Disclosure Diaries 11/2025

disclosure1125Das Tagebuch der Ufo-Enthüllung - exklusiv auf Deutsch. NEXUS übersetzt den englischsprachigen Newsletter zum amtlichen Geschehen in Sachen "UAP Disclosure": dem Ringen um die offizielle Bekanntgabe der Existenz nichtmenschlicher intelligenter Wesen (NHI) und um die Freigabe der Geheimtechnologien des Tiefen Staats. Hier die wichtigsten Ereignisse vom November 2025.

11. November 2025: Im YouTube-Kanal Weaponized erscheint der zweite Teil eines ausführlichen Interviews mit Dr. James Lacatski, lange Zeit Mitarbeiter des US-Militärgeheimdiensts DIA sowie Mitgründer und Verwalter des Advanced Aerospace Weapons Systems Application Program (AAWSAP), das sich mit den Ereignissen auf der Skinwalker Ranch und UAP-Sichtungen befasste. In dem Gespräch äußert Lacatski sich dazu, warum die offizielle UAP-Aufdeckung so schleppend vorangeht und wie sie von Teilen der US-Regierung sogar sabotiert und ins Lächerliche gezogen wird. Zudem spricht er über aktuelle Theorien zu Ufo-Abstürzen und der angeblichen Bergung außerirdischer Leichname sowie über das bemerkenswert häufige Auftreten von UAPs in der Nähe von militärischen Nuklearanlagen und Atomwaffen. Lacatski bestätigt im Interview, dass er und sein AAWSAP-Team die Verbindung zwischen Ufos und kritischer Nuklearinfrastruktur ausführlich untersucht und dokumentiert haben. Das Interview von Jeremy Corbell und George Knapp mit James Lacatski dauert etwas mehr als 75 Minuten und ist – wie auch Teil 1 – absolut sehens- und hörenswert.

14. November 2025: In einem Interview mit dem konservativen US-Nachrichtensender Fox News macht Dan Farah, Regisseur und Produzent des neuen Dokumentarfilms „The Age of Disclosure“ (wir haben berichtet) die vollmündige Ankündigung:

„Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Präsident sich öffentlich zu nichtmenschlichem Leben im Universum äußern wird.“

Im Interview zu seinem Film über eine „80 Jahre währende Vertuschung“, in dem 34 führende Mitglieder der US-Regierung (u. a. Außenminister Marco Rubio) des Militärs und der Geheimdienste zu Wort kommen, tätigt Farah auch noch ein paar andere starke Aussagen. „Die Öffentlichkeit, der Kongress und sogar der Präsident waren sehr lange Zeit nicht eingeweiht“, sagt er beispielsweise. Und:

„Erst in den letzten paar Jahren haben hochrangige Kongressmitglieder und der Regierung dank mehrerer Whistleblower herausgefunden, was los ist. Jetzt versuchen sie für sich selbst und die amerikanische Öffentlichkeit die Wahrheit zu ergründen.“

Man darf gespannt sein, ob sie dies auch im Sinne der Weltöffentlichkeit tun …

20. November 2025: Die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet in einem Exklusivbeitrag, dass es fast genau ein Jahr zuvor – am 22. November 2024 – über dem amerikanischen Militärflugplatz RAF Lakenheath in der britischen Grafschaft Suffolk beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Polizeihubschrauber und mysteriösen „Drohnen“ gekommen sei. (Zur Erinnerung: Das war zu der Zeit, als an der Ostküste der USA die große Drohnenpanik herrschte.) Eine für Flugsicherheit zuständige Behörde lieferte damals die Erklärung, dass der Hubschrauberpilot ein amerikanisches F-15-Kampfflugzeug versehentlich als unbekanntes Flugobjekt identifiziert habe. Durch eine Anfrage nach dem Informationsfreigabegesetz stellte sich aber nun heraus, dass es sich in Wahrheit doch um Hightechdrohnen unbekannter Herkunft gehandelt hat, die den Polizeihubschrauber mit hoher Geschwindigkeit (ca. 260 km/h) verfolgten. Laut Polizeiprotokoll habe es sich dabei allem Anschein nach nicht um „Hobbydrohnen“ gehandelt. Und ein Augenzeuge gab an, dass eines der Objekte dem bekannten Tic-Tac-Ufo geähnelt habe.

