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Reinkarnationstherapie – eine alte Heilmethode

Als Rückführung bezeichnet man einen Vorgang, bei dem man unter Hypnose in seine früheren Leben reist. Während sich die Reinkarnationstherapie (RT) in westlichen Kulturen erst seit der letzten 50 Jahre einer gewissen Popularität erfreut, sind Rückführungstechniken im Osten schon wesentlich länger bekannt.

„… herausgefunden, dass (emotionale) Symptome abgeschwächt werden können, indem man die unbewusste emotionale Verbindung zwischen einer verdrängten Erinnerung an ein Erlebnis in der Vergangenheit und seine gegenwärtigen psychologischen und physischen Folgen offenlegt. Freud entwickelte die Idee der freien Assoziationen zu einer Methode, mit der lange vergessene Gefühle in Zusammenhang mit einem traumatischen Erlebnis wieder an die Oberfläche geholt werden können. Um den Widerstand der Patienten gegen die Erinnerung an das, was ursprünglich ein Schock-
erlebnis war, zu umgehen, bediente er sich der Hypnose. Dann konnte er die Patienten zu früheren Erlebnissen zurückführen, vor allem zu Dingen, die in der Kindheit geschehen waren.“ 5

Diese Methoden werden noch immer von Psychiatern und Psychologen eingesetzt, wenn auch in modifizierter Form. Sie helfen den Klienten dabei, die Erinnerungen an traumatische Erfahrungen noch einmal zu erleben – Erinnerungen, die sich negativ auf ihre physische und psychische Gesundheit auswirken – und dadurch die unterdrückten Energien durch bewusste Aufarbeitung wieder freizusetzen. Der Erfolg dieser Methoden wirft eine relevante Frage auf: Wenn es Menschen hilft, psychologische Probleme zu lösen, indem man unterdrückte Erinnerungen aus der Kindheit offenlegt, sollte es dann nicht einen ähnlichen, wenn nicht sogar noch stärkeren Effekt haben, wenn man Erinnerungen aus einem früheren Leben wiederfindet?

Bestätigung der Heilung durch RT

In den 1970er Jahren unterzog Roger Woolger, PhD, Absolvent der University of Oxford und approbierter Jung’scher Analytiker, die Arbeiten von Kollegen zum Thema Reinkarnation einer kritischen Prüfung und versuchte sich in einem Eigenexperiment mit der Technik eines Kollegen in ein angenommenes früheres Leben zurückzuführen. Interessant ist, dass Dr. Woolger der Theorie der Reinkarnation gegenüber skeptisch blieb, obwohl er „unerwartete Bilder und Gefühle“ erlebte, als er sich selbst zurückführte. Nichtsdestotrotz wandte er die Rückführung bei seinen Klienten an und stellte fest, dass einige von ihnen in Erinnerungen abglitten, die weit vor ihre Kindheit zurückzureichen schienen. Wie Paul Von Ward kommentiert:

„Einmal wieder hervorgeholt, scheinen diese Erinnerungen den Patienten zu erlauben, mit ihren Schattenseiten zurecht zu kommen, mit ihren unsozialen, gewalttätigen, wütenden oder brutalen Veranlagungen. Eine Zeit, in der Erinnerungen an ein traumatisches Erlebnis in einem vermuteten Vorleben erneut durchlebt werden, macht es offensichtlich leichter, sich von psychologischen Lasten im gegenwärtigen Leben zu befreien.“ 6

Dr. Woolger war von der psychologischen Heilkraft überzeugt, die im Aufdecken von Erinnerungen aus vermeintlichen Vorleben liegt. Er beschrieb in seinem Buch „Other Lives, Other Selves“ 7, wie einige Patienten durch das, was sie für die Erinnerung und das erneute Erleben von Ereignissen aus ihren früheren Leben hielten, psychologische Entlastung erfuhren. Es ist bemerkenswert, dass Dr. Woolger beobachtete, wie bei Patienten, die Traumata aus früheren Leben noch einmal erlebten, körperliche Symptome verschwanden. Von Ward erklärt, dass Dr. Woolger in seinem Buch

„[…] von einem Mann erzählt, der einen hysterisch gelähmten Arm hatte, von einer Frau mit einer ernsthaften Erkrankung, die sich auf ihren Rücken auswirkte sowie von einem Ostheopathen mit einer unheilbaren Sinusitis. In jedem dieser Fälle hatte die Erinnerung an ein bestimmtes Leben sowohl die physische als auch die emotionale Heilung zur Folge. Der eine erfuhr von einem Vorleben, in dem er sich bei einem Unfall den Arm gebrochen hatte. Die andere erinnerte sich an ein früheres Leben als Pionierfrau, in dem sie sich bei einem Unfall mit ihrem Fuhrwerk den Rücken gebrochen hatte. Der Osteopath wurde gesund, nachdem er seine Gefühle an die Oberfläche geholt hatte, die ihn beschäftigten, als er in einem Ferienlager an einer Erkältung litt, während seine Mutter sterbend zu Hause lag.“ 8

Zweifel an der Heilung durch RT

Brian L. Weiss, MD, Absolvent der Columbia University und der Yale Medical School sowie Chairman Emeritus für Psychiatrie am Mount Sinai Medical Center in Miami, Florida, ist ein bekannter Befürworter der Heilung durch Rückführung. 2008 wurde er in der Oprah Winfrey Show gebeten, an einem Freiwilligen eine Rückführung in sein Vorleben zu demonstrieren. Um dem Prozedere Objektivität zu verleihen, hatte Winfrey auch Mehmet Oz, MD, Professor für Chirurgie an der Columbia University in die Show eingeladen. Nachdem er Zeuge der Rückführung geworden war, bemerkte Dr. Oz, dass es drei Möglichkeiten gäbe, wie Menschen auf das reagieren könnten, was er gerade beobachtet habe.

