht.

Spuren außerirdischer Besucher in der Vorzeit

Rafael Videla Eissmann (RVE): Gibt es archäologische Stätten, die man Ihrer Ansicht nach keiner menschlichen Kultur zuordnen kann?

Erich von Däniken (EvD): Nein. Die Menschen früherer Zeiten errichteten Tempel und Monumente für ihre „Götter“. Sollten diese „Götter“ die Naturkräfte repräsentieren? In einigen Fällen ja, aber in anderen Fällen handelte es sich um echte Wesen – um Außerirdische –, die die Menschen beeinflussten und von ihnen als „Götter“ betrachtet wurden. Tempel und Monumente erscheinen in der Steinzeit plötzlich wie aus dem Nichts. Ergibt das einen Sinn? Wie kann man das erklären?

Diese alten Bauten wurden von Menschen errichtet. Das gilt beispielsweise für die Pyramiden in Ägypten. Aber wie kamen die Menschen überhaupt erst auf die Idee, Pyramiden zu bauen? Um so weit zu kommen, bedarf es einiger Entwicklungsstufen. Die Pyramiden enthalten beispielsweise ein komplexes System von unterirdischen Passagen, für das Planungs- und Ingenieurskunst nötig waren – zur Zeit von Cheops aber war Bauplanung noch unbekannt. Der technische Fortschritt der Ägypter hatte sich noch nicht bis zu einem Stadium entwickelt, in dem die Planung von Passagen, Kammern und Schächten möglich gewesen wäre. Also übernahmen andere die Planung: die Außerirdischen. Die Menschen leisteten die „Dreckarbeit“.

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Die Vision von Ezechiel war nicht unbedingt prophetisch, vielmehr sah er in ihr ein Raumschiff. Der ehemalige NASA-Ingenieur Josef F. Blumrich entwickelte dieses Modell anhand der Beschreibungen im Buch Ezechiel.

Doch wenn ich so über Ihre Frage nachdenke, muss ich noch einmal abschweifen. Puma Punku ist ein Ort in der Nähe von Tiahuanaco in Bolivien. Dort findet man vorgefertigte steinerne Bauelemente, die ähnlich wie Legosteine zusammenpassen. Diese steinernen Bauelemente stammen von Außerirdischen. Soweit wir bisher wissen, könnte dies die einzige Stätte sein, die Hinterlassenschaften der außerirdischen Baumeister beherbergt.

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Die „pushpaka vimâna“ bzw. Fluggeräte des alten Indien, dargestellt 1961 von Balasaheb Pandit Pant Pratinidhi.

RVE: Welches sind die wichtigsten Bücher und Quellen aus alter Zeit, die von außerirdischen Besuchern berichten?

EvD: Meiner Ansicht nach ist hier in erster Linie das Buch Henoch zu nennen. Das Buch Henoch gehört jedoch nicht zur Bibel, denn es wurde erst vor etwa 200 Jahren in einer alten Bibliothek in Äthiopien gefunden. Man brachte es nach England, wo es übersetzt wurde. In einigen Teilen des Buches wird unmissverständlich über die Außerirdischen berichtet, die Henoch unterwiesen. [Anm. d. Red.: Erich von Däniken fasst diese Passagen nun mit eigenen Worten zusammen.]

Einer der Außerirdischen sprach zu Henoch: „Mensch, blicke aus dem Fenster. Siehst du das Licht dort? Ihr Menschen nennt es Mond. Aber der Mond hat kein eigenes Licht. Der Mond erhält sein Licht von der Sonne.“ So erklärte er Henoch die verschiedenen Mondphasen. Dann sprach der Lehrer aus dem Himmel zu Henoch: „Siehst du dieses große, strahlende Licht? Alle Menschen nennen es Sonne. Doch sieh dir die anderen kleinen Lichter dort an. Sie alle sind ebenfalls Sonnen! Diese Sonnen sind von Planeten umgeben. Euer Planet bewegt sich in 365 Tagen und einigen Stunden [weshalb wir alle vier Jahre ein Schaltjahr haben] um die Sonne.“ Das alles sind wissenschaftliche Informationen!

