Morgellons: Die Büchse der Pandora ist geöffnet

Eine unheimliche Krankheit breitet sich weltweit aus – wird aber vom Ärztestand und der Schulmedizin geleugnet. Die Betroffenen leiden angeblich unter „Dermatozoen-Wahn“; im Internet kursieren unappetitliche Bilder und wilde Gerüchte. NEXUS sprach mit einem der wenigen Experten.

Ich habe schon von Fällen gelesen, wo dieser Pilz sich mit Baumpilzen gekreuzt hat und daraus ein ganz neuer Pilz entstanden ist, der die Eigenschaften von Baumpilzen und Insektenjägern hatte. So ähnlich stelle ich mir das im Fall der Morgellons vor. Der Baumpilz frisst Lignin und Zellulose, also Holz und Papier oder auch Baumwolle, und der andere Pilz zieht Insekten an, will Chitin, Proteine und Fette. Um diese Substanzen aufzulösen, verwendet er seine Exo-Enzyme: Chitinase, Protease oder Liptase. Um die menschliche Haut und Gewebe aufzulösen, verwendet er vermutlich die Enzyme Keratinase, Protease und Liptase. Die neuesten Varianten von Metarhizium anisopliae sind zusätzlich noch genetisch manipuliert – auch mit Skorpiongenen, damit er noch giftiger und lethaler wird und die Insekten schneller abtötet.

Ich habe dann recherchiert, ob die Firma Bayer zufälligerweise auch solche Mykoinsektizide vertreibt – und so war es. Sie tun dies seit knapp 30 Jahren. Mittlerweile gibt es weltweit Firmen, die viele verschiedene Bioinsektizide unter Lizenz vertreiben, und es werden täglich mehr. Wenn man sich nur ein bisschen für Bioinsektizide interessiert und nachforscht, wie viele davon schon auf dem Markt sind, und was alles auf den Feldern zum Einsatz kommt, dann möchte man am liebsten gar nichts mehr essen und keine Baumwolle tragen. Die Wenigsten wissen das!

Wir wissen natürlich von der chemischen Pestizidbelastung unseres Essens, aber von Pilzen redet niemand. Es weiß ja kaum einer, dass solche Pilze ebenso wie Viren, Bakterien und Nematoden zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Was dann mit all den genetisch manipulierten Pflanzen und Bioinsektiziden in der freien Natur geschehen kann, darüber wurde von den Herstellern nie richtig nachgeforscht.

Wenn Sie jedes Jahr auf bestimmten Baumwoll- oder Maisfeldern zig Arten von biologischen Insektiziden versprühen und es dann regnet, gelangen diese Organismen ins Erdreich, wo pro Quadratzentimeter Millionen von anderen Mikroorganismen leben – was glauben Sie, was dann passieren kann? Man muss kein DNS-Spezialist sein, um daraus Schlussfolgerungen zu ziehen.

Ich kenne einige amerikanische Mykologen, die sich mit dem Thema Insektizide befassen und diese praktisch an der Universität entwickeln und dann an die Industrie weitergeben. Alle diese Wissenschaftler sagen unisono, dass diese Pilze weder Mensch noch Tier schädigen können. Das ist schlichtweg eine Lüge! Für diese Mykologen habe ich etwa 30 Dokumentationen von Ärzten herausgesucht, in denen Fälle von Mykosen beschrieben werden, die durch Mykoinsektizide verursacht worden sind. Obwohl ich Ihnen diese Artikel zugeschickt hatte, behaupten sie weiterhin, dass es niemals Krankheitsfälle gegeben hätte, die damit in Zusammenhang stehen.

Morgellons-Faser 3

Morgellonshyphen mit Protoplasmasekretion

NEXUS: Wie es scheint, gibt es ja trotz allem positive Seiten – Sie selbst haben die Krankheit offenbar nach langem Experimentieren überwunden. Haben Sie ein Mittel dagegen gefunden?

MN: Eigentlich mehrere, aber es sind keine alltäglichen Mittel. Ich habe in all den Jahren viel über Pilze gelernt und weiß zum Beispiel, dass man keine Pilzinfektion, sei es nun ein Nagelpilz oder systemische Mykose, allein mit einer Hautcreme bekämpfen kann. Man braucht zusätzlich diverse, interne Medikationen, speziell abgestimmt auf den jeweiligen Pilz.

