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Half Past Human – Das Hightech-Orakel

Die „Time Monks“ (Zeitmönche) durchkämmen mit Ihrer Software „Halfpasthuman“ das Internet. Sie gehen davon aus, dass wir alle hellseherisch begabt sind, und ihre Software wertet aus, was Menschen rund um den Globus an unbewussten Vorhersagen über den Lauf der Welt äußern. Dabei kommen sie zu oftmals akkuraten und dramatischen Vorhersagen. Den Crash der Finanzmärkte konnten die Zeitmönche schon Wochen zuvor auf den Tag genau erkennen – wie auch den 11. September oder den Tsunami in Asien.
Das Interview mit Clif High, dem Erfinder von Halfpasthuman, führten Kerry Cassidy und Bill Ryan vom Project Camelot am 26. September 2008, zwei Wochen vor dem Crash der Finanzmärkte.

KC: Gut, aber in diesem Fall habt ihr eigentlich gar nicht den Namen der Nation bekommen, oder?

CH: Korrekt. Und das ist auch so gewollt, das ist Teil unseres Problems. Im Internet suchen wir eben gerade nicht nach bewusster Sprache. Wir ziehen also nicht los und zählen, wie oft jemand „Kalifornien“ sagt, weisen das dann zu und sagen: „Ok, das Erdbeben wird in Kalifornien stattfinden.“ Wir können uns darauf nicht verlassen, weil geographische Verweise so häufig auftreten. Und wir können uns auch nicht auf jemanden verlassen, der Zahlen nennt. Also arbeiten wir mit Archetypen.

Du hast also Recht. Genauso wie dieses Jahr: Wir wussten, dass es ein großes Erdbeben geben würde. Ich habe eine Warnung an unsere Abonnenten rausgeschickt. George Ure hat es ungefähr 36 Stunden vor dem chinesischen Beben auf seine Seite www.urbansurvival.com gestellt. Wir wussten nur, dass es einen großen Knall geben würde. Abgesehen von ein paar ungefähren Angaben hatten wir keine Ahnung, wo das passieren würde. Doch das verfeinern wir mit der Zeit.

Wenn wir also das nächste Mal eine Erdbebenprognose herausgeben … ist das für den Zeitraum vom 10. bis 12. Dezember. Wir glauben, dass es da zwei sehr große Erdbeben geben wird. Sie müssen nicht notwendigerweise am selben Ort geschehen, aber auch das wäre möglich. Wir haben ein paar Hinweise, die auf den pazifischen Nordwesten hindeuten, dort wo ich lebe.

Wir haben auch ein paar Hinweise auf den Streifen zwischen 32 bis 36 Grad nördlicher Breite, der sich über Kalifornien, Japan, Afghanistan, Pakistan, Iran etc. erstreckt. Genauer können wir momentan nicht sein.

KC: Wirkt sich eure Arbeit auch emotional auf dich aus?

CH: Ich kann dir verraten, dass ich ein deprimierter Mistkerl bin, gar keine Frage.

KC: [lacht] Ehrlich?

CH: Ganz ehrlich. Ich gebe mir sehr viel Mühe, die richtige mentale Einstellung zu bewahren, mich selbst gesund zu halten, all die Dinge zu bewahren, die mir wichtig sind, und den Rest einfach auszublenden, denn das ist ziemlich deprimierendes Zeug. Und ich erzähle nicht einmal ein Viertel von dem, was wir eigentlich auf unseren Bildschirmen sehen.

KC: Was würdest du sagen: Wie sieht eure derzeitige „Trefferquote“ aus?

CH: Naja, ich weiß nicht so genau. Ich meine, wir haben 2001 ins Schwarze getroffen. Wir hatten alles bis auf das Wort Terrorismus. Wir hatten Militär plus Unfall und so weiter. Wir hatten Milzbrandangriff. Wir hatten das Space-Shuttle-Unglück der Columbia. Wir hatten das Unglück, den Unfall der griechischen Athleten vor der Olympiade. Wir hatten das Erdbeben in China. Wir haben ein weiteres Beben gesehen, haben Nachbeben in Indonesien aufgefangen.

Wir waren sehr genau im Bereich Wirtschaft. Einige unserer Abonnenten haben riesige Gewinne einfahren können, weil wir ihnen acht Monate vorher von der Entdeckung der brasilianischen Ölfelder erzählen konnten und sie sich Anteile an brasilianischen Öljägerfirmen sichern konnten.

Wie gesagt, wir liegen über dem reinen Zufall. Ungefähr die Hälfte von dem, was wir sagen, manifestiert sich auf eine solche Weise, dass wir sagen können, wir haben es entweder mit den Zeit- oder den Sprachparametern getroffen. Und irgendwann tritt etwa 55 Prozent der Sprache ein, selbst wenn wir sie falsch interpretieren. […]

BR: Ich glaube, für viele unserer Zuhörer ist interessant, dass du uns einen Einblick in deine persönliche Rolle bei der Sache gegeben hast.

CH: Ja, im Grunde muss ich das auch, weil MOMS angedeutet hat, dass es ein paar einzigartige Dinge geben könnte – linguistische Experimente –, die hier zu diesem Zeitpunkt angestellt werden könnten. Und ich bin bereit, einen Versuch zu wagen, weil der mögliche Gewinn größer ist als das mögliche Risiko.

