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Organtransplantation und das Gedächtnis der Zellen

Viele Empfänger verpflanzter Organe zeigen später Verhaltensweisen und Vorlieben, die nur von den Spendern der Organe herstammen können.

Der Bruder der Empfängerin berichtete:

„Susie ist jetzt hetero. Das meine ich ernst. Sie war lesbisch, und ihr neues Herz hat sie hetero gemacht. Sie hat all ihre Bücher und Sachen über homosexuelle Belange weggeworfen und spricht überhaupt nicht mehr darüber. Sie war vorher richtig radikal. Sie hält mit Steven Händchen und kuschelt mit ihm, so wie meine Freundin mit mir. Sie spricht mit meiner Freundin über Frauensachen, während sie ihr früher immer nur Vorträge über die Schlechtigkeit sexistischer Männer gehalten hat. Und meine Schwester, die Königin des Big Mac, hasst Fleisch. Sie will es nicht einmal im Haus haben.“

6. Fall

Die Spenderin war ein 14-jähriges Mädchen, das bei einem Sportunfall starb. Der Empfänger ist ein 47-jähriger Mann, der an einem gutartigen Myxom und Kardiomyopathie litt.

Die Mutter der Spenderin erzählte:

„Sehen Sie sie sich an [sie zeigt ein Foto]. Meine Tochter war der Inbegriff von Gesundheit. Sie hatte nicht ein Gramm Fett zuviel. Sie war Turnerin, und ihr Trainer konnte sie mit einer Hand über seinen Kopf heben. Sie fand das Leben so aufregend, dass sie die ganze Zeit wie ein Kätzchen herumhüpfte und sprang. Sie hatte allerdings ein paar Probleme mit dem Essen. Sie ließ manchmal einfach eine Mahlzeit aus und eine zeitlang nahm sie Abführmittel. Sie litt wohl ein bisschen unter Appetitlosigkeit. Wir ließen sie eine Therapie machen, aber sie hatte wohl einfach nicht viel Interesse am Essen. Und sie kicherte so komisch, wenn sie verlegen war. Es klang wie ein kleiner Vogel.“

Der Empfänger erzählte:

„Ich fühle mich wie neu. Wie ein Teenager. Ich fühle mich fast ein bisschen überdreht. Ich weiß, dass es nur die Kraft des neuen Herzens ist, aber ich komme mir wirklich jünger vor, in jeder Hinsicht, nicht nur körperlich. Ich sehe die Welt mit anderen Augen. Ich bin wirklich jung im Herzen. Ich habe diesen nervtötenden Drang zu kichern, der meine Frau wahnsinnig macht. Und dann ist da noch das mit dem Essen. Ich weiß nicht, was es ist. Ich habe Hunger, aber nach dem Essen ist mir übel, und ich habe das Gefühl, es würde mir helfen, wenn ich erbrechen könnte.“

Der Bruder des Empfängers berichtete:

„Gus ist ein Teenager. Daran gibt es keinen Zweifel. Er ist ein Jugendlicher, oder zumindest hält er sich für einen. Selbst wenn wir Bowling spielen gehen, brüllt er und springt herum wie ein Verrückter. Und er hat dieses komische Lachen. Er hört sich an wie ein Mädchen, und das sagen wir ihm auch. Aber es ist ihm egal. Sein Appetit kam nach der Operation nie zurück. Ihm ist sehr oft übel. Nach dem Thanksgiving Dinner ging er hoch und übergab sich. Wir fuhren ihn zur Notaufnahme, aber es hatte nichts mit seinem neuen Herz zu tun. Sie meinten, es wäre vielleicht eine Reaktion auf irgendetwas im Essen. Allerdings wurde niemandem sonst aus der Familie schlecht. Er wird darauf achten müssen. Sein Arzt macht sich Sorgen wegen seines Gewichts.“

7. Fall

Die Spenderin war ein 3-jähriges Mädchen, das im Swimmingpool ertrank. Der Empfänger ist ein 9-jähriger Junge, der an Myokarditis und einem Septumdefekt litt.

