Morgellons: Die Büchse der Pandora ist geöffnet

Eine unheimliche Krankheit breitet sich weltweit aus – wird aber vom Ärztestand und der Schulmedizin geleugnet. Die Betroffenen leiden angeblich unter „Dermatozoen-Wahn“; im Internet kursieren unappetitliche Bilder und wilde Gerüchte. NEXUS sprach mit einem der wenigen Experten.

NEXUS: Die Chemtrails könnten also Ihren Worten nach dennoch eine erste indirekte Einflussgröße sein. Was ist denn Ihrer Meinung nach nun die wahrscheinlichste Ursache?

MN: Nun, als Betroffener und Forscher aus der Not heraus musste ich natürlich intensiver forschen, da ich ja geheilt werden wollte und von Medizinern keinerlei Hilfe erwarten konnte. Ich bin dabei wie ein Detektiv vorgegangen und habe zunächst alle möglichen Ursachen ausgeschlossen, um mich dann der verbliebenen anzunehmen. Anfänglich ackerte ich sehr viel Literatur über Parasiten durch, z. B. zu allen Arten von Würmern, Pilzen, Viren oder Bakterien, um überhaupt mitreden zu können und den bestmöglichen in Frage kommenden Erreger zu isolieren.

Dazu habe ich das Ganze auch epidemiologisch betrachtet: Wo ist das Syndrom zum ersten Mal ausgebrochen? In China? Amerika? Australien? Die ersten Meldungen kamen aus Texas und Florida, dann aus Kalifornien. Also fragte ich mich, was dort in Texas passiert ist oder was dort versprüht wurde. Mit der Pilzidee im Hinterkopf kam ich dann auf einen Nenner, einen konkreten Denominator, nämlich biologische Insektizide, die dort massiv eingesetzt werden.

In den Südstaaten gibt es ja ein großes Problem mit den Feuerameisen. Dort wurden seit den 1930er Jahren alle möglichen Versuche unternommen, diese Feuerameisen aufzuhalten. Mit Chemie hat es nicht funktioniert, und letztlich hat man dann Pilze und die Foride-Fliege eingesetzt. Da dort in den Südstaaten die ersten Epidemien mit Morgellons gemeldet wurden, ist ein Zusammenhang mit Bioinsektiziden nur noch logisch. In Texas und Lousiana gibt es auch viele Fälle, bei denen Foride-Fliegen ihre Eier in der Haut von Menschen abgelegt haben. Was für ein Zufall! Warum werden auch Menschen von diesen Foride-Fliegen gestochen? Nun, wenn Menschen unter Stress stehen – und das ist heutzutage ja akut –, dann schwitzen diese natürlich Angstpheromone aus. Und es sind genau dieselben, die auch Ameisen produzieren und damit solche Fliegen anziehen. Angst ist also ein universeller Duft! Die Fliege riecht diese Pheromone und legt dann per Stich ihre Eier in der Ameise oder im Menschen ab. Aber auch Pilze reagieren auf Gerüche - ein Vorgang, der als Chemotaxis bekannt ist - und können einen potentiellen Wirt zuerst aussondieren, bevor sie ihn besiedeln.

Morgellons-Faser 4

Faserbündel, aufgefüllt mit Protoplasmasekret

NEXUS: Sie vermuten ja auch, dass es sich bei Morgellons um genetisch veränderte Organismen handeln könnte. Warum?

MN: Im Prinzip bin ich aufgrund meiner Untersuchungen letztlich darauf gekommen, dass es sich hier nicht um einen normalen Organismus handelt, sondern dass dieser Eigenschaften von Pilzen und Bakterien besitzt. Natürlich habe ich dann einen Zusammenhang zu genetisch manipulierten Organismen erwogen, und so habe ich es auch auf meiner Seite geschrieben. Insbesondere, da vor etwa zwei Jahren die Firma Bayer AG über Google auf meine Seite kam, die nach den Begriffen „Morgellons“ und „GMO“, also „genmanipulierter Organismus“, gesucht hatte. Das ist natürlich sehr verdächtig, denn Bayer ist eine Pestizidfirma, die eben auch derartige Pilze vertreibt.

Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass die Firma an allem schuld sei oder sich voll bewusst war, dass diese Bioinsektizide solche Krankheiten auslösen könnte. Man kann aber spekulieren, dass sie bereits vermuteten, dass womöglich eines ihrer Produkte das Syndrom ausgelöst haben könnte, da es auch schon genug medizinische Artikel über Infektionen mit solchen Bioinsektiziden gibt.

Daraufhin habe ich dann näher recherchiert und kam bisher immer zu denselben Ergebnissen: dass es sich vermutlich um ein biologisches Mykoinsektizid handelt, einen Pilz, wie z. B. Metarhizum anisopliae, der auch als Modellorganismus bekannt ist. Nun ist aber explizit dieser Pilz sehr gefährlich, weil er DNS von anderen Zellen übernehmen kann. Wenn er auch noch genetisch manipuliert und mit Agrobacterium-tumefaciens-Genen versehen wurde, ein Bakterium, das ja bekanntermaßen DNS an andere Zellen übergeben kann, dann wird es schon unberechenbarer, was da für ein neuer Organismus entstehen kann. Wir hätten dann also zwei Organismen in einem: Der eine kann DNS übernehmen, der andere kann DNS weitergeben. Was könnte passieren, wenn dieser Organismus sich weiter mit anderen Organismen kreuzt? Mit anderen Schimmelpilzen zum Beispiel? Meine Vermutung ist, dass genau das passiert ist und dies der unbekannte Organismus X ist, der momentan noch Morgellons genannt wird.

NEXUS: Aber die Krankheit war doch eigentlich schon bekannt, bevor es – zumindest offiziell – zu Genmanipulation kam.

MN: Das ist ja kein Widerspruch. Dieser Pilz, den die Pestizidindustrie verwendet, stammt ja nicht vom Mars. Er hat ja schon auf der Erde existiert, sonst käme er doch nicht zum Einsatz. Nun, natürlich könnten vereinzelte Pilzerkrankungen schon früher aufgetreten sein, z. B. in der Römerzeit, konnten sich aber eventuell nicht ausbreiten, da man früher als Aussätziger, zum Beispiel mit Lepra, einfach irgendwohin transportiert und isoliert wurde.

Der Tatbestand hinsichtlich der Bioinsektizide ist ja faktisch der, dass man heutzutage nicht mehr so viel Chemie einsetzen will, da sich bei Insekten bereits Resistenzen gebildet haben. Deshalb versucht man es seit knapp 30 – 40 Jahren verstärkt mit natürlichen biologischen Gegenspielern (Antagonisten) oder Fressfeinden von Schadinsekten. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, aber man hat zu wenig an die Folgen gedacht und viel zu wenige und unzureichende Feldversuche unternommen – 27-tägige Tests mit Laborratten sind einfach nicht ausreichend!

Diese Pilze, von denen ich spreche, sind eigentlich ziemlich alltägliche Schimmelpilze (Zygomyceten) aus dem Erdreich, die auch in Europa zu finden sind. Die Pilze sind natürliche Feinde von Insekten und sogar deren Predatoren (Jäger). Sie können Insekten mit ihren Pheromonen anlocken. Die Insekten legen dann dort ihre Eier ab oder transportieren die Sporen nach einem anderen Kontakt weiter, oder aber der Pilz penetriert das Insekt und frisst es innerlich auf. Von diesem Pilz gibt es verschiedene Varianten, und die meiner Meinung nach gefährlichste Form ist der erwähnte Metarhizium anisopliae – ein Pilz, der, wie gesagt, DNS übernehmen kann. Er kann mit seinem Protoplasma sogar Formen entwickeln, die Insekten ähneln. Das ist wahrscheinlich schwer zu glauben, aber man kennt das ja von Insekten und anderen Tieren, die sich chamäleonartig verändern oder wie Blätter aussehen können. Dass auch Pilze solche Eigenschaften haben, war mir selbst bis dahin unbekannt – doch Pilze haben zahlreiche seltsame Eigenschaften.

Kommentare

22. Februar 2011, 09:10 Uhr, permalink

greenone

Ist es denn denkbar, dass hier Nano-Technologie zum Einsatz gekommen ist?

22. Februar 2011, 17:07 Uhr, permalink

Fernando

Herr Neumann, Sie haben kein Ahnung von dem, was Sie sagen und widersprechen sich so oft, dass es schon weh tut. Mein Gott, wie kann man so etwas veröffentlichen.

