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NEXUS Magazin 6, August-September 2006

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Phantomschmerzen als Früherkennung von Erdbeben

Besonders sensible Menschen können rätselhafte Signale aus der Erde spüren, die Erdbeben und Vulkanausbrüchen vorausgehen. Diese körperlichen Symptome können als frühzeitiges Warnsignal dienen.

Vor derselben Frage stehen Forscher angesichts eines kleinen Prozentsatzes von Menschen einer Region nahe Taos in New Mexico. Die Betroffenen hören ein brummendes Geräusch, das an ein Dieselfahrzeug im Leerlauf erinnert. Man nennt es das „Taos-Summen“, das erstmals Anfang der 1990er beobachtet wurde. Wissenschaftler, die mit einem ganzen Spektrum an empfindlichen Geräten ausgestattet waren, haben weder ein Geräusch noch elektromagnetische Signale nachgewiesen, die die Symptome hätten erklären können. Dennoch haben die Wissenschaftler nie angezweifelt, daß die Anfälle von Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerz und Ohrgeräuschen, von denen die „Feinfühligen“ bei Taos betroffen sind, der Wahrheit entsprechen. Eine vom US-Kongreß eingeleitete Untersuchung forschte 1993/94 nach dem Auslöser dieser mysteriösen Strahlen, kam aber zu keinem Ergebnis. In den vergangenen Jahren, auch noch im Jahr 2005, sind weitere Berichte und Untersuchungen hinzugekommen. Einigen Betroffenen zufolge ist die Strahlung seit 1999/2000 intensiver geworden.

Der Wissenschaft wird das wahre Wesen und die Existenz dieser Strahlen so lange ein Rätsel bleiben, bis sie sich endlich einer anderen Art von Meßgeräten zuwendet, um die Signale auszumachen. Bei den Signalen handelt es sich weder um Schall- noch um Funkwellen im eigentlichen Sinne. Die etablierte Physik konzentriert sich auf Schall- und Funkwellen, weil diese die einzige Erklärung von seiten der populären Physik zu sein scheinen. Aber mit empfindlichen Mikrophonen und Sensoren zur Ermittlung von Funkwellen, seien diese nun magnetischer oder elektrostatischer Natur, wird man die wahren unterschwelligen Signale niemals zu fassen bekommen.

Ärzte haben festgestellt, daß einige Patienten, die sich in unmittelbarer Nähe des (sehr starken) Magnetfelds eines Kernspintomographen befinden und ruckartige Bewegungen machen, plötzlich von Schwindel oder Übelkeit befallen werden.3,4 Erdsignale allerdings verfügen über kein derart starkes Magnetfeld und können dennoch denselben Effekt in Form von Übelkeits- und Schwindelanfällen hervorrufen.

Auf der Suche nach den Erdsignalen haben Wissenschaftler schon hochsensible Sensoren auf Basis von stark gekühlten Magneten eingesetzt, um etwaige Schwankungen im Magnetfeld zu messen, doch bislang konnten keine Nachweise erbracht werden.

Beim Kernspintomographen bedient sich die Wissenschaft des starken Kraftfelds und der gepulsten Funkwellen, die ein Magnetfeld nach außen hin abgibt. Die magnetische Strahlung dringt in das Atom ein und bringt es in Schwingung. Dabei beachtet man aber nicht, daß in den Atomen selbst bereits ein starkes elektrostatisches Feld existiert. Das Atom selbst ist geladen.

Die plötzlichen Anfälle von Schwindel oder Übelkeit sowie alle anderen Symptome kommen aus den Atomen selbst. Die Signale aus der Erde stören das starke elektrostatische Feld, das bereits in den Atomen existiert. Möglicherweise liegt darin der Schlüssel zum Verständnis der mysteriösen Signale. Die Signale könnten bereits existierende, starke magnetische bzw. elektrostatische Felder stören. Der andere Schlüssel besteht in dem Wissen, daß die Stärke des Feldes und die Dichte der Atome (bzw. des Gewebes, im Fall des menschlichen Körpers) darüber bestimmt, wie sich Feld und Atome auf das jeweilige Erdsignal einstimmen. Darum haben nicht alle Menschen die gleichen Symptome (bzw. überhaupt keine).