Wie bereits erwähnt, sind Pilze im Grunde die Chemiker der Natur: Sobald Sie irgendein Mittel gegen ihn anwenden, verändert der Pilz seine Chemie. Darum ist es auch außerordentlich schwierig, Mykosen zu bekämpfen. Man muss das Pferd also von hinten aufsatteln und fragen: Was hat der Pilz für Bestandteile und wie kann ich die Bestandteile zerstören oder verhindern, dass sie weiterwachsen? In diese Richtung bin ich gegangen. MMS und Kolloidales Silber wirken hier, aber nicht so gut, wie manche behaupten. Sie helfen vielleicht gegen manche Bakterien, aber bestimmt nicht gegen solche Pilze. Pilze lieben Mineralien und Metalle!

NEXUS: Sie haben also die Bestandteile dessen, was sie gefunden haben, analysiert, und dann nach Mitteln gesucht, wie Sie diese einzelnen Bestandteile zersetzen können, habe ich das richtig verstanden?

MN: Der beste Vergleich, den ich Ihnen geben kann, ist der folgende: Wenn Sie in der Dunkelheit von etwas gebissen werden, und dieses Etwas fängt an zu knurren und zu bellen – was vermuten Sie dann dahinter? Ein Pferd oder einen Hund?

Wenn ich die charakteristischen Merkmale eines Pilzes feststelle und weiß, dass der Pilz Chitin besitzt, dann kann ich zum Beispiel versuchen, das Chitin, das der Pilz synthetisieren will, zu blockieren oder abzubauen. Dafür eignen sich Chitinase oder Chitin-Inhibitoren, die zum Beispiel gegen Flöhe und Zecken eingesetzt werden. Die müssen sich ja häuten, und wenn sie kein Chitin mehr zur Hauterneuerung produzieren können, dann sterben sie. Bei Pilzen ist es aber etwas anders: Die müssen sich zwar nicht häuten, verwenden das Chitin aber als Schutzschicht, zum Zellaufbau oder zur Zellverfestigung. Wenn sie es aufgrund des Chitininhibitors nicht mehr synthetisieren können, dann greifen sie auf ein anderes Baumaterial zurück – Beta-Glucan, Alpha-Glucan, Ergosterol und ähnliche Substanzen, die in der Pilzstruktur vorkommen. Später verwendet der Pilz eventuell auch menschliche Proteine, und dann kann ihn unser Immunsystem gar nicht mehr erkennen, da er aus unseren Bausteinen aufgebaut ist. Ein erschreckender Gedanke, umso mehr, da Pilze wie der Mensch eukaryotische Zellen (mit DNS-Zellkern) besitzen.

Wenn Sie also einen Chitin-Inhibitor einnehmen und dadurch einen positiven Effekt erzielen können, liegt es nahe, dass es sich vermutlich um einen chitinhaltigen Pilz handelt. Die Symptomatik wird verringert, die Fasern / Hyphen werden dünner oder die Biomasse nimmt ab, weil der Pilz sich kurzzeitig nicht mehr vergrößern kann. Aber selbst Chitininhibitoren wirken nur kurzzeitig, da der Pilz anstelle von Chitin andere Substanzen synthetisiert

Kommentare

22. Februar 2011, 09:10 Uhr, permalink

greenone

Ist es denn denkbar, dass hier Nano-Technologie zum Einsatz gekommen ist?

22. Februar 2011, 17:07 Uhr, permalink

Fernando

Herr Neumann, Sie haben kein Ahnung von dem, was Sie sagen und widersprechen sich so oft, dass es schon weh tut. Mein Gott, wie kann man so etwas veröffentlichen.

22. Februar 2011, 21:36 Uhr, permalink

NEXUS-Magazin

Lieber Fernando,

wir wären wirklich über eine konstruktive Diskussion erfreut - also bitte etwas detaillierter argumentieren.

Beste Grüße!

23. Februar 2011, 14:41 Uhr, permalink

Pia Bradock

Na ja, ich schließe mich der Nexus-Redaktion an, wenn es um konstruktive Kritik geht. Neid ist wohl auch eine Form der Anerkennung, um es mal so zu deuten!

