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Reinkarnationstherapie – eine alte Heilmethode

Als Rückführung bezeichnet man einen Vorgang, bei dem man unter Hypnose in seine früheren Leben reist. Während sich die Reinkarnationstherapie (RT) in westlichen Kulturen erst seit der letzten 50 Jahre einer gewissen Popularität erfreut, sind Rückführungstechniken im Osten schon wesentlich länger bekannt.

Unstimmige Rückerinnerungen

Man muss den Skeptikern gegenüber auch fair sein: Jeder, der über gesunden Menschenverstand verfügt, würde zögern, bevor er einigen sehr populären Fällen von Rückführung aus den 1950er Jahren Glauben schenkt, denn die dort aufgestellten Behauptungen entbehrten jeglicher Grundlage. In einem dieser Beispiele aus dem Jahr 1952 versetzte der Geschäftsmann und Hobby-Hypnotiseur Morey Bernstein aus Colorado die Hausfrau Virginia Tighe aus Pueblo, Colorado, in Trance. Dieser Zustand brachte erstaunliche Enthüllungen über Tighes angebliches Vorleben im Irland des 19. Jahrhunderts zutage. Bernstein hatte Tighe unter Hypnose in ihre Kindheit zurückgeführt und war überrascht, als sie in eine frühere Inkarnation als Bridey Murphy aus Irland zurückzugehen schien.10

Um es kurz zu machen: Tighe beschrieb sich selbst als achtjährige Bridey, die in einem Holzhaus namens The Meadows in Cork, Irland, lebte. Sie behauptete, sie wäre die Tochter des Anwalts Duncan Murphy und seiner Frau Kathleen. Sie habe mit 17 Jahren den Anwalt Sean Brian McCarthy geheiratet und sei nach Belfast gezogen. Bridey beschrieb die Einzelheiten eines Sturzes, der zu ihrem Tod führte und ihr eigenes Begräbnis sowie ihren Grabstein und den Zustand nach dem Tode. Burnstein veröffentlichte ein Buch11 über diesen Fall, das zum Bestseller wurde – und zog damit die Aufmerksamkeit von Skeptikern auf sich, die zu der Überzeugung kamen, dass man diesen Fall genauer untersuchen sollte.

Dem Buch zufolge wurde Virginia Tighe (die dort Ruth Simmons genannt wird) 1923 im Mittleren Westen geboren und sprach nicht mit dem kleinsten Hauch von irischem Akzent. Die mit der Untersuchung des Falls beauftragte Gruppe fand keinerlei Aufzeichnungen, die mit den angeblichen Geburts- und Sterbedaten von Bridey übereinstimmten, genausowenig wie über ein Holzhaus, das The Meadows genannt wurde – sie stießen nur auf einen Ort dieses Namens in der Nähe von Cork. Sie wiesen darauf hin, dass die meisten Häuser in Irland aus Ziegeln oder Steinen und nicht, wie Bridey es beschrieben hatte, aus Holz gebaut waren, und dass sie den Namen ihres Mannes falsch ausgesprochen hatte. Einzig ihre Beschreibung der Küste von Antrim und ihr Bericht über eine Reise von Belfast nach Cork waren korrekt. Sie behauptete auch, dass sie eine St. Theresa Kirche besucht hätte. Es existierte tatsächlich eine solche Kirche an dem Ort, den sie beschrieben hatte, aber sie war erst nach dem Tod der angeblichen Bridey erbaut worden.

Die junge Bridey kaufte ihre Lebensmittel bei einem Kolonialwarenhändler namens Farr und es stellte sich heraus, dass es einen solchen Händler tatsächlich gegeben hatte. Trotzdem veranlassten die Widersprüche in der Geschichte die Experten dazu, sich der Kindheit und Herkunft von Tighe zuzuwenden, um eventuelle Verbindungen zu Irland aufzuspüren. Sie fanden heraus, dass ihre Eltern beide halb irisch waren und sie bis zum Alter von drei Jahren bei ihnen gelebt hatte (Bernstein hatte behauptet, sie sei von einem norwegischen Onkel und seiner deutsch-schottisch-irischen Frau aufgezogen worden). Wichtiger war jedoch, dass man feststellte, dass eine irische Immigrantin namens Bridie Murphy Corkell (1892-1957) in Chicago, Illinois, gelebt hatte, ganz in der Nähe von Tighes Zuhause in Kindertagen. Befragt man einen Wissenschaftler dazu, so wird er wahrscheinlich sagen, die Erinnerungen Virginia Tighes an ihr früheres Leben könnten damit erklärt werden, dass sie aus ihrer längst vergessenen Kindheit stammen. Andererseits vertreten heute immer mehr Wissenschaftler die Auffassung, dass Bewusstsein oder Leben den Tod des Körpers überdauern könnte. Trotzdem sind sie immernoch weit davon entfernt, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass das Bewusstsein in einen anderen sterblichen Körper überzugehen vermag.

