Die WingMakers-Vision: Evolution durch das Souveräne Integral

WingMakers1NEXUS-Leser früherer Ausgaben werden sich erinnern: Die „WingMakers“ sind eine geheimnisvolle Gruppe, die bereits seit zehn Jahren im Internet durch Ihre Veröffentlichungen Aufsehen erregen. Ihre Schaffenskraft scheint dabei fast grenzenlos zu sein:  Schriften in Lyrik und Prosa, Musik, Gemälde, multimediale Websites – alles durchdrungen von einer trans­zendenten Ästhetik, die einen hintergründigen Plan verfolgt: Das Bewusstsein der Menschheit anzuheben. Die Verfasser bleiben dabei stets anonym, deuten aber an, nicht unbedingt von dieser Welt zu sein. Doch nun hat „James“, Leitfigur der WingMakers, unseren Kooperationspartnern von Project Camelot erstmalig ein Interview gegeben.

Project Camelot:

Bitte sagen Sie noch, wie die Menschen sich am besten auf die bevorstehenden Veränderungen vorbereiten können, unabhängig davon, welche Bewusstseinsstufe sie derzeit erreicht haben. Wir meinen, dass man sich zwar durchaus in der materiellen Welt vorbereiten kann, die Sicherheit eines Ortes allerdings stark dem subjektiven Empfinden jedes Einzelnen unterliegt und in Wahrheit ein Ort so gut sein mag wie jeder andere – abhängig davon, welchen Weg jeder derzeit für sich gewählt hat, um seinen Erfahrungsschatz zu erweitern.

James:

Das ist eine komplexe Frage, denn das alles hängt von jedem selbst ab. Aber universelle Unterstützung erhalten wir dabei durch unseren Atem. Unser Atem nämlich verbindet uns mit unserem Ursprung, und mit Ursprung meine ich nicht unsere Geburt in der materiellen Welt – in diesem oder in einem anderen Leben. Ich spreche vom Bewusstseinszustand des Souveränen Integrals, der unser reiner, unverfälschter Seinszustand ist.

Der Atem verbindet das menschliche Werkzeug mit seinem Ursprung, ganz gleich, an welchem Punkt der Raumzeit sich der Mensch befindet. Der Atem ist das Portal zwischen der materiellen Dimension und den Quanten- bzw. interdimensionalen Bereichen, aber gemeint ist nicht der normale, unbewusst ablaufende Atem, sondern eine ganz besondere Atemtechnik, die wir die Quantenpause nennen.

Die Quantenpause besteht aus vier einfachen Schritten: Atmen Sie ein, und zählen Sie dabei. Suchen Sie sich eine Zahl zwischen drei und sechs aus, bis zu der Sie zählen, abhängig von Lungenkapazität, Körperhaltung und Aufenthaltsort. Nachdem Sie durch die Nase eingeatmet haben, halten Sie den Atem an, wobei Sie wieder bis zu der von Ihnen gewählten Zahl zählen. Atmen Sie dann durch den Mund aus, wobei Sie wieder zählen. Halten Sie dann, wieder genauso lange, den Atem an.

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Das Atemmuster sehen Sie in der Abbildung; in diesem Fall wurde bis vier gezählt. Wichtig ist, dass die Symmetrie in den vier Schritten gewahrt bleibt. Wenn Sie also im ersten Schritt bis drei gezählt haben, sollten Sie das in den übrigen drei Schritten beibehalten. Das muss nicht auf die Sekunde genau sein; verlassen Sie sich beim Zählen zwanglos auf Ihr Gefühl, und lassen Sie den Fluss nicht ins Stocken geraten.

In der Abbildung wird der Ablauf eines Zyklus dargestellt, und es ist ratsam, drei bis vier Zyklen hintereinander zu absolvieren, bevor man zur normalen Atmung zurückkehrt. Diese Phase der „normalen“ Atmung ist die Vertiefungsphase. Schließen Sie die Augen, und setzen Sie sich aufrecht, aber bequem hin, wobei beide Füße Bodenkontakt haben sollten. Richten Sie gleich zu Beginn der Vertiefungsphase Ihre ganze Aufmerksamkeit auf all die Dinge, die nun an die Oberfläche Ihres Bewusstseins dringen, denn diese tauchen nicht grundlos auf. All diese Gedanken und Gefühle sollten von der Basis der sechs Herztugenden aus betrachtet werden (Dankbarkeit, Barmherzigkeit, Vergebung, Demut, Mut und Verständnis).