Ich fand das Interview sehr informativ, im Gegensatz zu den meisten anderen Internetseiten, die meistens einen absoluten Blödsinn darüber schreiben, ohne Hintergrundwissen. Man kann es halt nicht allen Lesern recht machen und alles bis ins Kleinste erläutern, insbesondere bei einem Interview. Vielleicht kriegt es Dr. von und zu Guttenberg besser hin? (Grins)

Ich fand auch, dass seine Aussagen gar nicht so widersprüchlich sind. Er berichtet einfach über das Leid, dass solche Betroffenen durchmachen und auch noch viele Koinfektionen mit Borrelien oder Chlamydien haben. Was auch bedeutet, dass typische Borrelioseerkrankten keine solchen Fasern jemals hatten, aber Morgellonserkrankte öfter auch Borrelien-Koinfektionen haben. Ergo ist es dann vermutlich auch keine Subvariante von Borrelienbakterien, sondern doch etwas anderes.

Er beschreibt auch die Verbindung zu künstlichen Fasern, die mit Erregern bestückt werden und zur Insekten- oder direkt zur Zeckenbekämpfung eingesetzt werden können und eigentlich nur ein Werkzeug sind, welches auch für andere Zwecke eingesetzt werden kann. Z.B. als Biowaffe, um Leute krank zu machen. Er distanziert sich aber eher von solchen Biowaffen-Theorien.

Im Prinzip sind das ganz legitime Vermutungen, die ich auch hatte, wenn man z.B. dieses Patent durchliest über ph-sensitive Polymere, um instabile Bioinsektizide zu schützen. Dass es so etwas überhaupt gibt, wusste ich bis jetzt noch nicht einmal. Ich kannte vorher nur natürliche Bioinsektizide, wie den alten Kartoffelkäfer.

Solange sich die Wissenschaft weigert, dieses Phänomen genauer zu untersuchen, solange wird es wohl auch kontroverse Meinungen darüber geben. Ich habe begriffen, dass Herr Neumann genau das tut, was ihm momentan möglich ist, in Abwesenheit der Wissenschaft. Nämlich, zusätzlich zu seiner eigenen Erkrankung, weltweite Betroffene ehrenamtlich zu helfen und selber weiterzuforschen. Es steckt tatsächlich viel Arbeit in seinen Internetseiten. Ehrlich gesagt, ich könnte das nicht so bewerkstelligen, wie er es getan hat. Respekt!

Wer`s besser kann, sollte dies auch tun, anstatt ihn öffentlich grundlos zu kritisieren. Ich finde auch, dass die direkte Anrede: Herr Neumann usw., hier wohl auch fehlplaziert ist, da er vermutlich nicht mal die Zeit hat, alle weltweiten Internet-Blogs ständig durchzulesen, um sie dann auch noch zu kommentieren. Also würde ich ihm eher persönlich schreiben und nachfragen. Das ist doch ein guter Vorschlag, oder etwa nicht?

14. April 2011, 22:08 Uhr, permalink

mausi

Morgellons wird nicht durch einen Pilz erzeugt, aber bei der Vielzahl der Entwicklungsphasen, die der oder die Erreger durchmachen, treten auch Pilze auf.

Auf der Seite hier gibt es sehr wissenschaftliche Sachen dazu: otacun.net/2011/02/morgellons-die-merkwurdige-neue-krankheit/

02. Mai 2011, 22:10 Uhr, permalink

Uwe

Hallo zusammen,

es gibt ein Buch mit dem Titel "Heilung ist möglich" von Hulda Clark. In diesem werden Krankheiten geheilt die mit Viren, Bakterien, Pilzen und Parasiten zu tun haben.

Zuerst wird eine Darmsanierung angeordnet, dann eine Nierenreinigung und zum Schluss eine Leberreinigung. Wichtig dabei ist auf seine Ernährung zu achten und keinen Alkohol zu trinken oder Zigaretten zu rauchen. Auch sollte man Giftstoffe die Flüssigseife, Deospray und andere Pflegeprodukte enthalten meiden.

Bei einer Pilzinfektion sollte vor allem Süßes gemieden werden, da der Pilz sich von Zucker ernährt, also jede Art von Zucker vermeiden.
Wichtig wäre auch Vitamine und Mineralien zu sich zu nehmen um die Abwehrkräfte des Körpers zu stärken.