22. Februar 2011, 21:36 Uhr, permalink

NEXUS-Magazin

Lieber Fernando,

wir wären wirklich über eine konstruktive Diskussion erfreut - also bitte etwas detaillierter argumentieren.

Beste Grüße!

23. Februar 2011, 14:41 Uhr, permalink

Pia Bradock

Na ja, ich schließe mich der Nexus-Redaktion an, wenn es um konstruktive Kritik geht. Neid ist wohl auch eine Form der Anerkennung, um es mal so zu deuten!

Ich fand das Interview sehr informativ, im Gegensatz zu den meisten anderen Internetseiten, die meistens einen absoluten Blödsinn darüber schreiben, ohne Hintergrundwissen. Man kann es halt nicht allen Lesern recht machen und alles bis ins Kleinste erläutern, insbesondere bei einem Interview. Vielleicht kriegt es Dr. von und zu Guttenberg besser hin? (Grins)

Ich fand auch, dass seine Aussagen gar nicht so widersprüchlich sind. Er berichtet einfach über das Leid, dass solche Betroffenen durchmachen und auch noch viele Koinfektionen mit Borrelien oder Chlamydien haben. Was auch bedeutet, dass typische Borrelioseerkrankten keine solchen Fasern jemals hatten, aber Morgellonserkrankte öfter auch Borrelien-Koinfektionen haben. Ergo ist es dann vermutlich auch keine Subvariante von Borrelienbakterien, sondern doch etwas anderes.

Er beschreibt auch die Verbindung zu künstlichen Fasern, die mit Erregern bestückt werden und zur Insekten- oder direkt zur Zeckenbekämpfung eingesetzt werden können und eigentlich nur ein Werkzeug sind, welches auch für andere Zwecke eingesetzt werden kann. Z.B. als Biowaffe, um Leute krank zu machen. Er distanziert sich aber eher von solchen Biowaffen-Theorien.

Im Prinzip sind das ganz legitime Vermutungen, die ich auch hatte, wenn man z.B. dieses Patent durchliest über ph-sensitive Polymere, um instabile Bioinsektizide zu schützen. Dass es so etwas überhaupt gibt, wusste ich bis jetzt noch nicht einmal. Ich kannte vorher nur natürliche Bioinsektizide, wie den alten Kartoffelkäfer.

Solange sich die Wissenschaft weigert, dieses Phänomen genauer zu untersuchen, solange wird es wohl auch kontroverse Meinungen darüber geben. Ich habe begriffen, dass Herr Neumann genau das tut, was ihm momentan möglich ist, in Abwesenheit der Wissenschaft. Nämlich, zusätzlich zu seiner eigenen Erkrankung, weltweite Betroffene ehrenamtlich zu helfen und selber weiterzuforschen. Es steckt tatsächlich viel Arbeit in seinen Internetseiten. Ehrlich gesagt, ich könnte das nicht so bewerkstelligen, wie er es getan hat. Respekt!

Wer`s besser kann, sollte dies auch tun, anstatt ihn öffentlich grundlos zu kritisieren. Ich finde auch, dass die direkte Anrede: Herr Neumann usw., hier wohl auch fehlplaziert ist, da er vermutlich nicht mal die Zeit hat, alle weltweiten Internet-Blogs ständig durchzulesen, um sie dann auch noch zu kommentieren. Also würde ich ihm eher persönlich schreiben und nachfragen. Das ist doch ein guter Vorschlag, oder etwa nicht?

14. April 2011, 22:08 Uhr, permalink

mausi

Morgellons wird nicht durch einen Pilz erzeugt, aber bei der Vielzahl der Entwicklungsphasen, die der oder die Erreger durchmachen, treten auch Pilze auf.

Auf der Seite hier gibt es sehr wissenschaftliche Sachen dazu: otacun.net/2011/02/morgellons-die-merkwurdige-neue-krankheit/

02. Mai 2011, 22:10 Uhr, permalink

Uwe

Hallo zusammen,

es gibt ein Buch mit dem Titel "Heilung ist möglich" von Hulda Clark. In diesem werden Krankheiten geheilt die mit Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten zu tun haben.

Zuerst wird eine Darmsanierung angeordnet, dann eine Nierenreinigung und zum Schluss eine Leberreinigung. Wichtig dabei ist auf seine Ernährung zu achten und keinen Alkohol zu trinken oder Zigaretten zu rauchen. Auch sollte man Giftstoffe die Flüssigseife, Deospray und andere Pflegeprodukte enthalten meiden.