„Die Skeptiker“, sagte er, „würden es wegrationalisieren und behaupten, dass Jodi (die Freiwillige) ein Mensch mit Problemen ist, der sich durch Rückführung Hilfe verspricht.“ 9

Kritiker weisen darauf hin, dass Patienten unter Hypnose von demjenigen, der sie hypnotisiert, dazu gebracht werden, sich nur an bestimmte Dinge zu erinnern. Der Hypnotiseur stellt dem Probanden eine Reihe von Fragen, um Erinnerungen und Identitäten aus früheren Leben hervorzurufen, und er schafft Verbindungen zwischen gegenwärtigen Problemen und Erlebnissen aus früheren Leben. Es wird behauptet, dass viele Probanden in tiefer Hypnose sehr verletzlich sind und auf den leisesten Hinweis von außen reagieren. Deshalb versuchen sie die Antwort zu liefern, von der sie unbewusst denken, dass der Hypnotiseur sie hören möchte. Bei solch einer Hypnose geht es größtenteils darum, wichtige Einzelheiten aus dem Gehirn mit seinem unglaublichen Leistungsvermögen zur Einbildungskraft und zur Speicherung von Informationen herauszulösen. Wenn sie mit diesen Antworten gespeist wurde, erwacht die Psyche aus der Hypnose und fühlt sich erfrischt und von ihren belastenden Symptomen befreit. Skeptiker sind der Ansicht, dass Erinnerungen vom Unterbewusstsein gefälscht werden. Es wimmelt von Leuten, die an der Theorie der Reinkarnation zweifeln – vor allem im Westen, wo die Methode als höchst umstrittene Angelegenheit bekannt geworden ist.

In westlichen Kulturen, die traditionell nicht an die Wiedergeburt der menschlichen Seele glauben, wurde die Rückführung als Betrug niedergemacht. Die angeblich wieder ins Gedächtnis zurückgerufenen Erinnerungen werden entweder als fiktiv oder falsch abgetan, als reine Produkte menschlicher Vorstellungskraft, die außer Rand und Band geraten ist, oder seltener als Folge von Hinweisen, die der Hypnotiseur absichtlich oder unbeabsichtigt gegeben hat.

Kommentare

06. August 2011, 12:55 Uhr, permalink

Mirko Alexander

Hat man richtig gelesen? Die fehlende Erinnerung an unsere früheren Leben wäre "ein Gesetz kosmischer Weisheit", die einem "evoluitionären Zweck" diente (Sri Aurobiondo)!? -- So einen Satz sollte man sich verkneifen, bevor man nicht die wirkliche Ursache unseres mutierten Bewusstseins kennt! Erst dann wird einem klar, dass jene vermeintliche Stärke des Vergessens unsere offenste Flanke für Manipulationen von außerhalb dieser Zeitmatrix war und ist. Eine Verklärung zur evolutionären Weisheitslehre ist hier vollkommen fehl am Platze!

Diese Erinnerungslosigkeit ist Ergebnis einer VORSÄTZLICHEN Verstümmelung unseres genetischen Erbes durch (extradimensionale) Mächte, denen die kosmische Weisheit, mit Verlaub, am Arsche vorbeigeht! Eher könnte man von einer kosmischen Engelsgeduld sprechen, die „Gott“ seinen psychopathisch gewordenen Kindern entgegen bringt.

Ob es wirklich weise war, uns in dieser tiefgreifenden Weise den Manipulationen der "Phantommatrix" (Ashayana Deane) auszusetzen, ist auch „da draußen“ durchaus umstritten! Man soll hier nur keine vor „Weisheit“ strotzende Unterwürfigkeitspose einnehmen! Gerade die Erfahrung des Menschseins wird hier noch ein Wörtchen mitzureden haben, wenn endlich Zeit und Ruhe für eine „kosmische Nachbesprechung“ sein wird.

Ich weiß nicht, wie es Euch da draußen geht. Aber ich sehne mich (mit der Autorin) nach dem Schock der Erinnerung! Frei nach David Icke: nach dem Brüllen des Erwachens …

[Empfehlung: Ashayana Deanes Präsentationen über die "Galaktische Geschichte" und über "Angelic Realities"]

10. August 2011, 16:39 Uhr, permalink

freedom of mind

Die Welle des Rückerinnerns steht doch schon vor der Tür, für alle, die es angeht. Die DNS-Matrix-Manipulation zerfällt komplett, das ist doch klar. Allerdings ist noch die Frage offen über die Auswirkung auf die irreale Techno-Matrize der 'Real-Weltler', ich rechne mit Total-Ausfall, aber das wird wohl nötig sein. Ich persönlich freue mich auf die kommende Zeit, das wird prima. Und es wird sehr viel ruhiger werden ... bald.

Namaste.

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