Lichtstrahlen aus der DNS?

Lebende Organismen verwenden Licht in Form von Photonen, um miteinander zu kommunizieren. Der Biophysiker Dr. Fritz-Albert Popp entdeckte, dass die DNS die wichtigste Quelle solcher Lichtaussendungen bildet und Biophotonen in einem breiten Frequenzband abstrahlt.

Licht innerhalb des Körpers

Popp war völlig fasziniert. Er schrieb eine Abhandlung über das Thema, und eine renommierte medizinische Zeitschrift erklärte sich bereit, sie zu veröffentlichen.

Kurze Zeit später wandte sich ein Student namens Bernhard Ruth an Popp und bat ihn, ihn bei den Vorbereitungen für seine Doktorarbeit zu betreuen. Popp erklärte sich dazu bereit, falls es dem Studenten gelänge nachzuweisen, dass der menschliche Körper Licht abstrahlt.

Die Begegnung der beiden sollte sich für Popp als sehr nützlich erweisen, denn Ruth war ein ausgezeichneter Experimentalphysiker. Ruth fand die Idee lächerlich und begann sofort eine Versuchsanordnung zu bauen, um Popp zu beweisen, dass er Unrecht hatte.

Innerhalb von zwei Jahren konstruierte Ruth ein Gerät, das einem großen Röntgenstrahldetektor ähnelte und mithilfe eines Photomultipliers Licht „zählen“ konnte, Photon für Photon. Noch heute gilt sein Gerät als eines der besten in diesem Bereich. Es musste hochempfindlich reagieren können, denn es sollte die von Popp vermuteten sehr schwachen Abstrahlungen messen.

Ein alter Dokumentarfilm, den Dr. Popp im Labor des Internationalen Instituts für Biophysik drehte, zeigt, wie er eine Kammer öffnet, die etwa so groß ist wie ein Brotkasten. Er legt ein frisch geschnittenes Pflanzenteil und ein Streichholz in einem Plastikbehälter in die dunkle Kammer und schließt die lichtundurchlässige Tür. Anschließend schaltet er den Photomultiplier an, und auf dem Computer erscheint ein Bild. Das Streichholz erscheint schwarz, doch um die Blätter des Pflanzenteils herum ist deutlich eine grün leuchtende Silhouette zu erkennen.

Dr. Popp ruft aus:

„Von heute an wissen wir, dass der Mensch im Wesentlichen ein Lichtwesen ist!“

1976 bereitete sich Dr. Popps Team auf das erste Experiment mit Gurkensetzlingen vor. Der Photomultiplier zeigte, dass die Setzlinge Photonen, beziehungsweise Lichtwellen von erstaunlich hoher Intensität abstrahlten. Um auszuschließen, dass der Lichteffekt auf Photosynthese beruhte, beschloss man beim nächsten Experiment – diesmal mit Kartoffeln – die Setzlinge im Dunkeln zu ziehen. Der Photomultiplier zeigte bei diesen Setzlingen eine noch höhere Lichtabstrahlung. Bemerkenswert war, dass die Photonen in den untersuchten lebenden Systemen viel kohärenter waren als alles, was man bisher gesehen hatte.

Popp stellte nun Überlegungen über das Vorkommen von Licht in der Natur an. Pflanzen verfügten über Licht und nutzten es zur Photosynthese. Wenn wir pflanzliche Nahrung zu uns nehmen, so seine Schlussfolgerung, müssten wir die Photonen in uns aufnehmen und im Körper speichern.

Wenn wir beispielsweise Brokkoli essen und verdauen, wird dieser durch den Stoffwechselvorgang in Kohlendioxid (CO2) und Wasser umgewandelt. Zusätzlich bleibt das von der Sonne aufgenommene und durch Photosynthese erzeugte und gespeicherte Licht zurück. Wir extrahieren das CO2 und eliminieren das Wasser, das Licht jedoch – eine elektromagnetische Welle – wird gespeichert. Wenn der Körper dieses Licht aufnimmt, zerstreut sich die Energie seiner Photonen und bildet das gesamte elektromagnetische Spektrum von den niedrigsten bis zu den höchsten Frequenzen ab.

Diese Energie dient als Triebkraft für alle Moleküle des Körpers. Bevor irgendeine chemische Reaktion ablaufen kann, muss mindestens ein Elektron von einem genügend energiereichen Photon mit einer bestimmten Wellenlänge aktiviert werden.

Der preisgekrönte Biochemiker Dr. Albert L. Lehninger erwähnt in seinem Lehrbuch „Prinzipien der Biochemie“, dass manche Reaktionen in lebenden Zellen wesentlich schneller ablaufen, als es bei einer Temperatur von 37° C zu erwarten wäre. Das lässt sich offenbar damit erklären, dass der Körper chemische Reaktionen gezielt durch elektromagnetische Schwingungen (Biophotonen) steuert.