Ich hoffe es hilft, Gruß Uwe

04. Juli 2011, 17:29 Uhr, permalink

Chiller

Diese Symptome kann man tatsächlich keiner Krankheit zuordnen, gerade daher kann ich mir nicht vorstellen, dass regelmäßig Patienten von Dermatologen nicht ernst genommen und nicht weiter untersucht werden.Spätestens wenn ein Patient beim dritten Mal dem Dermatologen mit diesen offensichtlichen Symptomen konsultiert, muss er hellhörig werden.
Zudem finde ich es recht widersprüchlich, dass die Ärzte die Fäden als Baumwolle, andere aber als Polymer beschreiben, was sich aber bei nicht mal sehr aufwändigen Untersuchungen leicht unterscheiden ließe.
Diese Erkrankung wurde in noch keinem mir bekannten medizinischen Artikel erwähnt. Einzige Quellen sind diverse Internetseiten mit nicht ernst zu nehmendem Hintergrund.
Ich kann mich nicht objektiv zu dem hier geschilderten Krankheitserleben äußern, dazu fehlen mir verlässliche Quellen. Es gilt also abzuwarten bis diese Krankheit wissenschaftlich untersucht und dargelegt wird -zumindest für mich.
Ich zweifele das hier geschilderte Krankheitserleben nicht an, das steht mir kaum zu, aber bis dahin kann ich nicht glauben, dass eine weltweit neue Erkrankung mit so offensichtlichen Symptomen existiert und eine Untersuchung weltweit "verweigert" wird, das ist einfach zu unglaublich.
Trotz allem: Alles Gute.

20. August 2012, 01:40 Uhr, permalink

Martina Mihm-Braig

Die Morgellons-Krankheit verfolge ich schon länger und zwar um davor keine Angst zu haben.
Ich habe eine Seite vor einem Jahr aus den USA gefunden, laut derer Morgellons kein Alfalfa mögen.
Die Dame propagiert ein 2 stündiges Alfalfa Badetablettenbad und die Fasern würden aus der Haut rausgeschwemmt . Danach ist man morgellonsfrei. Habe es natürlich nie ausprobiert, aber dies wäre mein erster Versuch, falls ich faserig werde. Seit diesem tollen Bericht der Dame, habe ich keine Angst mehr vor Morgellons und habe mich damit diesem Schwingungsaspekt entfernt.
Die zweite Variante, falls Morgellons von Pilzen ausgelöst wird, ist Prof. Dr. Enderlein mit seinem Repertoirium. Enderlein ist die Choriphäe der Bakterien Zyklogenie.
Jeder, der einen Heilpraktiker hat, der Enderlein paktiziert, kann sich glücklich schätzen.
Problem erkannt, Lösungs-Angebote vorab müssen das Credo jedes guten Informationsmagazins sein.
Die Alternative zu PRL.
Gruß
Martina Mihm-Braig

04. März 2015, 15:55 Uhr, permalink

Erika Geiger

Bin selbst betroffen von der Krankheit. Wenn ich im Gegenlicht mit den Fingern schnipse, steigen kurze Flusen und weißer Staub auf. Das Ganze ist kaum zu sehen, nur unter einer Lampe mit dunklem Hintergrund oder im Gegenlicht. Der Arzt hat das mit seiner kleinen Stablampe nicht sehen können und das Ganze als Wahn abgetan.
Inzwischen scheide ich mit dem Stuhl weiße "Fäden" aus. Zwei Laborproben ergaben, daß keine Würmer u. Wurmeier vorhanden seien, ergo wieder Wahn. Ich weiß mir bald nicht mehr zu helfen.
Wer kann mir raten?
Gruß
Erika Geiger

10. November 2015, 12:05 Uhr, permalink

Alana

Sole aus Himalayasalz trinken, so oft wie möglich, in Sole Baden, alles erträglich verdünnt. Ebenso Einläufe !
Mir Zeolith Entgiftung unterstützen, Flohsamen in das Essen, räumt die Därme auf.
Heile Heile Segen

11. November 2015, 19:17 Uhr, permalink

weemaels henri

Natürlich, dass die Krankheit des morgellon gut wirklich ist, physiologisch und nicht psychiatrisch. secure.avaaz.org/fr/petition/Que_la_maladie_du_morgellon_sorte_de_l_ombre/?cOxVlab

