Das verlorene Geschlecht: Über Herbizide und das Gefühl, „im falschen Körper“ zu sein

geschlechtTransgenderismus – nur ein Randphänomen der Gesellschaft? Das dachte sich die Autorin dieses Artikels auch, bis ihr im Herbst 2019 etwas auffiel. Es ging mit prominenten Werbebotschaften im Internet los, bestätigte sich in Presseartikeln, bis es sich auch im persönlichen Umfeld widerspiegelte.

Alles nur Zufall? Ein harmloser Trend? Ein Zeichen der neuen Freiheit und Ausdruck wahrer seelischer Bedürfnisse? Ihr biologischer Hintergrund ließ sie stutzig werden: Dass sich innerhalb einer Population in kürzester Zeit derartig grundlegende Veränderungen abzeichnen, ist evolutionsbiologisch nicht zur erklären.

Was sie auf ihrer Spurensuche entdeckte und erlebte, hat sie dazu bewogen, anonym zu bleiben.


Epigenetik – die kaum bedachte Rückkopplungsschleife

An diesem Punkt meiner Recherchen traten unvermittelt Bilder aus meinem Biologie-Leistungskurs vor mein geistiges Auge. Sie hatten mit Stoffwechselphysiologie und Zytologie zu tun, aber auch mit Genetik. Die Sichtweise auf die Genetik wird seit einigen Jahren durch die Epigenetik erweitert. Federführend machte Prof. Dr. Bruce Lipton, Entwicklungsbiologe und Stammzellenforscher, dieses Thema populär. Er stellte fest, dass Gene durch die Umwelt, aber auch durch die Einstellungen und Gedanken eines Menschen beeinflusst werden können.

Die Epigenetik beschäftigt sich also mit den Fragen, inwieweit Lebewesen durch die Gene vorprogrammiert sind, die Umwelt steuernd auf das Genom wirkt oder das eigene Denken Einfluss auf die molekulare Ebene hat.

Auch der Zellstoffwechsel unterliegt epigenetischen Prozessen, das heißt molekularen Wechselwirkungen, die mitentscheiden, ob Gene stärker oder schwächer zum Ausdruck kommen (exprimiert werden). Meine Suche nach entsprechenden Publikationen führte mich auf die Website der AgrarKoordination, wo ein Artikel der Toxikologin Anna Schwaier (i. R.) aus Angermünde zur Thematik Glyphosat und Epigenetik veröffentlicht wurde.28 Darin steht, dass die Wirkung von Glyphosat auf der enzymatischen Hemmung eines Stoffwechselweges basiert, der nur bei Pflanzen und bestimmten Bakterien vorkommt. Jedenfalls sei das die offiziell kolportierte Version. Denn, so Schwaier:

„Erkrankungen im Zusammenhang mit der Ausbringung von Roundup und anderen G[lyphosat]-haltigen Herbiziden werden bis heute von behördlicher Seite nicht der Wirksubstanz Glyphosat und verwandten Stoffen wie Glufosinat zugeordnet. In den letzten Jahren wurden immer mehr Wirkungen auf Enzymsysteme beschrieben, die auch bei Menschen und Tieren vorkommen.“

Und diese Wirkungen auf Enzymsysteme ließen laut Ansicht der Toxikologin eine Assoziation zwischen vielfältigen Erkrankungssymptomen und der Anwendung von glyphosathaltigen Präparaten erkennen.

Schwaier schreibt zudem, dass ein weiterer Verdacht inzwischen bestätigt worden sei: Glyphosat wirkt auf der Ebene der Transkription, also der Übertragung der Erbinformation (DNS) von den Chromosomen auf die Ribonukleinsäure (RNS). Dabei stellt die RNS die Schablone dar, nach der die Proteine einer Zelle synthetisiert werden. Weiter heißt es in dem Artikel:

„Die Verdoppelung des epigenetischen Programms erfolgt während der Mitose. Dies ist ein sehr komplexer, hoch empfindlicher Vorgang. Als wirksamer Bestandteil von Roundup und ähnlichen Pflanzenschutzpräparaten verändert G[lyphosat] dieses Programm, sodass die Tochterzellen im Aufbau und in ihrer Funktion abweichen. Diese Veränderung erfolgt bereits bei niedrigsten Konzentrationen, wie sie inzwischen nahezu ubiquitär in der Umwelt vorliegen.“ [Hervorhebung durch die Autorin]