21. November 2025: Der UAP-Enthüllungsdokumentarfilm „The Age of Disclosure“ startet an diesem Tag in ausgewählten Kinos in Washington, D. C., Los Angeles und New York sowie auf Amazon Prime. Die Doku in Spielfilmlänge (109 Minuten) behandelt die in jüngster Vergangenheit so brisante Geschichte der Bemühungen um Ufo/UAP-Transparenz, lässt Whistleblower, Augenzeugen und US-Behördenvertreter zu Wort kommen – und wird von der Mainstream-Lügenschleuder Wikipedia bereits jetzt als filmgewordene Verschwörungstheorie diffamiert. Weil ehrlich: Wie kann man denn die Behauptung wagen, dass eine gezielte Vertuschungspolitik der Regierungen die Existenz von außerirdischen Intelligenzen, die der Erde seit geraumer Zeit Besuche abstatten, jahrzehntelang vor der Welt geheim gehalten hat? Regisseur des Films, in dem Lue Elizondo die Rolle des Erzählers übernimmt, ist Dan Farah, der bisher nur als Produzent (Film: „Ready Player One“, TV-Serie „The Shannara Chronicles“) in Erscheinung getreten ist. Prominent kommt in „The Age of Disclosure“ auch Jay Stratton – der ehemalige Leiter der UAP-Taskforce der amerikanischen Regierung – zu Wort. Er sagt unter anderem:

„Das erste Land, das lernt, diese Technologie zu beherrschen, wird in den kommenden Jahren weltweit führend sein. Das ist so ähnlich wie das Manhattan-Projekt – die Atombombe auf Steroiden.“

22. November 2025: Die Website Black Vault ermittelt in einem interessanten UAP-Disclosure-Fall: Auf eine Anfrage nach dem US-Informationsfreigabegesetz FOIA zu einer Besprechung, die Neill Tipton – ehemaliger Direktor für militärisches Nachrichtenwesen, Informationssammlung und Spezialprogramme – in seinem Kalender für den 28. August 2017 eingetragen hatte, antwortete das Büro des US-Verteidigungsministers, dass es dazu keine offiziellen Unterlagen gebe. Black Vault erhob sofort dagegen Einspruch, weil dieser Bescheid den freigegebenen Dokumenten aus einer früheren FOIA-Anfrage widerspreche, in der die Besprechung eindeutig in Tiptons offiziellem Terminkalender eingetragen war. John Greenewald, der Autor des Black-Vault-Artikels, präsentiert in seinem Beitrag Argumente und Beweise dafür, dass es wahrscheinlich um ein Treffen zwischen Tipton und dem in UAP-Aufdeckerkreisen höchst bekannten Luis Elizondo gegangen sei, bei dem der Geheimdienstprofi über Einzelheiten zum Advanced Aerospace Treat Identification Program (AATIP) informiert werden sollte; angeblich habe Tipton damals auch die AATIP-Verwaltung übernehmen wollen. Da das Pentagon nach wie vor leugnet, dass Elizondo bei AATIP je eine verantwortliche Rolle gespielt hat, ist es wohl auch kein Wunder, dass die Unterlagen über besagtes Treffen plötzlich „verschwunden“ sind.

23. November 2025: Roswell kommt nicht zur Ruhe. James Comer, republikanischer Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus und Vorsitzender des US House Committee on Oversight and Accountability, gab in einem Interview mit AskaPolUAPs.com an, dass er eine Recherchemission für das Ausschussmitglied Anna Paulina Luna und diverse Mitarbeiter der Arbeitsgruppe für Bundesgeheimnisse nach Roswell genehmigt habe. Es handelt sich dabei um eine CODEL – die offizielle Dienstreise einer Congressional Delegation (= Kongressabordnung) –, deren genauer Ablauf in den nächsten Wochen noch geplant werden soll. Der in Fachkreisen ebenso prominente Abgeordnete Eric Burlison sagte im selben Interview, dass man noch keine konkreten Termine bekanntgeben wolle, weil die Befürchtung bestehe, dass Vertragsnehmer des Militärs dann sensible Informationen an einen anderen Standort verlegen könnten.