Photonen (Licht) steuern sämtliche Vorgänge in den Zellen

Photonen setzen körperliche Prozesse in ähnlicher Weise in Gang wie ein Orchesterdirigent jedes einzelne Instrument in den kollektiven Klang miteinbezieht. Photonen verschiedener Wellenlängen erfüllen verschiedene Aufgaben. Popp fand heraus, dass die Moleküle in den Zellen auf bestimmte Frequenzen reagieren. In der Folge löst das von den Photonen angebotene Schwingungsspektrum eine Vielzahl verschiedener Frequenzen in anderen Molekülen des Körpers aus.

Dieser Theorie schloss sich auch Dr. Veljko Veljković an, die Leiterin des multidisziplinären Forschungs- und Technikzentrums des Vinĉa Instituts für Atomwissenschaft in Belgrad. Sie wagte es, die Frage zu stellen, die Zellbiologen schon seit jeher in Verlegenheit bringt: Wie ist es möglich, dass Zehntausende verschiedene Moleküle im Organismus ihr jeweiliges Ziel erkennen?

Die Prozesse in lebenden Organismen hängen von den selektiven Interaktionen bestimmter Moleküle ab. Das gilt für den allgemeinen Stoffwechsel ebenso wie für die feinsten Nuancen von Emotionen. Es ist wie die Suche nach einem Freund in einem riesigen, überfüllten Ballsaal im Dunkeln.

Nach herkömmlicher Auffassung gleicht eine Zelle einem Sack in Wasser gelöster Moleküle. Durch zufälliges Aneinanderstoßen (also durch unberechenbare Kollisionen) schließen sich Moleküle mit sie ergänzenden Formen zusammen, damit entsprechende biochemische Reaktionen stattfinden können. Dieses Modell von „Schlüssel und Schlüsselloch“ wurde mittlerweile verfeinert und machte der „Anpassungstheorie“ Platz, der zufolge ein Molekül nach Berührung mit einem anderen Molekül seine Form leicht verändern kann, um besser zu Ersterem zu passen. Die Vorstellung bleibt jedoch die gleiche.

Man versucht damit zu erklären, wie Enzyme die zu ihnen passenden Substrate erkennen und wie Antikörper des Immunsystems bestimmte fremde Eindringlinge packen und unschädlich machen können. Das Gleiche gilt für die Frage, wie Proteine an verschiedene Partnerproteine „andocken“ oder sich in bestimmte Nukleinsäuren einklinken können, um die Genexpression zu steuern, oder wie es möglich ist, dass sie sich zu Ribosomen zusammenschließen, um in Proteine oder andere multimolekulare Verbindungen übersetzt zu werden, die genetische Botschaften auf vielerlei Art und Weise modifizieren. Wenn man bedenkt, dass pro Sekunde in nur einer Zelle Tausende – wenn nicht gar Zehntausende – von Reaktionen ablaufen, scheint eine „mechanische“ Erklärung doch etwas weit hergeholt.

Kommentare

03. August 2012, 11:11 Uhr, permalink

Klaus Lehmann

Frage an Dr. Popp:
Ich erinnere mich daran, dass man früher annahm, dass es nicht gut sei, wenn Kinder mit alten Leuten dauernd zusammen schliefen. Heute beobachte ich, das Paare mit extremen Altersunterschied sich äußerlich vom Alter her, in vielen Fällen angleichen.
Ist dazu mal eine Studie erstellt worden?

31. August 2012, 21:55 Uhr, permalink

the future

Tja, die einen glaubten, es sei Gott, bei den anderen ist es "die Natur". Das war auch für mich viele Jahre eine ungenügende Aussage. Es ist wie das Phänomen. Irgendwann werden wir die Zusammenhänge verstehen lernen, hoffentlich nur für gute Zwecke!

31. August 2012, 22:04 Uhr, permalink

the future

Achso, das Phänomen.
[...]mit der Kraft der Bilder (Imagination), Krankheiten zu heilen, Hunger zu stillen und körperlich und geistige Höchstleistungen zu erziehlen.

01. September 2012, 15:09 Uhr, permalink

vitality mobil

Auf diese Informationen bin ich bereits vor ca. einem Jahr durch die Firma ProLight gestoßen.
Mich interessiert, in wie weit die angebotenen Therapiegeräte tatsächlich (nach Popp u.a.) wirksam sind.
Leider gleicht der "Gesundheits"-Markt eher einem Bazar, wo es sehr schwer ist, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein paar bunte Lichter bedeuten nicht zwingend wirksame Licht/ Photonentherapie.
Hat die Redaktion hierzu Erkenntnisse?
Gibt es verschiedene Anbieter im (wiss. fundiertem) Vergleich?

08. September 2013, 11:27 Uhr, permalink

Eva Jordan

Die gezielte Abgabe von Biophotonen ist einer der Schlüssel zur Heilungsunterstützung durch Handauflegen. Durch die Hände können gezielt Biophotonen abgegeben werden. Das wurde zum Beispiel bei bekannten Heiler wissenschaftlich untersucht. Die Biophotonen regen den Selbstheilungsprozeß an.

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