1957 sagte Martin Gardner, für viele einer der einflussreichsten Figuren des Skeptizismus und bekannt vor allem durch sein Hinterfragen von Konzepten aus Grenzwissenschaften und New Age:

„Fast jeder, der unter Hypnose in einen tiefen Trancezustand fallen kann, wird über frühere Inkarnationen plappern, sobald der Hypnotiseur ihn danach fragt. Er wird genauso bereitwillig über seine künftigen Inkarnationen plappern […] In jedem dieser Fälle, bei denen die Vergangenheit des Mediums genau überprüft wurde, stellte sich heraus, dass das Medium längst vergessene Informationsbröckchen aus seinen jungen Jahren zusammenstrickte.“ 12

Erwarte Heilung und du wirst sie bekommen

Man kann nicht behaupten, dass die Sichtweise der Skeptiker jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. Der kürzlich verstorbene Dr. Nicholas Spanos, Direktor des Laboratory for Experimental Hypnosis und Professor an der Carleton University in Ottawa, Kanada, zeigte, dass es drei wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Rückführung gibt. Ersten muss das Medium fähig sein, sich hypnotisieren zu lassen. Zweitens ist es hilfreich, wenn das Medium der Vorstellung von Reinkarnation gegenüber aufgeschlossen ist. Der dritte und wichtigste Faktor ist jedoch, dass der Hypnotiseur die Erwartung vermitteln muss, dass sich der Klient wirklich an ein Vorleben erinnern wird.13

Welchen Einfluss die Erwartungen des Hypnotiseurs haben, wurde von dem kürzlich verstorbenen Psychologen Dr. Robert Baker aufgezeigt, einem der weltweit herausragendsten kritischen Erforscher von Geistern, Entführungen durch Außerirdische, Erscheinungen und anderen übersinnlichen Phänomenen. Er teilte sechzig Studenten in drei Gruppen auf. Der ersten Gruppe erzählte er, dass sie eine erstaunliche Therapie erleben würden, bei der sie sich an Erlebnisse aus einem früheren Leben erinnern würden. Der zweiten Gruppe erzählte er, dass sie an einer Therapie teilnehmen würden, bei der sie sich möglicherweise an ein früheres Leben erinnern würden. Der dritten Gruppe wurde erzählt, sie würden an einer verrückten Therapie teilnehmen, von der manche glaubten, dass sie dazu beitragen könne, Erinnerungen an ein früheres Leben wieder hervorzuholen, obwohl das bei niemandem, der normal sei, funktionieren würde. Anschließend hörten alle drei Gruppen demselben Hypnose-Skript zu. 85 Prozent der Teilnehmer aus der ersten Gruppe erinnerten sich an Erlebnisse aus einem früheren Leben, im Vergleich zu nur 60 Prozent in der zweiten Gruppe und 10 Prozent in der dritten.14 Dr. Baker vermutete, dass die Hypnose, die bei der Heilung durch Rückführung eingesetzt wird, den Teilnehmern zwar hilft, sich zu entspannen, aber ihnen auch Anregungen und den Anstoß gibt, sich Dinge einzubilden oder sogar zu erfinden.15 Behalten Sie diese Überlegung für einen Moment im Gedächtnis. Und denken Sie über die beiden weiteren Varianten nach, die Dr. Oz als mögliche Reaktionen des Beobachters einer Heilung duch Reinkarnationstherapie skizziert hat, so wie sie in der Oprah Winfrey Show zu sehen waren und wie sie auf der Internetseite der Show beschrieben wurden:

