Lichtstrahlen aus der DNS?

Lebende Organismen verwenden Licht in Form von Photonen, um miteinander zu kommunizieren. Der Biophysiker Dr. Fritz-Albert Popp entdeckte, dass die DNS die wichtigste Quelle solcher Lichtaussendungen bildet und Biophotonen in einem breiten Frequenzband abstrahlt.

Licht im menschlichen Bewusstsein

Ich erwähne die folgenden, hochaktuellen Forschungsarbeiten für diejenigen, die sich gerne ein Bild davon machen möchten, in welche Bereiche die Erforschung und Theorie der Photonen hineinreichen kann.

In ihrer richtungsweisenden Arbeit mit dem langatmigen Titel: „Orchestrated Objective Reduction of Quantum Coherence in Brain Microtubules: The ‚Orch R‘ Model for Consciousness“ beschreiben Stuart Hameroff und Roger Penrose das Gehirn als einen Quantencomputer, dessen Hauptarchitektur aus zytoskelettalen Mikrotubuli und anderen, in jeder einzelnen Neuronenzelle des Gehirns anzutreffenden Strukturen besteht.

Untersucht man ein Neuron, so findet man zahlreiche hohle Röhrchen, die das Axon umgeben. Diese Mikrotubuli hielt man bisher für eine Art Gerüst zur Abstützung der Nervenfaser, doch auf den zweiten Blick könnten sie sich durchaus als Strukturelemente unseres Bewusstseins erweisen.

Die besonderen Eigenschaften der Mikrotubuli, die sie für Quanteneffekte prädestinieren könnten, sind ihre kristalline Gitterstruktur, ihr hohler innerer Kern, ihre Organisationsfunktion innerhalb der Zellen und ihre Fähigkeit, Informationen zu verarbeiten. Nach den Erkenntnissen der Forscher scheint ihre Größe perfekt geeignet, um Photonen des UV-Bereichs zu übertragen.

Hameroff und Penrose drücken es so aus:

„Wenngleich die Mikrotubuli und andere zytoskelettale Strukturen nach herkömmlicher Anschauung bisher als „knochenähnliche“ Gerüststrukturen galten, scheinen sie doch auch kommunikative Zwecke zu erfüllen und bei der Informationsverarbeitung eine Rolle zu spielen. Anhand traditioneller Modelle lässt sich aufzeigen, wie die Tubuli bei konformativen Zuständen innerhalb des Mikrotubuli-Gitters mit benachbarten Tubuli interagieren können, um wie in einem molekularen ‚zellulär automatisierten‘ Computersystem Information darzustellen, weiterzuleiten und zu verarbeiten (z. B. Haeroff und Watt, 1982; Rasmussen u. a., 1990; Hameroff u. a., 1992).“3

Hameroff und Penrose stellen in ihrer Arbeit ein auf der Quantentheorie basierendes Modell vor, das die Mikrotubuli mit dem Bewusstsein in Verbindung bringt. Nach diesem Modell herrscht im Gehirn Quantenkohärenz, die dort so lange abgeschirmt wird, bis in Bezug auf die Quantengravitation eine bestimmte Schwelle erreicht worden ist. Der daraus resultierende selbstorganisierte Kollaps erzeugt spontan ein Ereignis im „Jetzt“. Durch die Abfolge solcher Ereignisse entstehen Zeitfluss und Bewusstsein.

Machen Sie sich keine Gedanken, wenn Sie diese Ausführungen nicht verstanden haben. Das ist harte Kost, doch es beweist, dass sich im Inneren des Körpers tatsächlich Photonen – inneres Licht – befinden. Sie bilden die Grundlage praktisch aller menschlicher Zell- und Systemfunktionen. Gelang es den russischen Wissenschaftlern tatsächlich, mithilfe ihrer Laser ein Salamander-Embryo in einen Frosch zu verwandeln? Ich möchte lieber abwarten, bis genauere Einzelheiten des Experiments veröffentlicht worden sind und einer Überprüfung unterzogen werden können. Doch nun, da ich über die inneren Lichter Bescheid weiß, bin ich viel weniger geneigt, das als bloße Fiktion abzutun.

Endnoten

  1. Dr. Mae-Wan Ho, „The Real Bioinformatics Revolution: Proteins and Nucleic Acids Singing to One Another?“, ISIS, 2. Februar 2007. Die Abhandlung kann auf Anfrage bezogen werden über report@i-sis.org.uk; eine Zusammenfassung findet sich unter http://tinyurl.com/6oqyxgt.
  2. Entnommen aus: Lynne McTaggart, „The Field: The Quest for the Secret Force of the Universe“, HarperCollins, London, 2001.
  3. Stuart Hameroff und Roger Penrose, „Orchestrated Objective Reduction of Quantum Coherence in Brain Microtubules: The ‚Orch R‘ Model for Consciousness“, 1996, http://tinyurl.com/alcek.

Kommentare

03. August 2012, 11:11 Uhr, permalink

Klaus Lehmann

Frage an Dr. Popp:
Ich erinnere mich daran, dass man früher annahm, dass es nicht gut sei, wenn Kinder mit alten Leuten dauernd zusammen schliefen. Heute beobachte ich, das Paare mit extremen Altersunterschied sich äußerlich vom Alter her, in vielen Fällen angleichen.
Ist dazu mal eine Studie erstellt worden?

31. August 2012, 21:55 Uhr, permalink

the future

Tja, die einen glaubten, es sei Gott, bei den anderen ist es "die Natur". Das war auch für mich viele Jahre eine ungenügende Aussage. Es ist wie das Phänomen. Irgendwann werden wir die Zusammenhänge verstehen lernen, hoffentlich nur für gute Zwecke!

31. August 2012, 22:04 Uhr, permalink

the future

Achso, das Phänomen.
[...]mit der Kraft der Bilder (Imagination), Krankheiten zu heilen, Hunger zu stillen und körperlich und geistige Höchstleistungen zu erziehlen.

01. September 2012, 15:09 Uhr, permalink

vitality mobil

Auf diese Informationen bin ich bereits vor ca. einem Jahr durch die Firma ProLight gestoßen.
Mich interessiert, in wie weit die angebotenen Therapiegeräte tatsächlich (nach Popp u.a.) wirksam sind.
Leider gleicht der "Gesundheits"-Markt eher einem Bazar, wo es sehr schwer ist, die Spreu vom Weizen zu trennen. Ein paar bunte Lichter bedeuten nicht zwingend wirksame Licht/ Photonentherapie.
Hat die Redaktion hierzu Erkenntnisse?
Gibt es verschiedene Anbieter im (wiss. fundiertem) Vergleich?

08. September 2013, 11:27 Uhr, permalink

Eva Jordan

Die gezielte Abgabe von Biophotonen ist einer der Schlüssel zur Heilungsunterstützung durch Handauflegen. Durch die Hände können gezielt Biophotonen abgegeben werden. Das wurde zum Beispiel bei bekannten Heiler wissenschaftlich untersucht. Die Biophotonen regen den Selbstheilungsprozeß an.

Kommentar schreiben

Folgende Art von Kommentaren sind unerwünscht und werden von uns entfernt:

  • (Schleich-)Werbung jedweder Art
  • Kommentare die nichts zum Thema beitragen
  • Kommentare die der deutschen Sprache nicht gerecht werden
  • Geplänkel mit anderen Kommentarschreibern
  • Kontaktanfragen an die Redaktion (benutzen Sie hierfür bitte das Kontaktformular)

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise