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Half Past Human – Das Hightech-Orakel

Die „Time Monks“ (Zeitmönche) durchkämmen mit Ihrer Software „Halfpasthuman“ das Internet. Sie gehen davon aus, dass wir alle hellseherisch begabt sind, und ihre Software wertet aus, was Menschen rund um den Globus an unbewussten Vorhersagen über den Lauf der Welt äußern. Dabei kommen sie zu oftmals akkuraten und dramatischen Vorhersagen. Den Crash der Finanzmärkte konnten die Zeitmönche schon Wochen zuvor auf den Tag genau erkennen – wie auch den 11. September oder den Tsunami in Asien.
Das Interview mit Clif High, dem Erfinder von Halfpasthuman, führten Kerry Cassidy und Bill Ryan vom Project Camelot am 26. September 2008, zwei Wochen vor dem Crash der Finanzmärkte.

Destruktive Ereignisse voraus

KC: Aber könnt ihr, wenn ihr eure Daten anschaut, feststellen, ob das Ereignis positiv oder negativ ist?

CH: Positiv und negativ besitzen eine interessante Konnotation innerhalb unserer Arbeit und auch im Lexikon und in der Sprache selbst. Und eine Menge ist auch in der jeweiligen Kultur verankert.

KC: Wie wäre es dann mit konstruktiv versus destruktiv?

CH: Destruktiv. Ja, das können wir erkennen. Und zum derzeitigen Stand unserer Auswertungen würde niemand die Erleichterungssprache ab dem 7. Oktober als angenehm bezeichnen, also könnte man ihr eine dekonstruktive Natur zuschreiben. Da müssen wir durch. Das sollten wir verstehen.

Eine Revolution ist eine fürchterliche, schreckliche, brutale Sache, bei der jede Menge Emotionen ausgeschüttet und Menschenleben gelassen werden, aber unterm Strich ist sie ein positives Ereignis. Gut, schlecht, ob sie nun gewinnen oder nicht, die revolutionären Mittel sind positiv. Aber so etwas bringt sehr viel Brutalität und Exzesse mit sich. Aber wir müssen das hinter uns bringen, genauso wie wir den kommenden Absturz des Wirtschaftssystems haben müssen, der so oder so am 7. Oktober passieren wird.

KC: Heißt das … Ich stelle die Frage einfach mal ganz direkt … Dinge wie Nahrungsmittelknappheit?

CH: Ja.

KC: Und insbesondere, da ihr ja Englisch mehr als jede andere Sprache beobachtet: Ist es auf die USA konzentriert? Oder liegt es daran, dass die USA ständig erwähnt werden? Schließlich wird Englisch ja überall auf der Welt und im Internet gesprochen.

CH: Eher Letzteres, und da alle so fixiert auf die USA sind – in den meisten Fällen hasst man uns, oder streitet diesen Hass ab –, dann sind alle diese Emotionen auf die USA gerichtet, egal ob man sich am Amazonas oder in Pakistan befindet. Also klar, wir haben sicher einen US-zentrischen Hang und ich entschuldige mich oft gegenüber unseren internationalen Lesern. Das ist etwas, das wir nicht beeinflussen können.

KC: Was ihr also in der Zukunft seht, zumindest für die nächsten fünf Monate und in Bezug auf die Wirtschaftslage des 7. Oktobers ist, dass die Lage im Moment ernst aussieht, aber bald etwas …

CH: Absolut. Dieses Wochenende laden wir einen neuen Bericht hoch, der die Geschichte noch detaillierter macht, weil wir neue Daten bekommen. In den Marktvorhersagen – das ist die Sektion über die Märkte – werden wir es als brutal transformativ beschreiben.

KC: Brutal transformativ. Was heißt das in eurem Lexikon?

CH: Nun, das ist die Wiederherstellung – nach und nach, nicht sofort – des natürlichen Gleichgewichts von Bevölkerung zu Ressourcen. Zurzeit haben wir eine Situation, in der sechs Prozent der Weltbevölkerung 28 Prozent der Rohstoffe für sich beanspruchen. Diese sechs Prozent sollten besser schleunigst auf ihre sechs Prozent zurückkommen, denn das wird passieren. Wie sich das letztlich auswirken wird, kann man nur spekulieren.

Wird es zu Nahrungsmittelknappheit kommen? Klar. Wird alles rationiert werden? Sicher. Wann und wo genau? Das ist zurzeit noch Spekulation. Aber es passiert bereits, während wir hier miteinander reden.

KC: Gut, aber in fünf Monaten wird es brutal und extrem werden und sich dann weiterentwickeln. […] Kommt es zu chaotischen Zuständen?

CH: Mit Sicherheit. Gar keine Frage.

KC: Und seht ihr dieses Chaos bis ins Jahr 2012 und darüber hinaus zunehmen?

CH: Nein. Normalerweise verlieren wir bei ungefähr 19 Monaten an Granularität (Detailgenauigkeit). Das liegt an der Beschaffenheit der Sprache: Wir benutzen am häufigsten Worte, die sich auf unsere augenblickliche Situation beziehen – und selten Worte, die weiter als 19 Monate vorausschauen und eine derartig lange Dauer ausdrücken. Also fällt die Detailgenauigkeit nach 19 Monaten ab.

Wir hatten also ein paar Informationsbrocken und haben angefangen, diese neue Entität zu programmieren, die wir FuturePop nennen und die sich mit der Bevölkerung um 2018 herum befasst.

Allerdings gibt es erstaunliche Ungereimtheiten, die um 2012 auftauchen, und das liegt vermutlich an der emotionalen Reaktion, die dem Jahr allgemein entgegengebracht wird. Das könnte aber genauso gut auch an den biosphärischen Zuständen liegen, die uns allen bevorstehen.

Höllensommer 2009, Revolutionen und enthüllte Geheimnisse

KC: Ich habe einen sehr interessanten Punkt entdeckt, der in einigen eurer Berichte auftaucht, bei dem es anscheinend um eine Auseinandersetzung mit Aliens geht.

CH: Oh, sicher. Ja, wir haben hier ein paar ziemlich merkwürdige Sachen, die zum Beispiel andeuten, dass wir hier in den USA 2009 einen Höllensommer erleben werden, in dem eine brodelnde Wut eine blutige Revolution entfachen wird. Wir nennen das Am-Rev-2. Aber das wird nur ein Teil einer globalen Welle von Revolutionen gegen diejenigen sein, die wir die Machthaber nennen.

Das überschneidet sich auch mit einer Schicht von Metadaten, die wir Aufgedeckte Geheimnisse nennen, in der Ereignisse der Revolution weiterlaufen. Gewisse Institutionen werden von der Bevölkerung in Beschlag genommen werden und es werden Daten freigegeben, die für Jahrhunderte unter Verschluss gehalten wurden, was dann wieder eigene Entwicklungen in der Revolution in Gang bringt. Die Menschen wurden getäuscht.

Und wenn wir in der Zeit vorwärts ins Jahr 2010 gehen, gelangen wir in den Bereich, wo wir das bekommen, was wir Krieg mit den Aliens nennen … Informationen über 2011.

Kommentare

11. Juni 2010, 13:31 Uhr, permalink

r.b.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn hier demnächst die aktuellen Prognosen in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Ich habe mir den englischsprachigen Report durchgelesen. Ist sehr erschreckend, was die Konsequenzen der Ölkatastrophe sind. Ich kann nur hoffen, dass sich Halfpasthuman irrt.

11. Juni 2010, 20:46 Uhr, permalink

NEXUS-Magazin

Noch etwas Geduld bitte - ist nicht so leicht zu übersetzen, das Ganze!

06. Juli 2010, 01:49 Uhr, permalink

Matthias

Ich bin dankbar für diese Art von Zukunftsprognose, die sehr viel konkreter scheint als das bisherige. Und wenn sie den 11.09.2001 und den Börsencrash 2008 auf dem Schirm hatte, warum sollen nicht mindestens ein paar der Daten, die noch kommen, stimmen?

Da ich nun keine Ahnung habe, wie das ganze rechnerisch abläuft, um zu den Aussagen zu kommen, kann ich nur glauben. Ich möchte es eigentlich nicht glauben, weil es sehr schlimm klingt. Doch irgendwas sagt mir, dass da was dran ist. Etwas Hoffnung macht mir aber der Teil im Bericht, dass wir Menschen uns mit der Kraft unseres Geistes (und in Folge sicher auch mit der Kraft der Handlungen) dagegen wehren können, dass es so passiert. Es wäre nicht die erste Prophezeihung, deren Eintritt verhindert wurde.

Die Zukunft ist beweglich und nicht starr. Bloß kann ich nix mit diesen schwammigen "Wir-haben-uns-alle-lieb"-Parolen anfangen, die mir in den Esoterik-Buchhandlungen so bunt entgegenkommen. Ich muss mich erst daran gewöhnen, dass der Geist über die Materie bestimmt. Geprägt wurde ich nämlich genau anders herum. Und daher freue ich mich, über nachvollziehbare, an der alltäglichen Sprache orientierte Gedanken. Dieter Broers hat das ziemlich gut hingekriegt in seinen letzten Büchern, da kann ich auch schon mal angenehm irritiert sein und das bisherige Weltbild selbstkritisch überprüfen.

Ach ja, Teil 6 vom Halfpasthuman-Bericht habe ich mit meinem dilettantischen Englisch mal überflogen. Und es scheint sich da ein verstärkter Einfluss der Raumziegenfürze-Gruppe anzubahnen, der dann wiederum Einfluss auf den Ölvulkan und das ganze Schlamassel um den "Israel-Mistake" hat - also alles, was mit kosmischen Einflüssen zu tun hat (Sonnenstürme oder der Durchgang des Sonnensystems durch die galaktische Mittelebene). Es passt irgendwie alles immer mehr zusammen, von ganz unterschiedlichen Seiten her.

18. Juli 2010, 20:37 Uhr, permalink

HohenTauern1

Dies alles ist sehr interessant. Liege ich da falsch, wenn ich sage: Eigentlich gibt es demnach - keine Zufälle. Auf irgendeine Art ist alles miteinander verwoben und jeder von uns soll zu gegebener Zeit davon Kenntnis erhalten. Denn auch ich bin durch "Zufall" auf diese Seite gestoßen. Machen Sie weiter mit ihren Forschungen. Vielleicht lernen wir Menschen dadurch, uns besser zu verstehen und Fauna und Flora zu achten.

Gruß HohenTauern1

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