Die Vertiefungsphase dauert für gewöhnlich drei bis fünf Minuten, aber es gibt keine zeitliche Begrenzung für sie. Lassen Sie sich dabei von Ihrer Intuition leiten. Gemeinhin nimmt die Gedanken- und Gefühlsflut mit jeder der vier bis fünf Vertiefungsphasen ab, bis Sie sich in der letzten Phase schließlich von allen Gedanken und Gefühlen befreit haben und in den Quantenbereich eingetreten sind.

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Das Diagramm zeigt einen typischen Ablauf der Quantenpause. In diesem Fall sind es drei Atemzyklen und eine anschließende Vertiefungsphase, was sich viermal wiederholt. Sie können aber bis zu fünf Atemzyklen durchführen, jeweils unterbrochen von einer Vertiefungsphase, wobei auch hier wieder die Symmetrie wichtig ist.

Die Quantenpause mag als Mittel zur Deaktivierung des Unterdrückungssystems ungewöhnlich anmuten und scheint ihren Sinn eher darin zu haben, uns die Übergangsphase zu erleichtern. Aber ich empfehle Ihnen, diese Atemübung drei Wochen lang auszuprobieren, um zu sehen, wohin sie Sie führt. Nur durch eigene Erfahrung können Sie einschätzen, ob die Quantenpause Ihnen tatsächlich etwas bringt. Wenn Sie nach drei Wochen täglicher Übung zu neuer Klarheit gelangt sind und sich Ihre Verbindung zum Ursprung vertieft hat, wird Ihnen das die Motivation geben weiterzumachen. Mit dieser Entscheidung haben Sie sich einen neuen Ausgangspunkt geschaffen, der gleichzeitig uneingeschränkter Einheit, Gleichheit und Wahrheit Raum bietet. […]

Zusätzlich zur Quantenpause empfehle ich Ihnen, Ihr Leben an neuen Qualitäten auszurichten. Auf der Website www.eventtemples.org können Sie sich kostenlos eine PDF-Datei herunterladen, in der ich ausführlich auf die Sechs Herztugenden eingehe. Diese praktische Orientierungshilfe kann Sie dabei unterstützen, Ihr Leben harmonischer zu gestalten. Vielleicht ist Ihnen auch die Quantenmoment-Methode von Nutzen. […]

Der Quantenmoment als Ausgangspunkt lässt das Individuum erkennen, dass es souverän und grenzenlos ist und im Hier und Jetzt existiert – genau hier und jetzt. Es schwebt nicht auf der Seelenebene umher, versteckt sich nicht in den Gewändern eines Gottes oder Meisters, ist keineswegs etwas vom Körper Getrenntes und versucht auch nicht, dem Zustand des Menschseins zu entrinnen. Es ist genau hier und wird immer hier sein. Der Quantenmoment gliedert den Tag in Zeiteinheiten. Das ist, als würde man durch eine Reihe von Türen schreiten, wobei hinter jeder Tür eine andere Erfahrung wartet, die sich von der vorangegangenen unterscheidet. Diese Erfahrungen können einfacher Natur sein, wenn Sie beispielsweise von Ihrem Auto hoch ins Büro gehen – Moment eins – und im Büro Ihr Telefon klingelt und Sie ein Gespräch beginnen – Moment zwei. […]

Kommentare

14. Mai 2009, 10:43 Uhr, permalink

mariobartoli

seltsam,dass beispielsweise auf wingmakers.com wieder einmal Geld verlangt wird - was im deutlichen Widerspruch zu dem steht, was uns hier im Artikel weisgemacht werden soll.

"Finde Deine eigene Wahrheit" wird immer mein Motto bleiben. Is doch alles "beschiss", sorry.