Bei dauerhafter Glyphosat-Exposition sammeln sich laut Schwaier in den exponierten Organismen immer mehr Zellen an, deren genetischer Code epigenetisch verändert wurde. Die Veränderungen können, wie Anna Schwaier ausführt, nicht rückgängig gemacht werden. Das heißt nichts anderes als: Durch epigenetische Einflüsse veränderte Zellen reichern sich an und betreffen dann alle weiteren Populationen.

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Daraus schlussfolgerte ich wiederum: Erkrankungssymptome können mit erheblicher Verzögerung auftreten, was dazu führen kann, dass die Kausalkette zwischen Ursache und Wirkung als wichtiges Puzzleteil übersehen wird.

Spätestens an diesem Punkt meiner Recherchen war mir klar, dass schon geringe Mengen endokriner Disruptoren die Funktionen des Hormonsystems nachhaltig beeinträchtigen. Wie eingangs erwähnt, entscheiden Hormone nicht nur über die emotionale Befindlichkeit von Menschen, sondern auch über die Funktionen und Ausbildungen der Keimdrüsen – und über die geschlechtlichen Präferenzen.

Grenzenlose Grenzwerte

Die Studienlage lässt also kaum Zweifel offen, dass Herbizide und GVO entscheidenden Einfluss auf das Hormonsystem haben. Doch wie sah es mit den Grenz­werten aus? Grenzwerte werden als Orientierungshilfe für höchstzulässige Konzentrationen von Chemikalien herangezogen, um beispielsweise Gesetze und Verordnungen anhand dieser Parameter auszuformulieren. Konnte man sich da auf die Behörden verlassen?

Aus Sicht der Toxikologie, einem Fachgebiet, das sich die gesundheitlichen Auswirkungen einzelner chemischer Substanzen, Substanzgemische und von deren Wechselwirkungen auf die Fahnen geschrieben hat, sind Grenzwerte jedenfalls mit Vorsicht zu betrachten. Gerade im Bereich hormonaktive Substanzen aus Chemikalien, da sie, wie wir gesehen haben, schon in sehr geringen Mengen wirksam sein können.

Abgesehen von den spezifischen Grenzwerten ist zu bedenken, dass wir es in der Umwelt inzwischen mit einem regelrechten Cocktail an Chemikalien zu tun haben, mit dem der Organismus – und der Planet – fertigwerden muss. Aber was besagen nun die Grenzwerte speziell in Bezug auf Glyphosat in Deutschland? Ich suchte im Internet nach Informationen darüber und fand eine Publikation des Biologen und Fachtoxikologen Dr. Hans-Ulrich Hill, datiert vom 16. Februar 2016, veröffentlicht auf der Website des Gemeinnützigen Netzwerks für Umweltkranke (GENUK) e. V.29

In seinem Aufsatz schreibt Dr. Hill, dass in Deutschland 2012 erhöhte Glyphosat-­Grenz­werte in getrockneten Linsen gefunden wurden. Das, was daraufhin gemacht wurde, musste ich zweimal lesen: Die Grenzwerte für diese Hülsenfrüchte wurden von bislang 0,1 mg/kg auf 10 mg/kg erhöht, also verhundertfacht! Nach Aussagen von Dr. Hill sind auch bei anderen als toxisch geltenden Substanzen mehrfach die Grenzwerte erhöht worden, unter anderem auf Veranlassung des Bayer-Konzerns. Er schreibt, dies war beispielsweise der Fall bei Fluopyram in Endivien, Trifloxystrobin in Strauchbeeren, Spirotetramat in Oliven für die Olivenölherstellung und Ethephon in Tafeltrauben und Oliven. In der Presse sei daraufhin regelmäßig geschrieben worden, dass die Belastung durch Pestizide abnehme. Das fand ich skandalös! Um sicherzugehen, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelte, suchte ich nach weiteren Belegen für derart uferlose Grenzwerterhöhungen – und wurde fündig.

