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Reinkarnationstherapie – eine alte Heilmethode

Als Rückführung bezeichnet man einen Vorgang, bei dem man unter Hypnose in seine früheren Leben reist. Während sich die Reinkarnationstherapie (RT) in westlichen Kulturen erst seit der letzten 50 Jahre einer gewissen Popularität erfreut, sind Rückführungstechniken im Osten schon wesentlich länger bekannt.

Das lässt sich vielleicht durch die Tatsache erklären, dass Hypnose den Zugang zu einer anderen Bewusstseinsebene öffnet, in der wir Zutritt zu Bereichen unserer Psyche erlangen, die normalerweise durch soziale oder mentale Barrieren blockiert sind. Dadurch erhalten wir die „Erlaubnis“ auf eine sonst nicht erlaubte Art und Weise zu fantasieren oder uns Dinge vorzustellen. Was ist daran falsch, zumal wenn das Ergebnis positiv ist? Wilja Witcombe, klinische Hypnosetherapeutin und Gründungspartnerin des Auro Hypnotherapy Centre in Chennai, ist gebürtige Deutsche, lebt aber in Indien, wo sie Hypnotherapie und Rückführungen praktiziert.

Witcombe beschreibt es folgendermaßen:

„Die meisten Menschen sind […] in ihrem täglichen Leben zwischen induktivem Denken (Intuition) und deduktivem Denken (Logik) hin- und hergerissen. Diese Tatsache macht Rückführung umso mehr zu einem unschätzbaren Heilmittel. Sie verbindet die Heilung des Körpers und die Heilung der Seele, die bislang als zwei unterschiedliche Disziplinen betrachtet wurden.“ 17

Die Ansicht, dass Therapeuten ihren Klienten den Anstoß zu bestimmten Behauptungen geben, widerlegt sie:

„Unsere Rolle besteht darin, dass wir die Regression durch Hypnose unterstützen. Sobald der Patient unter Hypnose steht, ist es nicht die Aufgabe des Therapeuten, darauf hinzuweisen, was ein früheres Trauma des Patienten gewesen sein könnte. Ebenso wenig ist es die Aufgabe des Therapeuten, die Behauptungen, die während der Regressionssitzung aufgestellt wurden, infrage zu stellen. Es ist nicht unser Job, Erinnerungen zu verändern. Wir beschränken uns darauf, das Verständnis des Klienten für seine Erinnerungen und die Gefühlen, die damit zusammenhängen, zu verändern. Unser Ziel ist es nämlich zu heilen. Und wenn die Heilung gelingt, welchen Unterschied macht es dann, ob die Behauptungen völlig oder nur teilweise richtig sind?“ 18

In dieser Hinsicht sind die Erkenntnisse von Carol Bowmans Tochter Sarah bemerkenswert, die 1994 in der Oprah Winfrey Show einen skeptischen Psychologen herausforderte. In ihrem Buch „Children’s Past Lives“ 19 erinnert sich Bowman daran, dass Sarah sagte:

„Ich meine, dass es keine Rolle spielt, was es ist. Vielleicht ist es nicht religiös […] was auch immer Sie behaupten, dass es sei. Was eine Rolle spielt ist, dass ich Angst vor Feuern hatte und jetzt keine mehr habe. Und Chase (Sarahs Bruder) hatte Probleme mit seinem Handgelenk und litt unter einer Phobie, die er jetzt überwunden hat. Eine Rolle spielt nur, dass es uns geholfen hat.“ 20

Stichhaltige Beweise

Dr. Newton vertritt folgende Meinung:

„Die Verfügbarkeit von empirischen Daten würde dabei helfen, die Validität der Rückführung und ihres therapeutischen Nutzens festzustellen. Je mehr Beweise vorliegen, desto einfacher ist es für die Menschen, Rückführung als eine Therapieform anzuerkennen, deren Wirksamkeit und Genauigkeit nachgewiesen wurde.“ 21

Man kann nicht über die Bestätigung von Rückführung sprechen, ohne sich auf den kürzlich verstorbenen Ian Stevenson, MD, zu beziehen, der früher Leiter der psychiatrischen Abteilung der Universität von Virginia und danach Direktor der Abteilung für Persönlichkeitsstudien war. Dr. Stevenson widmete der Erforschung der Reinkarnation viel Zeit und scheute dabei keinen Aufwand. Ab Mitte der 1960er Jahre dokumentierte er mehr als 3.000 Fallstudien, von denen sich die meisten auf Kinder bezogen. Seine Studien zeigen überzeugende wissenschaftliche Belege, wenn nicht sogar „Beweise“ für Reinkarnation. Dr. Stevenson dokumentierte die Aussagen der Kinder systematisch. Im nächsten Schritt versuchte er, die verstorbene Person zu identifizieren, die das Kind glaubte gewesen zu sein. Dann verifizierte er die Fakten im Leben der verstorbenen Person, die den Erinnerungen des Kindes entsprachen. Er glich anhand von medizinischen Aufzeichnungen sogar Geburtsmale und Geburtsschäden mit Wunden und Narben der Kinder und der Verstorbenen ab und stellte auch eine große Übereinstimmung fest. In den Fällen, in denen er die verstorbene Person identifizieren konnte, stellte er fest, dass die Einzelheiten im Leben des Verstorbenen unverkennbar den Aussagen des Kindes entsprachen. 22