Bei einer Pilzinfektion sollte vor allem Süßes gemieden werden, da der Pilz sich von Zucker ernährt, also jede Art von Zucker vermeiden.
Wichtig wäre auch Vitamine und Mineralien zu sich zu nehmen um die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken.

Ich hoffe es hilft, Gruß Uwe

04. Juli 2011, 17:29 Uhr, permalink

Chiller

Diese Symptome kann man tatsächlich keiner Krankheit zuordnen, gerade daher kann ich mir nicht vorstellen, dass regelmäßig Patienten von Dermatologen nicht ernst genommen und nicht weiter untersucht werden.Spätestens wenn ein Patient beim dritten Mal dem Dermatologen mit diesen offensichtlichen Symptomen konsultiert, muss er hellhörig werden.
Zudem finde ich es recht widersprüchlich, dass die Ärzte die Fäden als Baumwolle, andere aber als Polymer beschreiben, was sich aber bei nicht mal sehr aufwändigen Untersuchungen leicht unterscheiden ließe.
Diese Erkrankung wurde in noch keinem mir bekannten medizinischen Artikel erwähnt. Einzige Quellen sind diverse Internetseiten mit nicht ernst zu nehmendem Hintergrund.
Ich kann mich nicht objektiv zu dem hier geschilderten Krankheitserleben äußern, dazu fehlen mir verlässliche Quellen. Es gilt also abzuwarten bis diese Krankheit wissenschaftlich untersucht und dargelegt wird -zumindest für mich.
Ich zweifele das hier geschilderte Krankheitserleben nicht an, das steht mir kaum zu, aber bis dahin kann ich nicht glauben, dass eine weltweit neue Erkrankung mit so offensichtlichen Symptomen existiert und eine Untersuchung weltweit "verweigert" wird, das ist einfach zu unglaublich.
Trotz allem: Alles Gute.

20. August 2012, 01:40 Uhr, permalink

Martina Mihm-Braig

Die Morgellons-Krankheit verfolge ich schon länger und zwar um davor keine Angst zu haben.
Ich habe eine Seite vor einem Jahr aus den USA gefunden, laut derer Morgellons kein Alfalfa mögen.
Die Dame propagiert ein 2 stündiges Alfalfa Badetablettenbad und die Fasern würden aus der Haut rausgeschwemmt . Danach ist man morgellonsfrei. Habe es natürlich nie ausprobiert, aber dies wäre mein erster Versuch, falls ich faserig werde. Seit diesem tollen Bericht der Dame, habe ich keine Angst mehr vor Morgellons und habe mich damit diesem Schwingungsaspekt entfernt.
Die zweite Variante, falls Morgellons von Pilzen ausgelöst wird, ist Prof. Dr. Enderlein mit seinem Repertoirium. Enderlein ist die Choriphäe der Bakterien Zyklogenie.
Jeder, der einen Heilpraktiker hat, der Enderlein paktiziert, kann sich glücklich schätzen.
Problem erkannt, Lösungs-Angebote vorab müssen das Credo jedes guten Informationsmagazins sein.
Die Alternative zu PRL.
Gruß
Martina Mihm-Braig

04. März 2015, 15:55 Uhr, permalink

Erika Geiger

Bin selbst betroffen von der Krankheit. Wenn ich im Gegenlicht mit den Fingern schnipse, steigen kurze Flusen und weißer Staub auf. Das Ganze ist kaum zu sehen, nur unter einer Lampe mit dunklem Hintergrund oder im Gegenlicht. Der Arzt hat das mit seiner kleinen Stablampe nicht sehen können und das Ganze als Wahn abgetan.
Inzwischen scheide ich mit dem Stuhl weiße "Fäden" aus. Zwei Laborproben ergaben, daß keine Würmer u. Wurmeier vorhanden seien, ergo wieder Wahn. Ich weiß mir bald nicht mehr zu helfen.
Wer kann mir raten?
Gruß
Erika Geiger

10. November 2015, 12:05 Uhr, permalink

Alana

Sole aus Himalayasalz trinken, so oft wie möglich, in Sole Baden, alles erträglich verdünnt. Ebenso Einläufe !
Mir Zeolith Entgiftung unterstützen, Flohsamen in das Essen, räumt die Därme auf.
Heile Heile Segen