Die Aargauer Zeitung berichtete am 22. März 2018 sogar über 3.600-fach angehobene Grenzwerte bei Glyphosat in der Schweiz.30 Auch die Veterinärmedizinerin Dr. Steffi Ober beklagt die zu hohen Grenzwerte, besonders bei Glyphosat. In einem Artikel, der auf der Website des Verbands für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB) zu finden ist, warnt sie vor dem speziell für Sojabohnen von der EU viel zu hoch angesetzten Grenz­wert.31 Er liegt bei 20 mg/kg und war 1996 angehoben worden, als Monsanto herbizidresistente Sojabohnen einführte. Dieser Wert beruhe auf einem Vorschlag der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO, da bis zu 17 mg/kg Glyphosatrückstande in Sojabohnen gefunden wurden. „Bei Waldpilzen liegt er bei 50 mg/kg, da Pilze weitaus höhere Konzentrationen aufwiesen. Die Glyphosatbelastung gilt als unbedenklich, da nach Ansicht der Behörden die zulässige Gesamtbelastung der Verbraucher mit 0,3 mg/kg Körpergewicht (ADI-Wert) nicht überschritten wird“, so die Medizinerin. Glyphosat kommt in steigenden Mengen in den Bereichen Tierfutter, Getreide und anderen Produkten zum Einsatz. Daten darüber, wie viel Glyphosat tatsächlich von einem Durchschnittsbürger in Deutschland aufgenommen werden, fehlten allerdings laut der Medizinerin.

Ausgerechnet Kinder und Jugendliche

Oder gab es sie? Diese Frage lag nahe: Es musste doch Untersuchungen geben, aus denen hervorging, wie hoch die Glyphosatbelastung des Einzelnen war. Hatte vielleicht schon jemand Körperflüssigkeiten untersucht? Und tatsächlich: Die Suchbegriffe „Glyphosat“ und „Urin“ führten mich auf die Website des Umweltinstituts München. Dort sind die Ergebnisse der sogenannten „Urinale“ einsehbar.32

Unter dem Begriff Urinale haben 2.011 Menschen aus Deutschland über einen Zeitraum von etwa vier Monaten (Oktober 2015 bis Januar 2016) ihren Urin in einem unabhängigen Labor auf Glyphosat untersuchen lassen. „Diese von den TeilnehmerInnen selbst finanzierte Untersuchung ist damit weltweit die größte Datensammlung zur Glyphosatbelastung der Bevölkerung“, lässt das Umweltinstitut München wissen und spricht von einem „erschreckenden Befund“.

In 99,6 Prozent der Proben sei Glyphosat nachweisbar gewesen. Die Glyphosatbelastung habe bei 79 Prozent der Teilnehmer 5- bis 42-fach über dem Rückstandshöchstwert für Pestizide im Grundwasser (0,1 Nanogramm pro Milliliter) gelegen. Nur acht Proben (0,4 Prozent) lagen unter der Nachweisgrenze des angewendeten Testverfahrens – und das, obwohl sich mehr als die Hälfte der Teilnehmer laut eigenen Angaben von Lebensmitteln ernährte, die ökologisch angebaut wurden.

Kommentare

07. Januar 2021, 12:44 Uhr, permalink

Hucky

Klasse recherchiert; auf die Idee muss man erst mal kommen, das mit Umweltgiften in Verbindung zu bringen. Ein weiterer wichtiger Aspekt wäre u. U. noch der Milchkonsum. Immerhin fressen die Tiere ja auch das möglicherweise pestizidverseuchte Gras und werden mit solchen Unmengen an Hormonen und vor allem Antibiotika vollgepumpt das es einem schon mulmig werden kann, wenn man das einmal live gesehen hat.

17. Januar 2021, 19:29 Uhr, permalink

Lemurian

Ich denke Umweltgifte kommen dafür nicht in Frage weil es Transgender schon wesentlich länger gibt als in den letzten Jahrzehnten. Die Menschen haben halt nur früher nicht darüber gesprochen oder es hat sich nicht soweit verbreitet wie heute durch Fernsehen, Internet usw. - Fakt ist es aber das es Transgender schon seit mind. dem 19 Jahrhundert gibt, wenn man die indianischen Kulturen Nordamerikas dazu zählt dann sogar noch länger. Den bei den Native Americans war das "Phänomen" auch schon bekannt.