24. November 2025: Die amerikanische Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) plant laut The Debrief den Start eines Überwachungsnetzwerks, das den Weltraum zwischen Erde und Mond beobachten und kleine, mit irdischen Teleskopen so gut wie nicht sichtbare Objekte verfolgen soll. Die neue Initiative nennt sich „Track at Big Distances with Track-Before-Detect“ (TBD2), was etwa so viel bedeutet wie „Verfolgung weit entfernter Objekte vor deren Erkennung“. Die geosynchrone Umlaufbahn (ca. 36.000 km über der Erdoberfläche) war die bisherige Außengrenze für permanente Routinebeobachtungen; der „zislunare“ Raum erstreckt sich fast 400.000 km weiter ins All und hat ein etwa 1.200-mal größeres Volumen. Die Überwachung bis zum Mond (geht es da wirklich nur um kleinere Weltraumobjekte oder auch um UAPs?) soll durch die Kombination optischer Sensoren mit wesentlich effizienteren Algorithmen ermöglicht werden; zudem will die DARPA eine Sonde am Lagrange-Punkt 1 des Systems Sonne-Erde in ca. 1,5 Mio. km Erdentfernung platzieren.

In einer DARPA-Ausschreibung zu dem Projekt vom 17. November heißt es:

„Ziel des TBD2-Programms ist es, eine kontinuierliche weltraumgestützte Erkennung und Verfolgung von Objekten im zislunaren Raum in relevanten Zeiträumen zu ermöglichen. Diese Bemühungen werden die Sicherheit des kommerziellen und zivilen Verkehrs in diesem Raumsektor erhöhen, einen Beitrag zur friedlichen Nutzung des Weltraums zum Nutzen aller Nationen leisten und ein nachhaltiges Ökosystem im Weltraum ermöglichen.“

Na, dann ist ja alles gut.

24. November 2025: Noch was aus den dunklen Gewölben von Black Vault – und wieder geht es um nach einer FOIA-Anfrage freigegebene Dokumente: Der Investor Christopher Mellon, der für die US-Regierungen Clinton und Bush jun. als stellvertretender Assistent des Verteidigungsministers für Nachrichtendienste tätig war, setzt sich seit Jahren für die Offenlegung geheimer UAP-Daten ein. (Er war es auch, der die Pentagon-Ufo-Videos an die New York Times weitergab.) Die besagten Dokumente, die vor Kurzem vom US-Verteidigungsministerium freigegeben wurden, behandeln eine E-Mail von Mellon an jene Abteilung des Ministeriums, die für die Überprüfung und autorisierte Veröffentlichung von Regierungsmaterialien zuständig ist und sich auch mit geheimen und eingeschränkt zugänglichen Informationen befasst. Darin fragte er an, ob er eine an ihn gerichtete Signalmeldung eines Regierungsmitarbeiters veröffentlichen dürfe, die seiner Ansicht nach „geborgene außerirdische Technologie“ eines wahrscheinlich in den 1950er-Jahren abgestürzten Ufosbehandle. Es dauerte zwar einige Zeit, doch dann wurde die Publikation dieser Nachricht vom Verteidigungsministerium bewilligt – natürlich, ohne Mellons Theorie damit zu bestätigen. Genaueres dazu im Black-Vault-Artikel.

Kommentar schreiben

Folgende Art von Kommentaren sind unerwünscht und werden von uns entfernt:

  • (Schleich-)Werbung jedweder Art
  • Kommentare die nichts zum Thema beitragen
  • Kommentare die der deutschen Sprache nicht gerecht werden
  • Geplänkel mit anderen Kommentarschreibern
  • Kontaktanfragen an die Redaktion (benutzen Sie hierfür bitte das Kontaktformular)

Bitte beachten Sie unsere Datenschutzhinweise

NEXUS Suche

Weitere Artikel im Blog

Weitere Teile

Der Autor

Das NEXUS Magazin Blog

Aktuelle Artikel und Newsbeiträge des NEXUS Magazin

 RSS-Feed abonnieren