Henoch musste zunächst die Sprache der Engel, der Außerirdischen, erlernen. Nach der gemeinsamen Rückkehr zur Erde unterrichteten die Außerirdischen Henoch nicht nur in Astronomie, sondern auch in anderen Wissensgebieten. Henoch schrieb mehr als 300 Bücher, ehe er mit einem feurigen Wagen entschwand. Davor übergab er die Bücher seinem Sohn Methusalem mit der strikten Anweisung, sie für die Menschen nach der großen Flut aufzubewahren.

In der Bibel selbst finden wir das Buch Ezechiel, das ein Raumschiff von Außerirdischen beschreibt – kein Mutterschiff, sondern ein kleines Fahrzeug, das wir heute als „Space Shuttle“ bezeichnen würden.1

Dann kennen wir noch das Drona Parva, das siebte Buch des indischen Epos Mahabharata. Dieses Werk enthält Beschreibungen von riesigen Schiffen, die die Erde umkreisen. Wir erfahren von auf der Erde errichteten Städten und einem Atomkrieg, in dem alles durch Strahlung verbrannt beziehungsweise getötet wurde – sogar Kinder im Leib ihrer Mütter! Alle diese Informationen finden wir im Drona Parva.

Das wären einige Beispiele aus der alten Literatur.

RVE: Welches sind Ihrer Ansicht nach die wichtigsten, dem „Paläo-SETI“-Bereich zuzuordnenden Ausgrabungsstätten der Welt?

EvD: Eindeutig die Nazca-Linien in Peru. Bedauerlicherweise erzählen uns Fernsehsender und Presse immer wieder jede Menge Unsinn über Nazca. Alle diese sogenannten „wissenschaftlichen Dokumentationen“ sind nichts als Unfug und Lügen. Sie präsentieren uns keine echten Bilder von dem, was man in Nazca tatsächlich sehen kann. Sie zeigen uns nicht, dass einige der dortigen Berge nur mit künstlichen Methoden bearbeitet worden sein können! Aber wie konnte so etwas bewerkstelligt werden? Nazca ist also definitiv ein Ort, der einen Besuch lohnt.

Dann wäre da noch der Sarkophagdeckel für den Herrscher K’inich Janaab Pakal in Palenque auf der Halbinsel Yucatán in Mexiko zu nennen. Die Darstellung zeigt Pakal in sitzender Position, wie er an einer Steuerkonsole hantiert und innerhalb einer Art Maschine oder Fluggerät manövriert. Die Epigrafiker David Stuart und George Stuart übersetzten die diese Darstellung umgebenden Glyphen und gelangten zu dem Schluss, dass der Herrscher Pakal in den Himmel auffährt.

Das sind einige der wichtigsten Stätten auf dem amerikanischen Kontinent, an denen wir die außerirdische Überlieferung erkennen können.

Nun, wie ich bereits sagte, hatten die Menschen Kontakt mit den Außerirdischen. Einige Menschen wollten die Außerirdischen ehren und errichteten ihnen daher Bauwerke, Pyramiden, Tempel usw.

Die Außerirdischen zeigten den Griechen beispielsweise bestimmte Orte, an denen sie ihre Tempel errichten sollten. Sie wussten, dass diese besonderen Orte bestimmte geometrische Muster über Land- und Wasserflächen hinweg bilden würden. Die Außerirdischen wussten auch, dass die Nachkommen der alten Griechen tausende von Jahren später mit Fluggeräten fliegen und etwas von Kartografie verstehen würden. Diese Nachkommen würden dann erkennen, dass die alten Tempel über ganz Griechenland hinweg durch Linien und präzise Dreiecke verbunden sind. Wenn diese geometrischen Muster entdeckt würden, müssten diese Menschen sich fragen: „Was geht hier vor sich? Welchem Zweck dienen diese Muster? Wie konnten die alten Völker Griechenlands Tempel errichten, die über Berge und Meere hinweg durch eine präzise Gitterstruktur verbunden sind? Aus welchem Grund? Warum?“ Früher oder später würde es diesen modernen Menschen dämmern und sie würden fragen: „Hatten unsere alten Vorfahren Besuch von Außerirdischen?“ Um die richtigen Fragen stellen zu können, muss man zuerst einmal eine entsprechende Verbindung erkennen.

RVE: Handelte es sich also um ein auf die ferne Zukunft abzielendes Programm, das die Menschen veranlassen sollte, Fragen über die alte Zeit zu stellen? Gibt es irgendein erkennbares Symbol der „Götter“?

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