11. November 2015, 19:17 Uhr, permalink

weemaels henri

Natürlich, dass die Krankheit des morgellon gut wirklich ist, physiologisch und nicht psychiatrisch. secure.avaaz.org/fr/petition/Que_la_maladie_du_morgellon_sorte_de_l_ombre/?cOxVlab

06. April 2016, 12:19 Uhr, permalink

Holger

Die Büchse der Pandora ist geöffnet passt sehr gut. Irgendwie werden ganz massiv und weltweit <a href="www.atx-netzteile.de/schlamassel.html">Chemtrails >></a> versprüht. Damit sollen offenkundig sehr viele Menschen früher oder später getötet werden. Vielleicht auch durch die Ausbringung von Morgellons

18. April 2018, 03:31 Uhr, permalink

Nemesis

Nun, die Bezeichnung Morgellon ist irreführend und die Analyse des Phänomens kann nicht darin bestehen, dass man irgendwelche Theorien aufstellt.

Aber ich kann das insofern bestätigen, als dass ich solche Fäden beobachten kann. Ich habe sehr gute Augen und kann Dinge sehen, die nicht jeder sehen kann. Solche Fäden sehe ich bereits in der Luft nach unten rieseln. Solche Fäden sammeln sich zumindest bei mir in meinem Bauchnabelbereich, aber ich habe sie nicht in mir. Sie wandern lediglich alle Richtung meines Bauchnabels. Warum auch immer. Jedenfalls kann ich jeden Tag aus meinem Bauchnabel so ein kleines watteähnliches bläuliches Gebilde herausfischen. Unter dem Mikroskop sieht man zu 90% weiße Fäden und einige rote und blaue oder schwarze Fäden. Sehen fast aus wie Drähte. Keine Ahnung was das ist, aber aus meiner Sicht ist es eindeutig künstlich.

Wie weit man mit Nanobots bereits ist kann man in diesem Artikel hier sehen: www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/nanoroboter-erwuergen-tumore/

Aus meiner Sicht schaden mir diese Fäden aber nicht. Ich habe auch keine Ahnung was das ist, aber es existiert.

Über eine falsche Ernährung kann sich der Mensch heute aber massiven Schaden zufügen. Auch über falsche Verhaltensweisen wie beispielsweise langes Sitzen vor einem PC.

Wer sich schlecht fühlt, muss mehr für seinen Körper, seinen Geist und sein Gehirn tun. Solche Angstmacherei ist da nicht hilfreich, um ehrlich zu sein. Ich denke diese Fäden existieren prinzipiell, aber dagegen kann ich nichts tun. Ich weiß auch nicht was das ist. Ne Krankheit kann ich nicht bestätigen. Das Zeug kommt hier sehr gut runter bei mir. Wohne in der Nähe des Hauptstadtflughafens. Und krank bin ich nicht. Der Fluglärm macht mir wesentlich mehr zu schaffen als diese Fäden.

Mit ner guten ausgewogenen Ernährung kann man sehr viel Gutes seinem Körper tun. Gleichzeitig muss man alle schädlichen Verhaltensweisen so gut es geht vermeiden.

29. Mai 2018, 06:51 Uhr, permalink

Silvia Mueller

Hilfe ich habe auch Morgellons was kann ich tun?bräuchte einen Arzt weil mir geht es richtig schlecht,wohne bei Kaiserslautern keiner nimmt mich Ernst.

29. Mai 2018, 08:53 Uhr, permalink

Nemesis

@Silvie Mueller

Ich bezweifle zwar, dass Sie real sind, weil kein normaler Mensch würde sich hier mit seinem echten Namen anmelden, aber gut, wenn es Ihnen schlecht geht, dann liegt das mit Sicherheit nicht an den Morgellons, falls sie überhaupt existieren sollten. Sie ernähren sich höchstwahrscheinlich falsch, Sie starren zu lange auf Monitore, Sie bewegen sich zu wenig, Sie sind vielleicht einsam und so weiter.

Die Idioten, die hier herrschen sind gar nicht in der Lage Nanobots herzustellen, weil das physikalisch gar nicht möglich ist. Wenn Ihnen schlecht ist, kann es auch daran liegen, weil Ihnen andere Angst machen. Zum Beispiel dieser Typ auf Youtube, der ständig von Morgellons fabuliert. Mir gehts auch schlecht, aber weil mir langweilig ist und ich einsam bin und den Eindruck habe in dieser Welt nicht leben zu können. Dafür ist mein Niveau einfach viel zu hoch.