23. Januar 2021, 16:36 Uhr, permalink

Doris

Danke für den sehr gut recherchierten Artikel. Ich kann mich erinnern, früher einen Artikel gelesen zu haben, dass Weichmacher ebenfalls hormonaktiv wirken. Ich hatte ebenfalls das latente intuitive Wissen, dass viele Krankheiten und vermutlich ein Teil der Transgender-Menschen durch die Umweltverschmutzung entstehen. Meines Wissens ist die Entwicklung des Geschlechts eines Babys ein sehr sensitives Vorgehen.
(Mein EX-Mann ist Crossdresser, wie man sie heuzutage bezeichnet und daher hatte ich ebenfalls diesen Gedanken.)

25. Januar 2021, 21:40 Uhr, permalink

Mia

usrtk.org/pesticides/new-research-adds-evidence-that-weed-killer-glyphosate-disrupts-hormones/

...einer von vielen weiteren wissenschaftlichen Artikeln, die belegen, wie sehr Glyphosat das Hormonsystem beeinträchtigt.

14. Februar 2021, 09:32 Uhr, permalink

Karla

Die im Artikel erwähnte Epigenetik ist ein nicht zu unterschätzender Ausweg. Dazu empfehle ich die Bücher von Dr. Caroline Leaf, die uns nicht als "Opfer" der Biologie betrachtet, sondern eher als Opfer unserer Gedanken. Aufgrund der Neuroplastizität unserer Gehirne lässt sich durch das trainierte Denken alles verändern. Damit wäre der Umweltverschmutzung zwar noch nicht Einhalt geboten, aber auch die ließe sich letzten Endes in Ordnung bringen durch ein anderes, nicht mehr profitorientiertes Denken und Handeln.

30. April 2021, 12:18 Uhr, permalink

Jo

@Lemurian: Es geht hier nicht um die _Existenz_ von "Transgendern", sondern um das _plötzliche stark vermehrte Auftreten_ von Transsexualität resp. Geschlechtsidentitätsstörungen.

30. April 2021, 14:03 Uhr, permalink

Jo

Was auch noch zu beachten ist: Man muss bei Roundup und Co. wissen, dass sich darin neben Glyphosat auch noch nicht deklarierte Lösungsmittel etc. befinden, die hoch toxisch (inkl. krebserregend) sind. ("Mathematisch" ausgedrückt: Glyphosat =|= Roundup und Co.) Ich kann mir gut vorstellen, dass das sehr viele Menschen, inkl. Forscher in dem Bereich, nicht wissen (eben wegen der Nichtdeklaration auf Roundup und Co.). Wenn diese dann Studien durchführen, könnten sie zu falschen Schlüssen kommen und Gefahren übersehen und/oder gefährliche Wirkungen/Wirkanteile bestimmten Stoffen fälschlicherweise zuschreiben, weil die Wirkungen auf andere oder auf die Kombination mit anderen Stoffen zurückzuführen sind. Ein Beispiel für "Gefahren übersehen": Umgekehrt kann man so in Studien zu dem Ergebnis kommen, dass ein bestimmter Stoff (hier: Glyphosat) eher harmlos sei -- wie m.W. bei der EU-Studie zur Kanzerogenität von Glyphosat geschehen -- , und dann fehlschließen, dass "Glyphosat-Herbizide" (also Roundup und Co.) eher harmlos wären.

30. April 2021, 21:09 Uhr, permalink

Lemurian

@Jo

Das ist ja gar nicht plötzlich und vermehrt, das hat es schon immer gegeben zu einem gewissen Prozentsatz aber der Unterschied ist eben nur das sich die Betroffenen heute freier dazu äußern können, sie können sich schon als Kinder dazu bekennen.