Dasselbe Abstimmungsprinzip liegt einem modernen elektronischen Gerät namens „Varaktor­diode“ zugrunde. Durch das dotierte Silizium der Diode verläuft eine Ladungs­barriere, wodurch sich die elektrische Spannung bzw. Ladung, die durch das Gerät läuft, genauestens abstimmen läßt. Nach demselben Prinzip stimmt sich das Zellgewebe des Menschen auf die Frequenz der Erd­­signale ab. Auf diesem Prinzip beruht auch der einzigartige Aufbau der Sensoren, der es diesen ermöglicht, die Erdsignale auszumachen.5,6

Damit die Wissenschaftler die Vorzeichen sehen können, auf die feinfühlige Menschen reagieren, müssen die Instrumente und Sensoren zuerst einmal ein vorhandenes Feld wahrnehmen. Dabei bestimmt die Stärke des Felds, welche Frequenz man einstellt. Das öffentliche Stromnetz stellt ein ideales Antennensystem dar, weil die Netzenergie ein konstantes elektromagnetisches Feld erzeugt. Erdstrahlen, die ein Beben ankündigen, verändern das elektrische Feld, das normalerweise eine Netzfrequenz von 60 Hertz hat, und manifestieren auf diese Weise die gewünschten Signale.

Der Wissenschaft stehen interessante Einsichten über diese Signale bevor. Wenn wir verstehen wollen, was sie eigentlich bewirken, dann muß unsere physikalische Grundlagenforschung sich intensiver mit dem Phänomen der „Lambverschiebung“ befassen und dessen Bedeutung ausweiten. Die Lambverschiebung wurde in den 1940ern von dem Physiker Willis Lamb entdeckt.7 Bei diesem Phänomen ändert das Atom für einen kurzen Moment die Regeln, indem der Quantenzustand des Elektrons sich linear und nicht mittels eines Quantensprungs verändert. Mit anderen Worten: Die Umlaufbahn des Elektrons verläuft nun, wie bei einer ein- und ausatmenden Person, nach außen und wieder zurück nach innen.

Stellen Sie sich nun ein Signal vor, das Billionen von Atomen im menschlichen Körper dazu bringt, gleichzeitig ein- und auszuatmen. Das Signal entspringt dem Medium, das die Grundlage der Teilchenphysik darstellt. Die Lambverschiebung erklärt dies damit, daß das Atom ein „virtuelles Photon“ absorbiert und dann wieder abgibt. Damit gelangen die Wissenschaftler zur Theorie der Quantenelektrodynamik, wie Richard Feynman sie dargelegt hat, der große Physiker der Moderne.8 Das ist wahrscheinlich der Weg, den man gehen sollte, um zu verstehen, wie die ein Erdbeben ankündigenden Signale beschaffen sind, auf die feinfühlige Menschen ansprechen.

Ein „Skalar-Beamer“ sendet dieselben rätselhaften Signale aus
Amateurforscher sind per Zufall durch ein einfaches, selbstgebautes Gerät namens „Skalar-Beamer“ hinter die wahre Natur dieser Erdsignale gekommen.9 Nicht erkannt haben die Experimentatoren allerdings, wie gefährlich die Strahlen dieses Geräts für den Organismus sein können. Einer von ihnen erfuhr, neben einem „Brummen im Kopf“, den extrem schlaffördernden Effekt des schmalen, mittels Xenon-Gases verstärkten „Seitenstrahls“, den der mehrschichtige, durch Impulse stimulierte „Gegen“-Magnet des Geräts aussandte, und schlief den ganzen Tag und die ganze Nacht über bis hinein in den nächsten Tag, obwohl er dem Strahl nur kurz ausgesetzt gewesen war. Als man die Struktur des Strahls minimal änderte, versetzte dies die Versuchsperson in extreme Erregung – der Experimentator verglich dies mit dem Zustand nach dem Genuß von zwei, drei Tassen starken Cappuccinos oder Espressos. Besonders alarmierend war, daß man Arm und Hand der Versuchsperson durch nur fünf Minuten Bestrahlung für über eine Stunde komplett betäuben konnte.

Ich kann allen Versuchswilligen nur raten, äußerst vorsichtig mit diesem Gerät umzugehen. Die Wissenschaft wird dies mit der Zeit selbst herausfinden, doch können Skalarstrahlenfelder gewissermaßen eine „Schall-Vergiftung“ hervorrufen. Die Erde generiert eine sehr viel niedrigere Grundfrequenz dieser Art von Strahlung, aber die Strahlen transportieren auch ein Schwingungsmoment, das in das optische Spektrum hineinreicht. Dieser höhere Schwingungsbereich der Basisstrahlung ist es, der bei allen „Feinfühligen“ Symptome hervorruft.

Kommentare

09. September 2010, 22:06 Uhr, permalink

Sabine Spillmann

Sehr geehrte Damen und Herren,

mehr durch Zufalll bin ich auf Ihre Seite gestoßen: "Phantomschmerzen als Früherkennung von Erdbeben", www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/phantomschmerzen-als-frueherkennung-von-erdbeben/2, wo es u. a. auch um das Erspüren seismischer Wellen geht.

