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Im Kampf gegen den Codex Alimentarius

Die Lebensmittelrichtlinien des „Codex Alimentarius“ begannen als unschuldige Verbraucherschutzvorschrift, doch inzwischen haben die unterschiedlichsten Interessengruppen das Papier verwässert. Von Gesunderhaltung kann keine Rede mehr sein – eher ist das Gegenteil der Fall. Anm. d. Red.: Wir heizen der entbrannten Codex-Diskussion noch ein wenig ein und veröffentlichen hier den Originalartikel aus NEXUS 20, dessen Quellverweisen unsere Autorin Nina Hawranke nachgegangen ist.

Der Codex weist Ähnlichkeiten zu anderen Bevölkerungskontrollmaßnahmen auf, die von den Regierungen der westlichen Welt im Verborgenen vorgenommen werden. Beispiele sind die Einschleusung von DNS-schädigenden und latent immunsuppressiven Mitteln in Impfstoffe (siehe die als Waffe eingesetzte Vogelgrippe und AIDS), der Süßstoff Aspartam, Chemtrails, Chemotherapie als Mittel zur Krebsbekämpfung und RU486 (die von der Rockefeller-Dynastie finanzierte Abtreibungspille).

Die WEO und die WHO schätzen, dass allein die Einführung der Vitamin- und Mineralstoffrichtlinie innerhalb von zehn Jahren mindestens drei Milliarden Todesopfer fordern wird.14 Eine Milliarde Menschen wird verhungern, und zwei Milliarden werden an vermeidbaren, durch Unterernährung verursachten degenerativen Krankheiten sterben, z. B. an Krebs, Herzkranzgefäßerkrankungen und Diabetes.15,16

Dem Verbraucher wertlose, entmineralisierte, pestizidverseuchte und verstrahlte Lebensmittel unterzuschieben – das ist die schnellste und wirkungsvollste Methode, um einen profitablen Anstieg von Mangelernährung und vermeidbaren degenerativen Krankheiten zu erzeugen, gegen die die zweckmäßigste Vorgehensweise natürlich eine toxische pharmazeutische Heilbehandlung ist. Tod gegen Profit – darum geht es heutzutage.

Die Pharmaindustrie hat auf die Codex-Richtlinienangleichung seit Jahren gewartet. Eine unwissende Weltbevölkerung, die körperlich schneller degeneriert und damit die Profite steigen lässt, ist das höchste Ziel der ungeheuerlichen, im Verborgenen agierenden Lenker jener korrupten Handelsorganisation, die angeblich auf die Verbrauchergesundheit acht gibt.

Sich mit eigenen nationalen Normen zur Wehr setzen

Dr. Rima Laibow, die medizinische Leiterin der Natural Solutions Fundation, hat gegen die US-Regierung rechtliche Schritte eingeleitet. Sie kämpft für unsere gesundheitliche Selbstbestimmung und nimmt als öffentliche Beobachterin weiterhin an jeder Versammlung der Codex-Kommission teil. Auch hat sie sich mit Delegierten verschiedener Staaten getroffen, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass einzelne Länder eigene Lebensmittel-Standards implementieren können, die besser und sicherer sind als die durch den Codex vorgeschriebenen. Sicherere Standards abzufassen ist offensichtlich keine schwere Aufgabe, und viele Staaten können wohl die mangelhaften und später unwiderruflichen Richtlinien umgehen, die die Kommission einzuführen versucht.17

Der Kampf um die Gen-Kennzeichnung

Die letzte Versammlung der Codex-Kommission in Genf endete mit interessanten Ergebnissen. Eine lang vor sich hinschwelende Verbitterung kam zum Vorschein, als die USA wieder einmal den einseitigen Themenkatalog der Pharma-, Agrar- und Chemieriesen durchdrücken wollten, ohne zu berücksichtigen, was viele andere Länder zu sagen hatten. Wenn die USA einen Staat nicht zu Wort kommen lassen wollen, verweigert das Gastgeberland der Konferenz normalerweise den offiziell Delegierten die Visa. Etliche Staaten haben gegen diese Verfahrensweise protestiert und erklärt, dass aus diesem und anderen Gründen die in ihrer Abwesenheit gefällten Beschlüsse keine internationale Legitimität besitzen.

Ein wichtiger Streitpunkt ist die standhafte Weigerung der Vereinigten Staaten und der Codex-Kommission, genmanipulierte Organismen (GMOs) als solche zu kennzeichnen. Japan, Norwegen, Russland, die Schweiz sowie praktisch alle afrikanischen Länder und 26 Staaten der Europäischen Union kämpfen nun seit fast 18 Jahren für die Einführung einer Pflichtkennzeichnung genmanipulierter Organismen. Die USA sehen diese irrigerweise als gleichwertig mit nichtmanipulierten Organismen an – ein Standpunkt, der allein auf einer 1992 erlassenen Durchführungsverordnung des damaligen Präsidenten George H. W. Bush basiert. Kein einziges genmanipuliertes Produkt wird dementsprechend irgendwelchen Lebensmittelsicherheitstests unterzogen, bevor es in die Nahrungskette der USA entlassen wird. Die FDA weigert sich, sicherheitsrelevante Daten zu überprüfen; es wird lediglich eine einzige Voruntersuchung im Frühstadium der Entwicklung des GMOs durchgeführt.