„Eine weitere Erklärung könnte sein, dass Rückführung etwas wesentlich Größeres ist. ‚Man könnte sagen, dass jemand dabei in ein kollektives Unterbewusstsein eintritt‘, sagte Dr. Oz. Oder man könnte es mit neuen Theorien der Physik erklären, die besagen, dass es möglicherweise elf statt der drei Dimensionen – Länge, Breite und Höhe –, die wir normalerweise erfahren, geben könnte. ‚Stellen Sie sich vor, dass unsere Existenz wie eine Reihe von Duschvorhängen ist, bei denen jeder eine eigene Dimension darstellt. Manchmal berühren sich diese Dimensionen ganz sachte und wenn sie das tun, geschehen seltsame Dinge‘, sagt Dr. Oz. ‚Ist es ein Schwarzes Loch? Eine spirituelle Erfahrung? Ist es Reinkarnation?‘ Dr. Oz sagt, er wisse nicht, ob das, was Dr. Weiss tue, den Menschen tatsächlich dabei helfe, in frühere Leben zurückzuschauen. ‚Ich bin der Ansicht, dass es keine Rolle spielt, wie man es bezeichnet‘, sagt er. ‚Macht es einen Unterschied, ob man es als Lehrmeister oder als Engel bezeichnet?‘“ 16

Das ist der springende Punkt: Unabhängig davon, ob Hypnose nicht mehr bewirkt, als einen Menschen zu seinen frühesten Kindheitserinnerungen zurückzuführen, ihn ermutigt zu fantasieren oder ihn tatsächlich in ein früheres Leben zurückbringt, haben Psychiater (denken Sie an Leute wie Dr. Roger Woolger und viele andere), die Rückführungen durchführen, tatsächlich Persönlichkeitsveränderungen bei ihren Patienten beobachtet.

Kommentare

06. August 2011, 12:55 Uhr, permalink

Mirko Alexander

Hat man richtig gelesen? Die fehlende Erinnerung an unsere früheren Leben wäre "ein Gesetz kosmischer Weisheit", die einem "evoluitionären Zweck" diente (Sri Aurobiondo)!? -- So einen Satz sollte man sich verkneifen, bevor man nicht die wirkliche Ursache unseres mutierten Bewusstseins kennt! Erst dann wird einem klar, dass jene vermeintliche Stärke des Vergessens unsere offenste Flanke für Manipulationen von außerhalb dieser Zeitmatrix war und ist. Eine Verklärung zur evolutionären Weisheitslehre ist hier vollkommen fehl am Platze!

Diese Erinnerungslosigkeit ist Ergebnis einer VORSÄTZLICHEN Verstümmelung unseres genetischen Erbes durch (extradimensionale) Mächte, denen die kosmische Weisheit, mit Verlaub, am Arsche vorbeigeht! Eher könnte man von einer kosmischen Engelsgeduld sprechen, die „Gott“ seinen psychopathisch gewordenen Kindern entgegen bringt.

Ob es wirklich weise war, uns in dieser tiefgreifenden Weise den Manipulationen der "Phantommatrix" (Ashayana Deane) auszusetzen, ist auch „da draußen“ durchaus umstritten! Man soll hier nur keine vor „Weisheit“ strotzende Unterwürfigkeitspose einnehmen! Gerade die Erfahrung des Menschseins wird hier noch ein Wörtchen mitzureden haben, wenn endlich Zeit und Ruhe für eine „kosmische Nachbesprechung“ sein wird.

Ich weiß nicht, wie es Euch da draußen geht. Aber ich sehne mich (mit der Autorin) nach dem Schock der Erinnerung! Frei nach David Icke: nach dem Brüllen des Erwachens …

[Empfehlung: Ashayana Deanes Präsentationen über die "Galaktische Geschichte" und über "Angelic Realities"]

10. August 2011, 16:39 Uhr, permalink

freedom of mind

Die Welle des Rückerinnerns steht doch schon vor der Tür, für alle, die es angeht. Die DNS-Matrix-Manipulation zerfällt komplett, das ist doch klar. Allerdings ist noch die Frage offen über die Auswirkung auf die irreale Techno-Matrize der 'Real-Weltler', ich rechne mit Total-Ausfall, aber das wird wohl nötig sein. Ich persönlich freue mich auf die kommende Zeit, das wird prima. Und es wird sehr viel ruhiger werden ... bald.

Namaste.

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