Wenn ich meine Traumfrau hätte, eine Familie gründen würde und meine Freizeit sinnvoll gestalten könnte, würde es mir sehr gut geht, auch wenn die Idioten versuchen mir zu schaden. Allerdings nicht so sehr über Morgellons, sondern über schädliche Verhaltensweisen wie Selbstbefriedigung, Videospielen, Völlerei und andere Dinge, die man versucht ist zu tun, wenn einem langweilig ist und man einsam ist.

29. Mai 2018, 15:13 Uhr, permalink

Redaktion

@Silvie Mueller

Haben Sie schon mal versucht, Herrn Neumann persönlich zu kontaktieren? Vielleicht weiß der Rat und hat z.B. Kontakt zu einem Arzt, der dem Thema offen gegenübersteht. Seine Kontaktdaten finden Sie oben im verlinkten PDF.

D. Red.

21. Juli 2018, 16:28 Uhr, permalink

Lydia O.

Ich lese grade eine (in meinen Augen sehr gute) Übersicht über den aktuellen Stand der Forschungen zur (chronischen) Borreliose (Stephen Buhner, Lyme-Borreliose natürlich heilen) und bin darin erst auf den Begriff der Morgellon Disease gestoßen. Buhner beschreibt darin die Parallelen zu einer Tiererkrankung (BDD oder bovine Dermatitis digitalis) und seriöse Untersuchungen (von Stricker und Middelveen) dazu, die eindeutig Spirochäten als pathogene Ursache nachwiesen (Treponema bei den erkrankten Tieren bzw bei den von Morgellons betroffenen Menschen Borrelia burgdorferi). In den untersuchten Geweben konnten diese Erreger zweifelsfrei nachgewiesen werden sowie lange Keratinfaserbildung als Ursache der eigenartigen Fasern. Tierärzte kennen diese Erkrankung (BDD) anscheinend schon länger und haben sie erforscht, statt wie manche Humanmedizinerch ihre Patienten als wahnkrank zu verdächtigen. Die Beschreibungen der Symptome ähneln außerdem sehr denen von Herrn Neumann in Ihrem Artikel.
bin selbst Neurologin und Psychiaterin und kannte den Begriff Morgellons bis dahin nicht, habe ihn deshalb gegoogelt und bin erstaunt über die Diskussion im Internet. Auch in Wikipedia habe ich nichts über die von Herrn Buhner genannten Studien gefunden, obwohl diese in seriösen Fachjournalen veröffentlicht wurden.
Mit besten Grüßen an alle die sich für das Thema interessieren!

23. Juli 2018, 03:27 Uhr, permalink

Redaktion

Hallo Lydia,

klingt interessant. Könnten Sie evtl. einen Leserbrief an unsere Redaktionsadresse reaktion(at)nexus-magazin.de schreiben, in dem Sie Ihre Entdeckung noch klarer ausformulieren? Den würden wir gern veröffentlichen.

D. Red.

22. August 2018, 23:13 Uhr, permalink

Michael

Ich kenne auch jemand der nicht ernstgenommen wird, und das ist MORGELLONS auch wenn dies keine Krankheit ist, ist es doch eine Krankheit. Unglaublich wie unsere NC ABITURIENTEN damit umgehen. Die Nichtkrankheit kommt aus meiner Sicht vor der psychischen Erkrankung. Würde auch psychisch krank wenn offensichtliche Wunden als Wahn bewertet werden nur weil der NC dies nicht nachweisen kann.
Dringend angeraten dies zu erforschen, da offensichtlich die Anzahl der wahnsinnigen so wächst wie die unbekannten Fasern in den unteren Hautschichten, welche sich auch noch verbreiten und wachsen . Anorganischen Gewebe das wächst ? Na ja

Grüsse Michael vorderpfAlz

20. November 2019, 22:28 Uhr, permalink

Armin

Auch wissenschaftlich tätigen Medizinern ist die Tatsache berreits bekannt!
Borreliose und Clamydien und Giftstoffe in Kombination sind Auslöser!
Um Anntibiotiker plus Ausleitungstherapien kommt keiner der Betroffenen rum
Grüsse Armin

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