Dr. Satwant Pasricha aus Indien, ehemalige Professorin und Leiterin der Abteilung für Klinische Psychologie am National Institute of Mental Health and Neurosciences (NIMHANS) in Bangalore, und heute Professorin und Leiterin Abteilung für Klinische Psychologie am Himalayan Institute of Medical Sciences in Dehradun, arbeitete mehr als 30 Jahre mit Dr. Stevenson zusammen und untersuchte über 500 vergleichbare Fälle in ihrem Heimatland. Im Hinblick auf deren Validität sagte sie:

„In jedem einzelnen Fall habe ich die Aussagen von allen verfügbaren Zeugen aufgenommen. Außerdem habe ich eine zweite Befragung (oder mehrere) durchgeführt. Wir haben unseren Besuch auch nicht vorher angekündigt.“ 23

Skeptikern, die Dr. Pasricha vorhielten, sie hätte solche Fälle aus Geltungsdrang mit eigenen, falschen Erinnerungen ausgeschmückt, hielt die Wissenschaftlerin entgegen, dass sie durch keinen der Fälle, die sie in Indien untersucht hatte, finanziell oder durch das nachfolgende öffentliche Interesse profitiert habe. Auf den Punkt gebracht, sagte sie:

„Man kann kein Kind dazu anleiten, Geburtsmale oder –defekte zu haben.“ 24

Unverbesserliche Skeptiker verweist Dr. Pasricha auf die belegten Fälle von Xenoglossie, ein Phänomen, bei dem Menschen plötzlich in einer Sprache sprechen, die sie zuvor nicht beherrscht hatten. Einer dieser Fälle ist Uttara Huddar aus Nagpur in Zentralindien. Als sie um die 30 war, wurde sich Uttara ihres früheren Lebens als Sharada, einer verheirateten bengalischen Frau, bewusst. Die Erinnerungen kamen zurück, als sie plötzlich in Trance fiel und ihre Persönlichkeit veränderte, wodurch sie Bangla sprechen konnte, eine Sprache, die ihr zuvor unbekannt gewesen war. Wenn sie dachte, sie sei Sharada, erkannte Uttara ihre Verwandten nicht wieder und konnte sich auch nicht mehr an Gegenstände wie Gasherd, Elektrogeräte oder Füllfederhalter erinnern, die sie ihr ganzes Leben um sich gehabt und benutzt hatte. Stattdessen kannte und sang sie fromme Lieder, Orte in Bengalen, bengalisches Essen und Gebräuche sowie den Stammbaum der Familie Chattopadhyay aus dem frühen 19. Jahrhundert, von der Sharada behauptete, ihr angehört zu haben.

Kommentare

06. August 2011, 12:55 Uhr, permalink

Mirko Alexander

Hat man richtig gelesen? Die fehlende Erinnerung an unsere früheren Leben wäre "ein Gesetz kosmischer Weisheit", die einem "evoluitionären Zweck" diente (Sri Aurobiondo)!? -- So einen Satz sollte man sich verkneifen, bevor man nicht die wirkliche Ursache unseres mutierten Bewusstseins kennt! Erst dann wird einem klar, dass jene vermeintliche Stärke des Vergessens unsere offenste Flanke für Manipulationen von außerhalb dieser Zeitmatrix war und ist. Eine Verklärung zur evolutionären Weisheitslehre ist hier vollkommen fehl am Platze!

Diese Erinnerungslosigkeit ist Ergebnis einer VORSÄTZLICHEN Verstümmelung unseres genetischen Erbes durch (extradimensionale) Mächte, denen die kosmische Weisheit, mit Verlaub, am Arsche vorbeigeht! Eher könnte man von einer kosmischen Engelsgeduld sprechen, die „Gott“ seinen psychopathisch gewordenen Kindern entgegen bringt.

Ob es wirklich weise war, uns in dieser tiefgreifenden Weise den Manipulationen der "Phantommatrix" (Ashayana Deane) auszusetzen, ist auch „da draußen“ durchaus umstritten! Man soll hier nur keine vor „Weisheit“ strotzende Unterwürfigkeitspose einnehmen! Gerade die Erfahrung des Menschseins wird hier noch ein Wörtchen mitzureden haben, wenn endlich Zeit und Ruhe für eine „kosmische Nachbesprechung“ sein wird.

Ich weiß nicht, wie es Euch da draußen geht. Aber ich sehne mich (mit der Autorin) nach dem Schock der Erinnerung! Frei nach David Icke: nach dem Brüllen des Erwachens …

[Empfehlung: Ashayana Deanes Präsentationen über die "Galaktische Geschichte" und über "Angelic Realities"]

10. August 2011, 16:39 Uhr, permalink

freedom of mind

Die Welle des Rückerinnerns steht doch schon vor der Tür, für alle, die es angeht. Die DNS-Matrix-Manipulation zerfällt komplett, das ist doch klar. Allerdings ist noch die Frage offen über die Auswirkung auf die irreale Techno-Matrize der 'Real-Weltler', ich rechne mit Total-Ausfall, aber das wird wohl nötig sein. Ich persönlich freue mich auf die kommende Zeit, das wird prima. Und es wird sehr viel ruhiger werden ... bald.

Namaste.

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