Und naja, um ganz ehrlich zu sein, wir haben ab jetzt eine harte Nuss zu knacken. Ab dem 7. Oktober werden wir nicht zu dem emotionalen Level zurückkehren, auf dem wir uns jetzt befinden, auf positive Weise, bis nach 2012. Wenn wir 2013 noch da sind, haben George Ure und ich beschlossen, uns zu treffen und zu feiern bis die Lichter ausgehen. […]

Normalität ade

Die emotionalen Schattierungen, die wir momentan erleben, besonders die, die sich Wörtern wie Normalität und Nostalgie und solchen Dingen zuordnen lassen, werden nicht zurückkehren. Soweit ich das in meinen Daten erkennen kann, werden wir sie nach dem 7. Oktober nicht zurückerlangen.

Uns steht eine der merkwürdigsten Zeiten bevor, die es seit mehreren Jahrtausenden nicht mehr gegeben hat. Und diejenigen von uns, die das Ganze überleben, sollten vermutlich alle zusammenkommen und sich kollektiv den Schweiß von der Stirn wischen.

KC: In gewisser Weise beruht also euer gesamtes Modell auf der „hellseherischen Begabung“, auf der intuitiven Fähigkeit der Menschen, wenn sie sprechen?

CH: Ja, gewissermaßen, denn sie wissen nicht, dass sie diese kommenden Veränderungen verraten. Und ich bin im Besitz von, wenn man so will, „geheimem“ Wissen, wodurch ich weiß, dass dies ein pragmatischer Ansatz ist. Und dieses Geheimwissen stammt aus einer ganzen Reihe von Erleuchtungserfahrungen, die ich im Laufe meines Lebens gemacht habe und die mich dahin gebracht haben, wo ich heute bin. […]

Das Universum wollte, dass es passiert, also hat es die Dinge so eingerichtet, dass dieses Zusammentreffen von Ereignissen genau …

KC: Weil du bist, wie du bist, wurde es so geschaffen, wie es geschaffen wurde.

CH: Genau. Das Universum sagte: „So, wir brauchen diese Sache hier, zu diesem Zeitpunkt, also lass uns anfangen, an diesem Menschen hier zu arbeiten und ihn zu verändern.“ Und übrigens, bevor ich inkarnierte, habe ich mir alles angesehen und gesagt: „Oh, das wäre ein interessantes Leben“ und dann schlüpfte ich in diesen Menschen. Und hier wären wir also.

Kommentare

11. Juni 2010, 13:31 Uhr, permalink

r.b.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn hier demnächst die aktuellen Prognosen in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Ich habe mir den englischsprachigen Report durchgelesen. Ist sehr erschreckend, was die Konsequenzen der Ölkatastrophe sind. Ich kann nur hoffen, dass sich Halfpasthuman irrt.

11. Juni 2010, 20:46 Uhr, permalink

NEXUS-Magazin

Noch etwas Geduld bitte - ist nicht so leicht zu übersetzen, das Ganze!

06. Juli 2010, 01:49 Uhr, permalink

Matthias

Ich bin dankbar für diese Art von Zukunftsprognose, die sehr viel konkreter scheint als das bisherige. Und wenn sie den 11.09.2001 und den Börsencrash 2008 auf dem Schirm hatte, warum sollen nicht mindestens ein paar der Daten, die noch kommen, stimmen?

Da ich nun keine Ahnung habe, wie das ganze rechnerisch abläuft, um zu den Aussagen zu kommen, kann ich nur glauben. Ich möchte es eigentlich nicht glauben, weil es sehr schlimm klingt. Doch irgendwas sagt mir, dass da was dran ist. Etwas Hoffnung macht mir aber der Teil im Bericht, dass wir Menschen uns mit der Kraft unseres Geistes (und in Folge sicher auch mit der Kraft der Handlungen) dagegen wehren können, dass es so passiert. Es wäre nicht die erste Prophezeihung, deren Eintritt verhindert wurde.

Die Zukunft ist beweglich und nicht starr. Bloß kann ich nix mit diesen schwammigen "Wir-haben-uns-alle-lieb"-Parolen anfangen, die mir in den Esoterik-Buchhandlungen so bunt entgegenkommen. Ich muss mich erst daran gewöhnen, dass der Geist über die Materie bestimmt. Geprägt wurde ich nämlich genau anders herum. Und daher freue ich mich, über nachvollziehbare, an der alltäglichen Sprache orientierte Gedanken. Dieter Broers hat das ziemlich gut hingekriegt in seinen letzten Büchern, da kann ich auch schon mal angenehm irritiert sein und das bisherige Weltbild selbstkritisch überprüfen.

Ach ja, Teil 6 vom Halfpasthuman-Bericht habe ich mit meinem dilettantischen Englisch mal überflogen. Und es scheint sich da ein verstärkter Einfluss der Raumziegenfürze-Gruppe anzubahnen, der dann wiederum Einfluss auf den Ölvulkan und das ganze Schlamassel um den "Israel-Mistake" hat - also alles, was mit kosmischen Einflüssen zu tun hat (Sonnenstürme oder der Durchgang des Sonnensystems durch die galaktische Mittelebene). Es passt irgendwie alles immer mehr zusammen, von ganz unterschiedlichen Seiten her.

18. Juli 2010, 20:37 Uhr, permalink

HohenTauern1

Dies alles ist sehr interessant. Liege ich da falsch, wenn ich sage: Eigentlich gibt es demnach - keine Zufälle. Auf irgendeine Art ist alles miteinander verwoben und jeder von uns soll zu gegebener Zeit davon Kenntnis erhalten. Denn auch ich bin durch "Zufall" auf diese Seite gestoßen. Machen Sie weiter mit ihren Forschungen. Vielleicht lernen wir Menschen dadurch, uns besser zu verstehen und Fauna und Flora zu achten.

Gruß HohenTauern1

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