Lichtstrahlen aus der DNS?

Lebende Organismen verwenden Licht in Form von Photonen, um miteinander zu kommunizieren. Der Biophysiker Dr. Fritz-Albert Popp entdeckte, dass die DNS die wichtigste Quelle solcher Lichtaussendungen bildet und Biophotonen in einem breiten Frequenzband abstrahlt.

Als Erklärung wurde vorgeschlagen, dass jedes Molekül ein einzigartiges elektromagnetisches Feld abstrahlt, welches das Feld des ergänzenden Moleküls „erfühlen“ kann, so als fände im zellulären Medium ein „Tanz“ statt, zu dessen Rhythmus sich die Moleküle bewegen. Die Musik dazu liefern die Biophotonen.

Dr. Mae-Wan Ho vom Institut für Wissenschaft und Gesellschaft in Penang, Malaysia, erklärt es so:

„[Veljko] Veljković und [Irena] Cosić vertreten die Ansicht, dass molekulare Interaktionen elektrischer Natur sind und über Distanzen hinweg stattfinden, die im Vergleich zur Größe der Moleküle enorm sind. Cosić führte später das Konzept dynamischer elektromagnetischer Feldinteraktionen ein, das besagt, dass Moleküle ihre jeweiligen Ziele mittels elektromagnetischer Resonanz erkennen. Mit anderen Worten, die Moleküle senden elektromagnetische Wellen bestimmter Frequenzen aus, mit deren Hilfe sie nicht nur deshalb ‚sehen‘ und ‚hören‘ können, weil diese elektromagnetischen Wellen sowohl die Form von Photonen als auch von Phononen annehmen können. Sie können einander auch über Distanz hinweg beeinflussen und üben eine unwiderstehliche Anziehungskraft aufeinander aus, wenn sie (auf komplementäre Weise) phasenungleich sind […] In jeder Zelle finden pro Sekunde etwa 100.000 chemische Reaktionen statt. Diese können nur dann erfolgen, wenn die reagierenden Moleküle von entsprechenden Photonen angeregt werden […] Sobald ein Photon die Reaktion ausgelöst hat, kehrt es ins Feld zurück, um für weitere Reaktionen zur Verfügung zu stehen […] Wir schwimmen in einem Ozean voller Licht.“1

Diese „Emissionen von Biophotonen“, wie Popp sie nennt, stellen ein ideales Kommunikationssystem dar, das die Übertragung von Informationen an eine Vielzahl von Zellen im Organismus ermöglicht. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Woher kommt das Licht?

Ein besonders begabter Student überredete Popp zu einem weiteren Experiment. Es ist bekannt, dass Ethidiumbromid sich zwischen die Basenpaare der Doppelhelix schiebt, woraufhin sich die DNS abwickelt. Der Student schlug vor, nach Zugabe der Chemikalie die Lichtabstrahlung der Probe zu messen. Popp fand heraus, dass sich die DNS mit zunehmender Konzentration von Ethidium immer stärker aufwickelte, wobei die Lichtintensität immer weiter anstieg. Je weniger Ethidium er verwendete, desto geringer war die Lichtabstrahlung.

Er stellte auch fest, dass die DNS eine große Bandbreite von Frequenzen aussenden konnte, von denen einige mit bestimmten Funktionen in Verbindung zu stehen schienen. Wenn die DNS Licht speicherte, musste sie logischerweise zunehmend mehr Licht abstrahlen, je weiter sie aufgewickelt wurde.

Diese und andere Studien bewiesen Popp, dass die DNS die wichtigste Quelle des Lichts und der Emission von Biophotonen darstellt. Die DNS war gleichsam die Hauptstimmgabel des Körpers. Sie brauchte nur eine bestimmte Frequenz anzuschlagen und schon folgten bestimmte Moleküle ihrem Ruf. Popp erkannte, dass er hier möglicherweise auf das fehlende Glied der modernen DNS-Theorie gestoßen war, welches vielleicht das größte Wunder der gesamten Humanbiologie zu erklären vermochte, nämlich wie eine einzige Zelle sich zu einem voll ausgebildeten menschlichen Wesen entwickeln kann.

Wie Zellen miteinander „sprechen“

Wenn wir uns schneiden oder kratzen, signalisieren die verletzten Hautzellen den umgebenden gesunden Zellen irgendwie, dass sie Kopien von sich selbst anfertigen sollen, um die Öffnung zu füllen und zu reparieren. Wenn die Haut wieder normal ist, ergeht ein Signal an die Zellen, die Reproduktion einzustellen. Die Wissenschaftler fragen sich, wie dieser Vorgang genau abläuft.

Popp glaubte, diese Frage anhand der Emissionen von Biophotonen beantworten zu können. Dieses Phänomen der Koordination und Kommunikation konnte seiner Ansicht nach nur in einem holistischen System ablaufen, in dem ein zentraler Dirigent das Sagen hat. Popp zeigte mit seinen Experimenten, dass schwache Lichtemissionen ausreichten, um die Reparatur des Körpers zu organisieren. Die Emissionen durften nur von geringer Intensität sein, da die Kommunikation in dem sehr kleinen intrazellulären Bereich auf Quantenebene stattfand. Eine größere Intensität wäre nur für die Welt des Großen geeignet. Sie würde zu viel „Lärm“ verursachen, um effektiv wirken zu können.