Gegner des US-Kurses, genmanipulierte Lebensmittel nicht zu kennzeichnen, schließen aus all dem, dass die USA eine solche Kennzeichnung gar nicht wollen. Es werden wohl rechtliche Konsequenzen (z. B. die Haftbarmachung von Herstellern und der US-Regierung) befürchtet, wenn sich die Spuren solcher Lebensmittel zurückverfolgen lassen. Wenn Millionen Menschen geschädigt oder getötet werden, weil die eingesetzten DNS-Promoterviren und Markerbakterien mit den dynamisch-veränderlichen Strukturen des menschlichen Körpers reagieren und instabil werden, könnte das zu Millionen von Gerichtsverfahren führen. Wenn sich die Spuren der gentechnisch manipulierten Anteile aber absolut nicht zurückverfolgen lassen, kann die Haftbarkeit von Unternehmen oder der Regierung auch schlecht beurteilt werden. Am Ende leidet die Gesundheit der gesamten Bevölkerung. Einige Wissenschaftler in der FDA haben wegen der Gefahren wiederholt davor gewarnt, genmanipulierte Organismen in die allgemeine Lebensmittelversorgung hineinzulassen. Sie wurden aber regelmäßig ignoriert oder überstimmt.

Im Vorfeld der Genfer Versammlung traf sich der Codex-Ausschuss für Nahrungsmittelkennzeichnung in Ottawa, Kanada (28. April bis 2. Mai 2008). Mehrere Länder, die die Kennzeichnung verpflichtend einführen wollen, waren am Ende des Treffens verärgert, weil die von der südafrikanischen Delegation vorbereitete empirische Studie über die Gefahren solcher GMOs durch den Ausschuss nicht objektiv analysiert worden war. Das Papier schilderte die Notwendigkeit einer Pflichtkennzeichnung, wurde aber ignoriert und später aufgrund des von den USA ausgeübten Drucks zurückgezogen. Im Ergebnis beabsichtigen jetzt etliche Staaten, die Codex-Vorgaben zu verwerfen und ihr eigenes Kennzeichnungssystem für genmanipulierte Organismen einzuführen, um so die Verbreitung „tödlicher“ Nahrungsmittel zu beschränken. Das Ganze entwickelte sich zu einem echten Dilemma für die WEO und die WHO.

Nach Aussage von Dr. Laibow sind die beiden Organisationen bei der letzten Versammlung in Genf endlich eingeschritten und haben beschlossen, ein Programm zur Identifizierung schwacher Verunreinigung von Nahrungsmitteln mit GMOs auf die Beine zu stellen.

Was genau unter „schwacher Verunreinigung“ verstanden wird, hängt immer noch von den Normen der einzelnen Länder ab. Beispielsweise gestatten die USA bei Bioprodukten derzeit einen Verunreinigungsgrad mit genmanipulierten Organismen von bis zu 10 Prozent – das ist höher als jedes andere Codex-Mitgliedsland. Diese Produkte dürfen dann verblüffenderweise immer noch das „Biolebensmittel-Zertifikat“ [USDA Certified Organic] des US-Landwirtschaftsministeriums tragen. Einige Regierungen wie die Europäische Union erlauben nur 0,9 Prozent Verunreinigung, während andere lediglich 0,1 Prozent gestatten.

Dass die WHO und die WEO den Begriff „Verunreinigung“ verwenden, zeigt indes, dass es sich hier nicht einfach nur um eine Beimischung genmanipulierter Organismen in normale Lebensmittel handelt. Der Ausdruck ist bemerkenswert, weil die Studien über die Gefahren, die von genmanipulierten Organismen ausgehen, nicht länger verleugnet werden können.

Die USA haben einer solchen Bezeichnung natürlich vehement widersprochen, diesmal jedoch vergeblich.

Wiewohl die WHO und die WEO noch nicht so weit gegangen sind, eine Pflichtkennzeichnung genmanipulierter Organismen vorzuschreiben, ist ihre Anerkennung der Tatsache, dass damit Nahrungsmittel verunreinigt werden können, doch ein großer Gewinn für die gesundheitliche Selbstbestimmung.

Diese Anerkennung in eine Regelung zur Pflichtkennzeichnung zu fassen ist der nächste logische Schritt, aber dafür ist noch Einiges zu tun.

Kommentare

08. April 2009, 15:45 Uhr, permalink

Andreas

Servus liebes Nexusteam - grüezi Nachbar Thomas ;)

Danke für die Bereitstellung dieses Artikels!
Es zeigt sich für mich und gewiss für viele weitere Leser, dass Euer Magazin an der Wahrheitsfindung im höchsten Maße bemüht ist und Standpunkte revidierbar sind.