Das war früher nicht so weil der soziale Druck zu hoch war. Da hat man dann halt als "Mann" den Gedanken daran zurück gedrängt, hat geheiratet und Kinder bekommen und erst dann, auch in der heutigen Zeit, kommt dann auf einmal raus das es ein Transgender ist.
Weil sich dann Männer/Frauen trauen sich zu outen während sowas früher nicht ging z.b. in den 70er und 80er Jahren.

Deswegen bekommt man halt den Eindruck das es jetzt plötzlich sei, ist es aber nicht sondern es können sich nur Kinder viel früher dazu äußern und outen weil das Thema präsenter in den Medien ist.

30. April 2021, 23:45 Uhr, permalink

Jo

@Lemurian

Interessante Behauptungen.

01. Mai 2021, 11:09 Uhr, permalink

Mia

@Lemurian: Wie erklären Sie sich dann die um ca. 20% höhere Suizidquote bei Umoperierten und deren zumeist lebenslange Therapiebedürftigkeit und Abhängigkeit von synthetischen Hormonen, die anscheinend nicht oder fast nicht aus dem Trinkwasser herausgefiltert werden? Dass Pestizide und BPA das Hormonsystem irritieren, ist hinlänglich belegt. Siehe: "Tyrone Hayes + Penelope Jagessar Chaffer: Das giftige Baby?" bei youtube

03. Mai 2021, 06:13 Uhr, permalink

Lemurian

@Mia

Das liegt daran das Transsexuelle auch heute noch nicht wirklich akzeptiert werden. Ich bin in einer Online Community für Transsexuelle und dort gibt es auch ein Forum. Dort lass ich mal einen Kommentar der in etwa aussagte: wenn man als Transfrau ewig Single bleiben will dann lass Dich operieren.

Das hat mitunter damit zu tun weil viele Männer mal gerne mit nem sogenannten Ladyboy wollen aber keine Beziehung. Es gibt Aussagen von Männern, gegenüber transsexuellen Frauen die sich haben operieren lassen, das als es zur Sache gehen sollte das diese dann einen Rückzieher machten weil sie es dann ja auch mit einer "richtigen" Frau machen könnten.
Auch haben Männer Angst mit einer Transfrau was anzufangen wenn sie sich doch auf eine Beziehung einlassen würden was ihre Familien, Freunde usw. dann denken würden.
Es gibt aber auch Fälle in denen sich Transfrauen umgebracht haben weil eine Operation bei ihnen verpfuscht wurde und ihre Neo-Vagina nicht richtig funktionierte.

Aber im großen Ganzen kann man sagen das eine gewisse Selbstmordrate damit zu tun hat weil trotzdem viele Transsexuelle nicht akzeptiert werden.

Die "Abhängigkeit" von den Hormonen hat damit zu tun das sie ein Leben lang Östrogene nehmen müssen weil der Körper ja keine eigenen Östrogene produziert das es im Prinzip ja immer noch ein männlicher Körper ist. Die Östrogene sorgen dafür das der Körper weiblicher wird...also z.b. weichere Haut usw. - aber ich habe jetzt keine Ahnung ob wenn die Östrogene weglassen werden sich das alles wieder ändert oder gar aufeinmal die männliche Pubertät wieder einsetzen könnte.

03. Mai 2021, 11:06 Uhr, permalink

Mia

@Lemurian: Die stark gestiegene Hormonbelastung besonders im Wasser bringen Sie also nicht mit der offenkundig steigenden Rate an transsexuell empfindenden Menschen in Zusammenhang, obwohl es dazu viele Studien gibt. Die hohe Selbstmordrate mag teilweise mit der geringeren Akzeptanz zu tun haben, vielleicht aber auch damit, dass der Hormonhaushalt durcheinander ist, die biologischen Geschlechtsteile nach OP zerstört sind oder an Psychopharmaka. In Indien gab es vor Jahren in einer Region gehäuft Transsexuelle, bis man herausfand, dass das Trinkwasser genau dort stark kontaminiert war. Und da die künstlichen Hormone im Ökosystem angereichert werden (wie andere Umweltschadstoffe auch), nehmen eben auch entsprechende Befindlichkeiten zu. Ein großes Geschäft für die Chemie- und Pharmagiganten - und die Kliniken, Psychiater usw.
www.youtube.com/watch?v=xkk4HBldcmc

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