18. Juli 2009, 20:17 Uhr, permalink

flow

@mariobartoli:
sorry, aber auf welchem planeten lebst du denn ??? Für die Verdummung, Vergiftung, Verwirrung ist immer jede Menge Kohle da, aber wenn die Betreiber von Bewusstseinsbildenden Seiten einen Shop haben dann ist gleich die ganze Botschaft diskreditiert oder wie? Das finde ich ein bisserl engstirnig, schliesslich ist niemand gezwungen was zur Unterstützung der Freiheit des Geistes zu geben, wenn er nicht mag. Selberdenken ist halt Pflicht.

Die Wingmakers Infos sind auf ihre Weise top, wer Ohren hat der höre und alles Wesentliche ist bitteschön umsonst, so auch hier bei NEXUS.
Danke dafür an die Redation und vielleicht gibt es ja eine Übersetzung
des zweiten Teils des Interviews mit James.

27. August 2009, 21:08 Uhr, permalink

Matthias-Karl Schreck

Ich möchte noch viel tiefergehende Information, über definitive Auswege, die begehbar sind. Vor allem persönliche Kontakte! Schreckmstr@t-online.de

13. September 2010, 23:45 Uhr, permalink

Sebastian Hoyer

Ich bin überwältigt ...

Vor ein paar Jahren hatte ich eine seltsame Vision, die für sich genommen uninteressant war, doch in diesem Kontext habe ich die (fast) verdrängte Erinnerung wieder aufgefrischt, und sie macht auf einmal Sinn!

Ich danke Ihnen von ganzem Herzen!
Sie haben meine Erleuchtung erleuchtet!

18. Februar 2014, 05:49 Uhr, permalink

Gjarðarr

@mariobartoli

Auch, wenn es ein bißchen spät kommt, aber vllt. wird dadurch auch der Schleier für andere gelüftet:

Es geht nicht darum, daß auf einmal alles bekannte sich wandelt und in einen dauerseligen Zustand transmutiert - sozusagen ein interdimensionales Schlaraffenland mit Selbstbedienungscharakter - du hast z.B. einen Körper, der, solange du diesen trägst, gewissen Bedürfnissen unterworfen ist. Du mußt Nahrung zu dir nehmen, dich kleiden, etc. pp... wie du dafür sorgst, daß diese Bedürfnisse befriedigt werden, bleibt dir weitestgehend selbst überlassen: Du7 kannst dir das nötige Geld verdienen oder ein anderes beliebiges Tauschmittel (soweit es akzeptiert ist) einsetzen und dieses entweder selbst herstellen, sammeln oder halt durch Arbeit verdienen.

Der Fehler, der hinsichtlich dessen irgendwann begangen wurde, ist der, daß das Bankenwesen eingeführt wurde und Geld eigens dafür verlangt wurde, dieses zu verwalten, verkaufen oder auf irgend eine andere Weise in Bewegung zu setzen -> Zins und Zinseszins.

DAS ist die Unart, die daraus geboren wurde und mit der heutzutage so viel so viel Übel ausgeht, weil es einer kleinen Elite zu unverhältnismäßigem Reichtum und damit auch Macht verhilft, nicht das Tauschmittel an sich.
Wenn ich also durch meine Kreativität etwas erschaffe um es gegen etwas anderes einzutauschen, was ich selbst nicht herstellen kann - auch wenn ich mich eines allgemein anerkannten Tauschmittels (z.B. Geld) bediene, dann habe ich das absolute Recht dazu, wie übrigens jeder andere auch.

Vllt. sind wir ja eines Tages alle immateriell und nähren uns von Manna oder so... aber bis dahin wird noch viel Wasser den Ganges herunterfliessen.
Ist eben alles mehr oder weniger eine Sache der Abhängikeiten und wie weit sich jeder einzelene darauf einlassen möchte. ;)

Gruß

12. Oktober 2016, 10:36 Uhr, permalink

gerald

Herzliche Grüsse.

25. November 2018, 11:39 Uhr, permalink

Scheunemann, Heidrun

www.lyricus.org, kann ich nicht öffnen.
erbitte Hinweise zum Schutz, Hinweise zur Atemtechnik.

Beste Grüße
Heidrun

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