So soll es bleiben - großes Lob an die Redaktion!
Wünsche Euch gesegnete Ostertage!!!
Pfüerti
Andreas

16. Mai 2009, 15:13 Uhr, permalink

eEbru Sevda

Alles schön und gut im Artikel, aber was entspricht tatsächlich der
Wahrheit?
Wo im Codex sind all diese immense Vorwürfe denn belegt?
In der Nachweisliste "Endnoten" sehe ich hauptsächlich den Namen von Fr. Dr. Laibow, das grenzt an Propaganda für meine Begriffe
Eine besser Recherche wäre der Tragweite der Thematik gerechter.

Vielen Dank

E.Sevda

17. Mai 2009, 18:40 Uhr, permalink

DonRolando

Ich möchte alle vor diesem Artikel und ähnlichen Veröffentlichungen warnen (vor allem wenn er sich auf den Namen Rima Laibow bezieht) Es handelt sich offensichtlich um Desinformation. Neben vielleicht begründeter Kritik findet sich vieles an Unwahrheit und absolut nicht Belegbaren. Nach intensiver Recherche fand ich nichts von den Horrormärchen belegbar. Auch Frau Laibow scheint nichts von dem belegen zu können (angryscientist.wordpress.com/2008/08/08/is-dr-rima-laibow-exaggerating-about-codex/). Darüberhinaus pflegt sie und ihr Mann gute Kontakte zum US-Establishment und zu den dortigen Geheimdiensten.

Ich verweise hier auf den Artikel von NEXUS
www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/codex-alimentarius-wenn-kritik-sich-selbst-zum-opfer-fa-llt

und mit Einschränkung
blacksnacks13.spaces.live.com/blog/cns!BD779161601D08D0!6102.entry

Der hier in NEXUS publizierte Artikel "Im Kampf gegen den Codex Alimentarius" strotzt auch nur von Unwahrheiten.

Kostprobe: Schaut euch bei Wikipedia mal die empfohlenen Tagesdosen für Vitamin D und Niacin an und vergleicht sich mit denen in diesem Artikel.

Anders als viele glauben ist ein mehr an Vitaminen nicht immer auch gesünder. Auch wenn die Nahrungsergänzungsmittel-Industrie einem das gerne weismachen will. Wer sich ausgewogen ernährt braucht das Zeug in der Regel nicht.

Hier mal als Beispiel die Folgen einer Überdosierung mit Vitamin A:
Eine (längere) Überversorgung mit über 15 mg (= 50.000 IE) Vitamin A kann zu Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, erhöhtem Hirndruck (Pseudotumor cerebri), Abnahme der Knochengewebsdichte (Osteoporose), Vergrößerung von Leber und Milz, Verringerung der Schilddrüsentätigkeit und schmerzhaften Wucherungen der Knochenhaut führen. Generell können höhere Einmaldosen als unbedenklich angesehen werden, während wiederholt höhere Dosen eher die Gefahr einer Intoxikation in sich tragen.
(nach Wikipedia)

Auch das fettlösliche Vitamin D kann bei Überdosierung einen erhöhten Calcium-Verlust auslösen.

Also vertrödelt nicht eure Zeit und Energie und geht den MindControllern auf den Leim. Macht lieber was sinnvolles und unterzeichnet die Kampagne von campact.de "Nein zum Genmais in Brüssel" unter www.campact.de/gentec/sn6/signer

Bleibt kritisch
DonRolando

09. Juni 2009, 16:08 Uhr, permalink

Redaktion Reikiland

Die Informationen zum Stichwort sind widersprüchlich. Und ob den Ausführungen der Wikipedia unter de.wikipedia.org/wiki/Codex_Alimentarius als bekanntlich eher skeptizistisches und der konventionellen Wissenschaft folgenden Mediums 1:1 zu folgen ist, dürfte fraglich sein. Aus meiner Sicht gibt es hier auch zahlreiche Verwirrung. Während gleichzeitig in Deutschland faktisch viele Alternativmediziner abgemahnt werden wegen angeblicher Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht und kaum ein Aufschrei geschieht...

13. September 2009, 20:40 Uhr, permalink

Hans

Guter Artikel, allerdings sind evtl. bei den Mengenangaben die Einheiten verwechselt worden. Bei Vitamin C muss es wohl ... mg heißen statt micro Gramm.

09. August 2013, 15:55 Uhr, permalink

D. M.

Ganz oben steht: "Die Kommission für den Code Exitus (Verzeihung … Codex Alimentarius) "

Für einen seriösen Bericht wie diesen würde ich solche Bemerkungen nicht erlauben. Die Glaubwürdigkeit dieses Berichts wird so reduziert. Sarkasmus und Zynismus sind meiner Meinung nach Methoden, um von Tatsachen abzulenken oder generell Ablenkungsmanöver. Schwach. Bitte unterlassen Sie das...

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