Ich fand diesen Bericht sehr interessant, zumal ich bei mir daheim in Freiburg/Breisgau schon selber Erdbeben (Oberrheingraben) erlebt habe (meist eher kleinere), eines davon allerdings war deutlich heftiger, hatte sogar die Stärke 5,4 auf der Richterskala. Schon circa einen Tag vor diesem Erdbeben hatte ich ein "undefinierbares, seltsames Bauchgefühl", das nicht verschwinden wollte. Es nahm soweit zu, dass ich eine innere Unruhe bekommen habe und an "Erdbeben" denken musste. In der Nacht vor dem Erdbeben fand ich bis ca. 2.45 Uhr keinen Schlaf, wusste "gleich passiert etwas" ... Schließlich übermannte mich die Müdigkeit dann doch. Kaum war ich eingeschlafen, wurde ich nur wenige Minuten später durch ein heftiges Erdbeben aus dem Schlaf gerissen - da wusste ich Bescheid!

Das Beben hatte (wie oben erwähnt) die Stärke 5,4 auf der Richterskala, das Epizentrum lag im "Raum Freiburg"! Es war für diese Region ein wirklich starkes Beben, noch in 250 km Entfernung spürbar, richtete nicht unerheblichen Schaden an. Also hatte ich wohl doch eine Art "Vorahnung"?

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Spillmann

09. September 2010, 22:11 Uhr, permalink

Sabine Spillmann

Zur Information: Dieses von mir erwähnte Erdbeben war am 05.12.2004, nachzulesen auch auf der Homepage des Geologischen Landesamtes: www.lgrb.uni-freiburg.de ---> Erdbebendienst

04. April 2011, 19:28 Uhr, permalink

Georges Bourbaki

Ein Messgrerät zur genauen Bestimmung der die Erde innerhalb unserer galaktischen Struktur beaufschlagenden Ätherwinde wurde am 7. Dez. 1995 unter der Nummer 42 42 765 als Deutsches Patent registriert.

Die auftretenden Ätherwinde werden dabei von den stellaren Körpern beispielsweise unseres Planetensystems stark abgebremst, was u.A. das terrestrische Magnetfeld zur Folge hat.

Unser Planetensystem kann dabei bei seiner Wanderung durch die eigene Galaxie wahlweise von oben oder von unten her von diesen stark turbulenten Ätherwinden angeblasen werden, was dann auch dieses sehr abrupte, unregelmäßige Umklappen des terrestrischen Magnetfeldes zur Folge hat, so wie dies aufgrund eingefrorener Magnetausrichtungen in Gestein gut dokumentiert werden kann.

In den Jahren 1921-26 wurde von Dayton Miller, dem damaligen Präsidenten der amerikanischen Physical Society, auf dem etwa 1750 m hohen Mt. Wilson ein tages- und jahreszeitlich schwankender Ätherwind von etwa 15 km/h gemessen. Wichtiger war dann allerdings der Umstand, dass D. Miller aufgrund einer Extrapolation von über einem Jahr verteilter Messdaten bestimmen konnte, dass die Erde zumindest damals draußen im Weltraum von einem Ätherwind mit 208 km/h aus südlicher Richtung angeblasen wurde.

Jetzt ist insoweit ein besonderer Fall eingetreten, weil nach einer langen Reihe von stabilen Daten der Position und der Intensität des terrestischen Magnetfeldes nunmehr der terrestrische Magnetpol pro Jahr den enormen Wert von 50 km pro Jahr wandert, wärend die Intensität des Magnetfeldes gleichzeitig abnimmt.

Daraus kann eigentlich nur geschlossen werden, dass demnächst ein erneuter Wechsel der terrestrischen Magnetfeldausrichtung ansteht, was insoweit sehr probelmatisch zu werden verspricht, weil in den letzen drei Jahren überall auf der Erde starke Erdbeben auftraten, so wie gerade jetzt in Japan mit den sehr dramatischen Folgen durch den dadurch hervorgerufenen Tsunami und den atomaren GAU in Fukushima.

Da die Menschheit innerhalb ihrer überlieferten Geschichte noch nie so eine Umpolung des terrestrischen Magnetfeldes mitgemacht hat, wissen wir auch nicht, was da auf die gesamte Menschheit zukommen wird (Angeblich sind die Dinosaurer bei so einer Gelegenheit ausgestorben!). Es wäre also durchaus sinnvoll, wenn die Menscheit als Ganzes diese Art von "kosmischer Großwetterlage" etwas eingehender studieren würde, weil die Menschen in ihrer Gesamtheit auf dieser Erde leben und somit ganz zwangsläufig dieser "kosmischen Großwetterlage" ausgesetzt sind, ob sie das nun möchten oder nicht.

Georges Bourbaki, München

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