Die Anzahl der emittierten Photonen scheint mit der Position des Organismus auf der evolutionären Rangleiter in Zusammenhang zu stehen: Je komplexer der Organismus, desto geringer die Photonenemission. Einfache Tiere und Pflanzen strahlen in der Regel 100 Photonen / cm2 / sec mit Wellenlängen von 200-800 nm im sehr hochfrequenten sichtbaren Spektrum elektromagnetischer Wellen ab, während Menschen bei gleicher Frequenz nur etwa 10 Photonen / cm2 / sec aussenden.

Im Rahmen einer Versuchsreihe ließ Popp eine seiner Assistentinnen – eine 27-jährige gesunde junge Frau – neun Monate lang täglich in einem Raum sitzen, während er die Photonenabstrahlung von kleinen Bereichen ihrer Hand und ihrer Stirn maß. Als Popp die Daten analysierte, stellte er zu seiner Überraschung fest, dass die Lichtemissionen bestimmten Mustern folgten – biologischen Rhythmen von 7, 14, 32, 80 und 270 Tagen. Ähnliche Muster fand er auch hinsichtlich Tag und Nacht oder Woche und Monat, so als würde der Körper den Biorhythmen der Welt ebenso folgen wie seinen eigenen.

Krebs bedeutet Mangel an kohärentem Licht

Bis dahin hatte Popp nur gesunde Personen untersucht, bei denen auf Quantenebene eine hervorragende Kohärenz anzutreffen war. Welche Art von Licht aber herrschte in kranken Menschen vor?

Popp testete mit seinem Gerät eine Reihe von Krebspatienten. Jeder dieser Patienten hatte sowohl seinen natürlichen periodischen Rhythmus als auch seine Kohärenz verloren. Die internen Kommunikationswege waren gestört. Die Menschen hatten die Verbindung zur Welt verloren. Ihr Licht war ausgegangen.

Bei Multipler Sklerose war das Gegenteil der Fall. Bei MS herrscht ein Zustand übersteigerter Ordnung. Patienten mit dieser Krankheit nehmen zu viel Licht auf und behindern damit die Zellen bei der Arbeit. Ein zu hohes Maß an kooperativer Harmonie verhindert Flexibilität und Individualität – es ist als würden zu viele Soldaten im Gleichschritt über eine Brücke marschieren, mit der Folge, dass die Brücke einstürzt. Bei perfekter Kohärenz herrscht ein Gleichgewicht zwischen Chaos und Ordnung. Bei zu viel Kooperation können die einzelnen Orchestermitglieder nicht mehr improvisieren. Im Endeffekt ertrinken MS-Patienten daher im Licht.

Kommentare

03. August 2012, 11:11 Uhr, permalink

Klaus Lehmann

Frage an Dr. Popp:
Ich erinnere mich daran, dass man früher annahm, dass es nicht gut sei, wenn Kinder mit alten Leuten dauernd zusammen schliefen. Heute beobachte ich, das Paare mit extremen Altersunterschied sich äußerlich vom Alter her, in vielen Fällen angleichen.
Ist dazu mal eine Studie erstellt worden?

31. August 2012, 21:55 Uhr, permalink

the future

Tja, die einen glaubten, es sei Gott, bei den anderen ist es "die Natur". Das war auch für mich viele Jahre eine ungenügende Aussage. Es ist wie das Phänomen. Irgendwann werden wir die Zusammenhänge verstehen lernen, hoffentlich nur für gute Zwecke!

31. August 2012, 22:04 Uhr, permalink

the future

Achso, das Phänomen.
[...]mit der Kraft der Bilder (Imagination), Krankheiten zu heilen, Hunger zu stillen und körperlich und geistige Höchstleistungen zu erziehlen.

01. September 2012, 15:09 Uhr, permalink

vitality mobil

Auf diese Informationen bin ich bereits vor ca. einem Jahr durch die Firma ProLight gestoßen.
Mich interessiert, in wie weit die angebotenen Therapiegeräte tatsächlich (nach Popp u.a.) wirksam sind.
Leider gleicht der "Gesundheits"-Markt eher einem Bazar, wo es sehr schwer ist, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein paar bunte Lichter bedeuten nicht zwingend wirksame Licht/ Photonentherapie.
Hat die Redaktion hierzu Erkenntnisse?
Gibt es verschiedene Anbieter im (wiss. fundiertem) Vergleich?

08. September 2013, 11:27 Uhr, permalink

Eva Jordan

Die gezielte Abgabe von Biophotonen ist einer der Schlüssel zur Heilungsunterstützung durch Handauflegen. Durch die Hände können gezielt Biophotonen abgegeben werden. Das wurde zum Beispiel bei bekannten Heiler wissenschaftlich untersucht. Die Biophotonen regen den Selbstheilungsprozeß an.

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