06. April 2016, 12:19 Uhr, permalink

Holger

Die Büchse der Pandora ist geöffnet passt sehr gut. Irgendwie werden ganz massiv und weltweit <a href="www.atx-netzteile.de/schlamassel.html">Chemtrails >></a> versprüht. Damit sollen offenkundig sehr viele Menschen früher oder später getötet werden. Vielleicht auch durch die Ausbringung von Morgellons

18. April 2018, 03:31 Uhr, permalink

Nemesis

Nun, die Bezeichnung Morgellon ist irreführend und die Analyse des Phänomens kann nicht darin bestehen, dass man irgendwelche Theorien aufstellt.

Aber ich kann das insofern bestätigen, als dass ich solche Fäden beobachten kann. Ich habe sehr gute Augen und kann Dinge sehen, die nicht jeder sehen kann. Solche Fäden sehe ich bereits in der Luft nach unten rieseln. Solche Fäden sammeln sich zumindest bei mir in meinem Bauchnabelbereich, aber ich habe sie nicht in mir. Sie wandern lediglich alle Richtung meines Bauchnabels. Warum auch immer. Jedenfalls kann ich jeden Tag aus meinem Bauchnabel so ein kleines watteähnliches bläuliches Gebilde herausfischen. Unter dem Mikroskop sieht man zu 90% weiße Fäden und einige rote und blaue oder schwarze Fäden. Sehen fast aus wie Drähte. Keine Ahnung was das ist, aber aus meiner Sicht ist es eindeutig künstlich.

Wie weit man mit Nanobots bereits ist kann man in diesem Artikel hier sehen: www.wissenschaft.de/gesundheit-medizin/nanoroboter-erwuergen-tumore/

Aus meiner Sicht schaden mir diese Fäden aber nicht. Ich habe auch keine Ahnung was das ist, aber es existiert.

Über eine falsche Ernährung kann sich der Mensch heute aber massiven Schaden zufügen. Auch über falsche Verhaltensweisen wie beispielsweise langes Sitzen vor einem PC.

Wer sich schlecht fühlt, muss mehr für seinen Körper, seinen Geist und sein Gehirn tun. Solche Angstmacherei ist da nicht hilfreich, um ehrlich zu sein. Ich denke diese Fäden existieren prinzipiell, aber dagegen kann ich nichts tun. Ich weiß auch nicht was das ist. Ne Krankheit kann ich nicht bestätigen. Das Zeug kommt hier sehr gut runter bei mir. Wohne in der Nähe des Hauptstadtflughafens. Und krank bin ich nicht. Der Fluglärm macht mir wesentlich mehr zu schaffen als diese Fäden.

Mit ner guten ausgewogenen Ernährung kann man sehr viel Gutes seinem Körper tun. Gleichzeitig muss man alle schädlichen Verhaltensweisen so gut es geht vermeiden.

29. Mai 2018, 06:51 Uhr, permalink

Silvia Mueller

Hilfe ich habe auch Morgellons was kann ich tun?bräuchte einen Arzt weil mir geht es richtig schlecht,wohne bei Kaiserslautern keiner nimmt mich Ernst.

29. Mai 2018, 08:53 Uhr, permalink

Nemesis

@Silvie Mueller

Ich bezweifle zwar, dass Sie real sind, weil kein normaler Mensch würde sich hier mit seinem echten Namen anmelden, aber gut, wenn es Ihnen schlecht geht, dann liegt das mit Sicherheit nicht an den Morgellons, falls sie überhaupt existieren sollten. Sie ernähren sich höchstwahrscheinlich falsch, Sie starren zu lange auf Monitore, Sie bewegen sich zu wenig, Sie sind vielleicht einsam und so weiter.

Die Idioten, die hier herrschen sind gar nicht in der Lage Nanobots herzustellen, weil das physikalisch gar nicht möglich ist. Wenn Ihnen schlecht ist, kann es auch daran liegen, weil Ihnen andere Angst machen. Zum Beispiel dieser Typ auf Youtube, der ständig von Morgellons fabuliert. Mir gehts auch schlecht, aber weil mir langweilig ist und ich einsam bin und den Eindruck habe in dieser Welt nicht leben zu können. Dafür ist mein Niveau einfach viel zu hoch.