Die Mutter des Empfängers sagte:

„Er [der Empfänger] weiß nicht, wer seine Spenderin ist oder wie sie starb. Wir schon. Sie ertrank beim Freund ihrer Mutter. Ihre Mutter und der Freund gingen aus und überließen sie einem Babysitter, einem jungen Mädchen, das gerade telefonierte, als es passierte. Ihren Vater habe ich nie kennen gelernt, doch die Mutter erzählte mir, dass die Scheidung sehr unschön gewesen sei und dass er seine Tochter nie besucht habe. Sie sagte, sie müsse viel arbeiten und wünschte sich, sie hätte mehr Zeit mit ihr verbracht. Ich glaube, sie fühlt sich ziemlich schuldig deswegen ... wissen Sie, beide Eltern erkennen erst jetzt, wo es zu spät ist, was sie an ihrer Tochter hatten.“

Der Empfänger, der behauptete nicht zu wissen, wer der Spender ist, berichtete:

„Manchmal spreche ich mit ihr. Ich spüre sie in mir. Sie scheint sehr traurig zu sein. Sie hat große Angst. Sie sagt, sie wünscht sich, dass Eltern ihre Kinder nicht einfach beiseite schieben. Ich weiß nicht, warum sie das sagt.“

Die Mutter des Empfängers erzählte über den Empfänger:

„Also, was ich bemerkt habe ist, dass Jimmy jetzt Todesangst vor Wasser hat. Früher liebte er es. Wir wohnen an einem See, und er will nicht in den Garten gehen. Ständig verschließt er die Hintertür. Er sagt, er habe Angst vor dem Wasser und er wisse nicht warum. Er will nicht darüber reden.“

8. Fall

Die Spenderin war eine 19-jährige Frau, die sich beim Tanzunterricht das Genick brach. Die Empfängerin ist eine 19-jährige Frau, die an Kardiomyopathie litt.

Die Mutter der Spenderin berichtete:

„Wir haben Angela [die Empfängerin] kennen gelernt, und sie ist unserer Tochter [Stacy] wie aus dem Gesicht geschnitten. Sie könnten beinahe Zwillinge sein. Sie sind beide kluge Mädchen, ich meine, meine Tochter war auch klug. Sie wollte Schauspielerin werden, aber wir glaubten, dass sie viel eher für einen akademischen Beruf geeignet sei. Ihr Vater ist Arzt, und er wollte unbedingt, dass sie das auch wird.“

Der Vater der Spenderin berichtete:

„Stacy war äußerst intelligent. Es ist so tragisch. Sie wäre eine hervorragende Ärztin geworden, aber sie wollte tanzen und singen. So ist sie auch gestorben. Sie stürzte im Unterricht. Wir haben oft freundschaftliche Diskussionen darüber geführt, wie enttäuscht ich sein würde, wenn sie nach Hollywood ginge statt nach Harvard. Ich hoffe, sie wusste, dass ich nur wollte, dass sie glücklich wird.“

Kommentare

12. September 2013, 20:59 Uhr, permalink

Dirk

wirklich beeindruckend... bestätigt, dass das gehirn wenig mit unserem denken zu tun hat.. es dient nur als empfänger und je mehr es wächst, desto mehr kann es verstehen..
der geist sitzt demnach im gesamten körper..
ist alles übereinstimmend mit den büchern von donald walsch..
..
für mich ist klar, warum fleischfresser, so aggressiv sind... da ist man ein teil von im essen....

09. Januar 2019, 13:31 Uhr, permalink

marie-maru

Ich nehme an, Sie sind Vegetarier oder vegan und Ihr Kommentar beweist, dass auch Nicht-Fleischfresser aggessiv sein können. Anders kann ich mir diese aggressive und verachtende Ausdrucksweise nicht erklären. Selbst wenn Sie recht haben, so würde ein gelassener Mensch mit Achtung (auch Selbstachtung) nicht ein solches Wort wählen.
Übrigens habe ich eine fleischfressende Freundin, die mit Vorliebe Lammfleisch ißt - und sie ist sanft wie ein Lämmchen...

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