Wenn ich meine Traumfrau hätte, eine Familie gründen würde und meine Freizeit sinnvoll gestalten könnte, würde es mir sehr gut geht, auch wenn die Idioten versuchen mir zu schaden. Allerdings nicht so sehr über Morgellons, sondern über schädliche Verhaltensweisen wie Selbstbefriedigung, Videospielen, Völlerei und andere Dinge, die man versucht ist zu tun, wenn einem langweilig ist und man einsam ist.

29. Mai 2018, 15:13 Uhr, permalink

Redaktion

@Silvie Mueller

Haben Sie schon mal versucht, Herrn Neumann persönlich zu kontaktieren? Vielleicht weiß der Rat und hat z.B. Kontakt zu einem Arzt, der dem Thema offen gegenübersteht. Seine Kontaktdaten finden Sie oben im verlinkten PDF.

D. Red.

21. Juli 2018, 16:28 Uhr, permalink

Lydia O.

Ich lese grade eine (in meinen Augen sehr gute) Übersicht über den aktuellen Stand der Forschungen zur (chronischen) Borreliose (Stephen Buhner, Lyme-Borreliose natürlich heilen) und bin darin erst auf den Begriff der Morgellon Disease gestoßen. Buhner beschreibt darin die Parallelen zu einer Tiererkrankung (BDD oder bovine Dermatitis digitalis) und seriöse Untersuchungen (von Stricker und Middelveen) dazu, die eindeutig Spirochäten als pathogene Ursache nachwiesen (Treponema bei den erkrankten Tieren bzw bei den von Morgellons betroffenen Menschen Borrelia burgdorferi). In den untersuchten Geweben konnten diese Erreger zweifelsfrei nachgewiesen werden sowie lange Keratinfaserbildung als Ursache der eigenartigen Fasern. Tierärzte kennen diese Erkrankung (BDD) anscheinend schon länger und haben sie erforscht, statt wie manche Humanmedizinerch ihre Patienten als wahnkrank zu verdächtigen. Die Beschreibungen der Symptome ähneln außerdem sehr denen von Herrn Neumann in Ihrem Artikel.
bin selbst Neurologin und Psychiaterin und kannte den Begriff Morgellons bis dahin nicht, habe ihn deshalb gegoogelt und bin erstaunt über die Diskussion im Internet. Auch in Wikipedia habe ich nichts über die von Herrn Buhner genannten Studien gefunden, obwohl diese in seriösen Fachjournalen veröffentlicht wurden.
Mit besten Grüßen an alle die sich für das Thema interessieren!

23. Juli 2018, 03:27 Uhr, permalink

Redaktion

Hallo Lydia,

klingt interessant. Könnten Sie evtl. einen Leserbrief an unsere Redaktionsadresse reaktion(at)nexus-magazin.de schreiben, in dem Sie Ihre Entdeckung noch klarer ausformulieren? Den würden wir gern veröffentlichen.

D. Red.

22. August 2018, 23:13 Uhr, permalink

Michael

Ich kenne auch jemand der nicht ernstgenommen wird, und das ist MORGELLONS auch wenn dies keine Krankheit ist, ist es doch eine Krankheit. Unglaublich wie unsere NC ABITURIENTEN damit umgehen. Die Nichtkrankheit kommt aus meiner Sicht vor der psychischen Erkrankung. Würde auch psychisch krank wenn offensichtliche Wunden als Wahn bewertet werden nur weil der NC dies nicht nachweisen kann.
Dringend angeraten dies zu erforschen, da offensichtlich die Anzahl der wahnsinnigen so wächst wie die unbekannten Fasern in den unteren Hautschichten, welche sich auch noch verbreiten und wachsen . Anorganischen Gewebe das wächst ? Na ja

Grüsse Michael vorderpfAlz

20. November 2019, 22:28 Uhr, permalink

Armin

Auch wissenschaftlich tätigen Medizinern ist die Tatsache berreits bekannt!
Borreliose und Clamydien und Giftstoffe in Kombination sind Auslöser!
Um Anntibiotiker plus Ausleitungstherapien kommt keiner der Betroffenen rum
Grüsse Armin

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